Windows 8: Von Sensoren, mehr Mobility und Hardware-Voraussetzungen

veröffentlicht von am 25. Januar 2012 (0) Kommentare

Vielleicht haben Sie es schon gemerkt: das Software Dev Blog wendet sich neuen Themen zu, ohne allerdings die alten loszulassen. Soll heißen: künftig werden wir neben all den Multicore- und Visual-Computing-Beiträgen immer wieder Artikel zu Ultrabooks, Windows 8 und Android für x86 einfließen lassen. Weil wir wissen, dass das ganz viele Entwickler interessiert – mindestens genauso sehr wie uns! Dann kann ja mit der angepassten Neuausrichtung des Blogs nichts mehr schief gehen. Und um das Ganze auch optisch zu untermauern, werden wir das Blog einer Generalüberholung unterziehen. Wird aber auch wirklich höchste Zeit, schließlich sind wir dem Layout des Software Dev Blog ziemlich genau zweieinhalb Jahr treu geblieben. Das schreit doch geradezu nach einem Facelift, oder?!

Neues aus dem Hause Microsoft zu Windows 8

Zum Wochenausklang gibt es ein paar Neuigkeiten zu Windows 8. Dabei stehen vor allem die geplanten Sensoren im Vordergrund, aber auch von schnellen und unkomplizierten Drahtlos-Netzwerkverbindungen soll hier die Rede sein. Und auf die geplanten Hardware-Voraussetzungen will ich auch ein wenig näher eingehen.

Ausgefeilte Sensorik für mehr Bedienerspaß

Auf der CES hat es Mooly Eden von Intel bereits demonstriert: mithilfe von Beschleunigungssensoren, die beispielsweise in ein Ultrabook eingebaut sind, lassen sich in Zukunft 3D-Spiele steuern oder andere Ding tun, wie man es bereits von iPad und Konsorten kennt. Das wird Windows 8 sicherlich einen wichtigen Schub geben. Und damit Entwickler die komplette Sensorik in ihre Apps einbauen können, stellt Microsoft zahlreiche APIs zur Verfügung, die auf dem Windows-8-Entwicklerblog allesamt erläutert werden. Die Spannweite reicht von trivialen Dingen wie dem Helligkeitssensor für die stets beste Ausleuchtung des Displays über die automatische Orientierung des Bildschirms bis hin zu komplexen 3D-Beschleunigungs- und 3D-Magnet-Sensoren. Allerdings zeigt Microsoft anhand diverser Tests, dass nur der Sensorverbund zufriedenstellende Ergebnisse liefert, weshalb Redmond das Ganze 9-Achsen-Sensor-Fusion nennt.

Für eine möglichst einfache und kompatible Implementierung der Sensoren hat Microsoft gemeinsam mit diversen Hardwarepartnern genaue Richtlinien entwickelt, wie sich die Sensoren in Windows-8-Geräten einsetzen und per Treiber ansprechen lassen. Herausgekommen ist eine HID-Spezifikation, die im Juli 2011 vom USB Implementors Forum abgesegnet wurde.

Mobile Drahtlosverbindungen

Unter Windows 7 wurde die Verbindung zu WLAN- und 3G-Netzen schon erheblich vereinfacht, allerdings müssen noch allzu oft Gerätetreiber und spezielle Anwendungen installiert werden, die den Zugang ins Web via UMTS ermöglichen. Unter Windows 8 soll das deutlich einfacher werden, auch hierfür hat sich Microsoft mit zahlreichen Hardwarepartner zusammengetan und einen Klassentreiber für Mobilfunkhardware entwickelt, der nahezu alle bekannten Mobilfunkmodems unterstützen soll. Damit soll das Verbinden eines UMTS-Stick in Zukunft genauso einfach werden wie das eines USB-Sticks. Dabei orientierte sich Microsoft an dem Mobile Broadband Interface Model (MBIM), einem Standard für Mobilfunkmodems, den heute schon diverse Hersteller unterstützen. MBIM 1.0 wurde Ende November 2011 veröffentlicht.

Schick ist auch die Möglichkeit, ohne dedizierten Mobilfunkvertrag mit einem Windows-8-Gerät ins Internet zu gehen. Hierfür bietet Microsoft eine Liste bekannter Anbieter an, mit dessen Webseite man direkt verbunden wird. Von dort aus kann der Mobilfunkbetreiber die notwendigen Daten auf dem Windows-8-Gerät eintragen. Dazu gehören unter anderem die Tarifdetails und die verfügbaren Hotspots. Wie das in der Praxis aussehen soll, wird die Zukunft zeigen.

Klare Hardware-Voraussetzungen

Hardware-Hersteller von Windows-Phone-Geräten könen ein Lied davon singen: Microsoft erteilt genaue Vorgaben, wenn es um die Implementierung ihrer Software auf den passenden Gadgets geht. Sind es bei Windows Phone beispielsweise die CPU, die Auflösung des Displays und ein dedizierter Kameraknopf am Smartphone-Gehäuse, müssen Tablet-PCs, auf denen Windows 8 laufen soll, mindestens folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Display-Auflösung: 1.366*768 Bildpunkte (16:9) oder besser
  • eingebaute Webcam muss 720p beherrschen
  • mindestens 10 GB Speicher
  • Lage-, Beschleunigungs- und Lichtsensoren
  • Bluetooth der 4. Generation
  • 5-Finger-Multitouch-Screen

 


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OOP 2012: die interessantesten Präsentationen auf einen Blick

veröffentlicht von am 25. Januar 2012 (0) Kommentare

Zwar geht die diesjährige OOP, die unter dem Motto “Sustainability: Empowering the next generation” abgehalten wird, erst morgen zu Ende, trotzdem wollen wir einen kurzen Blick zurückwerfen auf die ersten drei Tage und  zeigen, was noch an interessanten Präsentationen auf Sie wartet, falls Sie noch kurzfristig auf die Entwicklerveranstaltung der SIGS Datacom GmbH gehen wollen.

Montag, 23. Januar 2012

Star des ersten Tages war unter anderem der Android-Einsteiger-Kurs von und mit Lars Vogel, der von 10 bis 17 Uhr alles Wissenswerte über Android und seine Programmierung verraten hat.

Nicht minder spannend war der Vortrag “Cloud ohne Hype”, in dem Halil-Cem Gürsoy und Eberhard Wolff drei Stunden lang ihre Zuhörer in die Welt der Internet-Dienste entführten und anhand geeigneter Anwenderberichte Nutzen und Stolpersteine des Cloud Computing aufzeigten.

Wer wissen wollte, wie das Google Web Toolkit genau funktioniert, konnte sich von 18:30 bis 20:00 Uhr von Kai Tödter darüber aufklären lassen. Es ging unter anderem um deklarative GUIs mit UI-Binder, GUI-Builder GWT-Designer, Cell-Widgets und Model-View-Presenter Pattern.

Dienstag, 24, Januar 2012

Tag 2 auf der OOP 2012 hatte für alle Mobile-Entwickler den Vortrag “Plattformübergreifende Entwicklung von mobilen Anwendungen” von Peter Friese parat. Der werte Kollege machte klar, dass mobile Apps ganz unterschiedliche Ansätze kennen: von nativ über hybrid bis hin zu mobilen Webanwendungen auf Basis von HTML5.

Dass auf der OOP nicht nur die Technik, sondern auch der Mensch eine Rolle spielt, macht die Entwicklerkonferenz so besonders. So waren wieder zahlreiche Präsentationen am Start, die sich den zwischenmenschlichen Dingen der Software-Entwicklung beschäftigten. Dazu gehörte unter anderem der Vortrag von Jörg Dirbach und Markus Flückiger, die unter dem Titel “Software entwickeln mit Verstand” aufzeigten, wie sich individuelle und Teamprobleme richtig lösen lassen, was jedem Projekt zu gute kommt.

Und wer am Montag nicht die Gelegenheit bekam, den Android-Einsteigerkurs von Lars Vogel zu besuchen, der konnte das von 17:45 bis 18:45 Uhr nachholen. Allerdings in der verkürzten Fassung.

Mittwoch, 25. Januar 2012

Von 9 bis 10:30 referierte Michaël Chaise von Adobe ausführlich darüber, wie sich die unterschiedlichen mobilen Plattform mithilfe eines einzigen Tools adressieren lassen – nämlich mit Adobe Flex. Mit diesem Opensource-Framework können Sie Crossplattform-Apps entwickeln – und zwar für iOS, Android und Blackberry Tablett OS.

Auch sehr beachtenswert (vor allem aus Sicht dieses Blogs) war der Vortrag von Urs Gleim von der Siemens AG, der unter dem zweideutigen Titel “Des Pudels Kerne: was bedeutet Multicore für den Softwarearchitekten?” darüber referierte, warum Mehrkern-Prozessor-Systeme für die Software-Entwicklung wichtig sind und wie dies in der Praxis umgesetzt wird.

Donnerstag, 26. Januar 2012

Neben all den programmierlastigen Referaten werden aber auch Business-Aspekte auf der OOP angesprochen. So wie dies Torsten Winterberg von 11:00 bis 11:45 getan hat, der in seinem Vortrag die Frage stellte, ob mobile Lösungen und BPM (Business Process Management) überhaupt zusammenpassen und welche Lösungen hierfür bereits bestehen.

