Von 21. bis 25. September findet in Mainz die Basta! 2009 statt, eine der größten unabhängigen Entwicklerkonferenzen in diesem Land. Gerne würde ich ja dort hinfahren, um mir die eine oder andere Session anzuhören und darüber zu bloggen. Besonders interessant finde ich natürlich den Multicore-Workshop von Jeffrey Richter, der parallel zur Basta an drei Tagen stattfindet.
Nun ist es aber so, dass ich von 21. bis 27. September in San Francisco weilen werde, um mich ebenfalls an drei Tagen auf dem Intel Developer Forum über die neuesten Entwicklungen aus dem Hause Intel in Sachen Programmierung und mehr zu informieren. Und da ich leider nicht an zwei Orten gleichzeitig sein kann, habe ich mir schon mal den Workshop-Plan ein wenig genauer angesehen. Darüber hinaus habe ich weitere Infos bei der Veranstalterin der Basta angefragt. Hoffentlich bekomme ich etwas zugeschickt. Damit ich es mit euch teilen kann.
Bis dahin lohnt sich auf jeden Fall ein kurzer Blick in die geplanten Inhalte des Power-Workshops von Jeffrey:
Der Titel des Ganzen lautet “Mastering .NET and Preparing for the Multi-Core Revolution”, findet von Montag bis Mittwoch von jeweils 9 bis 18 Uhr im Hotel Contel Mainz statt und kostet regulär 1.550 Euro. Falls sich drei Kollegen aus demselben Unternehmen anmelden, kommt der Workshop 100 Euro günstiger. Und für alle, die sich noch heute anmelden, gibt’s ein Netbook mit sämtlichen Ausgaben des dot.NET Magazins obendrauf.
Für das Geld bekommt man eine ganze Menge: Freien Eintritt zu Basta, Rundum-Verpflegung und ein Zertifikat der Entwickler-Akademie – und obendrein macht ihr euch fit für das Multicore-Zeitalter. Dabei geht es um folgende Inhalte:
- So gehe ich richtig mit Programmierfehlern mithilfe der Ausnahmebehandlung (exception handling) um.
- So implementiert der C#-Compiler anonyme Methoden und Lambda-Funktionen.
- So ermöglicht und unterstützt C# die funktionale Programmierung.
- Sinn und Bedeutung von Threads und wie sich diese positiv auf die Leistungsfähigkeit einer Anwendung auswirken.
- So vereinfacht der CLR-Threadpool die Programmierung von C#-Anwendungen und beschleunigt diese.
- So führt Windows synchrone und asynchrone I/O-Operationen aus – wie .NET-Entwickler dies zu ihren Gunsten ausnutzen können.
- So teste ich ein parallel programmiertes C#-Programm mithilfe von .NET-Bordmitteln.
Diese und viele weitere Aspekte der Parallelprogrammierung werden also im Detail besprochen. Und, ist das nix?!