3D-Demo “Smoke” zeigt das wahre Core i7-Potenzial

veröffentlicht von Michael Hülskötter am 25. November 2008

Was funktioniert am allerbesten, wenn man eine neue Technologie oder ein neues Produkt präsentieren will? Richtig, eine Live-Demo. Zwar ist ein Videoclip nicht wirklich live, aber wenn es eindeutig ist, dass am Inhalt nicht herumgeschraubt wurde, ist die Beweiskraft dieses Mediums sehr hoch.

So verhält es sich auch mit der 3D-Demo, die ich gerade auf der ISN-Webseite gefunden habe. Ihr Name: Smoke. Ihr Ziel: das Leistungspotenzial des neuen Core i7 Prozessors demonstrieren. Die Zutaten: eine hochkomplexe 3D-Szene mit einem brennenden Haus und diversen AI-Objekten wie herumfliegenden Vögeln, im Wind schwankenden Bäumen und einigem mehr.

Das Beeindruckende an der Demo ist deren Skalierbarkeit: Ausgelegt auf einen Core i7 Quadcore-Prozessor laufen gleichzeitig acht Threads ab, und das mit nahezu voller Auslastung. Sobald sieben der acht Threads abgeschaltet werden, geht die 3D-Szene erkennbar in die Knie: Das Feuer verkommt zu Pixelwolken, sämtliche AI-Objekte wirken schlagartig unnatürlich und mit dem 3D-Erlebnis ist insgesamt Schluss.

Gesteigert wird das Ganze übrigens durch eine Löschaktion, die ins Spiel kommt und die die Komplexität der gesamten Demo weiter erhöht. Doch dem Core i7 ist das egal: Er verrichtet unbeirrt seinen Dienst, als ob nichts geschehen  wäre.

Intel wäre natürlich nicht Intel, wenn der gesamten Demo nicht Intel-Technologien zugrunde lägen: Das Parallelisieren des Demo-Codes geschah mithilfe der Threading Building Blocks, die physikalische Simulation basiert auf der Havok-Technik und sämtliche 3D-Szenen werden mit Ogre3D verwaltet.

Das Gute an der Demo: Sie steht zum kostenlosen Download bereit, und den Sourcecode gibt es natürlich auch gleich dazu. Inklusive interessanter Kommentare, wie diese komplexe 3D-Szene mithilfe geeigneter Multithreading-Techniken parallelisiert wurde. Lernen mit Intel, quasi!

Ach ja: Smoke läuft nicht auf jedem x-beliebigen Rechner, man sollte schon mindestens einen Core 2 Quad-Core im PC stecken haben. Das gilt auch für die Grafikkarte: Eine Nvidia 8800 GTS ist empfehlenswert, auf der wurde die 3D-Demo auch entwickelt.


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