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Ist für Windows 7 ein neuer Taskmanager notwendig?
Gerade eben habe ich einen interessanten Blog-Beitrag zum Thema Windows 7 und dessen Multicore-Fähigkeiten gefunden. Da das nächste Betriebssystem aus dem Hause Microsoft (das eigentlich gar nicht so richtig neu ist) mit bis zu 256 Prozessorkernen zurechtkommen wird, stellt sich Blog-Autor Doug Holland die Frage, ob der Windows Taskmanager noch das passende Tool ist für solch eine Fülle an CPUs.
Das ist sicherlich nicht ganz ernst gemeint, macht aber die Herausforderungen sehr anschaulich, vor der die Entwicklergemeinde stehen wird, sobald Windows 7 auf dem Markt ist und das Programmieren von neuer Software für maximal 256 Cores ansteht. Dann gibt es nämlich nur noch eins: die richtigen Tools kaufen und parallelisieren, was das Zeug hält. Andernfalls wird aus dem Multicore-Riesen ein lahmer Singlecore-Zwerg, der von der sequenziell programmierten Anwendung jämmerlich ausgebremst wird.
Wie gut, dass es hierfür schon einiges gibt und weitere Tools kommen werden. Die Rede ist beispielsweise von den Threading Building Blocks, Thread Checker, Parallel Studio, Visual Studio 2010 und weiteren nützlichen Hilfsmitteln, mit denen die Parallelprogrammierung zwar kein Klacks wird, vieles sich aber vereinfachen lässt.
Ach ja: Für das Problem mit dem unterdimensionierten Windows Taskmanager hat einer der Kommentatoren einen nützlichen Tipp parat: Virtualisierung. Soll heißen, dass sich einfach mehrere Prozessorkerne zu einem virtuellen Prozessor zusammenfassen lassen. Dann passt die Taskmanager-Anzeige auch wieder auf einen 19-Zöller und die Anschaffung eines 30-Zoll-Monitors kann noch einmal verschoben werden …



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