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GDC09: Spieletitel für integrierte Grafikchips optimieren

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Anlässlich der Game Developers Conference 2009 in Köln betrat Steve Hughes von Intel die Bühne, um über ein Tool zu sprechen, von dem hier schon öfter die Rede war: Intel Graphics Performance Analyzer. Mithilfe dieses kleinen Software-Werkzeugs können Spieleentwickler wie Sega ihre Titel so optimieren, dass sie nicht nur auf Desktop-PCs mit diskreter Grafikkarte vernünftig laufen, sondern auch auf Rechnern mit integriertem Grafikchip.

Um dabei eine optimale Balance aus flüssigem Gameplay und möglichst detail- und effektreichen Bildern zu garantieren, ermittelt Intel GPA vorhandene Hotspots eines Spieletitels wie in Empire: Total War. Hierfür haben die Software-Spezialisten der Sega Tech Group im Auftrag von Sega das komplette Spiel zu Testzwecken zweigeteilt: “Kampagnen” und “Schlachten”. Innerhalb dieser zwei Segmente wurden dann mithilfe des Intel GPA interessante Dinge identifiziert.

Dazu gehörte beispielsweise das Rendern der Küstenlinie, was eine Menge an Rechenzeit beansprucht. Zuviel für ein System mit integrierter Grafik. Die Lösung war dann recht simpel: Shader-Befehle wurden vereinfacht, sodass die GPU weniger zu rechnen hat, ohne dass die Szenerie ihren Reiz verliert. Ähnlich verfuhren die Software-Entwickler in Sachen Regenschauer, die das Spiel auf Notebooks erheblich ausbremsten. So entschlossen sich die Sega-Ingenieure dazu, die einzelnen Regentropfen mit einer Textur zu überziehen, anstatt diese mithilfe eines aufwendigen Shaders berechnen zu lassen.

Nach seiner Präsentation hat sich Steve dann noch ein wenig Zeit genommen, um uns Intel Graphics Performance Analyzer in Aktion zu zeigen. Sehr sehenswert!

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