Wer sich für die Programmiersprache Erlang interessiert, sollte heute Abend zwischen 18:30 und 20 Uhr den Vortrag von Pavlo Baron besuchen, der anhand eines typischen Beispiels zeigt, wie Erlang funktioniert und wie sich diese Programmiersprache richtig einsetzen lässt. Und das alles geschieht live!  Interessante Aspekte dabei sind die Multicore-Entwicklung, die Verteilung, Bitstrings, die funktionale Programmierung, Message Passing und Location Transparency.

Freitag, 27. Januar 2012

Der letzte Tag der OOP 2012 ist traditionell recht kurz, dafür nicht minder interessant. Sehr empfehlenswert ist der Vortrag von Nicolai Josuttis, der von 9 bis 16 Uhr den neuen Standard C++ 11 vorstellen wird. So mit allem Zip und Zap. Dazu gehört zum Beispiel eine Concurrency-Bibliothek, die eine portable Unterstützung von Multithreading bietet.


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De Ultrabooks kommen – und die Entwickler gewinnen schon jetzt!

veröffentlicht von am 20. Januar 2012 (0) Kommentare

Wer das Jahr 2012 vorschnell den Tablets widmet, hat die Rechnung ohne die Ultrabooks gemacht. Diese leichtgewichtigen Laptops vereinen das Beste aus mehreren Mobil-PC-Welten. Sie sind handlich, schick und leicht wie Tablets und dazu so funktional und leistungsstark wie Notebooks. Die Kombination aus potenten Prozessoren und Grafikchips, Touch-Bedienung und langen Akkulaufzeiten eröffnen aber auch Software-Entwicklern ein neues Spektrum für Apps, die den Zugewinn an Mobilität konsequent nutzen. Und beim App-Design sollten die Developer nicht viel Zeit verlieren, denn eine wachsende Zahl namhafter Hersteller wird in diesem Jahr neue Ultrabook-Serien vorstellen, darunter Acer, Asus, Toshiba, Samsung, LG und Lenovo.

Aus Entwicklersicht interessant: Das Ultrabook ist ideal für HTML5-Apps geeignet. Dazu zählen vor allem Anwendungen, die sich sehr einfach auf verwandte Devices wie Smartphones portieren lassen. Vorteil für den Anwender: Look & Feel seiner Apps sind auf allen mobilen Geräteklassen identisch. Vorteil für den Entwickler: Wesentliche Code-Bestandteile sind gleich, trotzdem ergeben sich zwei unterschiedliche, wachstumsstarke Absatzmärkte. Einer dieser Plattformen steht Ihnen mit dem Intel Appup Develeper Program schon jetzt zur Verfügung.

Intel unterstützt Programmierer für Ultrabook-Anwendungen aber nicht nur mit Software, Workshops, Samples und Tutorials, sondern bietet aktuell auch eine Reihe interessanter Gewinnspiele beziehungsweise Bonus-Programme:

Race for Apps

Race for Apps ist ein Wettbewerb im Vorfeld der Olympischen Sommerspiele 2012. Mit Ihrer App sollen Sie den Besuchern der Sportveranstaltungen in London einen sinnvollen Service bieten. Intel selber ist mit von der Partie und stiftet 10.000 britische Pfund an Preisgeld für die besten HTML5-Apps in fünf verschiedenen Kategorien. Wichtig ist, dass Sie Ihre Idee bis zum 26. Januar 2012 einreichen. In den folgenden Monaten erhalten Sie Unterstützung bei der Programmierung. Die Preise werden im April vergeben, und die Apps sollen selbstverständlich bis zum Entzünden der olympischen Flamme in London final vorliegen.

Der Intel Capital AppUp Developer Fund investiert 100 Millionen US-Dollar in Unternehmen, die innovative Apps entwickeln und digitalen Content für so genannte Connected Devices bereitstellen. HTML5-Apps stehen dabei im Fokus.

Intel hat zudem einen 300.000.000 US-Dollar starken Fonds für Hersteller eingerichtet, die mit ihren Hardware- und Software-Lösungen die Vorzüge und die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten der Ultrabooks im täglichen, mobilen Einsatz herausstellen.

Informieren Sie sich einfach zu dem passenden Angebot und werden Sie Teil der großen Ultrabook-Community. Wir freuen uns schon jetzt auf die MWC in Barcelona, wo Design, Technologie und Apps der Ultrabooks im Fokus stehen werden.  Dort haben wir für alle Besucher auch eine exklusive Überraschung vorbereitet. Dazu mehr in Kürze auf diesem Blog.


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Trend Report 2011 – Das sind die Gewinner!

veröffentlicht von am 18. Januar 2012 (0) Kommentare

Endlich ist es soweit. Unsere Glücksfee „kam endlich aus den Puschen“ und hat die Gewinner des Trend Report 2011 ermittelt.

Die fünf Hauptpreise in Form von 5 Paketen Intel Parallel Studio XE für Windows (Einzelplatzlizenz als Download-Version) im Wert von jeweils über 2000 US-Dollar (UVP) gehen an folgende Teilnehmer:

  • Gregor Biswanger
  • Daniel Fisher
  • Gordon Breuer
  • Marcus Bäckmann
  • Martin Böhme

Herzlichen Glückwunsch allen Gewinnern und herzlichen Dank allen Teilnehmern für die originellen, hilfreichen und informativen Antworten. Sie haben mit Ihrer Teilnahme den Blog im vergangenen Jahr belebt und definitiv ein bisschen besser gemacht!

Wir werden in Kürze mit allen Gewinnern per E-Mail Kontakt aufnehmen, um die Seriennummern mitzuteilen. Bitte haben Sie hierzu noch etwas Geduld.


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Aktuell: Phishing-Attacke gegen Amazon-Kunden!

veröffentlicht von am 17. Januar 2012 (0) Kommentare

Eigentlich wollte ich heute über eine wirklich interessante Case Study zu GPA berichten. Die Veröffentlichung verschiebe ich auf morgen. Denn eine brandaktuelle Sicherheitsmeldung hat Vorrang.

Seit heute früh machen Phisher Jagd auf Amazon-Kunden und deren Konten. Erstaunlich ist vor allem die Professionalität der Betrüger. Nicht nur, dass schätzungsweise mehr als eine Million deutscher Internet-Nutzer einen E-Mail-Aufruf zur Kontoverifizierung in gutem Deutsch erhalten haben, auch die Zielseite entspricht der Amazon-Optik (wenn man über ein paar kleine Rechtschreibfehler hinwegsieht). Dass es sich dennoch zweifelsfrei um einen Betrugsversuch handelt, beweist die Domain der Phishing-Seite. Aber der Reihe nach. Der Mail-Aufruf hat folgenden Wortlaut:

Sehr geehrter Kunde,

unser Sicherheitssystem hat festgestellt, dass eine unbefugte Person versucht hat, Zugriff zu Ihrem Amazon-Kundenkonto zu erlangen. Wir bitten Sie daher, Ihren Account zu verifizieren, um sicher zu stellen, dass sich Ihr Konto noch in Ihrem Besitz befindet und nicht von Dritten missbraucht werden kann.

Rufen Sie dazu bitte den folgenden Link in Ihrem Browser auf und folgen Sie den Anweisungen:

http://amazon.sicherheitskontrolle.net/amazon.de/ssh.htm

Falls Sie Ihren Account nicht innerhalb von 48 Stunden verifizieren, müssen wir diesen leider zu Ihrer Sicherheit dauerhaft sperren.

Vielen Dank für Ihre Mithilfe.

Ihr Amazon.de-Team

Die aufgerufene Webseite http://amazon.sicherheitskontrolle.net/amazon.de/ssh.htm wird dann sofort auf eine CO.CC-Domain http://www.kontoserver-amazon.co.cc/ umgeleitet, die in Korea ins Leben gerufen wurde.

Wer den Internet Explorer 9 oder den aktuellen Firefox einsetzt, entlarvt den Betrugsversuch sehr schnell über die Domainhervorhebung, die eindeutig belegt, dass es sich nicht um einen Amazon-Server handelt.

 

Übrigens ist die Seite noch immer online! Deswegen: Immer schön wachsam bleiben!


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CES 2012: Zahlreiche Ultrabooks angekündigt

veröffentlicht von am 13. Januar 2012 (0) Kommentare
Mein persönliches CES-Ultabook-Highlight: das Lenovo IdeaPad Yoga

Mein persönliches CES-Ultabook-Highlight: das Lenovo IdeaPad Yoga

Heute Nacht unserer Zeit schließt die die Consumer Electronics Show 2012 in Las Vegas ihre Pforten. Eine gute Gelegenheit, die IT-Messe aus Intel-Sicht ein wenig Revue passieren zu lassen.

“Stars” der CES 2012 waren wohl eindeutig die zahlreichen Ultrabooks, die dort anzutreffen waren. So setzt Asus beispielsweise auf die Kaufkraft der weiblichen Kunden, indem sie die Modelle Zenbook UX 21 und UX 31 in den Spezialfarben “Rose Gold” und “Hot Pink” erstmals zeigten. Schicke Dinger.

