Apple-Software mit Intel-Tools optimieren

veröffentlicht von am 5. November 2008

Seit dem Prozessor-Switch seitens Apple von IBM- auf Intel-CPUs Anfang 2006 ist Stück für Stück eine kleine, aber sehr exquisite Entwicklergemeinde in den Fokus von Intel gerückt: Mac-Programmierer, die mithilfe von Xcode und Cocoa neue Anwendungen erschaffen. Mit dabei sind natürlich auch Intel-Tools, die diesen Software-Entwicklern dabei helfen sollen, ihre Programme bestmöglich auf die Intel-Plattform abzustimmen.

Dazu zählt beispielsweise der C++-Compiler, den es in einer Professional und Standard Edition gibt. Vor allem die Profi-Variante hat es in sich: Volle Multithread-Unterstützung für paralleles Programmieren, was zum Beispiel automatisches Multithreading umfasst, aber auch Vektorisierung, OpenMP oder Loop Unrolling. Darüber hinaus bietet die Compiler-Suite leistungsstarke C++-Bibliotheken für noch mehr Parallelismus, mathematische Funktionen und Multimediaanwendungen.

Aber nicht nur den Mac-kompatiblen C++-Compiler hat Intel zu bieten, sondern auch Intel Threading Building Blocks, Intel Integrated Performance Primitives und Intel Math Kernel Library, die allesamt perfekt auf den Intel C++-Compiler für Mac OS X abgestimmt sind.

Das Beste daran ist jedoch die volle Integration der Intel-Tools in die Apple-eigene Entwicklerumgebung Xcode, mit der sich Mac-Programme sehr intuitiv und sehr elegant schreiben lassen. Darüber hinaus kann man sich als Entwickler sicher sein, dass die eigenen Anwendungen optimal auf Intel-basierten Apple-Rechnern laufen und das Multithread-Potenzial bestmöglich ausschöpfen.

Übrigens: Neben dem C++-Compiler bietet Intel auch einen Fortran-Compiler für die Mac-OS-X-Entwicklergemeinde. Damit diese nicht zu kurz kommt.

Falls Sie sich jetzt fragen, ob Sie das Ganze erst mal ausprobieren können, bevor Sie die Intel-Mac-Dev-Tools kaufen – ja, Sie können. Hierfür brauchen Sie sich lediglich für den kostenlosen Intel Premier Support anzumelden und können anschließend das entsprechende Tool aus dem Evaluation Center auf Ihren Mac laden und dort ausgiebig testen. Kommerzielle Anwendungen lassen sich damit aber nicht erstellen!


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