Sämtliche Beiträge der Kategorie Allgemein

Nerd@Work and the Burning Issue & Nerd@Work and the collective mind

veröffentlicht von am 17. Februar 2012 (0) Kommentare

Zum Wochenausklang nur einen kurzen Beitrag mit zwei wirkliche sehr netten Videos rund um das Intel Software Partner Program und die Intel Software Developer Community, wo Sie auch die Ultrabook Developer Community finden.

Viel Spaß dabei!

Nerd@Work and the Burning Issue

Nerd@Work and the collective mind

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Trend Report 2011 – Das sind die Gewinner!

veröffentlicht von am 18. Januar 2012 (0) Kommentare

Endlich ist es soweit. Unsere Glücksfee „kam endlich aus den Puschen“ und hat die Gewinner des Trend Report 2011 ermittelt.

Die fünf Hauptpreise in Form von 5 Paketen Intel Parallel Studio XE für Windows (Einzelplatzlizenz als Download-Version) im Wert von jeweils über 2000 US-Dollar (UVP) gehen an folgende Teilnehmer:

  • Gregor Biswanger
  • Daniel Fisher
  • Gordon Breuer
  • Marcus Bäckmann
  • Martin Böhme

Herzlichen Glückwunsch allen Gewinnern und herzlichen Dank allen Teilnehmern für die originellen, hilfreichen und informativen Antworten. Sie haben mit Ihrer Teilnahme den Blog im vergangenen Jahr belebt und definitiv ein bisschen besser gemacht!

Wir werden in Kürze mit allen Gewinnern per E-Mail Kontakt aufnehmen, um die Seriennummern mitzuteilen. Bitte haben Sie hierzu noch etwas Geduld.

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Aktuell: Phishing-Attacke gegen Amazon-Kunden!

veröffentlicht von am 17. Januar 2012 (0) Kommentare

Eigentlich wollte ich heute über eine wirklich interessante Case Study zu GPA berichten. Die Veröffentlichung verschiebe ich auf morgen. Denn eine brandaktuelle Sicherheitsmeldung hat Vorrang.

Seit heute früh machen Phisher Jagd auf Amazon-Kunden und deren Konten. Erstaunlich ist vor allem die Professionalität der Betrüger. Nicht nur, dass schätzungsweise mehr als eine Million deutscher Internet-Nutzer einen E-Mail-Aufruf zur Kontoverifizierung in gutem Deutsch erhalten haben, auch die Zielseite entspricht der Amazon-Optik (wenn man über ein paar kleine Rechtschreibfehler hinwegsieht). Dass es sich dennoch zweifelsfrei um einen Betrugsversuch handelt, beweist die Domain der Phishing-Seite. Aber der Reihe nach. Der Mail-Aufruf hat folgenden Wortlaut:

Sehr geehrter Kunde,

unser Sicherheitssystem hat festgestellt, dass eine unbefugte Person versucht hat, Zugriff zu Ihrem Amazon-Kundenkonto zu erlangen. Wir bitten Sie daher, Ihren Account zu verifizieren, um sicher zu stellen, dass sich Ihr Konto noch in Ihrem Besitz befindet und nicht von Dritten missbraucht werden kann.

Rufen Sie dazu bitte den folgenden Link in Ihrem Browser auf und folgen Sie den Anweisungen:

http://amazon.sicherheitskontrolle.net/amazon.de/ssh.htm

Falls Sie Ihren Account nicht innerhalb von 48 Stunden verifizieren, müssen wir diesen leider zu Ihrer Sicherheit dauerhaft sperren.

Vielen Dank für Ihre Mithilfe.

Ihr Amazon.de-Team

Die aufgerufene Webseite http://amazon.sicherheitskontrolle.net/amazon.de/ssh.htm wird dann sofort auf eine CO.CC-Domain http://www.kontoserver-amazon.co.cc/ umgeleitet, die in Korea ins Leben gerufen wurde.

Wer den Internet Explorer 9 oder den aktuellen Firefox einsetzt, entlarvt den Betrugsversuch sehr schnell über die Domainhervorhebung, die eindeutig belegt, dass es sich nicht um einen Amazon-Server handelt.

 

Übrigens ist die Seite noch immer online! Deswegen: Immer schön wachsam bleiben!

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Intel veröffentlicht Power Gadget 2.0 zum kostenlosen Download

veröffentlicht von am 6. Januar 2012 (0) Kommentare

Cleveres Tool, nicht nur für Programmierer, sondern auch für Systemadministratoren und System-Builder: Mit dem neuen Power Gadget 2.0 können Sie bei Sandy Bridge-Prozessoren den Energieverbrauch und die Prozessorfrequenz in Echtzeit messen. Dafür laden Sie (kostenlos natürlich) ein kleines Windows 7-Gadget (zusammen mit Treibern und Libraries) auf Ihren Desktop, das Ihnen in Watt-Angaben die CPU-Belastung anzeigt. Diese Angaben holt sich das nützliche Programm direkt aus den Energy Conuters des Prozessors. Folge: Die Messwerte sind genauer und schneller, als wenn diese über Third-Party-Tools vom Motherboard geschleust werden.
Gedacht ist das Tool sowohl für Notebooks, Desktop-PCs als auch Server mit Windows 7.

Im Gegensatz zur früheren Version verfügt das neue Release über Support für Multi Socket-Systeme und die Möglichkeit per API-Layer (diverse Librariers und DLLs) via C/C#/C++ oder JavaScript relevante Energieinformationen auszulesen und weiterzugeben. Sie können das Tool über das Gadget bedienen oder auch über die Kommandozeile steuern. Dafür steht Ihnen die Funktion PwrLogSample.exe zur Verfügung.

Systemvoraussetzungen:

  • Windows 7 32-bit oder 64-bit
  • Windows Server 2008, Windows Server 2008 RC2 (64-Bit Server)
  • Microsoft .Net Framework 4
  • Microsoft Visual C++ 2010 SP1 (x86 oder x64 anhängig vom OS)
  • Sandy Bridge-Prozessor
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2012 wird smart, klein und vielseitig

veröffentlicht von am 5. Januar 2012 (0) Kommentare

Nie fiel eine Prognose zu den IT-Trends des neuen Jahres leichter, nie konnte man eine Prognose einfacher mit Zahlen untermauern: Smartphones und Tablets werden 2012 der Renner im IT-Markt. Waren die Abverkäufe an cleveren Internet-Handys 2011 laut Bitkom mit über 10 Millionen verkauften Einheiten und einem Umsatz von weit über 2 Milliarden Euro allein in Deutschland schon im vergangenen Jahr sehr hoch, dürften heuer solche Werte sehr schnell übertroffen werden.

Laut einer aktuellen Umfrage des Marktforschungsinstituts EMNID im Auftrag von Simyo plant dieses Jahr mehr als jeder fünfte Deutsche zwischen 14 und 29 Jahren den Kauf eines Smartphones und/oder Tablets.

Belebt wird die Nachfrage vor allem durch eine Vielzahl neuer Endgeräte mit stylishen, innovativen Formfaktoren und einer überwältigenden Auswahl an mobilen Anwendungen. Dass im Smartphone-Segment das Apple-Monopol bröckelt, ist ein Segen für die Käufer. Denn mit dem erfolgreichen Einstieg von Microsoft und Intel in das große Geschäft um die kleinen Devices können Anwender nun (oder in Kürze) auf ausgereifte Technologien zu moderaten Preisen hoffen.

