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Live von der GDC Europe 2011: Levent Akyil zu “Hotspot Flops & uOps”
Unter dem Titel “Hotspot Flops & uOps” hatte Levent heute Morgen um 9:30 Uhr gleich die erste Session des Tages. Und die hat sich definitiv nicht nur für Spiele-Entwickler gelohnt. Levent hatte für alle Developer, die ihren Code konsequent auf die aktuelle Sandy Bridge-Architektur ausrichten wollen, einer Reihe erstklassiger Tipps und Tool-Vorschläge. Zusätzlich gab es zahlreiche Code-Beispiele.
Anfangs zeigte Level, wie sich die Anforderungen der Programmierer im Zuge der aktuellen Hardware-Architektur verändert haben. Neuerungen wie der modulare Aufbau, die Integration der GPU und die Abkehr von der klassischen Crossbar zu Anbindung des Last Level Cache bringen reihenweise Performance-Vorteile in Sandy Bridge. Beispielsweise ermöglicht AVX (Advanced Vector Extension) mit dem erweiterten SIMD-Register (256 Bit) nun ein neues SIMD-Instruktionsformat für SSE-Operanden. Spiele-Programmierer werden diese Neuerungen lieben, da sich nun auch komplizierte Rendering-Berechnungen beschleunigt ausführen lassen.
Alte Probleme sind hingegen scheinbar geblieben, etwa die Speicherfrage: Wie lassen sich mehr Daten möglichst einfach vom Speicher in den Cache schieben, um die Ablaufgeschwindigkeit zu erhöhen? Wie lassen sich Hotspots und Latenzzeiten im Code ermitteln und ausschalten? Die Antworten auf diese Fragen sind zweiteilig: Zum einen muss der Entwickler die Algorithmen optimieren und gleichzeitig Hardware-nah arbeiten. Das klingt zunächst widersprüchlich, denn mit den bereinigten Algorithmen möchten Entwickler plattformunabhängig bleiben. Mit dem richtigen Tool lassen sich aber beide Ziele gemeinsam erreichen – selbst bei Third-Party-Code, den ich nicht en detail kenne und komplett verstehe.
Levent empfiehlt hierzu den Intel VTune Amplifier XE , der mit seinen vordefinierten Analyse-Funktionen den Code sehr schnell prüft und typische Probleme wie Hotspots, Slow Frames oder faule call stacks blitzschnell ermittelt und damit die Grundlage für die Optimierung bietet. Eine Reihe sehr detaillierter Artikel zum VTune Amplifier finden Sie übrigens auch hier im Blog.
Hier noch ein Ausschnitt seiner Live-Präsentation vom Vormittag:


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