Sämtliche Beiträge des Monats Januar 2010

M-Days 2010: Wolfgang Petersen über Intel AppUp Center

veröffentlicht von Michael Hülskötter am 31. Januar 2010 (1) Kommentar

Auf den diesjährigen M-Days, die in der BMW Welt zu München stattgefunden haben, stand unter anderem Wolfgang Petersen von Intel auf der Bühne, um seine Sicht der Dinge auf Netbook-Apps, den Intel AppUp Center und die daraus resultierenden Chancen für Software-Entwickler darzulegen. Und für ein kleines Interview stand mir Wolfgang hinterher auch noch zur Verfügung.

Dabei hat er mir verraten, wie die Killer-App für Netbooks aussehen könnte. Und dass diese am allerbesten aus Deutschland kommen sollte. Also, ihre Software-Entwickler da draußen: Schließt euch dem Intel Atom Developer Program an, programmiert die beste App für Netbooks und vielleicht kommt ihr schon bald in den Genuss des Titels “Killer-App-Schreiber für Netbooks”!

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Intel auf den M-Days 2010: Netbook-Apps und AppUp Center

veröffentlicht von Michael Hülskötter am 27. Januar 2010 (2) Kommentare

Heute Abend beginnt mit dem Mobile Zeitgeist München Mixer unsere “mobile Woche”, die Donnerstag und Freitag ihre Fortsetzung auf den M-Days 2010 findet. Diese “Kongressmesse” soll heuer noch größer werden als im vorigen Jahr, was sich schon an der vorgesehenen Besucherzahl ausdrückt: Bis zu 1.400 Konferenzteilnehmer werden erwartet, weshalb das Kongressprogramm deutlich ausgedehnt wurde. Außerdem wird es ein Public Forum geben, auf dem weitere Themen zur Sprache kommen. Dieses offene Plenum steht im Gegensatz zum Kongress jedem Messebesucher offen (Tickets hierfür kosten an der Kasse 20 Euro).

Intel wird auf den M-Days vertreten sein, und das in zweierlei Hinsicht: Zum einen zeigt der Chip-Hersteller innerhalb des Ausstellerbereichs seine neuesten Projekte in Sachen Mobile Computing, namentlich das Intel AppUp Center, also den auf der CES 2010 vorgestellten App Store. Dazu gehören natürlich die passenden Informationen rund um das Intel Atom Developer Program (IADP), für das ihr euch anmelden müsst, um eure Anwendungen im Intel AppUp Center einstellen zu können.

Darüber hinaus wird Wolfgang Petersen zu Wort kommen. Wolfgang ist einer der führenden Köpfe rund um IAPD und Intel AppUp bei Intel Deutschland. In seiner 10-minütigen Präsentation innerhalb der Session “Open Mobile: Innovation – from Networks to Apps” am Freitag ab 10:00 Uhr im Kongressbereich wird er zeigen, dass das Ecosystem Netbooks große Chance für Software-Entwickler bietet. Das hat vor allem mit dem Mehrwert “Mobile Apps” und der daraus resultierenden Einnahmequelle zu tun.

Es gibt also diverse gute Gründe, auf die M-Days zu kommen. Am Intel-Stand gibt’s nämlich schicke, neue Netbooks mit Pine-Trail-Technik, auf denen Moblin 2.1 zu sehen sein wird, der Intel AppUp Center sowie einige der ersten Netbook-Apps, die dort bereits verfügbar sind. Darüber hinaus sollten interessierte Software-Entwickler die Chance ergreifen, um mit Intel über die Möglichkeiten des Atom Developer Program zu reden und darüber, wie sich mit mobilen Anwendungen für Netbooks Geld verdienen lässt. Die Session von Wolfgang ist sicherlich ebenfalls besuchenswert – falls man einen Konferenzpass sein Eigen nennt.

Und nicht zuletzt ist solch eine Veranstaltung natürlich eine prima Networking-Gelegenheit. Man kann alte Bekannte wiedersehen, neue Leute kennen lernen und möglicherweise auch interessante Projekte auftun.