Die Nebel um die Intel-Gerüchte im Hanbdy-Bereich lichtet sich nun auch langsam. So berichten wohl informierte Insider davon, dass Intel auf der in kommenden Woche in Las Vegas startenden CES bereits ein Smartphone-Prototyp von LG mit einem Atom-Prozessor der Medfield-Plattform zeigen wird – einer Prozessort-Technologie die in Q2/2012 auch in Tablets zum Einsatz kommen soll.

Wohin bei den Flachmännern die technologische Reise geht ist aber noch nicht ganz klar. Als wahrscheinlich gilt, dass Intel neben den eigenen Android-Plänen auch Windows 8-Tablets bekannter Marken wie Acer und Lenovo mit x86-Prozessoren versorgen wird und damit einen breiten Einstieg in diesen Wachstumsmarkt findet.

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2012 – Wir haben viel vor!

veröffentlicht von am 4. Januar 2012 (0) Kommentare

Zunächst einmal wünschen wir Ihnen ein gutes neues Jahr mit Gesundheit, beruflichem Erfolg und allem, was Ihnen persönlich wichtig ist.

Das Team vom Software Dev Blog ist endlich aus dem Weihnachts-Winterschlaf erwacht und startet in die gewohnte Berichterstattung. Und wir haben in den nächsten Monaten viel vor:

  • Gewinner des Trend Report: Der Trend Report 2011 war ein voller Erfolg. Vielen Dank allen Teilnehmern für die interessanten und humorvollen Antworten. Das hat uns und hoffentlich auch unseren Lesern viel Spaß gemacht. Nächste Woche werden nun die Gewinner ermittelt und am 12. Januar hier auf dem Blog veröffentlicht. Innerhalb von 4 Wochen werden dann die Preise verschickt.
  •  Live-Berichte von wichtigen Veranstaltungen: Auch wenn wir nicht immer vor Ort sein können wie beispielsweise bei der CES 2012 (10.1.2012 – 13.1.2012), so haben wir doch sehr gute Quellen und können exklusiv über Trends und Hintergründe berichten, die Sie auf anderen Webseiten vergeblich suchen. Garantiert live vor Ort sind wie bei der diesjährigen OOP und können hoffentlich auch mit dem einen oder anderen Experten ein Video-Interview führen, das zeigt, wohin in diesem Jahr die Reise in Sachen Software-Entwicklung geht.
  •  Thematische Ausweitung: Sie haben sich von uns eine größere Themenbandbreit gewünscht, und wir kommen dem gerne nach. Wir werden in 2012 den aus Entwicklersicht bedeutenden Mobile-Sektor stärker beleuchten. Das gilt nicht nur für die gesamte Windows-Welt, sondern vor allem auch für den Android-Markt. Hier hat Intel viel vor. Zu den Gerüchten, schon in Kürze kämen Smartphones und Tablets mit Intel-CPU auf den europäischen Markt, möchten wir uns an dieser Stelle (noch) nicht äußern. Wir können aber versprechen, dass Intel alle Android-Software-Entwickler in diesem Jahr bestmöglich unterstützen wird und dass wir auf dieser Seite regelmäßig und exklusiv zu neuen Tutorials, Workshops, Demos, Samples und Downloads berichten werden. Eine gute Anlaufstelle haben wir ja bereits vor rund 3 Wochen vorgestellt (), die noch junge Android Developer Community von Intel.
  •  Tweet-up 2012: Auch in diesem Frühjahr möchten wir uns spontan mit Ihnen auf einen Kaffee oder ein Bier in München treffen und über die Themen sprechen, die Sie als Programmierer bewegen. Dazu bringen wir gerne ein paar Intel-Experten mit, die über aktuelle Entwicklungen aus erster Hand berichten und Ihre Fragen beantworten – garantiert ohne Agenda und langweilige Präsentation. Dafür mit Spaß und Tiefgang. Einen Termin haben wir noch nicht. Aber wenn das Wetter mitspielt, wäre ein Treffen eine oder zwei Woche(n) vor der CeBit denkbar.

Sie merken schon, wir haben uns viel vorgenommen. Haben auch Sie Anregungen oder Wünsche? Dann schreiben Sie uns oder hinterlassen Sie einen Kommentar. Wir freuen uns auf Ihr Feedback!

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Eine Rückschau: das war das Software Dev Blog 2011

veröffentlicht von am 23. Dezember 2011 (0) Kommentare

Jetzt ist es tatsächlich schon wieder fast zu Ende, das Jahr 2011. Was haben wir hier auf dem Software Dev Blog nicht alles erlebt. Eine kleine Rückschau…

Januar 2011

Das Jahr begann turbulent: Auf der CES in Las Vegas wurde die nächste Prozessorgeneration von Intel vorgestellt, die unter dem Codenamen “Sandy Bridge” bekannt ist und die Produkte Intel Core i3, Core i5 und Core i7 betrifft. Hauptmerkmal aus Entwicklersicht sind die “aufgebohrten” AVX-Register, mit denen sich vor allem vektor-basierte Berechnungen schneller durchführen lassen. Doch damit nicht genug: ebenfalls im Januar fand in München die OOP statt, auf der wir die Gelegenheit hatten, mit Intel-Spezialisten über Trends und Tools für Entwicklerüber die Parallelisierung von Apps und über die Grenzen der Parallelprogrammierung zu sprechen.

Feburar 2011

Der zweite Monat des Jahres stand im Zeichen von Intel Parallel Studio XE 2011. Egal, ob VTune Analyzer, Inspector, Advisor oder Composer - wir haben uns alles genauer angesehen. Darüber hinaus konnten Sie lernen, was es mit Live- und Deadlocks auf sich hat und warum Data Races vor allem in der Parallelprogrammierung auftauchen. Daneben war uns die Nachricht einen Beitrag wert, dass Apple seine MacBooks mit Sandy-Bridge-Prozessoren ausstattet hat und wir haben uns auch gefragt, ob die klassischen PC-Spiele vor dem Aus stehen.

März 2011

Im März gab es Vorschauen auf bevorstehende Konferenzen wie die .NET DevCon 2011, die dotnet Cologne 2011 und die Intel-eigene Software-Konferenz, die in Dubrovnik stattgefunden hat. Daneben haben uns viele Sachthemen interessiert wie beispielsweise das International Supercomputing Conference 2011 in Hamburg war uns einen Beitrag wert. Daneben gab es einen Workshop zum Thema “VTune Amplifier XE 2011 im Teamwork mit Intel OpenCL SDK 1.1 Beta” und eine Ankündigung, dass Microsoft  C++-Bibliothek für Parallel Computing anbietet. Das Highlight des Monats war allerdings unser Trend Report, den wir gestartet haben und mit dem wir im Laufe des Jahres zahlreiche Entwickler zu Trends und Tools befragt haben. Erste Reaktionen gab es von Marcus Bäckmann und Alex von Below.

Juli 2011

Der Juli präsentierte sich sommerlich, und auch unsere Themen konnten sich sehen lassen. Ob das 25 fiese Programmierfehler waren, Mac OS X Lion und was es für Entwickler bringt oder die Frage, wie sich mithilfe von Parkour das Parallelisierungspotenzial von Anwendungen bestimmen lässt. Aber auch ein Ausblick auf die Game Developers Conference war dabei, genauso wie ein Interview, das die Frage beantworten sollte, wie man mit Java-Extensions einfach parallel programmieren kann.

