Eurographics 2009: Wohin geht die 3D-Reise?!

veröffentlicht von Michael Hülskötter am 25. März 2009

Nächsten Montag beginnt hier in München auf dem Forschungsgelände der TU München die Eurographics 2009, und das bereits zum 30. Mal. Auf dieser Fünftageskonferenz geht es vor allem um professionelle 3D-Applikationen und deren Anwendungsgebiete samt der zugehörigen Trends und zukünftigen Entwicklungen.

So finden an jedem Tag zahlreiche Workshops, Keynote-Sessions, Tutorials, Vorträge und anderes statt, die sich mit dem Thema Visual Computing beschäftigen. Mit dabei ist Intel, die Firma hat innerhalb der Sektion “Industry Presentations” einen eigenen Slot zugewiesen bekommen. Das hat unter anderem damit zu tun, dass Intel einer der Sponsoren der Eurographics 2009 ist.

In eineinhalb Stunden (13:30 bis 15:00) werden Manfred Ernst und Mat Pharr über zwei Themen sprechen: “Ray Tracing – Why should we use it?” (Manfred) und “Back To The Future With New Graphics Architectures” (Mat). In Manfreds Vortrag geht um die Fragen, worin sich Rasterisierung und Ray Tracing im Wesentlichen unterscheiden und wie aktuelle und zukünftige Multicore-Plattformen ihren Teil zu mehr Ray-Tracing-Power beitragen.

Im zweiten Vortrag wird Mat darüber reden, wie sich Grafikberechnungen immer mehr von Spezial-Hardware (z. B. Grafikkarten) auf massenmarkttaugliche Prozessoren verschieben. Das Stichwort dahinter ist wohl Larrebee. Zumindest deutet die Zusammenfassung seines geplanten Vortrags darauf hin. Da ich es natürlich ganz genau wissen will, werde ich am nächsten Mitwoch (1.4.) vor Ort sein und mir die Vorträge anhören/-sehen und darüber berichten. Und keine Sorge, das wird kein Aprilscherz!

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