Sämtliche Beiträge der Kategorie Virtualisierung
Intel Ulm versorgt den Embedded-Markt mit Tools
Dass Intel seinen Hauptsitz D in Feldkirchen bei München hat, dürften ein paar Leute wissen. Dass es aber darüber hinaus weitere Büros gibt, in denen Spezialanwendungen entwickelt und gepflegt werden, ist wohl nicht wirklich bekannt. Da wäre zum Beispiel Niederlassung in Brühl bei Köln, wo Software-Tools für HPC-Anwendungen entwickelt und programmiert werden. Oder Braunschweig: Dort erschafft man neue Mikroprozessoren, und das Microprocessor Lab Germany ist sogar an der Entwicklung des Projekts Tera Scale Computing beteiligt.
Ach ja, und dann wäre noch Ulm zu nennen. In diesem eher beschaulichen Büro wurde und wird der C++-Compiler für Windows CE entwickelt. Dieses Betriebssystem kommt in Embedded Systemen zum Einsatz. Natürlich geht es in Ulm auch um die passenden Debugger und Simulationsprogramme, mit denen sich hochspezialisierte Anwendungen ausführlich testen lassen.
Und warum erzähle ich das alles? Nun, ich sitze hier gerade im ICE 690 gen Berlin und werde voraussichtlich 9:49 in Ulm aussteigen, um das Intel-Büro und all seine Tools und Projekte ein wenig genauer zu inspizieren. Dabei werde ich bestimmt ein Menge über Embedded-Compiler und -Anwendungen lernen und erfahren und darüber, was den Standort Ulm so einzigartig macht. Abgesehen von Donau, Ulmer Münster und Co. Und klar, dass ich das alles hier publizieren werde. So, stay tuned …
Intel will mittelständischen Softwarehäusern helfen
Leistungsfähige und nützliche Software zu entwickeln, ist eine Sache. Die Vermarktung derselben aber oft eine andere, die gerade für kleine und mittlere Softwarehäuser eine große Hürde darstellt. Denn neben der entsprechenden Verkaufsplattform fehlt es meist an Vertriebs- und Marketing-Know-how, wie sich das Softwareprodukt an den Mann oder die Frau bringen lässt.
Genau an diesem Punkt kommt der in Deutschland, Frankreich und Großbritannien neu geschaffene Onlineshop Intel Business Exchange ins Spiel. Mithilfe von Intel und dem IBX sollen vor allem kleinere und mittlere Softwarehäuser bei der Vermarktung ihrer Anwendungen professionelle Unterstützung erfahren. Dies beginnt bei der passenden Plattform, auf der IBX läuft, und endet bei speziellen Promotions, mit denen immer wieder auf den Softareshop hingewiesen werden soll. Darüber hinaus gewährleistet Intel, dass IBX kontinuierlich marketing- und PR-seitig begleitet wird.
Wer jetzt spontan sagt: “Mensch, das wäre doch etwas für uns!”, sollte nicht zögern und eine E-Mail an Intel schicken. Der zuständige Kontakt wird sich dann umgehend mit euch in Verbindung setzen. Auf dass sich eure Software in Zukunft größter Beliebheit erfreut …
Intel-Softwaretools kostenlos 30 Tage lang testen
Über was hab ich hier nicht schon alles berichtet:
- Intel C++ Compiler 11.0
- Intel VTune Performance Analyzer 9.1
- Intel Thread Checker 3.1
- Intel Thread Profiler 3.1
- Intel Threading Building Blocks 2.1
- Intel Integrated Performance Primitives 6.0
und über vieles andere mehr.
Das Praktische an all diesen Entwicklerwerkzeugen: Ihr könnt sie völlig kostenlos testen, und das 30 Tage lang. Und zwar nicht nur die Linux- und Mac-OS-Varianten, sondern auch die komplette Windows-Suite. Daneben gibt es auch Linux-Tools, die gar nichts kosten und keiner zeitlichen Beschränkung unterliegen. Einzige Bedingung hierfür: Die Linux-Anwendungen, die damit geschrieben werden, dürfen nicht zu kommerziellen Zwecken eingesetzt oder gar verkauft werden.
Und falls ihr euch den kostenlosen Intel-Support während des Testmonats nicht entgehen lassen wollt, müsst ihr euch einmal einen Premier Support Account zulegen. Und schon könnt ihr Intel mit euren Fragen zutexten, bis die DSL-Leitung glüht.
Ach ja: Bevor ihr die Tools auf euren Rechner packt, solltet ihr einen Blick auf die Softwarevoraussetzungen werfen. Damit ihr die Werkzeuge auch ohne Probleme einsetzen könnt.