August 2011

Monat 8 stand ganz im Fokus der Game Developers Conference, eine der größten Konferenzen für Spieleentwickler weltweit, auf der Intel seinen eigenen Stand und mehrere Sessionslots hatte. Heraus gekommen ist eine Berichterstattung, die es in sich hatte. Ob Leigh Davies über Morphological Anti-AliasingLevent Akyil zu Hotspot Flops & uOps, oder Philipp Gerasimov zu seiner Session „MAXIS-mizing Darkspore game performance with Intel GPA“ - wir haben sie alle auf dem Blog und holten unter anderem Andrew Bowell von HavokPhilipp Gerasimov von Intel und Christian Heckl von Lumatix vor die Kamera, um mit ihnen Interviews zu führen. Und sonst? Es gab weitere Antworten im Rahmen unseres Trend Reports, und zwar von und mit Daniel FisherOrtwin Gentz und Klaus Rodewig.

September 2011

Der September verlief in deutlich ruhigeren Bahnen als der August, wenngleich nicht weniger informativ. So haben wir uns Parasail näher angesehen, mit der sich Anwendungen möglichst effizient parallelisieren lassen sollen, aber auch die Entwickler-Suite Intel Parallel Building Blocks war uns einen ausführlichen Beitrag wert. Daneben veröffentlichte Intel Threading Building Blocks 4.0, und Parallel Studio XE 2011 für Fortran-Entwickler. Wir gingen aber auch den Fragen nach, wie man sich die parallele Datenverarbeitung respektive Programmierung vorstellen kann, was alles auf Intel IDF und Microsoft BUILD los war und warum Shrek immer schöner und das Rendern bei Dreamworks immer schneller wird. Und der Trend Report brachte neue Antworten hervor: von Martin Goldmann und Patrick Lobacher.

Oktober 2011

Erste heiße News des Monats lautete: “Tizen beerbt MeeGo: Intel und Samsung setzen auf HTML5, Javascript und Co.“, und die hat für einiges an Aufsehen gesorgt. Aber auch für die leicht ketzerische Frage “Wer braucht die Webapp-Sprache Google Dart?” interessierten sich zahlreiche Leser. Natürlich war uns die Nachricht “ISO veröffentlicht neuen C++11-Standard” genauso einen Beitrag wert wie die Tatsache, dass Intel das OpenCL SDK 1.5 veröffentlicht hat. Zudem haben wir uns den Flow Graph des Intel Threading Building Blocks 4.0 genauer angesehen und haben das neue Konferenzkonzept des Heise Verlages vorgestellt, das in der parallel 2012 münden wird. Und eine Warnung haben wir auch herausgegeben: “Vorsicht: Aktuelle Phishing-Attacke auf Paypal-Kunden!

November 2011

Der vorletzte Monat des Jahres begann mit einer Frage und deren Antworten: “Alles neu und besser dank Agiler Software-Entwicklung?” Daneben wiesen wir auf kostenloser Ratgeber hin, die zeigen, wie sich Anwendungen parallelisieren lassen. Wir haben auch dem Intel 4004 zum Geburtstag gratuliert und ein wenig über Intel Software TV berichtet. Und für Studenten der Informatik hat sich der Blog-Besuch im November hoffentlich auch gelohnt. Daneben gab es wieder Trend-Report-Antworten, und zwar von Markus Schraudolph und Andreas Balzer.

Dezember 2011

Im Adventsmonat stellten wir erst mal die Frage, ob der TeraFlops-Chip Knights Corner schon 2012 kommt. Aber auch diverse Blicke über den Tellerrand genehmigten wir uns im Dezember: ob das Windows Phone, Windows 8 und Windows Store waren, Silverlight 5, oder PhoneGap als Windows-Phone-Apps-Framework - auch solche Themen finden und fanden auf dem Software Dev Blog statt. Aber zu unseren Kernthemen gehört der task-basierte Programmcode, aber auch Intel-Programmier-Wettbewerbe, bei denen man viel Geld gewinnen kann. Und zum letzten Mal veröffentlichten wir Antworten in Sachen Trend Report 2011, und zwar von Gregor Biswanger und Roland Gülle.

So, und jetzt heißt es noch, Ihnen ein besinnliches Weihnachtsfest zu wünschen und einen guten Start ins neue Jahr. Denn wir machen hier Pause, aber nur bis zum 2. Januar 2012. Dann starten wir wieder durch, mit ganz vielen Themen und Berichterstattungen rund um die Software-Entwicklung. Bleiben Sie uns gewogen!

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PhoneGap ab sofort auch für Windows-Phone-Apps geeignet

veröffentlicht von am 22. Dezember 2011 (0) Kommentare

PhoneGap ist ja kein neues Ding mehr. Es handelt sich dabei um eine Multiplattform-Entwicklungsumgebung, mit der sich per HTML5, CSS und Javascript Webapplikationen schreiben lassen, die dann mithilfe des Phonegap-Frameworks auf nahezu sämtliche vorhandenen mobilen Plattformen wie iOS, Android und Symbian landen.

Tja, und seit der aktualisierten Version 1.3 ist es auch möglich, mithilfe von PhoneGap Windows-Phone-Apps zu programmieren. Dabei werden sämtliche nativen APIs von Windows Phone wie Beschleunigungssensor, Kamera und so fort unterstützt. Damit unterliegen PhoneGap-Entwickler im Vergleich zu ihren nativ programmierenden Kollegen keinerlei Restriktionen.

Für einen ersten schnellen Einstieg bietet die Phonegap-Seite einen 6-Punkte-Plan, der zeigt, wie Webentwickler mithilfe des Adobe-Frameworks (denen Phonegap mittlerweile gehört) ihre Anwendungen in den Windows Phone Marketplace bringen können:

1. Technische Voraussetzungen: Standardmäßig werden Windows 7 und Windows Vista SP2 unterstützt. Mac-Anwender kommen auch in den Genuss von Phonegap, allerdings muss man hierfür eine Bootcamp-Partition einrichten, auf der Windows 7 oder Vista läuft. Darüber hinaus benötigt man einen Entwickler-Account zum Windows Phone Marketplace.

 2. Phonegap und Windows Phone SDK installieren: Dabei ist es ganz wichtig, die Datei GapAppStarter.zip aus dem Windows-Phone-Verzeichnis in das Template-Verzeichnis zu kopieren, das sich unter C:\Users\[USERNAME]\Documents\Visual Studio 2010\Templates\ProjectTemplates\Visual C# befindet.

3. Projekt starten: Innerhalb von Visual Studio Express für Windows Phone öffnet man eine neues Projekt, wählt GapAppStarter aus und vergibt einen Namen für das WP-Phonegap-Projekt.

4. Projektstruktur überprüfen: Innerhalb von GapAppStarter befinden sich im Ordner “www” sämtliche HTML-, JS-, CSS- und sonstigen Ressourcen, die allesamt Teil des Visual-Studio-Projektes und als “Content” vermerkt sein müssen.

5. Emulieren: Sobald die Anwendung lauffähig ist, empfiehlt sich ein erster Test mithilfe des Windows Phone Emulators, der per Drop-Down-Menü ausgewählt werden kann. Zum Debugger einfach nur F5 drücken.