Aber auch das Innenleben ist ganz ordentlich: ausgestattet mit einem 11-Zoll-Bildschirm, der mit 1366*768 Bildpunkten auflöst, SSD-Speicher für längere Akkulaufzeiten und erschütterungsfreies Speichern sowie eine Instant-On-Funktion, die laut Asus jedes Ultrabook innerhalb von zwei Sekunden aus dem Ruhezustand erwachen lassen. Prozessorseitig kommen der Intel Core i5 und i7 zum Einsatz.

Wo Asus auf elegante Farben setzt, bevorzugt HP offensichtlich eher den Macbook-Air-Style. Daneben setzt der Notebook-Hersteller auf besonders hartes Material, das sich “Gorilla Glas” nennt und sowohl für das Display, den Deckel und das Touchpad zum Einsatz kommt. Das soll das Gewicht reduzieren und dem Envy 14 Spectre einen ganz besonderen Touch verleihen. Auch nett: die Tastaturbeleuchtung, die auf den Benutzer reagiert, und die Akkulaufzeit, die HP mit bis zu neun Stunden beziffert. Das wäre doch mal eine echte Innovation – und würde einem Ultrabook sehr gut zu Gesicht stehen. Weitere Merkmale: 14-Zoll-Display mit 1.600*900 Pixeln, SSD-Speicher und Intel-Prozessor. Angeblich kommt es im März für gut 1.000 Euro auf den Markt.

Acer schafft seine ganz eigene Note, indem es ein Ultrabook entworfen hat, dass die strengen Vorgaben von Intel einfach mal unterbietet: das Aspire S5 misst an der dicksten Stelle gerade mal 1,5 Zentimeter, was genau 3 Millimeter weniger sind als die Intel-Spezifikation. Daneben hat das S5 interessante Schnittstellen aufzuweisen: dazu gehören Ports der “Marke” 3.0, HDMI-und Thunderbold.

Der Clou des S5 ist aber Magic Flip, mit dessen Hilfe die Schnittstellen wie von Zauberhand auftauchen und wieder verschwinden. Darüber hinaus unterstützt das Aspire S5 Instant-On für schnelles Aufwachen (1,5 Sekunden) und Always-Connect, das Mail- und Social-Media-Nachrichten auch im Ruhezustand lädt, so dass diese beim Erwachen unmittelbar zur Verfügung stehen. Aber auch das Timeline Ultra hatte Acer auf der CES im Gepäck, dass bereits auf die nächste Fertigungsgeneration namens Ivy Bridge setzt. Für noch längere Akkulaufzeiten.

Toshiba setzt bei seinen neuen Ultrabooks Portégé Z830 auf die Kaufkraft von Businesskunden, die ganz andere Maßstäbe setzen an solch ein mobiles Leichtgewicht als Consumerkunden. Hierzu gehört beispielsweise ein 256 Gigabyte großer SSD-Speicher, die Administration des Geräts per Intel AMT 7.0 sowie einen Fingerabdrucksensor, der den Zugang zum System nahezu unknackbar macht. Aber auch die Schnittstellen sind ganz auf Business-Anwender zugeschnitten: UMTS, USB 3.0 Gigabit-Ethernet, Bluetooth und HDMI – um nur die wichtigsten zu nennen.

Richtig schick ist das IdeaPad Yoga von Lenovo, das Ultrabook und Tablet-PC in einem Gerät vereint. Es handelt sich dabei um einen Konvertible, den man durch Drehen des Bildschirms in einen Touchbildschirm-Rechner verwandelt. Interessant am Yoga ist auch die Tatsache, dass es mit Windows 8 angekündigt wird, obwohl das Nachfolgebetriebssystem von Windows 7 erst ab Herbst diesen Jahres zu haben sein wird. Weitere Ausstattungsmerkmale sind der 13-Zoll-Bildschirm, maximale 8 GB RAM, 256 GB SSD-Speicher und acht Stunden Akkulaufzeit. Preis und Verfügbarkeit stehen selbstverständlich noch nicht fest.


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CES 2012: Intel macht mit Lenovo und Motorola gemeinsame Smartphone-Sache

veröffentlicht von am 11. Januar 2012 (0) Kommentare

Wie gestern bereits angekündigt, hat Paul Otillini, CEO von Intel, heute Nacht um 1:30 Uhr unserer Zeit, die diesjährige Consumer Electronics Show (CES) mit seiner Keynote-Präsentation offiziell eröffnet.

Neben allerlei Zahlenspielen, Rückblicken und Vorausschauen waren auch zwei echte Hammer-Neuigkeiten dabei: Intel kooperiert in Zukunft mit Motorola Mobility, der Mobilfunksparte von Motorola für Privatkunden, und dem Notebook- und künftigen Smartphone-Hersteller Lenovo. Ziel und Absicht sind klar: mithilfe erfahrener Hardware-Partner will Intel künftig Smartphones und Tablet-PCs bauen, in denen ein Intel-basierter Prozessor seine Arbeit verrichtet. Damit will Intel im größeren Stil den mobilen Markt erobern, der derzeit noch hauptsächlich von ARM besetzt wird.

Dass Intel aber die Arbeit Motorola und Lenovo nicht alleine überlassen will, wurde auf der Keynote von Otillini schnell klar: so demonstrierte Michael Bell, einer der beiden Chefs der Mobil-Sparte bei Intel, ein Smartphone-Referenzdesign, das sich durchaus sehen lassen kann und in dem der nächste Atom-Prozessor-Spross des Chipgiganten werkelt.

Der Codename dieser Mobil-CPU: Medfield. Seine offizielle Bezeichnung: Z2460. Seine Hauptmerkmale: Ein-Kern-Prozessor, der zwei Threads gleichzeitig verarbeiten kann und mit 1,6 GHz getaktet wird, eine Software-Portierung für Android, eine mögliche Bildauflösung von 1280 x 1024 Bildpunkten, eine maximale Kameraauflösung von 24 Megapixeln und eine HSDPA+-taugliche UMTS-Anbindung.

Das Referenz-Design schöpft die Medfield-Spezifikation schon ganz ordentlich aus: das Display misst 4 Zoll in der Diagonalen, verfügt über eine Rückkamera mit 8 Megapixeln sowie eine Frontkamera für Videokonferenzen und unterstützt HSPA+ mit bis zu 21 Megabit/s. Zudem soll der Akku des Intel-Smartphones der Zukunft 6-Stunden-Telefonate überstehen und 14 Stunden Standby-Zeit bieten – was für ein Smarphone mit x86-Kern beeindruckende Zahlen sind.

Dass es sich dabei nicht um ein Produkt für das Reißbrett handelt, demonstrierte Lenovo während der Keynote, die ihr erstes Medfield-basiertes Smartphone gleich dabei hatten. Das Gerät hört auf den Namen K800, bietet eine 4,5-Zoll-Displaydiagonale (1280*720 Pixel) und soll bereits im zweiten Quartal 2012 erhältlich sein – allerdings erst einmal nur auf dem chinesischen Markt.

Und für alle, die es lieber sehen als lesen, habe ich ein Video aufgestöbert, das die beeindruckende Leistung des Medfield-Smartphones von Intel demonstriert. Ich sage mal: gute Aussichten für Android-Entwickler. Vor allem auch wegen des ARM-Emulators, den Intel während der CES-Keynote angekündigt hat. Damit sollen sämtliche verfügbaren Android-Apps auf Medfield-Geräten laufen. Da tut sich doch ein ganz neuer Markt auf, oder?!



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Intel auf der CES 2012: Ultra, Ultra, Ultrabooks!

veröffentlicht von am 10. Januar 2012 (0) Kommentare

Wie jedes Jahr im Januar zieht die Karawane ins blinkende Las Vegas, der neuesten IT-Neugikeiten wegen. Denn mitten in der Wüste findet die Consumer Electronics Show (CES) statt, die nach eigenen Angaben größte Veranstaltung ihrer Art. Na ja, wenn das mal stimmt…

Was aber auf jeden Fall stimmt sind die vielen News, die sich um Intel ranken werden. Der Chiphersteller ist natürlich auch vor Ort, um wieder viele interessante und bemerkenswerte Dinge zu zeigen. Und da wir unserer Chronistenpflicht genügen wollen, steht diese Woche ganz im Zeichen der CES 2012.

Eigentlich beginnt ja die CES 2012 erst heute, und zwar um 17:30 Uhr unserer Zeit. Da wird Gary Shapiro, President & CEO der veranstaltenden CEA, die Bühne betreten, um die IT-Messe hoch offiziell eröffnen. Und um 16:3o Uhr Las-Vegas-Zeit (1:30 Uhr, 11.1.)  hält Paul Otillini seine Eröffnungs-Keynote, die sicherlich ein gutes Stück technischer sein wird als die von Gary Shapiro.

Worüber Paul reden wird, davon konnte sich bereits gestern die anwesende Presseschar überzeugen, als Mooly Eden, seines Zeichens Vice President und General Manager der PC Client Group, im Rahmen einer Presseveranstaltung Intels Vision der nächsten Ultrabook-Generation vorstellte. Und ich muss sagen: das sieht alles ganz hübsch aus, was der Chiphersteller gemeinsam mit seinen Partner in den kommenden Monaten plant.

