Kommt bald das iPhone SE 2?

Langsam verdichten sich die Gerüchte, dass die Erfolgsstory rund um das iPhone SE von Apple eine Fortsetzung findet. Der Release fand bereits im März 2016 statt, sodass es allmählich Zeit für ein neues Modell wird. Die Spatzen pfeifen die Realisierung des Nachfolgers schon von den Dächern und die mit dem Markt eng verzahnten IT-Experten um Ming-Chi Kuo werfen das kommende Frühjahr (2020) in die Debatte ein.

Was bot das iPhone SE?

Eine Klärung der Gründe für den Release des iPhone SE sowie der Vorteile des Smartphones helfen dabei, die Zielgruppen für das iPhone SE 2 festzustellen, damit sich jeder Nutzer ein Bild davon machen kann, ob er in da hineinpasst. Diese Diskussion ist ein Beispiel von vielen für die hohen Erwartungen, die Apple-Fans mit dem neuen iPhone verbinden.

Das kompakte Gerät in dem klassischen Format war mit einer Bildschirmgröße von nur 4 Zoll extrem handlich. Es besaß 2 GB RAM, einen internen Speicher von 64 GB und lief beim Start auf dem Betriebssystem iOS 9.3. Mit 12 px lieferte die Hauptkamera scharfe Bilder, die Highlights wie einen Autofokus, eine Panoramafunktion, eine Zeitlupe und LED-Blitzlicht bot. Die FPS-Rate betrug 30 Bilder pro Sekunde. Das Smartphone unterstützte schnelle Verbindungssysteme wie LED, was das Tor für pfeilschnelle Übertragungsraten von 150 MB öffnete. Mit einem GPS-Sensor konnte jederzeit die exakte Position auf der Erde ermittelt werden.

Was war der Grund für den Release des iPhones SE?

Die Macher von Apple hatten festgestellt, dass 60 % ihrer Kunden, die bereits über ein iPhone von Apple verfügten, noch nicht auf die damals neueste Version 6, 6s, 6 Plus oder 6s Plus aufgerüstet hatten. Auf diese Kundengruppe wollte sich Apple mit dem neuen Modell iPhone SE konzentrieren. Sie wurde gezielt als Zwischenlinie für Einsteiger konzipiert und besaß schnell einen ganz eigenen Charme.

Der iPhone SE war einsteigerfreundlich und multifunktional zugleich. Eine anwenderfreundliche Bedienung korrespondierte mit einem ganzheitlichen Smartphone-Erlebnis, sodass Nutzer mit dem Gerät lange Zeit Freude haben konnten. Wer das iPhone SE hatte, konnte im Prinzip schon all das machen, was Nutzer heute von einem modernen Smartphone erwarten, wozu beispielsweise die Option auf bargeldloses Bezahlen mit der NFC-Technologie gehört.

Einordnung des Hypes rund um das iPhone SE 2

Die Angaben zu den Leistungsmerkmalen des iPhones SE 2 stehen natürlich unter dem Vorbehalt, dass noch nichts offiziell ist. Wie erwähnt, hält sich Apple mit Vorhersagen bedeckt. Auf der anderen Seite fungieren die Experten mit ihren Neuigkeiten aber als Katalysatoren des Herstellers. Dass diese zeitgleich mit Prognosen herausrücken, ist natürlich kein Zufall. Apple selbst hat Interesse daran, für eine gespannte Erwartungshaltung zu sorgen, damit die Nutzer den Verkauf kaum noch erwarten können, um, wenn es endlich soweit ist, entsprechend zügig zu den Verkaufstischen und Online-Verkaufsstellen zu eilen.

Was wird das iPhone SE bieten?

Den Experten zufolge erhöht sich die Speicherkapazität von 2 GB auf 3 GB RAM. Außerdem sollen Nutzer die Wahl haben, eine Version des iPhone SE 2 mit 64 GB oder 128 GB interner Speicher zu erwerben. Mit 128 GB verfügen Kunden damit über die doppelte Stärke des Vorgängermodells.

Der ursprüngliche SE besaß beeindruckende Stärken, aber auch manche Schwächen. Kunden hoffen darauf, dass die Nachteile mit dem neuen Produkt beseitigt werden. Dazu gehören Hoffnungen auf eine bessere Auflösung als 1136 x 640 px und auf die Integration der kapazitiven 3D-Steuerung. Mit der attraktiven Steuerung über Gesten und Touchscreen wird aber wieder zu rechnen sein. Zudem gehen die Experten davon aus, dass das neue Gerät mit dem fortschrittlichen A13-Bionic-Chip von Apple laufen wird.

Als Fazit bleibt festzuhalten: Das neue Modell wird aller Voraussicht nach noch leistungsfähiger werden und hoffentlich seine vielen Vorteile ausbauen sowie seine Nachteile überwinden. Insgesamt spricht das handliche Multifunktionsgerät alle Kunden an, die nicht jedes Jahr ihr Smartphone wechseln wollen, sondern denen ein Wechsel alle vier Jahre reicht. Dann wollen sie allerdings echte Verbesserungen sehen. Das weiß wiederum Apple natürlich, sodass der Hersteller sich schon aus eigenem Interesse bemühen wird, den hohen Erwartungen gerecht zu werden.

Author: Florian Kessler