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Intel Atom Developer Program geht in die nächste Phase
Ich komme gerade aus einer Telefonkonferenz mit Intel, in der es um die nächste Phase des Intel Atom Developer Program (IADP) ging. Im Wesentlichen drehte es sich um Folgendes:
Ab sofort steht eine Alpha-Version des IADP Software Development Kit (SDK) zur Verfügung, das zunächst C und C++ unter Windows und C unter Moblin unterstützt. Für künftige Versionen des SDK sind natürlich weitere Runtimes vorgesehen.
Das Alpha-SDK umfasst: Autorisierung, Crash Reporting und eine Emulationssoftware, mit der sich der künftige Consumer-App-Store emulieren lässt. Damit die Entwickler überprüfen können, wie ihre Software im App Store einmal aussehen wird. Mit dem Alpha-SDK können Entwickler ihre Netbook-Apps testen und debuggen, und sobald die Betaversion des SDK im Laufe des nächsten Monats vorliegt, können die Anwendungen in den vorläufigen Store übertragen werden. Damit können teilnehmende Programmierer bereits in den Genuss erster Einnahmen kommen, sobald der App Store eröffnet sein wird.
Für alle, die lieber gucken als lesen, steht ein Video zur Verfügung, das das SDK erläutert. Dort kann man sich auch für das IADP registrieren und das Alpha-SDK auf seinen Rechner laden, um es dort zu installieren. Für alle ungeklärten Fragen hat Intel dem IADP ein eigenes Forum spendiert, in dem Intel-Spezialisten mit ihrem Wissen zur Verfügung stehen. BTW: Hiier auf der TechEd Europe 2009 könnt ihr euch in Halle 4.2 am Intel Stand V1/V2 auch für das IADP anmelden. Dann gibt’s sogar ein schickes T-Shirt mit der Aufschrift “Legends Wanted” dazu.
Ich will in dem Zusammenhang nochmals an die Intel Atom Developer Challenge erinnern, die besonders kreative und fleißige Entwickler sucht, die ihre eigene Vision einer Netbook-App realisieren. Das Tolle dabei: Die ersten 100 lauffähigen Anwendungen werden mit einem brandneuen Netbook prämiert, und die Entwickler der besten Ideen und Apps werden von Intel nach San Francisco auf die Games Developer Conference eingeladen, wo ihre Netbook-Programme vorgestellt und ausgezeichnet werden.
Ach ja: Falls ihr zur Twitter-Gilde zählt, solltet ihr dem IADP-Twitterstream folgen. Dann seid ihr stets auf dem Laufenden.
Fazit: Der Intel App Store kommt in großen Schritten auf uns zu, der es vor allem kleineren Software-Entwicklern ermöglichen wird, Netbook-Apps gegen Geld im Intel App Store zu verkaufen. Dafür gegben sie 30 Prozent ihrer Einnahmen an Intel ab, die dafür wiederum Marketing für den Store betreiben, ein Bewertungssystem implementieren und viele andere Dinge mehr.

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