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Optimierte Compiler helfen beim Parallelisieren
Auf dem Software Dev Blog war schon von diversen Entwickler-Tools die Rede, die Programmierern beim Erstellen multicore-tauglicher Anwendungen helfen sollen. Ob das die Threading Building Blocks sind, der Thread Checker, Hochleistungsbibliotheken oder der VTune Performance Analyzer – stets geht es darum, das Optimum aus seiner Software herauszuholen, falls diese auf Multicore-Plattformen möglichst gut skalieren soll.
Wie aber sieht es mit den fundamentalen Tools aus, die bei der Programmierung an erster Stelle stehen, also etwa den Compilern, mit denen sich der Quellcode in eine ausführbare Anwendung verwandeln lässt? Nun, auch hierfür gibt es multicore-optimierte Lösungen, die sich vor allem an C++- und Fortran-Programmierer richten. Das Ganze gibt es sogar als komplettes Entwicklerpaket, das neben dem C++-Compiler die TBB-Suite umfasst, die Integrated Performance Primitives und die Math Kernel Library.
Praktisch an dem Intel C++-Compiler für Windows sind vor allem zwei Dinge: Zum einen lässt er sich direkt in Visual Studio einbinden, was das Kompilieren innerhalb der gewohnten Umgebung ermöglicht. Und zum anderen ist der Compiler für Multicore-Plattformen optimiert. Das bedeutet, dass der Quellcode auf mögliche Parallelitäten hin untersucht wird. Findet der Compiler entsprechende Programmabschnitte, fügt er automatisch die passenden Konstrukte und Funktionen ein, die den seriell programmierten Abschnitt parallelisieren.
Neu an der Version 11 des Intel C++-Compilers sind übrigens unter anderem die eingebauten Lambda-Funktionen, OpenMP 3.0 und die Unterstützung von dezimalen Fließpunktoperatoren und -registern. Und natürlich gibt es die Intel Compiler auch für Linux (inklusive Eclipse-Unterstützung) und für Mac OS X (in Verbindung mit XCode).

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