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Mehr Infos zur Intel Software Conference 2009
Erst vorgestern habe ich über die Intel Software Conference 2009 berichtet, die Mitte April im schönen Salzburg stattfinden wird. Und ich hatte am Schluss versprochen, weitere Infos nachzuschieben, sobald mir diese vorliegen. Und genau das geschieht jetzt.
Der Morgen beginnt ganz gemütlich mit ein paar einleitenden Worten des Gastgebers. Anschließend macht sich James Reinders, Oberchef der Software Developer Group bei Intel, ein paar Gedanken zu der Frage, wie es Programmierer und Entwickler schaffen können, ihren Anwendungen paralleles Leben einzuhauchen. Denn in Zeiten fallender Taktraten pro CPU und steigender Prozessorkerne pro System wird es immer wichtiger, sich mit dem Thema Multithreading und Multicore-Optimierung zu beschäftigen. Wie dies am Beispiel Parallel Studio funktioniert, verrät er auch schon mal ein wenig.
Nach der ersten kurzen Pause geht es dann interessant weiter. Eric Vernié, einer der führenden Software-Evangelisten bei Microsoft, wird sich mit Visual Studio 2010 und .NET 4.0 beschäftigen und anhand dieser zukünftigen Entwicklungsumgebung zeigen, wie sich Redmond das Thema Parallelprogrammierung vorstellt. Wer wissen will, wie Erics Vortrag in etwa aussehen könnte, sollte sich das Interview zu Gemüte führen, das ich mit Dariusz Parys anlässlich der OOP 2009 geführt und hier veröffentlicht habe.
Anschließend wird es praxisorientierter: Charly Lippoth, Chief Technology and Strategy Officer der Nero AG, plaudert aus dem Nähkästchen und wird den Anwesenden verraten, wie die Zusammenarbeit zwischen Intel und Nero funktioniert und wie es möglich ist, dass die Multimedia-Suite Nero 9 derart gut auf Multicore-Plattformen wie dem Core i7 von Intel skaliert. Dass so etwas nicht automatisch geschieht, dürfte klar sein. Klar ist auch, dass Nero unter anderem VTune und die aktuellen Intel Compiler eingesetzt hat, um ein Optimum bei der Multicore-Programmierung zu erzielen. Ach ja, und Beta-Tester von Parallel Studio ist Nero auch.
Heinz Bast, mit dem ich selbst schon sprechen durfte, verschafft dann einen – alles andere als oberflächlichen – Einblick in den Parallel Composer. Mit diesem Tool soll es selbst weniger erfahrenen Parallelprogrammierern gelingen, Multithread-Quellcode zu erzeugen und damit bestehenden oder neuen Software-Titeln den Turbo zu verpassen. Heinz wird im Detail über OpenMP, Intel TBB, Intel Parallel Debugger Extension und einiges mehr reden.
Was Heinz kann, beherrscht Levent Akyil natürlich genauso: technische Zusammenhänge so aufzubereiten, dass diese auch von weniger erfahrenen Zuhörern im Kopf zu einer Geschichte zusammengesetzt werden können. Levent bekommt zu diesem Zweck sogar zwei Sessions zur Verfügung gestellt, in denen er sowohl über den Parallel Inspector als auch den Parallel Amplifier reden wird.
Der Inspector überprüft parallelisierten Quellcode und findet kleinere und größere Bugs zur Laufzeit, was mit herkömmlichen Testtools kaum oder nur mit großem Aufwand möglich ist. Der Amplifier hingegen ist das Tuning-Tool des Parallel Studio, mit dem sich Hotspots aufspüren lassen, der Anteil des Multithread-Codes erhöhen lässt und überflüssige Wartezeiten gefunden werden können.
Nach so viel “tough stuff” können wir dann ab vier Uhr wieder etwas verschnaufen und erneut den Worten von James Reinders lauschen, wenn er kurzzeitig die Gegenwart verlässt, um über die Zukunft der Parallelprogrammierung zu reden. Dabei geht es natürlich um die Weiterentwicklung des Parallel Studio dank des Parallel Advisor, eines fast schon revolutionär anmutenden Tools, das Entwicklern bei der Parallelisierung helfen soll. Und was es mit “Ct” auf sich hat, werden wir ebenfalls lernen.
Tja, und zu all diesen Themen werde ich am 22. April live und exklusiv bloggen. Also, am besten schon mal den RSS-Feed abonnieren oder mir via Twitter folgen.



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