6. Hardware-Test: Für einen echten Test empfiehlt es sich, die Phonegap-WP-App auf ein freigeschaltetes Entwicklergerät wie das Nokia Lumia 800 zu bringen. Hierzu müssen Entwickler-PC und WP-Device via USB verbunden und der Bildschirm entsperrt sein. Zudem müssen Sie innerhalb von Visual Studio die Option “Windows Phone Device” auswählen. Mit der Taste F5 beginnt der Debugging-Prozess direkt auf dem Smartphone.

Neben diesem Quick-Start-Guide gibt es auch zwei anschauliche Videos, die zeigen, wie sich Phonegap zu Windows-Phone-Zwecken installieren lässt. Zudem ist ein ausführlicher Workshop dabei.

Ach ja: einen neuen Namen wird Phonegap mit der Version 1.4 auch bekommen: so hat die Community darüber abgestimmt, das Phonegap doch nicht “Apache Callback”, sondern “Apache Cordova” heißen wird. Irgendwie klingen beide Namen nicht so dolle…


Mit Phonegap 1.3 können auch Windows-Phone-Apps geschrieben werden

Mit Phonegap 1.3 können auch Windows-Phone-Apps geschrieben werden


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Trend Report 2011: Roland Gülle gibt Antworten zu Tools, Programmiersprachen und mehr

veröffentlicht von am 21. Dezember 2011 (0) Kommentare
Roland Gülle, CTO bei Sevenval

Roland Gülle, CTO bei Sevenval

Neue Woche, neues Glück… äh, eine neue Ausgabe unseres Trend Reports, der in genau zehn Tagen ausläuft (falls Sie also noch daran teilnehmen und gewinnen wollen – alle Infos und den Fragebogen gibt es hier per Mausklick). Dieses Mal stellt sich unseren sieben Fragen Roland Gülle von Sevenval, die sich auf das Entwickeln mobiler Webseiten spezialisiert haben. Gülle ist CTO und Mitglied der Geschäftsleitung und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit mobilen Anwendungen.

Roland Gülle: Programmierung ist Kunst und hat mit “Nerd-tum” aber auch rein gar nichts zu tun. Denn mit der Entwicklung von Software oder mobilen Webseiten lassen sich Ideen, Design und Logik auf einfachste Weise verknüpfen.

Software Dev Blog: Von welchem Programmier-Tipp oder welchem Leitsatz haben Sie persönlich am meisten profitiert?

Gülle: Von einem, den Sie bestimmt schon mal gehört haben: KISS. Also Keep it Simple, Stupid. Soll heißen: Halte die Software-Entwicklung so flexibel wie möglich und so flexibel wie nötig. Die agile Entwicklung ist hierfür ein geeignetes Tool.

Software Dev Blog: Mit welchen aktuellen Programmiersprachen und/oder Tools sollten sich Developer in diesem Jahr unbedingt beschäftigen, um „up to date“ zu bleiben?

Gülle: Das klingt jetzt vielleicht ein wenig überraschend, aber wir bei Sevenval setzen nach wie vor auf die Kraft von JavaScript. Unseres Erachtens gibt es im mobilen Umfeld derzeit keine bessere Alternative.

Software Dev Blog: Für das Betriebssystem der Zukunft haben Sie drei Wünsche frei! Welche sind das?

Gülle: Hm, das ist ziemlich einfach:

1. Schlank, sicher und performant sollte es auf jeden Fall sein.

2. Es sollten die wichtigsten Grundfunktionen wie Mail und Kalender im OS verankert sein.

3. Ein Terminal-Programm mit direktem Shell-Zugriff wäre toll. ;-)

Software Dev Blog: Welchen Tipp haben Sie für Programmierer, die möglichst schnell ihre Apps erfolgreich im Markt platzieren möchten?

Gülle: Auch das ist ziemlich einfach: Macht euer Ding gut – und dann macht es einfach nur besser.

Software Dev Blog: Hier können Sie eine Webseite oder ein Online-Magazin empfehlen, die oder das jeder Entwickler kennen sollte.

Gülle: Oft zitiert, oft benutzt, immer hilfreich: stackoverflow.com

Software Dev Blog: Was gefällt Ihnen am Software Dev Blog? Was könnten wir besser machen?

Gülle: Dem Blog fehlt eine mobile Version. Schaut euch mal fitml.com an, hier könnten wir direkt die vorhandene Seite umwandeln. Wäre das nicht mal einen Artikel wert, in dem wir beschreiben, wie das Ganze funktioniert? Eine Überschrift hätte ich schon: “Software Dev Blog goes mobile mit fitml”.

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Intel eröffnet Android Developer Community

veröffentlicht von am 15. Dezember 2011 (0) Kommentare

Keine Frage, clevere Apps für Android sind schon heute enorm gefragt. In Zukunft aber wird der Bedarf mit dem steigenden Abverkauf neuer und besserer Smartphones und Tablets auf Android-Ebene drastisch ansteigen. Allen Entwicklern, die sich in diesem Wachstumsmarkt jetzt erfolgreich platzieren und qualitativ hochwertige Apps designen und vertreiben möchten, bietet Intel nun mit der Android Developer Community eine hervorragende neue Plattform.

Android Developer Community

Die Android Developer Community stellt hochwertige Ressourcen zur Verfügung, darunter technische Artikel, Videos, Tutorials, Blogs, Diskussionsforen und natürlich auch Entwickler-Tools. Das Angebot richtet sich sowohl an Einsteiger, die ihre ersten Gehversuche mit den Developer-Kits machen wollen als auch an Profis, die hier den einen oder anderen Killer-Tipp für ihre (fast) fertige App finden.

Als Einstieg sei der Artikel Android 3.2 on Intel Architecture empfohlen, der erklärt, welche Möglichkeiten Android 3.2 auf Intel Atom-basierten Devices gewährt.

Entwickler, die ihre vorhandenen ARM-basierenden NDK Applikationen auf x86-Architekturen portieren möchten, finden in dem Beitrag NDK Android Application Porting Methodologies die gewünschten Tipps.

Und aus der Sektion Downloads sei das Android SDK for Intel Architecture besonders empfohlen, mit dem Sie Ihre Android-App coden, debuggen und testen können. Natürlich haben wir dazu auch entsprechende Whitepaper, die Ihnen bei Installation und Praxiseinsatz helfen.

Neugierig geworden? Dann viel Spaß beim Stöbern in dem reichhaltigen Fundus und viel Erfolg beim Coden!

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Trend Report 2011: Gregor Biswanger gibt Antworten zu Tools, Programmiersprachen und mehr

veröffentlicht von am 13. Dezember 2011 (0) Kommentare

Endlich wieder eine neue  Ausgabe des Trend Report 2011. Dieses Mal kommen die Antworten von Gregor Biswanger (26), Microsoft MVP für Client App Dev. Zudem arbeitet Gregor als Solution Architect und Silverlight Experte bei der Firma impuls Informationsmanagement GmbH in Nürnberg und betreibt den Blog www.dotnet-blog.net. Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen .NET-Architektur, Silverlight und agile Prozesse. Er veröffentlichte vor kurzem seine DVD mit Video-Trainings zum Thema „WPF 4 und Silverlight 4“ bei Addison-Wesley von video2brain.

