Sämtliche Beiträge des Monats Dezember 2009

Das war das Software-Dev-Blog-Jahr 2009 (Teil 3)

veröffentlicht von Michael Hülskötter am 31. Dezember 2009 (1) Kommentar

Nach dem ersten und zweiten Teil der Software-Dev-Blog-Rückschau 2009 folgt heute der dritte Blogbeitrag, der die Monate September bis Dezember betrachtet.

Was für den August galt, traf auf den September im selben Maße zu: War ich im Vormonat auf der Games Developer Conference, so verschlug mich der neunte Monat des Jahres in das wundervolle San Francisco, wo ich eine ganze Woche auf Intel-Kosten verweilen durfte. Es ging natürlich vorwiegend um die Intel-eigene Entwicklerkonferenz IDF, wo ich mich mit zwei wesentlichen Themenschwerpunkten beschäftigte: Multicore und Netbooks. So besuchte ich unter anderem die Techsessions Software-Tools für skalierende Apps, Parallel Computing mit .NET 4 und Visual Studio 2010, Moblin Technical Overview, Netbook-Ecosysteme und Anwendungsmodelle und sammelte erste Informationen zum geplanten Intel App Store.

Der September und die IDF-Berichterstattung deuteten es bereits an: Das Software Dev Blog wird sich neben der Parallelprogrammierung in Zukunft auch mit dem Thema Netbooks, Atom-Prozessor und Co. beschäftigen. Und so verlagerten sich die Blogbeiträge im Oktober mehr und mehr in diese Richtung. So ging es um die Frage, was beim Intel Atom Developer Program alles zu beachten ist, wer eigentlich den App Store braucht und was das Intel App Store SDK wohl leisten wird. Daneben wartete im Oktober ein weiteres Event auf uns: das mobiledevecamp Munich 2009, das sich an Software-Entwickler mobiler Anwendungen richtete und das in den heiligen Intel-Hallen zu Feldkirchen stattfand. Dort waren rund 80 Leute zugegen (unter anderem Martin Mohring von der Liunux Foundation) und es war insgesamt eine wirklich gute Veranstaltung. Ansonsten fand der erste Intel Blogger Day statt und das Software Dev Blog wurde genau ein Jahr alt.

Im November ging es noch mal auf Reisen, dieses Mal nach Berlin auf die Microsoft Tech-Ed Europe 2009. Auf dieser Entwickler- und Business-Konferenz trafen sich rund 8.000 Menschen, um sich umfassend über die neuesten Microsoft-Technologien zu informieren. Intel war natürlich auch vor Ort, und so habe ich wieder gemeinsam mit Tom viele schöne Videos nebst den passenden Blogbeiträgen erstellt und verfasst. So haben wir mit Steve Teixeira über die Parallelprogrammierung aus Microsoft-Sicht geplaudert, uns von Rami Radi erklären lassen, wie .NET-Entwickler von Multithreading profitieren und haben gelernt, wie die Zukunft der Parallelprogrammierung aussehen wird. Aber es gab auch Neues von Intel in Sachen Multicore, und zwar in Form der Cloud-Testumgebung Intel Parallel Universe.

Der Dezember stand wieder eher im Zeichen des Intel App Store und des zugehörigen Intel Atom Developer Program. Aber es ging auch um Moblin, um die sieben Schritte bis zur ersten eigenen App im Intel App Store, um ein neues Buch zum Thema Parallelprogrammierung unter .NET und um Pine Trail.

Und worauf können wir uns für 2010 einstellen? Nun, während der CES in Las Vegas wird Intel wohl seinen App Store vorstellen. Ende Januar wird Intel dann auf den M-Days mit eigenen Stand vertreten sein und über das Intel Atom Developer Program und den App Store berichten. Apropos Stand: auf der Mobile World Conference in Barcelona wird Intel ebenfalls vor Ort sein – und damit auch ich. Ansonsten werden wir viele neue Dinge rund um Netbook-Apps und Co. zu sehen bekommen. Und die Games Developer Conference 2010 in Köln wird uns sicherlich auch wieder erwarten.

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Das war das Software-Dev-Blog-Jahr 2009 (Teil 2)

veröffentlicht von Michael Hülskötter am 30. Dezember 2009 (1) Kommentar

Auf den ersten Teil der Software-Dev-Blog-2009-Trilogie folgt natürlich sofort der zweite, der die Monate Mai bis August umfasst.

