EXASolution ermöglicht Datenanalysen in Quasi-Echtzeit

veröffentlicht von am 8. Juli 2009

Über Exasol habe ich in der Vergangenheit ja schon berichtet. Letzte Woche dann wurde aus der Theorie Praxis, und zwar in Form einer Roadshow, auf der Anwender zu Wort und eine kurze Demo zum Einsatz kamen.

Zu den Präsentierenden gehörte Dr. Carsten Bange vom Marktforschungsunternehmen BARC, der eine Menge interessanter Fakten in Sachen Datenaufkommen der Gegenwart und Zukunft zu erzählen hatte. So generierte laut Bange Wal Mart im Jahr 1992 gerade mal ein Terabyte Daten, 2007 waren es schon 1.000 Terabyte – Tendenz stark steigend.

Die Kurzdarstellungen der Herren Michael Kempke von IMS Healthcare und Frank Stoll von Quelle gewährten ebenso interessante Einblicke in ihre Zusammenarbeit mit Exasol und den Einsatz von deren Datenbankanwendung EXASolution. So analysiert IMS beispielsweise mithilfe von EXASolution 960 Millionen Rezeptdaten innerhalb von schlappen 5 bis 12 Minuten.

Eines hatten die drei Referenzkunden also gemein: EXASolution hat ihnen bei der Lösung ihrer Probleme wirklich weitergeholfen. Denn neben der wohl recht unproblematischen Implementierung (parallel zur bestehenden Infrastruktur) geht es bei der Exasol-Lösung vor allem um Tempo.

So ähnelten die genannten Zahlen einander frappierend: Wartete man mit der vorherigen DB-Lösung mehrere Stunden auf ein brauchbares Ergebnis, nimmt dieselbe Operation dank EXASolution nur wenige Minuten in Anspruch. Ein erheblicher Wettbewerbsvorteil, in der Tat. Damit rückt die immer wichtiger werdende Echtzeit-Verarbeitung von großen Datenbeständen ein gutes Stück näher.

Woher aber kommt diese Überlegenheit von EXASolution gegenüber den Mitbewerbern? Nun, da ist zum einen die sehr gute Skalierbarkeit zu nennen. Der Datenbanklösung ist nämlich völlig egal, ob sie auf einem oder Dutzenden von Clustern läuft. Damit sind der jeweiligen Anwendung so gut wie keine Grenzen gesetzt.

Zudem hat Exasol schon früh darauf geachtet, dass die Datenbankabfragen nicht nur innerhalb eines Clusters parallel ausgeführt werden, sondern dass EXASolution auch das Multicore-Potenzial heutiger und zukünftiger Prozessoren optimal ausnutzt. Hierfür haben die Exasol-Entwickler sogar zu (erlaubten) Hilfsmitteln wie VTune gegriffen, mit dessen Hilfe Hotspots und kritische Abschnitte einer Anwendung gefunden und eliminiert werden können.

All diese Anstregungen haben sich offensichtlich gelohnt: Denn neben zufriedenen Kunden (zu denen übrigens auch Xing gehört) erreicht EXASolution beim anerkannten HPC-Benchmark TPC-H in allen Bereichen erstaunliche Bestwerte, hinter denen sich die Konkurrenz eigentlich nur beschämt verstecken kann. Und das Preis-Leistungs-Verhältnis der Datenbanklösung kann sich ebenfalls sehen lassen.


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Kommentare
10. Juli 2009

Mit Exasol haben wir uns schon vor einigen Monaten beschäftigt und es hörte sich auch faszinierend an, was versprochen wird.

Wir haben uns aber bewusst auf den Gartner Quadranten fokussiert, da wesentliche Voraussetzungen bei Exasol nicht erfüllt sind. Die Größe der Firma lässt keine Investitionssicherheit vermuten und wer seit dem Jahr 2000 (!) nur insgesamt 5 (!) Kunden hat, von denen einer, Quelle, nun insolvent wurde, ist kein Kandidat für anspruchsvolle DWH-Projekte.

In einem solchen Blog sollte man auch erwähnen, dass Exasol bereits beim TPC-H Benchmark von Oracle (!) überholt wurde. Das spricht Bände (noch dazu mit allen Einschränkungen dieses Benchmarks). In wirtschaftlich schwierigen Zeiten wie diesen wäre eine Datenbanklösung eines solchen Herstellers eine riskante Entscheidung. Egal ob Oracle & Co., die Größe und Sicherheit der Firma sind maßgebend.

Wie gesagt, nur 5 Kunden seit dem Jahr 2000, das spricht für sich. Zudem bieten viele andere die In-Memory-Technologie an, also kein Innovationsprodukt mehr.

veröffentlicht von nolte
14. Juli 2009

Gerne möchten wir die Möglichkeit nutzen, zu obigen Aussagen Stellung zu nehmen.

Die Tatsache, dass EXASOL noch nicht so viele Kunden hat, ist darin begründet, dass wir uns in den ersten 6-7 Jahren auf die Entwicklung unseres Produktes fokussiert haben. Gerade für eine Software, die als Data Warehouse eingesetzt wird, ist Stabilität ein wesentlicher Gesichtspunkt. Gemeinsam mit einem langjährigen Kunden haben wir EXASolution zur Marktreife gebracht.

Es ist korrekt, dass der 1TB – Benchmark durch Oracle „geknackt“ wurde. Allerdings benötigt unser Wettbewerb 30% mehr CPU, ca. doppelt so viel RAM und kostet ca. das 5-fache unserer Lösung – und das für nur 10% mehr Leistung.

Auch wurden wir mit dem Thema Investitionssicherheit konfrontiert, was sicherlich ein wichtiger Punkt bei der Entscheidung für oder gegen einen Lieferanten ist. Von unserer Seite können wir nur sagen, dass EXASOL stabil aufgestellt ist. Wir arbeiten erfolgreich mit einem sehr guten Investorennetzwerk zusammen und das schon seit 2000 (!) ;-) Dadurch wurde uns auch die langjährige Entwicklung unserer Hochleistungsdatenbank ermöglicht.

Dass einer unserer Kunden nun insolvent ist, hat aus unserer Sicht nichts mit EXASOL zutun.

Mitte 2007 haben wir begonnen, unser Produkt im Markt zu platzieren und das sehr erfolgreich, was uns unsere Kunden gerne in Referenzgesprächen bestätigen.

Unser Tipp an die Leser: Sprechen Sie doch einfach mit uns und unseren Kunden und machen Sie sich selbst ein Bild von EXASOL und EXASolution „Made in Germany“.

veröffentlicht von EXASOL
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