Gregor Biswanger

Gregor Biswanger

Software Dev Blog: Wie reagieren Sie auf folgendes Vorurteil: „Programmieren ist der langweilige Zeitvertreib von Nerds, die keine Freunde haben“?

Gregor Biswanger: Das stimmt gar nicht. Denn Programmierer haben immerhin auch andere Programmierer als Freunde. Spaß bei Seite. Gerade in der Microsoft .NET Community wird man sehr familiär aufgenommen. Man gehört einfach zusammen. Aber abgesehen vom typischen Klischee, kenne ich keinen anderen Beruf, der sich täglich so rasant verändert.

Softwareentwicklung ist wie digitales Lego-Spielen. Man ist stundenlang vertieft mit seinen Steinen. Man baut und baut, aber nicht jeder Stein passt perfekt auf den nächsten. Jetzt kommt der kreative Part zum Vorschein. Man hat digital alle Freiheiten seine nächsten Schritte zu meistern. Es wird also viel kreative Logik und Verständnis gefordert. Somit ist jeder Entwickler ein Künstler! Die schönste Belohnung erhält man gegen Ende, wenn das künstlerische Meisterwerk vollendet ist. Denn es ist ein tolles Gefühl, wenn man täglich andere Menschen beim Arbeiten mit der eigenen Software beobachten kann. Es ist so, als würde jeder mit dem eigens gebauten Lego-Haus spielen wollen.

SDB: Von welchem Programmier-Tipp oder welchem Leitsatz haben Sie persönlich am meisten profitiert?

Biswanger: Gerade die Softwarebranche wächst und verändert sich mit einer enormen Geschwindigkeit. Das Lesen und Lernen von Entwicklungsgrundlagen reicht schon lange nicht mehr aus. Wir dürfen uns nicht mit den ersten Erfolgen zufrieden geben und müssen immer an den nächst größerem Schritt arbeiten. Eines der wichtigsten Bestandteile davon ist dann das Reflektieren. Macht mir meine Technologie Spaß? Macht mir die Pflege meiner bisher entwickelten Software Spaß? Was könnte man daran verändern? Welche neuen Technologien gibt es? Wie arbeiten diese mit anderen zusammen? Welche OOP-Prinzipien beherrsche ich? Was sind meine weiteren Ziele bei der Planung der nächsten Anwendungsarchitektur? Aus diesem Grund lautet mein Lebensmotto: „Wer glaubt, etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden.“

Denn der Beruf der Softwareentwicklung ist ein Job, bei dem man nie ausgelernt hat. Oft beschweren sich Entwickler, dass sie die neuen Technologien nicht kennen, weil in ihrer Firma nicht damit gearbeitet wird. Die Freizeit opfern, um sich weiterzuentwickeln, möchte aber auch keiner. Genau dann sollte man sich überlegen, ob die Softwareentwicklung auch wirklich der richtige Job ist. Nur weil man fertige Produkte entwickelt hat, ist man noch lange kein guter Entwickler.

SDB: Mit welchen aktuellen Programmiersprachen und/oder Tools sollten sich Developer in diesem Jahr unbedingt beschäftigen, um „up to date“ zu bleiben?

Biswanger: Die Gegenwart hat ganz klar das Web erreicht, und in der Zukunft wird das Zusammenspiel und die Pflege von verteilten Anwendungen eine immer wichtigere Rolle spielen. Somit sollte auf jeden Fall HTML & JavaScript zu den gelernten Grundlagen dazugehören. Auch gerade im Enterprise-Umfeld, sollte grundlegend noch XAML beherrscht werden können. Mit XAML (Aus Microsoft .NET) kann man anschließend für WPF (Windows), Silverlight (Windows, Web & Windows Phone), Workflow Foundation und bei Windows 8 MetroUI entwickeln. Aus Architektursicht ist SOA (Serviceorientierte Architektur) ein absolutes Muss.

SDB: Für das Betriebssystem der Zukunft haben Sie drei Wünsche frei! Welche sind das?

Biswanger: Auf jeden Fall natürlich die Klassiker: Geschwindigkeit, Sicherheit und Intelligenz.

SDB: Welchen Tipp haben Sie für Programmierer, die möglichst schnell ihre Apps erfolgreich im Markt platzieren möchten?

Biswanger: Es muss die Zeit gefunden werden für alle gängigen Online-Marketingkanäle:

  • Es sollte zumindest ein Video auf YouTube vorhanden sein.
  • Ein Twitter-Kanal für die neusten Nachrichten.
  • Eine Facebook-Gruppe für die schärfsten Insider Tipps.
  • Ein Blog als Produktseite.

Doch egal wie viel Zeit man in Marketing steckt, wenn die App von der Usability und dem Schönheitsgrad versagt, möchte niemand diese App kaufen. Überdenkt jeden Use-Case. Hinterfragt stetig, wie diese noch einfacher und schneller bewerkstelligt werden können. Die App darf nicht vom Anwender benutzt werden müssen, sondern die App muss den Anwender mit seinen Anforderungen führen. Schließlich ist Software da, um effektiver seine Arbeit erfüllen zu können.

SDB: Hier können Sie eine Webseite oder ein Online-Magazin empfehlen, die oder das jeder Entwickler kennen sollte:

Biswanger: Zu jedem Guten Morgen-Kaffee gehören die DotNet German Bloggers und www.dotnet-kicks.de zu meinen Top-Favoriten. Also für alle .NET-Entwickler ein absoluter Muss. Dann natürlich auch mein eigener Blog: DotNet-Blog.NET.

SDB: Was gefällt Ihnen am Software Dev Blog? Was könnten wir besser machen?

Biswanger: Ich finde den Software Dev Blog klasse. Doch für meinen Geschmack, fehlen mir noch mehr .NET-Themen.

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Totgesagte leben länger: Microsoft veröffentlicht Silverlight 5

veröffentlicht von am 12. Dezember 2011 (0) Kommentare
Silverlight 5

Silverlight 5

Schau an: Still und heimlich hat Microsoft die neue Version 5 von Silverligt veröffentlicht, die nun zum Download bereit steht -  und zwar für Windows und Mac OS.

Microsoft hat ein paar Neuerungen eingebaut, die Games-Developer und Multimedia-Programmierer recht appetitlich finden könnten: Das neue Framework gewährleistet, dass H.264-Videos über die GPU-Unterstützung dekodiert und damit schneller und flüssiger ausgegeben werden. Auch 3D-Inhalte sollen von einer besseren GPU-Nutzung profitieren, weil die CPU entlastet wird.

Nette Features für eine Technologie, die Microsoft im vergangenen Jahr zugunsten von HTML 5 vermeintlich schon aufgegeben hatte. Solcherlei Gerüchte wurden aber schnell wieder dementiert. Dennoch stellt sich die Frage, ob es sich hierbei um die letzte Silverlight-Generation handelt. Dass Microsoft die neue Version geradezu heimlich und ohne Pressemitteilung veröffentlicht hat, gibt dieser Vermutung Nahrung. Letztlich bleibt es derzeit aber bei Spekulationen….

NT-AG lädt im Januar zum “Virtualisierungsgipfel”

Sicher ist dagegen, dass das 44. NT-Anwendertreffen samt Morning Event im Januar startet. Vom 23. bis zum 27. Januar 2012 finden das für Mitglieder der NT Anwendergruppe  kostenlose User-Meeting und das kostenpflichtige Morning-Event (99 Euro) statt. Beide Veranstaltungen sind Teil einer Roadshow in München, Köln, Sindelfingen, Zürich und Hamburg. Im Mittelpunkt steht dabei die Virtualisierung.