Ganz oben auf der Liste stehen windschnittige Ultrabooks, die im Stile des Apple Macbook Air daher kommen, aber laut Eden viel mehr können als ein leichtgewichtiges Netbook oder Tablet. Dabei zeigen erste Konzepte und Geräte, dass diese neue Generation von Notebooks genau das vereinen: das Gewicht eines Netbooks, die intuitive Bedienbarkeit eines Tablets und die Rechenleistung eines ausgewachsenen Notebooks. Und das alles hoffentlich zu einem Preis, der unterhalb des Macbook-Air-Preises liegt, also ein Stück unter 1.000 Euro.

Das Gute an diesen Ultrabooks ist also ihre Vielseitigkeit. Sie sind ultramobil, da sie kaum mehr wiegen als ein Kilo und damit keine Rückenschmerzen mehr verursachen wie Ihre Laptop-Brüder und -Schwestern. Und sie lassen sich per Touchscreen bedienen, und zwar ganz einfach und ganz intuitiv. Jeder, der schon mal ein iPad in den Händen gehalten hat, wird verstehen, was ich meine. Und zum dritten basieren Ultrabooks auf Intel-Prozessoren, die ihren Namen wirklich verdienen. Das heißt für Anwender, dass sie in Sachen Rechenleistung keine Abstriche hinnehmen müssen. Dafür werden neue Prozessorarchitekturen wie Ivy Bridge und Cover Trail sorgen, die im Laufe dieses Jahres erste Geräte ermöglichen sollen, die all die genannten Eigenschaften aufweisen.

So wird Ivy Bridge die verbesserte Fertigungstechnik darstellen, mit denen Intel Mainstream-Prozessoren zum ersten Mal mithilfe eines 22-nm-Fertigungsverfahrens produziert werden. Die Folge: die Transistoren benötigen weniger Strom, was wiederum zu längeren Akkulaufzeiten führen wird, wie sie ja gerade in Ultrabooks – und Tablets – gewünscht und erforderlich sind. Aber auch eine verbesserte Onboard-Grafik (inklusive DirectX 11) und höhere Taktraten werden Ivy Bridge auszeichnen. Man darf gespannt sein.

Was Mooly Eden auf der Presseveranstaltung auch gezeigt hat, sehen Sie sich am besten selbst an: ein Ultrabook mit eingebautem Beschleunigungssensor. Damit lassen sich Spiele und andere Anwendungen per Kippen und Drehen des Books steuern. Sehr schick!



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Intel veröffentlicht Power Gadget 2.0 zum kostenlosen Download

veröffentlicht von am 6. Januar 2012 (0) Kommentare

Cleveres Tool, nicht nur für Programmierer, sondern auch für Systemadministratoren und System-Builder: Mit dem neuen Power Gadget 2.0 können Sie bei Sandy Bridge-Prozessoren den Energieverbrauch und die Prozessorfrequenz in Echtzeit messen. Dafür laden Sie (kostenlos natürlich) ein kleines Windows 7-Gadget (zusammen mit Treibern und Libraries) auf Ihren Desktop, das Ihnen in Watt-Angaben die CPU-Belastung anzeigt. Diese Angaben holt sich das nützliche Programm direkt aus den Energy Conuters des Prozessors. Folge: Die Messwerte sind genauer und schneller, als wenn diese über Third-Party-Tools vom Motherboard geschleust werden.
Gedacht ist das Tool sowohl für Notebooks, Desktop-PCs als auch Server mit Windows 7.

Im Gegensatz zur früheren Version verfügt das neue Release über Support für Multi Socket-Systeme und die Möglichkeit per API-Layer (diverse Librariers und DLLs) via C/C#/C++ oder JavaScript relevante Energieinformationen auszulesen und weiterzugeben. Sie können das Tool über das Gadget bedienen oder auch über die Kommandozeile steuern. Dafür steht Ihnen die Funktion PwrLogSample.exe zur Verfügung.

Systemvoraussetzungen:

  • Windows 7 32-bit oder 64-bit
  • Windows Server 2008, Windows Server 2008 RC2 (64-Bit Server)
  • Microsoft .Net Framework 4
  • Microsoft Visual C++ 2010 SP1 (x86 oder x64 anhängig vom OS)
  • Sandy Bridge-Prozessor

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2012 wird smart, klein und vielseitig

veröffentlicht von am 5. Januar 2012 (0) Kommentare

Nie fiel eine Prognose zu den IT-Trends des neuen Jahres leichter, nie konnte man eine Prognose einfacher mit Zahlen untermauern: Smartphones und Tablets werden 2012 der Renner im IT-Markt. Waren die Abverkäufe an cleveren Internet-Handys 2011 laut Bitkom mit über 10 Millionen verkauften Einheiten und einem Umsatz von weit über 2 Milliarden Euro allein in Deutschland schon im vergangenen Jahr sehr hoch, dürften heuer solche Werte sehr schnell übertroffen werden.

Laut einer aktuellen Umfrage des Marktforschungsinstituts EMNID im Auftrag von Simyo plant dieses Jahr mehr als jeder fünfte Deutsche zwischen 14 und 29 Jahren den Kauf eines Smartphones und/oder Tablets.

Belebt wird die Nachfrage vor allem durch eine Vielzahl neuer Endgeräte mit stylishen, innovativen Formfaktoren und einer überwältigenden Auswahl an mobilen Anwendungen. Dass im Smartphone-Segment das Apple-Monopol bröckelt, ist ein Segen für die Käufer. Denn mit dem erfolgreichen Einstieg von Microsoft und Intel in das große Geschäft um die kleinen Devices können Anwender nun (oder in Kürze) auf ausgereifte Technologien zu moderaten Preisen hoffen.

Die Nebel um die Intel-Gerüchte im Hanbdy-Bereich lichtet sich nun auch langsam. So berichten wohl informierte Insider davon, dass Intel auf der in kommenden Woche in Las Vegas startenden CES bereits ein Smartphone-Prototyp von LG mit einem Atom-Prozessor der Medfield-Plattform zeigen wird – einer Prozessort-Technologie die in Q2/2012 auch in Tablets zum Einsatz kommen soll.

Wohin bei den Flachmännern die technologische Reise geht ist aber noch nicht ganz klar. Als wahrscheinlich gilt, dass Intel neben den eigenen Android-Plänen auch Windows 8-Tablets bekannter Marken wie Acer und Lenovo mit x86-Prozessoren versorgen wird und damit einen breiten Einstieg in diesen Wachstumsmarkt findet.


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2012 – Wir haben viel vor!

veröffentlicht von am 4. Januar 2012 (0) Kommentare

Zunächst einmal wünschen wir Ihnen ein gutes neues Jahr mit Gesundheit, beruflichem Erfolg und allem, was Ihnen persönlich wichtig ist.

Das Team vom Software Dev Blog ist endlich aus dem Weihnachts-Winterschlaf erwacht und startet in die gewohnte Berichterstattung. Und wir haben in den nächsten Monaten viel vor:

  • Gewinner des Trend Report: Der Trend Report 2011 war ein voller Erfolg. Vielen Dank allen Teilnehmern für die interessanten und humorvollen Antworten. Das hat uns und hoffentlich auch unseren Lesern viel Spaß gemacht. Nächste Woche werden nun die Gewinner ermittelt und am 12. Januar hier auf dem Blog veröffentlicht. Innerhalb von 4 Wochen werden dann die Preise verschickt.
  •  Live-Berichte von wichtigen Veranstaltungen: Auch wenn wir nicht immer vor Ort sein können wie beispielsweise bei der CES 2012 (10.1.2012 – 13.1.2012), so haben wir doch sehr gute Quellen und können exklusiv über Trends und Hintergründe berichten, die Sie auf anderen Webseiten vergeblich suchen. Garantiert live vor Ort sind wie bei der diesjährigen OOP und können hoffentlich auch mit dem einen oder anderen Experten ein Video-Interview führen, das zeigt, wohin in diesem Jahr die Reise in Sachen Software-Entwicklung geht.
  •  Thematische Ausweitung: Sie haben sich von uns eine größere Themenbandbreit gewünscht, und wir kommen dem gerne nach. Wir werden in 2012 den aus Entwicklersicht bedeutenden Mobile-Sektor stärker beleuchten. Das gilt nicht nur für die gesamte Windows-Welt, sondern vor allem auch für den Android-Markt. Hier hat Intel viel vor. Zu den Gerüchten, schon in Kürze kämen Smartphones und Tablets mit Intel-CPU auf den europäischen Markt, möchten wir uns an dieser Stelle (noch) nicht äußern. Wir können aber versprechen, dass Intel alle Android-Software-Entwickler in diesem Jahr bestmöglich unterstützen wird und dass wir auf dieser Seite regelmäßig und exklusiv zu neuen Tutorials, Workshops, Demos, Samples und Downloads berichten werden. Eine gute Anlaufstelle haben wir ja bereits vor rund 3 Wochen vorgestellt (), die noch junge Android Developer Community von Intel.
  •  Tweet-up 2012: Auch in diesem Frühjahr möchten wir uns spontan mit Ihnen auf einen Kaffee oder ein Bier in München treffen und über die Themen sprechen, die Sie als Programmierer bewegen. Dazu bringen wir gerne ein paar Intel-Experten mit, die über aktuelle Entwicklungen aus erster Hand berichten und Ihre Fragen beantworten – garantiert ohne Agenda und langweilige Präsentation. Dafür mit Spaß und Tiefgang. Einen Termin haben wir noch nicht. Aber wenn das Wetter mitspielt, wäre ein Treffen eine oder zwei Woche(n) vor der CeBit denkbar.