Der Mai stand ganz im Zeichen der Ankündigungen: So war die Geburtsstunde des deutschsprachigen Intel Onlineshops für den Mittelstand zu vermelden, aber auch die Entwicklersuite Parallel Studio erblickte das Licht der digitalen Welt. Ansonsten war der Mai eher ruhig aus Blogsicht. Daher war ein wenig Zeit für Surftipps, für die Vorstellung eines Softwaretools für mobile Spieleentwickler und für eine genauere Betrachtung, was der Parallel Advisor Lite zu leisten imstande ist.

Was dem Mai an Events beziehungsweise an deren Ankündigungen fehlte, holte der Juni direkt wieder nach. So verwies ich auf die Exasol Roadshow, die es Anfang Juli nach München verschlagen sollte. Aber auch die Intel-Microsoft-Techtalks und das GameCamp Munich 2009 waren mir entsprechende Hinweise wert. Ansonsten kam die Firma Maxon zu Wort, die mir verriet, warum Cinema 4D auf Multicore-Plattformen so leistungsstark ist.

Anfang Juli stattete ich der Intel-Außenstelle Ulm einen Kurzbesuch ab. Was ich von dort mitnahm war vor allem eins: Aus Ulm kommen grafisch orientierte Linux-Debugger, mit denen sich sequenziell und parallel programmierte Anwendungen sehr komfortabel testen lassen. Bemerkenswert fand ich im Juli aber auch diverse Einsichten: Warum Colin McRae DiRT 2 so geil auf einem Multicore-Rechner aussieht, warum Demigod auch auf Notebooks spielbar ist und warum Empire: Total War auf Notebooks gut läuft. Daneben gab es Infos zu Tools wie den Visual Studio: Parallel Debugger Extensions, Videosessions der TechTalks mit Intel und Microsoft und Screencasts zur Parallelprogrammierung unter .NET 4.

Der August stand ganz im Zeichen der Games Developer Conference, die im Gegensatz zum letzten Jahr in Köln vor der GamesCom stattfand. Auch dorthin reiste ich natürlich, gemeinsam mit Tom, mit dem ich schon seit längeren Videointerviews und ähnliche Dinge drehe und auf Youtube stelle. So lernten wir auf der GDC09 eine ganze Menge: Warum die nächste CryEngine erst 2012 kommt, warum CPUs für Spieleentwickler wichtig sind, wie Intel Parallel Studio funktioniert, wie man Spieletitel für integrierte Grafikchips optimiert und vieles mehr.

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Das war das Software-Dev-Blog-Jahr 2009 (Teil 1)

veröffentlicht von Michael Hülskötter am 29. Dezember 2009 (1) Kommentar

Immer, wenn sich ein Jahr dem Ende entgegen neigt, ist es Zeit für die ultimative Abrechnung der vergangenen 360+x Tage. Daher folgt an dieser Stelle eine Rückschau auf die Software-Dev-Blog-relevanten Ereignisse. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf den Events des Jahres 2009, aber auch neue Techniken und Tools werden Thema sein.

Um das Ganze besser konsumierbar zu machen, wird die Rückschau 2009 als Trilogie verfasst sein, wobei der letzte Teil auch ein wenig in die Zukunft blicken wird. Also dann mal los.

Der Januar begann traditionsgemäß mit der OOP, die im Messezentrum zu München stattfand. Dort trafen sich an fünf Tagen Software-Entwickler aus ganz Deutschland (und darüber hinaus), um über sämtliche Aspekte der objektorientierten Programmierung zu reden. Da Intel einer der Sponsoren dieses großen Events war, kam mir die Rolle des OOP-Berichterstatters zu. Es gab eine ganze Menge zu bloggen: über die Multicore-Programmierung, über 12 Thesen zu diesem Thema und über die Parallelprogrammierung im .NET-Umfeld, woraus ein umfassender Dreiteiler entstand (Teil 1, Teil 2 und Teil 3). Daneben hielt der Januar Blogposts zu der Frage parat, warum DivX, Nik Software und Crysis so gut auf Multicore-Prozessoren skalieren.

Der Februar ließ bereits erahnen, was die Multicore-Entwicklergemeinde im Jahr 2009 in Sachen Intel-Tools zu erwarten hatte: die Parallelisierungssuite Parallel Studio warf erste Schatten voraus, die im Laufe der Zeit immer länger werden sollten. In vier Blogbeiträgen wurden die Fähigkeiten dieses Visual-Studio-Plugins näher beleuchtet (Teil 1, Teil 2, Teil 3 und Teil 4). Der Februar war ohnehin sehr tool-lastig: So ging es unter anderem um hochoptimierte Software-Bibliotheken für die Parallelprogrammierung, um den Concurrency Checker und den Thread Profiler. Events fanden aus Blogsicht im Februar keine statt.