Den Anfang macht das so genannte Morning Event zum Thema VMware Troubleshooting (9.00 Uhr – 12.00 Uhr). Im Anschluss startet das kostenfreie NT-Anwendertreffen: (13.00 Uhr –17.00 Uhr). Dort werden folgende Aspekte beleuchtet: Systemmanagement (2012 – Ausblick), Windows Server 2008 R2 und Hyper-V, Microsoft Desktop Optimization Package, Virtual Desktop Infrastructure, XenDesktop sowie die Einbindung und Integration von nicht-Windows Devices.

Zu den genauen Terminen informieren Sie sich bitte über diese Webseite.

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Der Hype geht um: Windows Phone, Windows 8 und Windows Store im Fokus

veröffentlicht von am 9. Dezember 2011 (0) Kommentare

Eigentlich ist ja das Verbreiten von Hype-Themen der Apple-Jüngerschar vorbehalten. Aber was sich gerade im digitalen Universum in Sachen Microsoft abspielt, dürfte selbst jahrelange Windows-Anwendern ein wenig in Erstaunen und Euphorie versetzen. Denn betrachtet man die globale Berichterstattung zu Windows Phone, Nokia Lumia 800 und ganz aktuell die Ankündigung des Windows Store für künftige Windows-8-Metro-Apps, muss man sich schon ein wenig verwundert die Augen reiben. Denn dass Microsoft in Sachen Mobile wohl doch noch mal die Kurve kriegt (auch in Kooperation mit Nokia), ist schon sehr bemerkenswert und wird die Branche erleichtert aufseufzen lassen. Denn eine Allmacht Apple/Google will doch keiner hier.

Und so wie es aussieht, scheint Microsoft mit dem Windows-8-konformen Appstore Großes zu planen. Anders ist zum einen der frühe Öffnungstermin nicht zu erklären (zeitgleich mit einer ersten öffentlichen Beta von Windows 8, die für das Frühjahr 2012 anberaumt ist), und zum anderen die zugehörigen Regeln und Regularien, die man so von anderen Appstores nicht kennt. Dazu gehört beispielsweise eine Gewinnverteilung im Verhältnis 80 (Entwickler) zu 20 (Microsoft). Okay, diese Regelung tritt erst in Kraft, wenn eine App mehr als 25.000 Dollar umgesetzt hat. Das ist aber ein echter Anreiz, erfolgreiche, umsatzstarke Anwendungen für Windows 8 zu entwickeln.

Zum anderen verfolgt Microsoft mit dem Windows Store einen ähnlichen Ansatz wie mit dem Windows Phone Marketplace: mobile Bezahlapps können zunächst als Testversion auf den mobilen Rechner geladen werden, bevor man zur Kasse gebeten wird. “Try before buy” nennt sich das und gibt beiden Seiten ein gutes Gefühl: der zahlende Kunde weiß, was er bekommt, und der Entwickler kann sich sicher sein, dass es weniger Enttäuschungen gibt und er damit möglichst keine schlechten Bewertungen für seine App bekommt. Aber auch mit In-App-Verkäufen, Abonnements und kostenlosen Apps will sich Microsoft kooperativer zeigen als andere App-Betreiber. Und der Einsatz eigener Verkaufsplattformen ist ebenfalls im Gespräch. Wer es genauer wissen will, dem sei dieser MSDN-Link empfohlen.

Aber auch mit den Mitgliederbeiträgen verhält es sich etwas anders beim Windows Store: So sollen für kleinere Entwicklerbuden und Einzelentwickler lediglich 49 Dollar im Jahr fällig werden, größere Unternehmen zahlen 99 Dollar. Und um das ganze Thema rechtzeitig anzuschieben, veranstaltet Microsoft bereits einen ersten Entwicklerwettbewerb, der mit diversen Anreizen wie einer Topplatzierung im Windows Store, diversen Windows-8-Tablets und zwei Jahre kostenfreiem Windows-Store-Zugang zum Mitmachen animieren will. So kann das mit Windows 8 auf jeden Fall etwas werden.

Und wer lieber guckt als liest, der sollte sich dieses Video zu Gemüte führen


Via Windows Store gelangen ab 2012 Metro-Apps auf Tablet & Co.

Via Windows Store gelangen ab 2012 Metro-Apps auf Tablet & Co.

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Intel auf Facebook: Mit Bodi Bill ein Ultrabook Acer Aspire S3 gewinnen!

veröffentlicht von am 7. Dezember 2011 (0) Kommentare

Sie haben einen Facebook-Account und möchten sich (oder anderen) zu Weihnachten das schicke Ultrabook Acer Aspire S3  schenken, ohne einen müden Cent dafür zu investieren? Dann melden Sie sich noch schnell für das Bodi Bill-Gewinnspiel an!

Seit Anfang Dezember begleitet ein Intel-Team Bodi Bill auf der aktuellen Deutschland-Tour und bietet Ihnen die Chance, ein nagelneues Ultrabook von Acer sowie Konzert-Tickets zu gewinnen. Alle Infos dazu gibt es auf der Facebook-Seite „Intel in Deutschland – Unterwegs mit Bodi Bill“. Hier auch das Video dazu:

Heute Abend spielen Bodi Bill übrigens in Augsburg (Ostwerk). Wer in der Nähe ist, sollte sich das Live-Spektakel nicht entgehen lassen.  Empfehlenswert auf jeden Fall ist auch das Tour-Tagebuch, das Sie über diese Facebook-Seite abrufen können.

Und für alle, die Bodi Bill noch nicht lieben: Besuchen Sie die die Fanpage  der sympathischen Berliner Musiker.
 
Und Wikipedia kennt die Band natürlich auch :

„Bodi Bill ist eine in Berlin gegründete Musikgruppe. Die Band, bestehend aus Fabian Fenk, Anton Feist und Alex Stolze, veröffentlichte seit ihrer Gründung im Jahre 2005 drei Alben und mehrere Singles/EPs über das Berliner Label Sinnbus. Ihre Musik enthält Elemente aus Art Rock, Techno, Glitch und Folk und wird häufig dem Genre Indietronica oder der IDM zugerechnet. Am 18. März 2011 erschien ihr drittes Album What?“

Viel Spaß beim Konzert und viel Glück beim Gewinnspiel!

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Für Code-Knobler: Rätsel knacken und Geheimagent werden

veröffentlicht von am 2. Dezember 2011 (0) Kommentare

Ihr Name ist nicht Bond, James Bond? Könnte er aber bald werden, zumindest Ihr Deckname. Denn die Kryptografie-Abteilung des britischen Geheimdienstes „Government Communications Headquarters (GCHQ)“ sucht nun im Internet nach Nachwuchskräften. Statt Bewerbungsgespräch gibt es ein Kryptorätsel im Web, das Sie über die Seite http://www.canyoucrackit.co.uk/index.asp abrufen können. Sie müssen aus einem Wirrwarr an Zahlen und Buchstaben im Hexcode das Lösungswort finden. (Gab es da nicht mal einen Film mit Bruce Willis und einem autistischen Jungen?). Allerdings müssen Sie schnell sein. Das „Spielchen“ läuft am 11. Dezember ab.