Bücher und Webinar an Software-Entwickler zu verschenken
Über das Intel Software Partner Program (Intel SPP) hatte ich Ende Oktober ausführlich berichtet. Kurz gefasst geht es um die Möglichkeit, als Software-Entwickler von Intel in Sachen Programmierung unterstützt zu werden. Das reicht von vergünstigten Einkaufskonditionen für Software-Tools bis hin zur Möglichkeit, an professionell erstelltes Marketingmaterial heranzukommen.
Um am Intel SPP teilnehmen zu können, muss man sich natürlich erst mal registrieren. Logisch. Um dies ein wenig schmackhafter zu machen, verschenkt Intel derzeit 50 Exemplare des Buchs Multi-Core Programming, das ich übrigens auf meinem Schreibtisch liegen habe. Dabei handelt es um einen wirklich gelungenen Einstieg in das Thema und eine nützliche Wissensdatenbank für alle Entwickler. Also, ran an den Speck!
Apropos Speck: Software-Entwicklung für den relativ neuen Intel-Prozessor Core i7 ist noch kein echtes Mainstream-Thema. Zwar gibt es schon eine ganze Weile ein eigenes SDK, aber Experten auf diesem Terrain sind noch eher rar. Um diesen Umstand zu verbessern, bietet Intel am nächsten Dienstag (10. Februar, 17 Uhr MEZ) ein 60-minütiges Webinar genau zu diesem Thema an. Der Titel:
Create Applications with Superior Performance and Energy-Efficiency: An Introduction to the Software Development Kit for the new Intel Core i7 Platform
Das ist doch genau das Richtige für angehende Multicore-Entwickler, oder?! Und wie gesagt: Davon gibt es nicht so wahsinnig viele. Ach ja: Um an diesem internetbasierten Training teilnehmen zu können, muss man sich für das Intel Black Belt-Programm anmelden. Das ist allerdings ein Klacks – verglichen mit Multithreading für Multicore-Prozessoren.
Ist für Windows 7 ein neuer Taskmanager notwendig?
Gerade eben habe ich einen interessanten Blog-Beitrag zum Thema Windows 7 und dessen Multicore-Fähigkeiten gefunden. Da das nächste Betriebssystem aus dem Hause Microsoft (das eigentlich gar nicht so richtig neu ist) mit bis zu 256 Prozessorkernen zurechtkommen wird, stellt sich Blog-Autor Doug Holland die Frage, ob der Windows Taskmanager noch das passende Tool ist für solch eine Fülle an CPUs.
Das ist sicherlich nicht ganz ernst gemeint, macht aber die Herausforderungen sehr anschaulich, vor der die Entwicklergemeinde stehen wird, sobald Windows 7 auf dem Markt ist und das Programmieren von neuer Software für maximal 256 Cores ansteht. Dann gibt es nämlich nur noch eins: die richtigen Tools kaufen und parallelisieren, was das Zeug hält. Andernfalls wird aus dem Multicore-Riesen ein lahmer Singlecore-Zwerg, der von der sequenziell programmierten Anwendung jämmerlich ausgebremst wird.
Wie gut, dass es hierfür schon einiges gibt und weitere Tools kommen werden. Die Rede ist beispielsweise von den Threading Building Blocks, Thread Checker, Parallel Studio, Visual Studio 2010 und weiteren nützlichen Hilfsmitteln, mit denen die Parallelprogrammierung zwar kein Klacks wird, vieles sich aber vereinfachen lässt.
Ach ja: Für das Problem mit dem unterdimensionierten Windows Taskmanager hat einer der Kommentatoren einen nützlichen Tipp parat: Virtualisierung. Soll heißen, dass sich einfach mehrere Prozessorkerne zu einem virtuellen Prozessor zusammenfassen lassen. Dann passt die Taskmanager-Anzeige auch wieder auf einen 19-Zöller und die Anschaffung eines 30-Zoll-Monitors kann noch einmal verschoben werden …
Intel at its best: Intel Software Partner Program
Wussten Sie eigentlich, dass Intel schon seit vielen Jahren ein Auge darauf hat, seine Entwickler bestmöglich zu unterstützen?! Ok, „seine” ist semantisch nicht ganz korrekt, da es sich natürlich um unabhängige Software-Häuser und -Entwickler handelt. Allerdings wollen beide Seite ein und dasselbe: Anwendungen, die sich möglichst effizient programmieren lassen (Entwickler) und die zudem auf der bevorzugten Plattform optimal laufen (Intel).
Um beides erreichen zu können, ist eine gute Zusammenarbeit zwischen Software-Haus und Plattform-Anbieter unumgänglich. In solchen Fällen entschließt sich der Hersteller meist dazu, ein Programm ins Leben zu rufen, dem Ganzen einen möglichst schwungvollen Namen zu geben und diese Form der Herstellerunterstützung möglichst vielen Interessenten zugänglich zu machen.