Der März begann mit einer Art Ritterschlag: das Entwicklerportal MSDN, auf dem Microsoft seine Community mit neuesten Infos und Tools versorgt, spendierte dem Thema Parallelprogrammierung eine deutschsprachige Sektion und band das Software Dev Blog prominent an diversen Stellen ein. Das nahm ich natürlich zum Anlass, einen Vierteiler zum Thema .NET-Threads zu veröffentlichen (Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4). In Sachen Events gab es auch wieder etwas zu vermelden, und zwar in Form von Vorschauen: auf die Intel Software Conference, auf den prio.powerday, die Games Developer Conference und die Eurographics 2009.

Der April war wieder sehr event-lastig, nämlich in Form der Intel Software Conference 2009 (ISC09) und des prio-powerday 2009 “Multicore-Programmierung im .NET-Umfeld”. Auf der ISC09 ging es unter anderem um die Parallelprogrammierung für den Mainstream, um Microsoft und die parallele Programmierung und natürlich um Parallel Studio. Und weil der April noch nicht genug hatte, folgte kurz nach der ISC09 der prio.powerday 2009, auf dem Dinge wie das Multithreading mit .NET-Bordmitteln besprochen wurden, aber auch die Parallele Programmierung unter .NET 3.5 und die Microsoft Concurrency Coordination Runtime.

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Merry Xmas für alle BlogleserInnen

veröffentlicht von Michael Hülskötter am 24. Dezember 2009 (1) Kommentar

Ich wünsche allen Lesern ein friedliches Weihnachtsfest, viele tolle Geschenke und ein paar erholsame Tage. Und auf viele neue Geschichten, die es auf diesem Blog auch nächstes Jahr wieder geben wird.

Ach ja: Bis Ende des Jahres wird es hier noch den ultimativen Jahresrückblick geben. Also, freut euch schon mal drauf.

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Mit Pine Trail kommt noch mehr Spaß in die Netbooks

veröffentlicht von Michael Hülskötter am 21. Dezember 2009 (5) Kommentare

Heute machte eine Pressemeldung von Intel die Runde, die für den Netbookmarkt weitreichende Konsequenzen haben wird. In dieser PM ist nämlich von Pine Trail die Rede, die Intel selbst als “Next-Generation Atom Platform” bezeichnet. Dahinter verbirgt sich die Nachfolgetechnik des aktuellen Atom-Prozessors. Und ein ganzes Stück mehr.

First Intel Chips to Integrate Graphics and Memory Controller in CPU

Übersetzt bedeutet das: die künftigen Atom-Prozessoren mit der Bezeichnung N450 werden die ersten Vertreter eines “Single-on-a-Chip” sein. Das heißt also, dass in Zukunft Prozessor, Grafikeinheit und Speichercontroller auf einem einzigen Chip sitzen werden. Daraus wird laut Intel in Verbindung mit der 45-nm-Fertigungstechnik ein um rund 20 Prozent reduzierter Stromverbrauch resultieren. Und natürlich auch schlankere und leichtere Netbooks, da die Bauhöhe in Zukunft geringer ausfallen wird.

Der N450-Atom-Prozessor wird mit 1,66 GHz getaktet sein, als Single-Core-Variante auf den Markt kommen, einen 512-KB-L2-Cache aufweisen und 7 Watt TDP ziehen. Erste Netbooks mit der nächsten Atom-Generation wird es wohl noch im Januar geben. Der Grafikchip hat die Bezeichnung GMA 3150, ist also mit dem bekannten GMA 3100 verwandt. GMA 3150 unterstützt DirectX 9 und MPEG2-Dekodierung in Hardware. Darüber hinaus lassen sich über einen der vier PCI-Express-Schnittstellen des NM10-Chipsatzes weitere Hardware-Dekoder-Chips in Netbooks verbauen. Apropos NM10: Neben den vier PCI-Express-Ports werden acht USB-und zwei Serial-ATA-II-Anschlüsse unterstützt.

Fazit: Mit der nächsten Atom-Prozessor-Generation aka Pine Trail werden bald Netbooks in den Regalen liegen, die noch schlanker sind, besser aussehen, mehr leisten und weniger Strom verbrauchen. Das wird insgesamt für mehr Leistung sorgen und in Zukunft neue Anwendungen ermöglichen, die bis dato noch auf keinem Netbook zu finden sind.