Kryptorätsel des britischen Geheimdienstes

Klingt nach einem Aprilscherz oder einem Adventskalenderspaß, ist aber laut heise staatsmännisch ernst gemeint. Nun denn, viel Freude am Knobeln. Das Ganze hat zwar nichts mit Parallelprogrammierung zu tun (oder doch?), aber just zum Wochenende wollte ich Ihnen dieses Skurrilität auch nicht vorenthalten. Noch ein kleiner Tipp zur Lösung: „Miss Moneypenny“ ist nicht der gesuchte Begriff. ;-)

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Jetzt auf Deutsch: Intel AppUp für Tablet- und Netbook-Apps

veröffentlicht von am 24. November 2011 (0) Kommentare

Sieht man sich mal ein wenig auf dem Tablet-Markt um, dann fällt schnell auf, dass ARM-Prozessoren klar dieses Feld beherrschen. Allerdings findet man auch schon erste Modelle, in denen Atom-Prozessoren werkeln. Dazu gehört beispielsweise der Latitude ST von Dell, den es ab 760 Euro zu kaufen gibt. Aber auch der Fujitsu TS Stylistic Q550 gehört zu der Klasse an Tablet-Rechnern mit Atom-CPU.

Und da dieser Trend weiter anhalten wird, hat Intel kürzlich den seit gut zwei Jahren existierenden Appstore namens Intel AppUp endlich eingedeutscht. Soll heißen, dass die AppUp-Software komplett übersetzt wurde und Windows 7 sowie XP unterstützt. Aber auch die zugehörige Webseite gibt es jetzt komplett auf Deutsch inklusive deutscher Domain. Das ist natürlich eine gute Nachricht für alle deutschsprachige Entwickler, deren Anwendungen entweder auf Netbooks oder Tablets laufen oder die beispielsweise eine Air- oder iPhone-App programmiert haben und diese an ein Netbook oder Tablet-PC anpassen wollen.

Auf der AppUp-Webseite lernen Sie beispielsweise eine Menge über das Entwicklerprogramm, das Intel zur Verfügung stellt, aber auch über den AppUp Small Business Service können Sie eine Menge erfahren. Dabei geht es um einen Cloud-Dienst, der als eine Art Prepaid-Software-Service verstanden werden kann. Und die umfangreiche FAQ-Liste hilft Ihnen dabei, das AppUp-Programm und alles, was sich darum rankt, besser zu verstehen.


Jetzt auch auf Deutsch: Intel AppUp für Netbook- und Tablet-Software

Jetzt auch auf Deutsch: Intel AppUp für Netbook- und Tablet-Software


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Android NDK öffnet zwei Türchen für C++

veröffentlicht von am 14. November 2011 (0) Kommentare

AndroidSchau an, Google adressiert nun verstärkt auch C++/C-Entwickler für Android-Apps. Der Internetriese hat heute sein neues Android Native Development Kit (NDK) für Android 4.0 veröffentlicht. Die nunmehr siebte Version des so genannten NDKr7 bietet zwei neue APIs, die sich nativ ansprechen lassen. Dabei handelt es sich zum einen um eine auf Khronos OpenMAX AL 1.0.1 basierende Low-level Streaming Multimedia-Schnittstelle, die eine bessere Kontrolle der Multimedia-Funktionen beziehungsweise Inhalte ermöglichen soll. Die Google-Ankündigung dazu liest sich verheißungsvoll, ist aber leider nicht sehr konkret: „For example, media applications can now retrieve data from any source, apply proprietary encryption/decryption, and then send the data to the platform for display.“

Darüber hinaus ist jetzt eine Audio-Schnittstelle an Bord, die über native Apps komprimierte Audio-Elemente in das PCM-Format umwandeln kann.
Die weiterführenden Erklärungen dazu können Sie hier nachschlagen.
Das neue NDK ist für alle Programmierer interessant, die sich nicht mit den Beschränkungen von Googles Java Virtual Machine abfinden möchten und in Verbindung mit dem Android SDK leistungsfähigere Apps schreiben möchten.

Hier gibt’s den Download des neuen NDK, und das SDK finden Sie auf dieser Seite.

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OOP 2012 steht (auch) im Zeichen von Multicore und Multithreading

veröffentlicht von am 8. November 2011 (0) Kommentare

Erst vorletzte Woche hatte ich über die vom Heise Verlag initiierte Multicore-Veranstaltung parallel 2012 berichtet, die Mitte/Ende Mai in den Räumen der IHK Karlsruhe ihre Premiere erleben wird. Und heute erreichte mich eine E-Mail von SIGS Datacom, die seit Jahr und Tag die Entwicklerkonferenz OOP organisieren, die hier im schönen München stattfindet. Und was wird in diesem Newsletter explizit beworben? Genau, ein eigener Track zum Thema Software-Architektur, der sich unter anderem mit dem Thema Multicore beschäftigt.

Die OOP 2012 findet vom 23. bis 27. Januar 2012 statt und umfasst zahlreiche Tracks und Themengebiete. Dazu gehören beispielsweise die Agile Software-Entwicklung, Cloud Computing, Mobile Technologien, IT-Management und vieles mehr. Diese kleine Auswahl an Themen zeigt vor allem eins: die OOP hat die Zeichen der Zeit erkannt und lässt auch Referenten zu Wort kommen, die über Android, NFC und DSL sprechen können.

Äußerst interessant sind aus Sicht dieses Blogs vor allem folgende Sessions:

One codebase to develop web, desktop, mobile and tablet applications Davon träumt ja wohl jeder Software-Entwickler: Er schreibt einmal sein Programm und passt es dann nur noch den vorhandenen Plattformen an, indem er die unterschiedlichen Bildschirmgrößen, Eingabemodelle, etc. berücksichtigt. Laut Michael Chaise ist das relativ einfach zu bewältigen.

OOP-Referent Urs Gleim kommt am Mittwoch, den 25. Januar mit seinem Vortrag Des Pudels Kerne: was bedeutet Multicore für den Softwarearchitekten? zu Wort. Gleim geht dabei so weit, dass er ein Umdenken in der Software-Entwicklung fordert und zeigt auf, welche Auswirkungen das auf die Softwarearchitektur hat. Anhand von geeigneten Beispielen wird er sich dem Thema sehr praxisnah  annähern.

Jetzt noch schärfer: Funktionale Programmierung mit F# Nicht erst seit gestern gilt F# als eine probate Sprache für die parallelisierte Softwarware-Welt, da sie unter anderem keine Variablen kennt, sondern nur Funktionen. Zudem ist F# seit letztem Jahr Bestandteil von Visual Studio 2010. Lauter gute Gründe offensichtlich für Michael Stall, sich dieser funktionalen Sprache in seinem Vortrag am Mittwoch zu widmen.

Was für F# gilt, gilt für Erlang mindestens ganz genauso – wenn nicht noch mehr. So ist es denn auch nicht erstaunlich, dass am OOP-Donnerstag um 18:30 Uhr die Session Erlang – Live-Coding: Implementierung eines komplexen Beispiels angeboten wird. Dabei wird ein typisches Anwendungsbeispiel gezeigt und was das für die Entwicklung mit Erlang bedeutet.

