ISC’09: Microsoft und die parallele Programmierung

veröffentlicht von am 21. April 2009

Die Pause ist vorbei und auf der Bühne steht Eric Vernié von Microsoft und präsentiert sehr launig das Thema “Microsoft und Multicore-Programmierung”.

Den Anfang macht eine Demo mithilfe einer Mandelbrot-Berechnung, die auf einem Prozessor und auf 24 Prozessorkernen läuft – und das signifikant schneller! Das überrascht nicht wirklich …

Eines der Hauptprobleme beim parallelen Programmieren ist laut Eric – und das ist nicht nur seine Ansicht – die bestehende Ausbildung der aktuellen Studentengeneration, da diese nicht entsprechend ausgebildet werden.

Die Integration von Intel Parallel Studio in Visual Studio 2010 hat laut Eric diverse Vorteile: Load Balancing und Task Scheduling geschehen sehr ausgewogen. Außerdem werden die vorhandenen Ressourcen wie Intel TBB und Microsoft PPL optimal gemeinsam genutzt.

Eine weitere Demo zeigt den Unterschied zwischen LINQ und PLINQ, mit deren Hilfe ein Datensatz in einer Datenbank gefunden werden kann. Überraschung: Dank der Parallelisierung von PLING wird derselbe Datensatz in vier Sekunden identifiziert anstatt in 27 Sekunden auf LINQ-Basis.

Interessante Aussage: “The manycore is a disruption for developers but also a high opportunity!”

Eric stellt jetzt letztlich dieselbe Fragen wie James Reinders: Wie können Entwickler parallel entwickeln? Wie können sie dabei unterstützt werden, dies effizient und skalierend zu tun? Und wie können Entwickler möglichst einfach Programme erstellen und testen?

So, jetzt geht es um Visual Studio 2010. Eric stellt PLINQ im Detail vor.

Ein weitere Demo zeigt die Lösung des Monte-Carlo-Problems mithilfe einer parallelen Anweisung, die sich in wenigen Sekunden in den Sourcecode einfügen lässt. Und tatsächlich: Dank der Parallelisierung steht die Lösung auf einer Dualcore-Maschine nach knapp sieben Sekunden zur Verfügung (im Vergleich: Im seriellen Modus dauerte die Berechnung rund zwölf Sekunden).

Die Concurrency Runtime zeichnet sich durch zwei Hauptmerkmale aus: Load Balancing Scheduler (LBS) und Dynamic Resource Management (DRM).


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