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Der Countdown läuft: Netbook-App einreichen und abräumen

veröffentlicht von Michael Hülskötter am 18. Dezember 2009 (1) Kommentar

In genau drei Tagen, also am 21. Dezember 2009, läuft der erste von drei Wettbewerben aus, die Intel rund um das Thema Intel App Store ausgerufen hat. Am Montag endet nämlich die Einreichfrist für den Contest “Submit Early, Win Big!”, bei dem es um nicht weniger als fünf super Preise geht, die man im Gewinnfall abräumen kann. Dazu gehören zwei schicke Autos für den Stadtverkehr und drei Multimedia- und Gaming-Systeme. Mehr Infos dazu findet ihr in diesem Blogbeitrag. Dann aber schnell!

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Buchrezension: Parallelprogrammierung unter dotNET

veröffentlicht von Michael Hülskötter am 18. Dezember 2009 (1) Kommentar

Das Thema Paralllel Computing beschäftigt mich hier auf diesem Blog schon seit mehr als einem Jahr. Und so kurz vor Weihnachten hab ich die perfekte Geschenkempfehlung für alle dotNET-Entwickler, die sich selbst oder andere in Form eines Buches eine Freude machen wollen.

Sein Titel (also der des Buches): “Parallel Computing in .NET”. Sein Autor: Marc André Zhou. Sein Umfang: rund 360 Seiten. Seine ISBN: 978-3-86802-038-0. Seine Mission: Wie mache ich dotNET-Entwicklern klar, dass sie von der sequentiellen Programmierung umsteigen sollten auf die parallele. So gesehen finde ich den Titel ein wenig unglücklich gewählt, wenngleich es in dem Buch natürlich auch um Parallel Computing geht. Doch zuvorderst sollen die Leser dieses gedruckten Leitfadens etwas über Multithreaden und Co. lernen.

Und hierfür hat der Autor wirklich sehr viel an Informationen zusammengetragen. Das beginnt mit einer kleinen Aufklärungsrunde in Sachen Parallel Computing (sic!), die sogar die parallelen Programmiermodelle betrachtet. Anschließend wird es ein wenig theoretisch, indem Zhou so Dinge wie das Amdahlsche und das Gustafson-Gesetz betrachtet. Das hilft auf jeden Fall für ein grundsätzliches Verständnis, wann die Parallelprogrammierung sinnvoll ist – und wann nicht.

Nach weiteren allgemeinen Informationen rund um die Regeln des Parallel Computing, aber auch des Projektmanagement und den Modellierungsmöglichkeiten geht es dann nahtlos über in das Basiswissen rund um Threads unter .NET. Dies ist jedoch schon wieder fast veraltet, denn mit der Einführung von .NET 4.0 wird kein Mensch mehr von .NET-Threads und deren manuellem Erstellen reden.

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Maxon setzt auf Intel Softwaretools für optimierte Apps

veröffentlicht von Michael Hülskötter am 16. Dezember 2009 (1) Kommentar

Dass Maxon alles dafür getan hat, ihre Software-Anwendungen wie Cinema 4D für die aktuellen Intel-Prozessoren zu optimieren, darüber habe ich schon vor längeren gebloggt. Und wie es der Zufall wollte (ok, der natürlich keiner war), konnten wir mit Maxon höchstpersönlich darüber reden, wie sie es immer wieder schaffen, dass ihre Anwendungen besonders performant auf Rechnern mit Intel-Architektur laufen.

Ein wesentlicher Punkt ist unter anderem der Einsatz des Intel C++ Compilers, der laut Maxon schon mal ohne nennenswerte Änderungen am Code etwa 15 Prozent mehr Speed bringt. Aber auch der Intel Thread Profiler steht bei Maxon ganz oben auf der Liste, wenn es darum geht herauszufinden, wie sich das parallelisierte Programm verhält, ob also die anfallenden Threads möglichst gleichmäßig auf die vorhandenen Ressourcen verteilt werden (Skalierung ist hier das Zauberwort).

Darüber hinaus kommen VTune Performance Analyzer und Intel Threading Building Blocks zur Sprache. Ok, dann würde ich mal sagen, den Rest solltet ihr euch am besten selbst ansehen. Viel Spaß dabei!

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Sieben Schritte bis zur ersten eigenen App im Intel App Store

veröffentlicht von Michael Hülskötter am 15. Dezember 2009 (1) Kommentar

Mit dem Intel App Store wird der Chiphersteller Anfang nächsten Jahres für viele Software-Entwickler eine neue Zeitrechnung starten. Denn zum ersten Mal seit Einführung des Intel Atom Prozessors wird es ein vollständiges Ecosystem rund um Netbooks und Co. geben, das für viele Software-Anbieter zu einer wichtigen Einnahmequelle werden kann.