Neben all den praxisorientierten Vorträgen gibt es natürlich auch ein wenig Theorie auf der OOP 2012. So wird Nicolai Josuttis am Freitag Morgen über den erst kürzlich verabschiedeten C++-Standard referieren. Daher heißt seine Session C++0x/C++11 – Der neue C++ Standard. Aber da die Theorie immer nur so gut wie die Praxis ist, stehen auch bei Josuttis’ Tutorial zahlreiche Beispiele im Vordergrund, die die Änderungen und Neuigkeiten von C++11 verständlich machen sollen.

Das komplette Konferenzprogramm finden Sie auf der zugehörigen Webseite, und wer etwas mehr wissen will über die gleichzeitig stattfindende Fachmesse wird dort ebenfalls fündig. Und klar, die Preise und Anmeldelinks zur OOP 2012 finden Sie auch dort. Na, dann mal los!

Ach ja: der Early-Bird-Rabatt gilt noch bis 2. Dezember. Ein weiterer guter Grund für die OOP 2012, oder?!

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Trend Report 2011: Markus Schraudolph gibt Antworten zu Tools, Programmiersprachen und mehr

veröffentlicht von am 4. November 2011 (0) Kommentare

Es ist mal wieder an der Zeit, dass wir ein weiteres Interview veröffentlichen, das wir im Rahmen unseres großen Trend Report 2011 geführt haben (schon gehört: der Trend Report wurde bis Ende des Jahres verlängert!). Unseren Fragen hat sich dieses Mal Markus Schraudolph gestellt, der schon seit vielen, vielen Jahren gemeinsam mit Martin Goldmann das Internetportal tippscout.de betreibt, sich zudem als Webentwickler betätigt und regelmäßig Datenbank-Backends programmiert.

Software Dev Blog: Herr Schraudolph, mit welchem Satz reagieren Sie auf das Vorurteil „Programmieren ist der langweilige Zeitvertreib von Nerds, die keine Freunde haben.“?

Markus Schraudolph: Programmieren ist für mich eine der spannendsten Beschäftigungen überhaupt. Außerdem sind in allen aktuellen Software-Projekten Teamplayer gefragt, die auch soziale Kompetenzen mitbringen müssen. Für den “klassischen Nerd” ist da kein Platz mehr.

SDB: Von welchem Programmier-Tipp oder Leitsatz haben Sie persönlich am meisten profitiert?

Schraudolph: Von der Grundidee der agilen Software-Entwicklung: Möglichst schnell etwas Funktionierendes bauen, dann durch ständige iterative Verbesserungen in Richtung der Lösung fortschreiten.

SDB: Mit welchen aktuellen Programmiersprachen und/oder Tools sollten sich Developer in diesem Jahr unbedingt beschäftigen, um „up-to-date“ zu bleiben?

Schraudolph: Man sollte sich auf jeden Fall mit Tools der testgetriebenen Entwicklung und der Continuous Integration beschäftigen.

SDB: Für das Betriebssystem der Zukunft haben Sie drei Wünsche frei! Welche sind das?

Schraudolph: Ich wünsche mir vom OS der Zukunft folgende Dinge:

  • Eine zentrale Update-Logik für alle Apps schaffen, wie es Windows momentan schon für sich selbst erfolgreich tut
  • Mehr Sicherheit für den Benutzer schaffen
  • Endlich Fehlermeldungen, mit denen man etwas anfangen kann

SDB: Welchen Tipp haben Sie für Programmierer, die möglichst schnell ihre Apps erfolgreich im Markt platzieren möchten?

Schraudolph: Umgehe den klassischen Vertrieb und verkaufe deine Produkte mithilfe eines Appstore.

SDB: Welche(s) Webseite oder Online-Magazin empfehlen Sie, die oder das jeder Entwickler kennen sollte?

Schraudolph: Für spezifische Informationen der täglichen Arbeit hat sicher jeder seine eigenen Infoquellen. Einen guten Überblick allgemeiner Art bietet für mich Heise Developer.

SDB: Was gefällt Ihnen am Software Dev Blog? Was könnten wir besser machen?

Schraudolph: Mir gefällt das Blog gut, ich würde mir nur ein breiteres Themenspektrum wünschen.

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Alles neu und besser dank Agiler Software-Entwicklung? Eine Studie gibt Antwort

veröffentlicht von am 3. November 2011 (0) Kommentare

Der agilen Software-Entwicklung liegen diverse Prinzipien zugrunde: das Produkt steht im Vordergrund (und nicht die Methoden), der Kunde soll so früh wie möglich und ständig in die Entwicklung einbezogen werden und oft handelt es sich um testgetriebene Prozesse, die Fehler in einem möglichst frühen Stadium entdecken und eliminieren sollen. Denn anders als bei klassischen Methoden der Software-Entwicklung steht das funktionierende Produkt im Vordergrund, und das von Anfang an.

Somit ist es nicht wirklich erstaunlich, dass eine groß angelegte Studie zum Thema “Softwaretests in der Praxis”, die im Mai 2011 von der Hochschule Bremen und Bremerhaven, der Fachhochschule Köln, der ANECON Software Design und Beratung GmbH, dem German Testing Board (GTB) und dem Swiss Testing Board (STB) durchgeführt wurde, die agile Software-Entwicklung zum Hauptthema hatte. Und das hat gute Gründe.

Zwar bevorzugt immer noch die Hälfte aller Befragten ein phasenorientiertes Modell, allerdings setzen bereits 29 Prozent auf agile Methoden. Und betrachtet man die Gruppe der Software-Entwickler, sind es sogar 39 Prozent, die der agilen Software-Entwicklung den Vorzug geben.

Interessant an der Studie ist auch die Tatsache, dass der Einsatz agiler Methoden von der Branche abhängt, in der sie zum Einsatz kommen. So setzen Software-Entwickler aus der Medienbranche auf agile Vorgehensweisen, Rüstung und Verteidigung sind da naturgemäß noch nicht so weit. Und betrachtet man die Systeme, die agil entwickelt werden, so werden moderne Methoden bei modernen Plattformen wie Webapplikationen und -services bevorzugt eingesetzt.

Interessant und wenig überraschend zugleich spielt die Firmengröße ein große Rolle, wenn es um den Einsatz agiler Entwicklungsmethoden geht. So kann man feststellen, dass kleinere Firmen deutlich häufiger auf agile Methoden setzen als große Firmen. Klar, denn gerade kleinere Unternehmen profitieren von den Prinzipien der agilen Software-Entwicklung ganz erheblich.

Eine große Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit offenbart die Studie bei der Einbindung der Kunden in die Test- und Evaluierungsphasen. Zwar hat sich die agile Software-Entwicklung eine frühe und permanente Interaktion mit dem Kunden in den wichtigen Prozessen der Software-Tests auf die Fahne geschrieben, die Realität sieht allerdings etwas anders aus. In sämtlichen Phasen bindet die klassische Sofwareentwicklung ihre Kunden stärker ein als die agile Entwicklung.

Interessant ist auch die Einschätzung aller Beteiligten eines Software-Projekts, was den Einsatz agiler Methoden betrifft. Gefragt nach der Wichtigkeit agiler Ansätze wie Pair Programming und Storycards kommen weder Tester noch Entwickler zu dem Schluss, das sei alles wahnsinnig wichtig. Also doch alles beim Alten?

Alle Ergebnisse, die Erhebung und Bewertung derselben und sonstige Informationen rund um die Umfrage finden Sie auf der zugehörigen Webseite. Viel Spaß beim Stöbern!

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