Sie merken schon, wir haben uns viel vorgenommen. Haben auch Sie Anregungen oder Wünsche? Dann schreiben Sie uns oder hinterlassen Sie einen Kommentar. Wir freuen uns auf Ihr Feedback!


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Eine Rückschau: das war das Software Dev Blog 2011

veröffentlicht von am 23. Dezember 2011 (0) Kommentare

Jetzt ist es tatsächlich schon wieder fast zu Ende, das Jahr 2011. Was haben wir hier auf dem Software Dev Blog nicht alles erlebt. Eine kleine Rückschau…

Januar 2011

Das Jahr begann turbulent: Auf der CES in Las Vegas wurde die nächste Prozessorgeneration von Intel vorgestellt, die unter dem Codenamen “Sandy Bridge” bekannt ist und die Produkte Intel Core i3, Core i5 und Core i7 betrifft. Hauptmerkmal aus Entwicklersicht sind die “aufgebohrten” AVX-Register, mit denen sich vor allem vektor-basierte Berechnungen schneller durchführen lassen. Doch damit nicht genug: ebenfalls im Januar fand in München die OOP statt, auf der wir die Gelegenheit hatten, mit Intel-Spezialisten über Trends und Tools für Entwicklerüber die Parallelisierung von Apps und über die Grenzen der Parallelprogrammierung zu sprechen.

Feburar 2011

Der zweite Monat des Jahres stand im Zeichen von Intel Parallel Studio XE 2011. Egal, ob VTune Analyzer, Inspector, Advisor oder Composer - wir haben uns alles genauer angesehen. Darüber hinaus konnten Sie lernen, was es mit Live- und Deadlocks auf sich hat und warum Data Races vor allem in der Parallelprogrammierung auftauchen. Daneben war uns die Nachricht einen Beitrag wert, dass Apple seine MacBooks mit Sandy-Bridge-Prozessoren ausstattet hat und wir haben uns auch gefragt, ob die klassischen PC-Spiele vor dem Aus stehen.

März 2011

Im März gab es Vorschauen auf bevorstehende Konferenzen wie die .NET DevCon 2011, die dotnet Cologne 2011 und die Intel-eigene Software-Konferenz, die in Dubrovnik stattgefunden hat. Daneben haben uns viele Sachthemen interessiert wie beispielsweise das International Supercomputing Conference 2011 in Hamburg war uns einen Beitrag wert. Daneben gab es einen Workshop zum Thema “VTune Amplifier XE 2011 im Teamwork mit Intel OpenCL SDK 1.1 Beta” und eine Ankündigung, dass Microsoft  C++-Bibliothek für Parallel Computing anbietet. Das Highlight des Monats war allerdings unser Trend Report, den wir gestartet haben und mit dem wir im Laufe des Jahres zahlreiche Entwickler zu Trends und Tools befragt haben. Erste Reaktionen gab es von Marcus Bäckmann und Alex von Below.

Juli 2011

Der Juli präsentierte sich sommerlich, und auch unsere Themen konnten sich sehen lassen. Ob das 25 fiese Programmierfehler waren, Mac OS X Lion und was es für Entwickler bringt oder die Frage, wie sich mithilfe von Parkour das Parallelisierungspotenzial von Anwendungen bestimmen lässt. Aber auch ein Ausblick auf die Game Developers Conference war dabei, genauso wie ein Interview, das die Frage beantworten sollte, wie man mit Java-Extensions einfach parallel programmieren kann.

August 2011

Monat 8 stand ganz im Fokus der Game Developers Conference, eine der größten Konferenzen für Spieleentwickler weltweit, auf der Intel seinen eigenen Stand und mehrere Sessionslots hatte. Heraus gekommen ist eine Berichterstattung, die es in sich hatte. Ob Leigh Davies über Morphological Anti-AliasingLevent Akyil zu Hotspot Flops & uOps, oder Philipp Gerasimov zu seiner Session „MAXIS-mizing Darkspore game performance with Intel GPA“ - wir haben sie alle auf dem Blog und holten unter anderem Andrew Bowell von HavokPhilipp Gerasimov von Intel und Christian Heckl von Lumatix vor die Kamera, um mit ihnen Interviews zu führen. Und sonst? Es gab weitere Antworten im Rahmen unseres Trend Reports, und zwar von und mit Daniel FisherOrtwin Gentz und Klaus Rodewig.

September 2011

Der September verlief in deutlich ruhigeren Bahnen als der August, wenngleich nicht weniger informativ. So haben wir uns Parasail näher angesehen, mit der sich Anwendungen möglichst effizient parallelisieren lassen sollen, aber auch die Entwickler-Suite Intel Parallel Building Blocks war uns einen ausführlichen Beitrag wert. Daneben veröffentlichte Intel Threading Building Blocks 4.0, und Parallel Studio XE 2011 für Fortran-Entwickler. Wir gingen aber auch den Fragen nach, wie man sich die parallele Datenverarbeitung respektive Programmierung vorstellen kann, was alles auf Intel IDF und Microsoft BUILD los war und warum Shrek immer schöner und das Rendern bei Dreamworks immer schneller wird. Und der Trend Report brachte neue Antworten hervor: von Martin Goldmann und Patrick Lobacher.

Oktober 2011

Erste heiße News des Monats lautete: “Tizen beerbt MeeGo: Intel und Samsung setzen auf HTML5, Javascript und Co.“, und die hat für einiges an Aufsehen gesorgt. Aber auch für die leicht ketzerische Frage “Wer braucht die Webapp-Sprache Google Dart?” interessierten sich zahlreiche Leser. Natürlich war uns die Nachricht “ISO veröffentlicht neuen C++11-Standard” genauso einen Beitrag wert wie die Tatsache, dass Intel das OpenCL SDK 1.5 veröffentlicht hat. Zudem haben wir uns den Flow Graph des Intel Threading Building Blocks 4.0 genauer angesehen und haben das neue Konferenzkonzept des Heise Verlages vorgestellt, das in der parallel 2012 münden wird. Und eine Warnung haben wir auch herausgegeben: “Vorsicht: Aktuelle Phishing-Attacke auf Paypal-Kunden!

November 2011

Der vorletzte Monat des Jahres begann mit einer Frage und deren Antworten: “Alles neu und besser dank Agiler Software-Entwicklung?” Daneben wiesen wir auf kostenloser Ratgeber hin, die zeigen, wie sich Anwendungen parallelisieren lassen. Wir haben auch dem Intel 4004 zum Geburtstag gratuliert und ein wenig über Intel Software TV berichtet. Und für Studenten der Informatik hat sich der Blog-Besuch im November hoffentlich auch gelohnt. Daneben gab es wieder Trend-Report-Antworten, und zwar von Markus Schraudolph und Andreas Balzer.

Dezember 2011

Im Adventsmonat stellten wir erst mal die Frage, ob der TeraFlops-Chip Knights Corner schon 2012 kommt. Aber auch diverse Blicke über den Tellerrand genehmigten wir uns im Dezember: ob das Windows Phone, Windows 8 und Windows Store waren, Silverlight 5, oder PhoneGap als Windows-Phone-Apps-Framework - auch solche Themen finden und fanden auf dem Software Dev Blog statt. Aber zu unseren Kernthemen gehört der task-basierte Programmcode, aber auch Intel-Programmier-Wettbewerbe, bei denen man viel Geld gewinnen kann. Und zum letzten Mal veröffentlichten wir Antworten in Sachen Trend Report 2011, und zwar von Gregor Biswanger und Roland Gülle.

So, und jetzt heißt es noch, Ihnen ein besinnliches Weihnachtsfest zu wünschen und einen guten Start ins neue Jahr. Denn wir machen hier Pause, aber nur bis zum 2. Januar 2012. Dann starten wir wieder durch, mit ganz vielen Themen und Berichterstattungen rund um die Software-Entwicklung. Bleiben Sie uns gewogen!


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PhoneGap ab sofort auch für Windows-Phone-Apps geeignet

veröffentlicht von am 22. Dezember 2011 (0) Kommentare

PhoneGap ist ja kein neues Ding mehr. Es handelt sich dabei um eine Multiplattform-Entwicklungsumgebung, mit der sich per HTML5, CSS und Javascript Webapplikationen schreiben lassen, die dann mithilfe des Phonegap-Frameworks auf nahezu sämtliche vorhandenen mobilen Plattformen wie iOS, Android und Symbian landen.

Tja, und seit der aktualisierten Version 1.3 ist es auch möglich, mithilfe von PhoneGap Windows-Phone-Apps zu programmieren. Dabei werden sämtliche nativen APIs von Windows Phone wie Beschleunigungssensor, Kamera und so fort unterstützt. Damit unterliegen PhoneGap-Entwickler im Vergleich zu ihren nativ programmierenden Kollegen keinerlei Restriktionen.