Ach ja: Auf den M-Days wird der erste Mobile Monday des Jahres stattfinden (und das an einem Donnerstag!). Als Thema steht eine Demo Night im Vordergrund, auf der fünf Startup-Unternehmen innerhalb von fünf Minuten ihre Geschäftsmodelle oder ähnliches vorstellen dürfen. Am Ende gibt es einen Gewinner, dem neben Ruhm und Ehre vier Karten für die Mobile Media Night sowie diverse Erwähnungen auf den MoMo-Postillen winken.

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Multiplayergames twittertauglich machen

veröffentlicht von Michael Hülskötter am 22. Januar 2010 (1) Kommentar

Dass Multiplayergames eine riesige Anziehungskraft ausüben, ist ja nichts Neues. Es ist schließlich viel aufregender und spannender, sich mit richtigen “Gegnern” zu messen als nur mit dem doofen Computer. Wie aber kommt man an adäquate Gegen- oder Mitspieler heran? Nun, hierzu kann man entweder einer der existierenden Communities beitreten (die aber meist recht übersichtlich sind) oder man macht sich Social-Media-Dienste wie Twitter oder Facebook zu Nutze.

Nun ist es aber leider so, dass kaum ein Spiel den Zugriff auf diese Dienste implementiert hat, was jedoch mit ein paar Codezeilen an der richtigen Stelle im Quellcode des Spiels problemlos zu machen ist. Sagt zumindest Mitchell Lum von Intel, der in seinem Blogpost anhand eines C#-Beispiels zeigt, wie man aus dem laufenden Spiel heraus twittern kann. Das ist übrigens nicht nur für Multiplayer ein echter Mehrwert, sondern auch für Spieleentwickler, die auf diesem Weg den Bekanntheitsgrad ihrer Titel mithilfe von Twitter erhöhen können.

Dann schaut euch den Blogbeitrag samt Codebeispiel einfach mal in Ruhe an.

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Antiviren-Software von Avast ist multicore-tauglich

veröffentlicht von Michael Hülskötter am 22. Januar 2010 (1) Kommentar

Gerade habe ich auf Zdnet.de eine News entdeckt, die von der sofortigen Verfügbarkeit der kostenlosen Antiviren-Software Avast Free Antivirus 5.0 berichtet. Neben einer komplett neu gestalteten Bedieneroberfläche für mehr Komfort hat sich laut der Avast-Entwickler die Scan-Engine deutlich verbessert, was gemäß interner Benchmarks die Verarbeitungsgeschwindigkeit um bis zu 80 Prozent schneller machen soll. Daneben glänzt die Software mit Echtzeitüberprüfungen des Dateisystems sowie des gesamten E-Mail-, Internet- und Netzwerkdatenverkehrs.

So viel Verbesserung in Sachen Performance lässt sich unter anderem mit Multicore-Optimierungen seitens der Avast-Entwickler bewerkstelligen. Damit erfolgt beispielsweise der Echtzeit-Scan auf einem Prozessorkern, während die GUI von einem zweiten Kern ausgeführt wird, was die Software insgesamt performanter macht.

Was die Leute bei Avast alles dafür getan haben, um ihre Software multicore-tauglich zu machen, werde ich versuchen herauszufinden. Sobald ich die passenden Antworten habe, werden sie natürlich hier veröffentlicht.

PS: Falls ihr Avast Free Antivirus installieren wollt, solltet ihr vorher unbedingt die bereits installierte Antiviren-Software deinstallieren. Ansonsten legt ihr euch möglicherweise den PC selbst lahm.

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Netbook-Apps müssen sich automatisch installieren lassen

veröffentlicht von Michael Hülskötter am 21. Januar 2010 (1) Kommentar

Für alle Software-Entwickler, die bereits Netbook-Apps im Rahmen des Intel Atom Developer Program zu Validierungszwecken an Intel geschickt und sich gewundert haben, warum die Applikation abgelehnt wurde, nennt Brian auf dem IADP-Blog einen triftigen Grund: Die App unterstützt kein “silent install”, also das automatische Installieren der Software. Dies erachtet Intel als ganz wesentlichen Faktor, um den Anwender mit so wenig Interaktion wie möglich zu belästigen.