Im Falle der Software-Entwickler nennt sich das besondere Angebot Intel Software Partner Program (ok, nicht besonders schwungvoll, aber aussagekräftig) und wendet sich an alle, die mit Compiler, Debugger und ähnlichen Dingen umgehen können und ihre Software möglichst professionell vertreiben.
Wer am Intel SPP teilnimmt, dem ist die Unterstützung seitens Intel gewiss. Hier werden vier Typen von Software-Entwicklern unterschieden: Registered, Associate, Premier und Premier Elite.
Wenn Hard- und Software verschmelzen: Virtualisierung
Wichtig sind darüber hinaus einzelne Aspekte, mit denen sich Software-Entwickler beschäftigen sollten: Welche Virtualisierungsmodelle es gibt, wie sich virtuelle Anwendungen entwickeln lassen und was es mit der Intel VT für Netzwerk-Komponenten auf sich hat.Aber auch die technischen Online-Dokumente sollen Software-Entwicklern dabei helfen, das Thema Intel VT besser zu verstehen. Hierfür gibt es eigens eingerichtete Workshops, die zeigen sollen, wie sich eine virtualisierte Umgebung mithilfe von VMWare-Lösungen einrichten lässt. Oder wie man I/O-Schnittstellen für virtualisierte Zugriffe optimieren kann.
Teil zwei unserer kleinen Vorstellungsrunde „Was findet hier eigentlich statt?“ beschäftigt sich mit dem Thema Virtualisierung. Dass es sich hierbei um einen Begriff handelt, der sehr unterschiedlich genutzt wird, macht es nicht wirklich leichter. Wir wollen aber trotzdem versuchen, uns dem Thema ein wenig anzunähern.
Ein guter Start in die virtuelle Intel-Welt ist die Webseite Intel Virtualization Developer Community, auf der es eine Menge an nützlichen Infos zu entdecken gibt. Dazu gehören unter anderem Hintergrundinformationen rund um das Thema Virtualisierung: Warum Software-Entwickler die Virtualisierung ernst nehmen sollten, Vorteile der Virtualisierung in großen Unternehmen, Software-Design für virtualisierte Rechner und was hinter der Intel Virtualization Technology (Intel VT) steckt.
3D, Multicore und Virtualisierung: Software Dev Blog
Das Software Dev Blog befasst sich wie bereits angedeutet vornehmlich mit drei Themenbereichen: Visual Computing, Multicore Computing und Virtualisierung.
Die Sektion Visual Computing beschäftigt sich mit allem, in dem das Kürzel „3D“ vorkommt. Klar! Bevorzugt also mit 3D-Spielen, aber natürlich auch mit Animations-Software wie Maya oder Architektenanwendungen wie AutoCAD. Dass in diesem Bereich insgesamt eine Menge Optimierungspotenzial steckt, davon konnten wir uns im August selbst ein Bild machen. Ich sage nur: Sacred 2, das dank der Optimierungskünste von Ascaron (und mithilfe von Intel) sogar auf einem Notebook mit integrierter Intel-Grafik flüssig läuft.
Das Thema Multicore hat ebenfalls viel mit optimiertem Programmcode zu tun: An welchen Schrauben muss ich drehen, damit meine Anwendung nicht nur auf einem Dual 2 Core eine angemessene Leistung bringt, sondern auch auf vier oder acht Prozessorkernen. Hierzu findet man auf der Multicore-Seite ganz viele Tipps & Tricks, aber auch Links zu nützlichen Tools und anderen Ressourcen. Sehr cool ist auch das BlogTalkRadio auf der Multicore-Seite. All diese Dinge wird es natürlich Stück für Stück auch auf dem Software Dev Blog geben.
Informationen rund um den Software Dev Blog
Dieser Blog zeigt die Vielfalt der modernen Software-Architektur und deren Auswirkungen auf aktuelle Anwendungen. Schwerpunkte hierbei sind die Themen Visual Computing (3D-Grafiken), Multicore (Core 2 Duo Prozessor & Co.) und Virtualisierung.
In regelmäßigen Beiträgen berichtet der Software Dev Blog über aktuelle Entwicklungen in diesen Segmenten, stellt nützliche Software vor, spricht mit den Machern erfolgreicher Software-Projekte und zeigt, was alles notwendig ist, um die eigene Anwendung für Intel-Plattformen zu optimieren.
Mit diesem Blog wollen wir vor allem Kontakt aufnehmen mit der großen Entwicklerschar, die auf Basis von Intel-Prozessoren Anwendungen für eigene Zwecke, aber auch im Auftrag ihrer Kunden konzipiert und realisiert. Lassen Sie uns teilhaben an den Hürden, Problemen und anderen Themen, mit denen Sie tagtäglich konfrontiert werden. Die Kommentarfunktion steht Ihnen 24 Stunden am Tag zur Verfügung …