Für einen ersten schnellen Einstieg bietet die Phonegap-Seite einen 6-Punkte-Plan, der zeigt, wie Webentwickler mithilfe des Adobe-Frameworks (denen Phonegap mittlerweile gehört) ihre Anwendungen in den Windows Phone Marketplace bringen können:

1. Technische Voraussetzungen: Standardmäßig werden Windows 7 und Windows Vista SP2 unterstützt. Mac-Anwender kommen auch in den Genuss von Phonegap, allerdings muss man hierfür eine Bootcamp-Partition einrichten, auf der Windows 7 oder Vista läuft. Darüber hinaus benötigt man einen Entwickler-Account zum Windows Phone Marketplace.

 2. Phonegap und Windows Phone SDK installieren: Dabei ist es ganz wichtig, die Datei GapAppStarter.zip aus dem Windows-Phone-Verzeichnis in das Template-Verzeichnis zu kopieren, das sich unter C:\Users\[USERNAME]\Documents\Visual Studio 2010\Templates\ProjectTemplates\Visual C# befindet.

3. Projekt starten: Innerhalb von Visual Studio Express für Windows Phone öffnet man eine neues Projekt, wählt GapAppStarter aus und vergibt einen Namen für das WP-Phonegap-Projekt.

4. Projektstruktur überprüfen: Innerhalb von GapAppStarter befinden sich im Ordner “www” sämtliche HTML-, JS-, CSS- und sonstigen Ressourcen, die allesamt Teil des Visual-Studio-Projektes und als “Content” vermerkt sein müssen.

5. Emulieren: Sobald die Anwendung lauffähig ist, empfiehlt sich ein erster Test mithilfe des Windows Phone Emulators, der per Drop-Down-Menü ausgewählt werden kann. Zum Debugger einfach nur F5 drücken.

6. Hardware-Test: Für einen echten Test empfiehlt es sich, die Phonegap-WP-App auf ein freigeschaltetes Entwicklergerät wie das Nokia Lumia 800 zu bringen. Hierzu müssen Entwickler-PC und WP-Device via USB verbunden und der Bildschirm entsperrt sein. Zudem müssen Sie innerhalb von Visual Studio die Option “Windows Phone Device” auswählen. Mit der Taste F5 beginnt der Debugging-Prozess direkt auf dem Smartphone.

Neben diesem Quick-Start-Guide gibt es auch zwei anschauliche Videos, die zeigen, wie sich Phonegap zu Windows-Phone-Zwecken installieren lässt. Zudem ist ein ausführlicher Workshop dabei.

Ach ja: einen neuen Namen wird Phonegap mit der Version 1.4 auch bekommen: so hat die Community darüber abgestimmt, das Phonegap doch nicht “Apache Callback”, sondern “Apache Cordova” heißen wird. Irgendwie klingen beide Namen nicht so dolle…


Mit Phonegap 1.3 können auch Windows-Phone-Apps geschrieben werden

Mit Phonegap 1.3 können auch Windows-Phone-Apps geschrieben werden



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Trend Report 2011: Roland Gülle gibt Antworten zu Tools, Programmiersprachen und mehr

veröffentlicht von am 21. Dezember 2011 (0) Kommentare
Roland Gülle, CTO bei Sevenval

Roland Gülle, CTO bei Sevenval

Neue Woche, neues Glück… äh, eine neue Ausgabe unseres Trend Reports, der in genau zehn Tagen ausläuft (falls Sie also noch daran teilnehmen und gewinnen wollen – alle Infos und den Fragebogen gibt es hier per Mausklick). Dieses Mal stellt sich unseren sieben Fragen Roland Gülle von Sevenval, die sich auf das Entwickeln mobiler Webseiten spezialisiert haben. Gülle ist CTO und Mitglied der Geschäftsleitung und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit mobilen Anwendungen.

Roland Gülle: Programmierung ist Kunst und hat mit “Nerd-tum” aber auch rein gar nichts zu tun. Denn mit der Entwicklung von Software oder mobilen Webseiten lassen sich Ideen, Design und Logik auf einfachste Weise verknüpfen.

Software Dev Blog: Von welchem Programmier-Tipp oder welchem Leitsatz haben Sie persönlich am meisten profitiert?

Gülle: Von einem, den Sie bestimmt schon mal gehört haben: KISS. Also Keep it Simple, Stupid. Soll heißen: Halte die Software-Entwicklung so flexibel wie möglich und so flexibel wie nötig. Die agile Entwicklung ist hierfür ein geeignetes Tool.

Software Dev Blog: Mit welchen aktuellen Programmiersprachen und/oder Tools sollten sich Developer in diesem Jahr unbedingt beschäftigen, um „up to date“ zu bleiben?

Gülle: Das klingt jetzt vielleicht ein wenig überraschend, aber wir bei Sevenval setzen nach wie vor auf die Kraft von JavaScript. Unseres Erachtens gibt es im mobilen Umfeld derzeit keine bessere Alternative.

Software Dev Blog: Für das Betriebssystem der Zukunft haben Sie drei Wünsche frei! Welche sind das?

Gülle: Hm, das ist ziemlich einfach:

1. Schlank, sicher und performant sollte es auf jeden Fall sein.

2. Es sollten die wichtigsten Grundfunktionen wie Mail und Kalender im OS verankert sein.

3. Ein Terminal-Programm mit direktem Shell-Zugriff wäre toll. ;-)

Software Dev Blog: Welchen Tipp haben Sie für Programmierer, die möglichst schnell ihre Apps erfolgreich im Markt platzieren möchten?

Gülle: Auch das ist ziemlich einfach: Macht euer Ding gut – und dann macht es einfach nur besser.

Software Dev Blog: Hier können Sie eine Webseite oder ein Online-Magazin empfehlen, die oder das jeder Entwickler kennen sollte.

Gülle: Oft zitiert, oft benutzt, immer hilfreich: stackoverflow.com

Software Dev Blog: Was gefällt Ihnen am Software Dev Blog? Was könnten wir besser machen?

Gülle: Dem Blog fehlt eine mobile Version. Schaut euch mal fitml.com an, hier könnten wir direkt die vorhandene Seite umwandeln. Wäre das nicht mal einen Artikel wert, in dem wir beschreiben, wie das Ganze funktioniert? Eine Überschrift hätte ich schon: “Software Dev Blog goes mobile mit fitml”.


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Intel startet Level up Contest – 10.000 US-Dollar gewinnen!

veröffentlicht von am 19. Dezember 2011 (0) Kommentare

Das Warten hat sich gelohnt – nun aber auch ein Ende! Der Level up Contest, der sicherlich coolste internationale Wettbewerb für Games Developer hat seine Pforten geöffnet und wartet auf Ihre Ideen und Demos!

Level up Contest

Nie davon gehört? Dann leisten wir gerne etwas Nachhilfe:
Der Level Up 2011 Game Demo Contest adressiert Spieleentwickler wie Sie, die ein wenig Erfahrung mit “Codeschnipseleien”  und eine richtig gute Idee für ein PC-Spieledesign haben. Diese Idee sollte soweit realisiert sein, dass Sie eine Demo einsenden können, in der die Spielidee und die technische Umsetzung (Sound, Video, 3D) erkennbar sind. Und sie muss spielbar sein. Einsendeschluss ist der 12. März 2012. In Zweifelsfällen entscheidet eine Intel-Jury, ob die jeweilige Demo zugelassen wird oder nicht. Auf jeden Fall sollten Sie zunächst die Teilnahmebedingungen studieren.

Explizit eingeladen sind auch Studenten, die vielleicht ohnehin schon mit Kommilitonen oder ihrem Professor an einem cleveren Game basteln. Um die Chancengleichheit zu wahren, werden Studis in einer eigenen Kategorie gewertet. So haben auch ambitionierte Einsteiger gute Siegchancen.

Sie wollen zunächst ein paar Vergleichsmöglichkeiten oder eine wenig Inspiration? Dann empfehlen wir einen Blick auf die früheren Preisträger. Hier zum Beispiel können Sie eine sehr eindrucksvolle Demo des Ego-Shooters „In konw your deeds“  ansehen. Achten Sie dabei unbedingt auf die hervorragenden Lichtberechnungen im Design, was die Darstellung von Tag- und Nachtszenarieren sehr realistisch erscheinen lässt und die Spannung erhöht.

Und nun ein paar gute Gründe, sich wirklich viel Mühe zu geben bei der eigenen Demo: Es warten zahlreiche Geldpreise auf die Gewinnner, darunter der Hauptpreis von 10.000 US-Dollar sowie die die Möglichkeit, Ihre Spieleidee auf dem Valve’s Steam Online Gaming Portal im Bereich „Demos“ zu präsentieren und später mit Hilfe von Valve auf den Markt zu bringen und kommerziell zu vertreiben. Das ist Ihre einmalige Chance, mit Ihrem Spiel Furore zu machen und auch gutes Geld zu verdienen!