Um diese “geräuschlose Installationsroutine” möglichst effizient und fehlerfrei umzusetzen, verrät Brian diverse Tricks, wie das auch wirklich klappt:

  • Teste eine eigene App gründlich. War ein überflüssiger Mausklick dabei, entspricht die App nicht den Validierungsrichtlinien.
  • Mithilfe von Microsoft Visual Studio lässt sich die Silent-Install-Funktion recht einfach gewährleisten. Hierzu muss man nur innerhalb der Installationsroutine für die Bedieneroberfläche diverse Fenster entfernen.
  • Um ein unerwünschtes Eingreifen seitens des Anwenders zu vermeiden, hilft es auch, den für das Sammeln von Daten notwendigen Code in das Programm selbst zu packen. Das ist zwar ein wenig umständlich, hilft aber dabei, den Validierungsprozess erfolgreich zu absolvieren.

Mehr Infos dazu findet ihr in Brians Blogpost.

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Was Software-Entwickler mit mobilen Apps verdienen [Upd]

veröffentlicht von Michael Hülskötter am 14. Januar 2010 (1) Kommentar

Update: Die Jungs von GigaOm, von denen die unten stehenden Zahlen stimmen, haben sich wohl ein klein wenig verrechnet. Daher habe ich die Umsätze entsprechend korrigiert.

Ich habe gerade auf Mobile Zeitgeist eine tolle Grafik gefunden, die sehr schön zeigt, wie viel Geld man mit dem Verkauf von mobilen Apps verdienen kann. Das Bild illustriert den Umsatz des Apple App Store im Monat Dezember 2009. Wie ihr ganz am Ende der Grafik sehen könnt, haben alle iPhone-Entwickler zusammen in nur einem Monat weltweit 550 250 Millionen US-Dollar (380 172,5 Mio. Euro) umgesetzt, wovon 70 Prozent, also 385 175.000.000 Dollar, an die Entwickler flossen. Aber was, werdet ihr euch jetzt vielleicht fragen, hat das mit diesem Blog zu tun?

Nun, mit dem Intel AppUp Center steht Software-Entwicklern mobiler Apps ab sofort eine ähnliche Plattform wie der Apple App Store zur Verfügung. Nur werden dort nicht iPhone-, sondern Netbook-Anwendungen feil geboten (und später auch Apps für andere Plattformen). Zwar können derzeit nur US-amerikanische und kanadische Netbook-Besitzer Apps einkaufen, aber zum einen stehen auch kostenlose Programme für alle zum Download bereit, und zum anderen werden wir Europäer wohl auch bald in den Genuss käuflicher Anwendungen kommen.

Wenn man sich das Intel AppUp Center genauer ansieht, kommt man recht schnell zum Schluss, dass es schon eine ganze Menge an Software-Entwicklern gibt, die sich am Intel Atom Developer Program beteiligen, um ihre Software-Titel im Intel App Store verkaufen oder kostenlos anbieten zu können. Sie haben wohl das Potenzial des Intel AppUp Center erkannt: eine gemeinsame Plattform für netbook-spezifische Apps mit einer Marketingmaschinerie dahinter, die vor allem kleineren Software-Firmen meist nicht zur Verfügung steht. Darüber hinaus lassen sich in Zukunft nicht nur Consumer-Apps verkaufen, sondern auch einzelne Programmmodule unter den Entwicklern selbst.

Also, ihr Software-Entwickler mobiler Apps, wollt ihr nicht auch eines Tages gemeimsam 550 Millionen Dollar in einem Monat umsetzen? Und wenn man bedenkt, dass es wohl mehr verkaufte Netbooks als iPhones gibt, könnte dieser Umsatz realisierbar sein. Und ihr als Entwickler der ersten Stunde könnt daran partizipieren.

Ach ja: Auf dem IT-techBLOG wird asap eine Rezension des Intel AppUp Center online gehen. Freut euch schon mal darauf.

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CES2010 – gute Nachrichten für Software-Entwickler

veröffentlicht von Michael Hülskötter am 12. Januar 2010 (0) Kommentare

Die Consumer Electronics Show 2010 ist zwar schon wieder Geschichte, bietet aber viel Nachhaltiges für Software-Entwickler, die ihre Apps für mobile Geräte wie Netbooks & Co. vernünftig vermarkten (lassen) wollen. Die Rede ist vom Intel App Store, der als Beta in Las Vegas vorgestellt wurde und allen Software-Entwicklern die Möglichkeit bieten will, ihre Apps zu fairen Preisen unters Volks zu bringen.

