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ISC’09: die Zukunft der parallelen Programmierung
Wie im richtigen Leben gehört dem Chef das letzten Wort. Daher kommt James Reinders nochmals auf die Bühne und wagt einen Blick in seine Glaskugel.
Status quo aus Intel-Sicht sind die HPC-basierten Tools der Gegenwart, die permanent weiterentwickelt werden. Daneben wird es sehr bald (wohl im Mai) Parallel Studio geben für den Mainstream-Entwickler. Und drittens sind die vorhandenen Tools einer ständigen Evolution unterworfen (so kommt ein verbesserter Compiler irgendwann im Juni auf den Markt).
Die Evolution des Parallel Studio umfasst folgende Dinge:
- der Parallel Advisor wird wichtiger Bestandteil der Suite
- beste Kompatibilität mit Windows 7 und Visual Studio
- Unterstützung der nächsten Microsoft Concurrency Runtime
- Ergänzungen (was immer das bedeutet)
Den dritten Teil seines Vortrags leitet James mit einem Traum ein:
If you focused on “data parallel programming”, could you make it easier for the program to be deterministic and scale?
Die Antwort lautet natürlich “Yes” und mündet in der Vorstellung des Ct-Projekts, das Ende 2009 eine Beta-Version eines neuen Produkts gebären soll. Das Thema ist die datenbasierte Parallelprogrammierung unter C++. Die Hauptmerkmale sehen wie folgt aus:
- eine höchst abstrahierte, beschreibende Programmiersprache, die nicht mehr in Aufgaben “denkt”
- hoch skalierend
- C++ wird um neue Templates erweitert (vergleichbar mit Intel TBB). Es sind keinerlei Änderungen an den bekannten Compilern erforderlich.
Ct wird beispielsweise die Programmierung von Bild- und Videobearbeitungstools erheblich vereinfachen, da nicht mehr sämtliche Varianten der datenorientierten Programmierung berücksichtigt werden müssen (Threading auf SSE- und einer höheren Ebene). Die Beschleunigung mittels Ct geschieht quasi im Hintergrund und entlastet den Programmierer bei seiner Arbeit.
Ct wird also die parallele Programmierung von datenbasierten Anwendungen deutlich vereinfachen und eines Tages in sämtlichen Intel-Softwaretools integriert sein.


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