Im Einzelnen werden folgende Preise vergeben:

Game of the Year
Preisgeld: 10.000 US-Dollar + Möglichkeit der Veröffentlichung (Demo + finale Version) des Games auf Steam

Game of the Year in der Kategorie für Studierende
Preisgeld: 7.500 US-Dollar + Möglichkeit der Veröffentlichung (Demo + finale Version) des Games auf Steam

Kategorien-Preise
Preisgeld: jeweils 3.000 US-Dollar + Möglichkeit der Veröffentlichung (Demo + finale Version) des Games auf Steam in den Kategorien:

  • Bestes Shooter
  • Bestes Unterhaltungs-Spiel (Casual Game)
  • Bestes Puzzle Game
  • Bestes Strategie-Game
  • Bestes Adventure-Spiel / Rollenspiel
  • Beste Simulation
  • Bestes Kinderspiel
  • Bestes MMO Game

Interesse geweckt? Dann noch einen Blick auf die Jury geworfen und ran die Arbeit. Die besten Ideen kommen sicher in den Weihnachtsferien. Viel Erfolg!


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Warum Task-basierter Programmcode so performant ist

veröffentlicht von am 16. Dezember 2011 (0) Kommentare

Die Preisfrage des heutigen Tages lautet: Was haben Intel Threading Building Blocks, Intel Cilk Plus, Microsoft Parallel Patterns Library und OpenMP gemeinsam? Wie? Nö! Bitte? Genau, sie unterstützen allesamt das Konzept der task-basierten Programmierung.

Soll heißen, dass Sie als Entwickler nicht mehr in Threads denken müssen (was viel zu fehleranfällig und umständlich und wenig skalierend ist), sondern nur noch in Tasks, also in Aufgaben. Und diese Aufgaben werden möglichst automatisch auf die vorhandenen Ressourcen, sprich Prozessoren beziehungsweise Prozessorkerne beziehungsweise Threads, von den zugrunde liegenden Mechanismen verteilt.

Diese Herangehensweise hat zahlreiche Vorteile, von denen ich die vier wichtigsten herausgepickt habe und Sie mit Ihnen teilen möchte.

1. In die Zukunft gerichtet: Auf Basis eines task-basierten Designs ist der zugrunde liegende Algorithmus so aufgebaut, dass er auch in Zukunft bestmöglich skaliert, da sich sämtliche Aufgaben beliebig auf 4, 8, 16, 32, etc. Prozessorkerne verteilen lassen. Falls Sie also zum Beispiel eine Bildbearbeitungssoftware entwickeln, die task-basiert arbeitet, können Sie sicher sein, dass ein sehr großes Bild von einer größeren Anzahl von Tasks manipuliert wird. Und die hierfür zuständige Bibliothek kümmert sich dann um eine ausgewogene Berechnung auf allen verfügbaren Ressourcen.

2. Minimaler Overhead: Alle erwähnten Bibliotheken haben eines gemeinsam: sie arbeiten mithilfe von Threadpools, in denen sämtliche Threads erzeugt, verwaltet und gelöscht werden. Das Gute am zugehörigen Thread Manager ist dessen Flexibilität: er lässt sich so einstellen, dass nicht ständig neue Threads erzeugt und wieder gelöscht werden, wenn es viel sinnvoller und effizienter ist, die Threads “am Leben” zu halten und bei Bedarf wieder aufzuwecken. Das sorgt nämlich für den geringsten Overhead.

3. “Lokale” Cache-Inhalte: Intel TBB und Konsorten verfügen über einen Mechanismus, der es zumindest teilweise ermöglicht, jeden Task genau auf dem Prozessorkern laufen zu lassen, wo sich die lokalen Task-Cache-Daten befinden. Dies gelingt zwar nicht vollständig, aber gerade Intel TBB und Intel Cilk Plus sind in dieser Disziplin ziemlich gut.

4. Dynamischer Scheduler: Was ist der Tod eines ausgewogenen Multicore-Systems? Genau, es gibt Ressourcen, die wegen Unterbeschäftigung brach liegen, und andere, die die ganze Arbeit verrichten müssen. Das Zauberwort hierfür nennt sich dymanisches Schedulen der Threads, was von Intel TBB und Co. zur Laufzeit vorgenommen wird. Damit können Sie sich sein, dass Ihre Software auf einem Mehrkernsystem optimal skaliert.


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Intel eröffnet Android Developer Community

veröffentlicht von am 15. Dezember 2011 (0) Kommentare

Keine Frage, clevere Apps für Android sind schon heute enorm gefragt. In Zukunft aber wird der Bedarf mit dem steigenden Abverkauf neuer und besserer Smartphones und Tablets auf Android-Ebene drastisch ansteigen. Allen Entwicklern, die sich in diesem Wachstumsmarkt jetzt erfolgreich platzieren und qualitativ hochwertige Apps designen und vertreiben möchten, bietet Intel nun mit der Android Developer Community eine hervorragende neue Plattform.

Android Developer Community

Die Android Developer Community stellt hochwertige Ressourcen zur Verfügung, darunter technische Artikel, Videos, Tutorials, Blogs, Diskussionsforen und natürlich auch Entwickler-Tools. Das Angebot richtet sich sowohl an Einsteiger, die ihre ersten Gehversuche mit den Developer-Kits machen wollen als auch an Profis, die hier den einen oder anderen Killer-Tipp für ihre (fast) fertige App finden.

Als Einstieg sei der Artikel Android 3.2 on Intel Architecture empfohlen, der erklärt, welche Möglichkeiten Android 3.2 auf Intel Atom-basierten Devices gewährt.

Entwickler, die ihre vorhandenen ARM-basierenden NDK Applikationen auf x86-Architekturen portieren möchten, finden in dem Beitrag NDK Android Application Porting Methodologies die gewünschten Tipps.

Und aus der Sektion Downloads sei das Android SDK for Intel Architecture besonders empfohlen, mit dem Sie Ihre Android-App coden, debuggen und testen können. Natürlich haben wir dazu auch entsprechende Whitepaper, die Ihnen bei Installation und Praxiseinsatz helfen.

Neugierig geworden? Dann viel Spaß beim Stöbern in dem reichhaltigen Fundus und viel Erfolg beim Coden!


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Trend Report 2011: Gregor Biswanger gibt Antworten zu Tools, Programmiersprachen und mehr

veröffentlicht von am 13. Dezember 2011 (0) Kommentare

Endlich wieder eine neue  Ausgabe des Trend Report 2011. Dieses Mal kommen die Antworten von Gregor Biswanger (26), Microsoft MVP für Client App Dev. Zudem arbeitet Gregor als Solution Architect und Silverlight Experte bei der Firma impuls Informationsmanagement GmbH in Nürnberg und betreibt den Blog www.dotnet-blog.net. Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen .NET-Architektur, Silverlight und agile Prozesse. Er veröffentlichte vor kurzem seine DVD mit Video-Trainings zum Thema „WPF 4 und Silverlight 4“ bei Addison-Wesley von video2brain.

Gregor Biswanger

Gregor Biswanger

Software Dev Blog: Wie reagieren Sie auf folgendes Vorurteil: „Programmieren ist der langweilige Zeitvertreib von Nerds, die keine Freunde haben“?

Gregor Biswanger: Das stimmt gar nicht. Denn Programmierer haben immerhin auch andere Programmierer als Freunde. Spaß bei Seite. Gerade in der Microsoft .NET Community wird man sehr familiär aufgenommen. Man gehört einfach zusammen. Aber abgesehen vom typischen Klischee, kenne ich keinen anderen Beruf, der sich täglich so rasant verändert.

Softwareentwicklung ist wie digitales Lego-Spielen. Man ist stundenlang vertieft mit seinen Steinen. Man baut und baut, aber nicht jeder Stein passt perfekt auf den nächsten. Jetzt kommt der kreative Part zum Vorschein. Man hat digital alle Freiheiten seine nächsten Schritte zu meistern. Es wird also viel kreative Logik und Verständnis gefordert. Somit ist jeder Entwickler ein Künstler! Die schönste Belohnung erhält man gegen Ende, wenn das künstlerische Meisterwerk vollendet ist. Denn es ist ein tolles Gefühl, wenn man täglich andere Menschen beim Arbeiten mit der eigenen Software beobachten kann. Es ist so, als würde jeder mit dem eigens gebauten Lego-Haus spielen wollen.

SDB: Von welchem Programmier-Tipp oder welchem Leitsatz haben Sie persönlich am meisten profitiert?

Biswanger: Gerade die Softwarebranche wächst und verändert sich mit einer enormen Geschwindigkeit. Das Lesen und Lernen von Entwicklungsgrundlagen reicht schon lange nicht mehr aus. Wir dürfen uns nicht mit den ersten Erfolgen zufrieden geben und müssen immer an den nächst größerem Schritt arbeiten. Eines der wichtigsten Bestandteile davon ist dann das Reflektieren. Macht mir meine Technologie Spaß? Macht mir die Pflege meiner bisher entwickelten Software Spaß? Was könnte man daran verändern? Welche neuen Technologien gibt es? Wie arbeiten diese mit anderen zusammen? Welche OOP-Prinzipien beherrsche ich? Was sind meine weiteren Ziele bei der Planung der nächsten Anwendungsarchitektur? Aus diesem Grund lautet mein Lebensmotto: „Wer glaubt, etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden.“

Denn der Beruf der Softwareentwicklung ist ein Job, bei dem man nie ausgelernt hat. Oft beschweren sich Entwickler, dass sie die neuen Technologien nicht kennen, weil in ihrer Firma nicht damit gearbeitet wird. Die Freizeit opfern, um sich weiterzuentwickeln, möchte aber auch keiner. Genau dann sollte man sich überlegen, ob die Softwareentwicklung auch wirklich der richtige Job ist. Nur weil man fertige Produkte entwickelt hat, ist man noch lange kein guter Entwickler.