Dabei geht es natürlich um diverse Fragen, die sich Intel (und deren Partner) stellen lassen mussten (und für die sie natürlich die passenden Antworten parat hatten):

  • Warum eröffnet ausgerechnet Intel einen App Store?
  • Was haben Software-Entwickler vom Intel AppUp Center?
  • Wie geht es weiter mit dem Intel App Store?
  • Was bringt den Anwendern Pine Trail?
  • und vieles mehr.

Um die Antworten auf all diese und weitere Fragen zu dokumentieren, war Tom vor Ort und hat diversen wichtigen Menschen Kamera und Mikro hingehalten, auf dass sie interessante Infos rund um das Thema Intel AppUp Center mit uns teilen. Und das ist dabei herausgekommen:

  • Laut Christos Georgiopoulos von Intel sind App Stores viel sicherer als Download-Portale, das Intel AppUp Center ist nicht nur für Netbooks konzipiert und Software-Entwickler könnten auch mit Telcos und OEMs lukrative Deals abschließen.
  • Peter Biddle von Intel gewährt noch tiefere Einblicke in das Intel AppUp Center. Schließlich hat er es maßgeblich mitentwickelt. Von Peter erfährt man unter anderem, dass es sehr schwierig ist, netbook-spezifische Apps im Web zu finden, dass schon zahlreiche Apps im AppUp Center existieren und dass Entwickler für einen gewissen Prozentsatz ihrer Umsätze im Intel App Store Marketingtools wie Banner und ähnliche Dinge kaufen und einsetzen können.
  • Wichtige Netbook-Hersteller kamen ebenfalls zu Wort. Mit dabei: Asus, MSI, Samsung, Toshiba und LG Electronics. Alle fünf sind natürlich von der neuen Intel Pine-Trail-Technik mehr als begeistert und haben ihre neuesten Babys dabei.
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Intel AppUp Center öffnet seine Pforten

veröffentlicht von Michael Hülskötter am 8. Januar 2010 (2) Kommentare

So, ihr Software-Entwickler mobiler Anwendungen für Netbooks, es ist soweit! Intel hat auf der CES 2010 seinen App Store offiziell eröffnet und seinem Baby den Namen Intel AppUp Center gegeben. Zwar liegt der App Store zunächst nur als Beta vor und auch nur in Englisch und nur für Windows, aber internationale Versionen sollen folgen und einen App Store für Moblin-Anwendungen soll es ebenfalls bald geben. Das ist nur eine Frage der Zeit.

Bis dahin solltet ihr weiterhin an euren angepassten Apps für Netbooks arbeiten, damit ihr sie rechtzeitig im Intel AppUp Center einstellen und somit eine Zielgruppe von rund 50 Millionen potenziellen Anwendern erreichen könnt. Hierfür müsst ihr euch lediglich für das Intel Atom Developer Program anmelden und eure Netbook-App einreichen. Den Rest erledigt dann Intel für euch. Und schon habt ihr am boomenden Netbookmarkt teil. Also, worauf wartet ihr noch?

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CES 2010: Neues zu Netbook, Intel App Store und Co.

veröffentlicht von Michael Hülskötter am 7. Januar 2010 (2) Kommentare
Consumer Electronics Show
Image via Wikipedia

Ich habe gerade auf dem IT-techBLOG ein wenig vorausschauend über die CES 2010 gebloggt, also über die angeblich größte Elektronikshow der Welt (wenn sich die Kollegen da mal nicht irren). Natürlich geht es in Las Vegas um das große Thema Netbooks, mit dem ich mich ja hier auch schon länger beschäftige, wenngleich mehr aus Entwicklersicht. Und so werde ich in den nächsten Tagen wichtige Vertreter von Intel zum geplanten App Store zu Wort kommen lassen, aber auch andere Leute der Netbook-Branche, die ein bisschen über ihre aktuellen Geräte und Pläne für 2010 erzählen wollen.

Aus diesem Grund weilt unser lieber Kollege Tom in Las Vegas, um all diese Menschen vor die Kamera zu zerren und ihnen schlaue Fragen zu stellen. Und Auszüge der Keynote-Präsentation von Paul Otellini wird es hier ebenfalls zu sehen geben. Passt also gut auf, denn hier wird rund um das Netbooks noch einiges passieren. So, stay tuned!

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