Um jedoch in den Genuss der potenziellen Verkaufserlöse zu kommen, ist natürlich ein wenig Arbeit notwendig. Genauer gesagt sind es sieben Schritte, von der Erstellung der Anwendung bis zur Übermittlung der notwendigen Daten an Intel.

1. Software schreiben: Dieser Schritt nimmt sicherlich die meiste Zeit in Anspruch und erfordert auch die meiste Sorgfalt und Arbeit, damit die Anwendung im App Store auch wirklich erfolgreich sein kann. Ein wichtiger Bestandteil hierfür ist der Einsatz des zugehörigen Software Developer Kit.

2. Firmendaten eintragen: Sobald die App fertig ist, sind die formalen Dinge an der Reihe. Dazu gehören beispielsweise die Firmendaten, die an Intel übertragen werden müssen. Hierzu muss man bereits beim Intel Atom Developer Program angemeldet sein.

3. App-Infos eintragen: Hier wird der Appname eingetragen und der Anwendung per Mausklick eine GUID zugewiesen, anhand derer die Software später eindeutig identifiziert werden kann. Anschließend sind diverse Angaben zur Applikation zu machen. Dazu gehören eine Kurz- und Langbeschreibung, eine Liste der Hauptmerkmale, die richtigen Kategorien und einiges mehr.

4. Supportinfos hinterlegen: Hierunter fallen Infos zu den unterstützten Betriebssystemen, welche Merkmale die Zielplattform aufweisen sollte (Touchscreen, u.ä.), sowie Support-Mail und -URL.

5. Preise und Komponenten festlegen: Hier legt der Entwickler fest, welche Software-Komponenten anderer Entwickler in der Anwendung zum Einsatz kommen, was die App kosten soll und in welchen Ländern sie verfügbar sein wird.

6. Applikation hochladen: Jetzt geht es um das Hochladen sämtlicher Binaries und sonstiger Daten, die für die Anwendung von Belang sind. Ihr solltet unbedingt sicher stellen, dass die Anwendung den Intel-Richtlinien für App-Store-Apps entspricht.

7. Anwendung an Intel übertragen: Abschließend werden die Apps-Daten an Intel übertragen. Vorher sollte man auf jeden Fall die Richtigkeit sämtlicher Infos überprüfen.

Und für alle, die das noch mal ganz genau nachlesen wollen, sei diese Webseite empfohlen.

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Intel auf den Münchner M-Days 2010

veröffentlicht von Michael Hülskötter am 11. Dezember 2009 (1) Kommentar

Am 28. und 29. Januar 2010 werden in der Münchner BMW-Welt die alljährlich stattfindenden M-Days ausgetragen. Dort trifft sich die mobile Szene samt ihrer wichtigsten Vertreter wie die Telekom, Vodafone, Microsoft und – ihr ahnt es bereits – Intel. Und das aus gutem Grund.

Schließlich betritt ja Intel mobiles Neuland, indem es Anfang nächsten Jahres seinen eigenen App Store eröffnen will. Ok, das ist so nicht ganz korrekt, denn es handelt sich dabei um eine Art co-branded Netbook-Shop, der je nach Netbook-Hersteller (OEM) individuell auf der jeweiligen Netbook-Plattform realisiert werden kann. So gesehen ist die Teilnahme Intels an den M-Days 2010 nur logisch und konsequent.

Daneben hat bei der Entscheidungsfindung, sich für das Event zu engagieren, sicherlich auch der Beschluss seitens des Veranstalters geholfen, auf den M-Days 2010 erstmals einen Konferenztrack für Entwickler abzuhalten. Oder um es mit den Worten von 11 Prozent Communication zu formulieren:

Im Dach der BMW Welt steht ein neuer Kongress-Strang für die Softwarehäuser und Entwicklergemeinden bereit: Gerätegeneration, Mobile-Store-Weisheiten aber auch System Integrations-, Business Solutions-Themen werden für die Teilnehmer mit fundiertem Wissen und hilfreichen Informationen aufbereitet.

Neben den Informationen rund um den geplanten Intel App Store und dem zugehörigen Intel Atom Developer Program wird auch Wolfgang Petersen von Intel seine Sicht der mobilen Dinge darlegen. Wolfgang ist für die europaweiten Aktivitäten rund um das Thema Software-Entwicklung bei Intel zuständig.

Und für alle, die weitere Infos zum Intel-Auftritt während der M-Days 2010 wünschen, gilt das Motto: Blog bookmarken und wieder kommen. Oder einfach den RSS-Feed abonnieren.

Ach ja: Natürlich werde ich vor Ort sein und über alles Wissenswerte ausführlich auf diesem Kanal berichten.

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