SDB: Mit welchen aktuellen Programmiersprachen und/oder Tools sollten sich Developer in diesem Jahr unbedingt beschäftigen, um „up to date“ zu bleiben?

Biswanger: Die Gegenwart hat ganz klar das Web erreicht, und in der Zukunft wird das Zusammenspiel und die Pflege von verteilten Anwendungen eine immer wichtigere Rolle spielen. Somit sollte auf jeden Fall HTML & JavaScript zu den gelernten Grundlagen dazugehören. Auch gerade im Enterprise-Umfeld, sollte grundlegend noch XAML beherrscht werden können. Mit XAML (Aus Microsoft .NET) kann man anschließend für WPF (Windows), Silverlight (Windows, Web & Windows Phone), Workflow Foundation und bei Windows 8 MetroUI entwickeln. Aus Architektursicht ist SOA (Serviceorientierte Architektur) ein absolutes Muss.

SDB: Für das Betriebssystem der Zukunft haben Sie drei Wünsche frei! Welche sind das?

Biswanger: Auf jeden Fall natürlich die Klassiker: Geschwindigkeit, Sicherheit und Intelligenz.

SDB: Welchen Tipp haben Sie für Programmierer, die möglichst schnell ihre Apps erfolgreich im Markt platzieren möchten?

Biswanger: Es muss die Zeit gefunden werden für alle gängigen Online-Marketingkanäle:

  • Es sollte zumindest ein Video auf YouTube vorhanden sein.
  • Ein Twitter-Kanal für die neusten Nachrichten.
  • Eine Facebook-Gruppe für die schärfsten Insider Tipps.
  • Ein Blog als Produktseite.

Doch egal wie viel Zeit man in Marketing steckt, wenn die App von der Usability und dem Schönheitsgrad versagt, möchte niemand diese App kaufen. Überdenkt jeden Use-Case. Hinterfragt stetig, wie diese noch einfacher und schneller bewerkstelligt werden können. Die App darf nicht vom Anwender benutzt werden müssen, sondern die App muss den Anwender mit seinen Anforderungen führen. Schließlich ist Software da, um effektiver seine Arbeit erfüllen zu können.

SDB: Hier können Sie eine Webseite oder ein Online-Magazin empfehlen, die oder das jeder Entwickler kennen sollte:

Biswanger: Zu jedem Guten Morgen-Kaffee gehören die DotNet German Bloggers und www.dotnet-kicks.de zu meinen Top-Favoriten. Also für alle .NET-Entwickler ein absoluter Muss. Dann natürlich auch mein eigener Blog: DotNet-Blog.NET.

SDB: Was gefällt Ihnen am Software Dev Blog? Was könnten wir besser machen?

Biswanger: Ich finde den Software Dev Blog klasse. Doch für meinen Geschmack, fehlen mir noch mehr .NET-Themen.


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Totgesagte leben länger: Microsoft veröffentlicht Silverlight 5

veröffentlicht von am 12. Dezember 2011 (0) Kommentare
Silverlight 5

Silverlight 5

Schau an: Still und heimlich hat Microsoft die neue Version 5 von Silverligt veröffentlicht, die nun zum Download bereit steht -  und zwar für Windows und Mac OS.

Microsoft hat ein paar Neuerungen eingebaut, die Games-Developer und Multimedia-Programmierer recht appetitlich finden könnten: Das neue Framework gewährleistet, dass H.264-Videos über die GPU-Unterstützung dekodiert und damit schneller und flüssiger ausgegeben werden. Auch 3D-Inhalte sollen von einer besseren GPU-Nutzung profitieren, weil die CPU entlastet wird.

Nette Features für eine Technologie, die Microsoft im vergangenen Jahr zugunsten von HTML 5 vermeintlich schon aufgegeben hatte. Solcherlei Gerüchte wurden aber schnell wieder dementiert. Dennoch stellt sich die Frage, ob es sich hierbei um die letzte Silverlight-Generation handelt. Dass Microsoft die neue Version geradezu heimlich und ohne Pressemitteilung veröffentlicht hat, gibt dieser Vermutung Nahrung. Letztlich bleibt es derzeit aber bei Spekulationen….

NT-AG lädt im Januar zum “Virtualisierungsgipfel”

Sicher ist dagegen, dass das 44. NT-Anwendertreffen samt Morning Event im Januar startet. Vom 23. bis zum 27. Januar 2012 finden das für Mitglieder der NT Anwendergruppe  kostenlose User-Meeting und das kostenpflichtige Morning-Event (99 Euro) statt. Beide Veranstaltungen sind Teil einer Roadshow in München, Köln, Sindelfingen, Zürich und Hamburg. Im Mittelpunkt steht dabei die Virtualisierung.

Den Anfang macht das so genannte Morning Event zum Thema VMware Troubleshooting (9.00 Uhr – 12.00 Uhr). Im Anschluss startet das kostenfreie NT-Anwendertreffen: (13.00 Uhr –17.00 Uhr). Dort werden folgende Aspekte beleuchtet: Systemmanagement (2012 – Ausblick), Windows Server 2008 R2 und Hyper-V, Microsoft Desktop Optimization Package, Virtual Desktop Infrastructure, XenDesktop sowie die Einbindung und Integration von nicht-Windows Devices.

Zu den genauen Terminen informieren Sie sich bitte über diese Webseite.


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Der Hype geht um: Windows Phone, Windows 8 und Windows Store im Fokus

veröffentlicht von am 9. Dezember 2011 (0) Kommentare

Eigentlich ist ja das Verbreiten von Hype-Themen der Apple-Jüngerschar vorbehalten. Aber was sich gerade im digitalen Universum in Sachen Microsoft abspielt, dürfte selbst jahrelange Windows-Anwendern ein wenig in Erstaunen und Euphorie versetzen. Denn betrachtet man die globale Berichterstattung zu Windows Phone, Nokia Lumia 800 und ganz aktuell die Ankündigung des Windows Store für künftige Windows-8-Metro-Apps, muss man sich schon ein wenig verwundert die Augen reiben. Denn dass Microsoft in Sachen Mobile wohl doch noch mal die Kurve kriegt (auch in Kooperation mit Nokia), ist schon sehr bemerkenswert und wird die Branche erleichtert aufseufzen lassen. Denn eine Allmacht Apple/Google will doch keiner hier.

Und so wie es aussieht, scheint Microsoft mit dem Windows-8-konformen Appstore Großes zu planen. Anders ist zum einen der frühe Öffnungstermin nicht zu erklären (zeitgleich mit einer ersten öffentlichen Beta von Windows 8, die für das Frühjahr 2012 anberaumt ist), und zum anderen die zugehörigen Regeln und Regularien, die man so von anderen Appstores nicht kennt. Dazu gehört beispielsweise eine Gewinnverteilung im Verhältnis 80 (Entwickler) zu 20 (Microsoft). Okay, diese Regelung tritt erst in Kraft, wenn eine App mehr als 25.000 Dollar umgesetzt hat. Das ist aber ein echter Anreiz, erfolgreiche, umsatzstarke Anwendungen für Windows 8 zu entwickeln.

Zum anderen verfolgt Microsoft mit dem Windows Store einen ähnlichen Ansatz wie mit dem Windows Phone Marketplace: mobile Bezahlapps können zunächst als Testversion auf den mobilen Rechner geladen werden, bevor man zur Kasse gebeten wird. “Try before buy” nennt sich das und gibt beiden Seiten ein gutes Gefühl: der zahlende Kunde weiß, was er bekommt, und der Entwickler kann sich sicher sein, dass es weniger Enttäuschungen gibt und er damit möglichst keine schlechten Bewertungen für seine App bekommt. Aber auch mit In-App-Verkäufen, Abonnements und kostenlosen Apps will sich Microsoft kooperativer zeigen als andere App-Betreiber. Und der Einsatz eigener Verkaufsplattformen ist ebenfalls im Gespräch. Wer es genauer wissen will, dem sei dieser MSDN-Link empfohlen.

Aber auch mit den Mitgliederbeiträgen verhält es sich etwas anders beim Windows Store: So sollen für kleinere Entwicklerbuden und Einzelentwickler lediglich 49 Dollar im Jahr fällig werden, größere Unternehmen zahlen 99 Dollar. Und um das ganze Thema rechtzeitig anzuschieben, veranstaltet Microsoft bereits einen ersten Entwicklerwettbewerb, der mit diversen Anreizen wie einer Topplatzierung im Windows Store, diversen Windows-8-Tablets und zwei Jahre kostenfreiem Windows-Store-Zugang zum Mitmachen animieren will. So kann das mit Windows 8 auf jeden Fall etwas werden.

Und wer lieber guckt als liest, der sollte sich dieses Video zu Gemüte führen


Via Windows Store gelangen ab 2012 Metro-Apps auf Tablet & Co.

Via Windows Store gelangen ab 2012 Metro-Apps auf Tablet & Co.


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