Parallel Studio: Das sagen die Betatester

veröffentlicht von am 4. Juni 2009

Parallel Studio ist jetzt etwas mehr als eine Woche alt. Das schreit förmlich nach ein paar interessanten Infos rund um die Entwicklersuite. So zeigt beispielsweise ein interne Umfrage unter Betatestern:

  • 75 Prozent aller teilnehmenden Entwickler konnten bereits nach 15 Minuten sinnvolle und nachvollziehbare Ergebnisse produzieren.
  • Ebenfalls 75 Prozent haben Parallel Studio als “empfehlenswert” eingestuft (8 von 10 Sternen im Mittel).
  • 86 Prozent der teilnehmenden Betatester glauben, dass die Threading-Methoden von Parallel Studio (OpenMP, Intel TBB, etc.) für ihre Zwecke völlig ausreichend sind.
  • 71 Prozent der Betatest-Entwickler konnten einen Geschwindigkeitszuwachs bei ihren Anwendungen messen, und das nur wegen des Umstiegs auf den integrierten Intel-C++-Compiler, der natürlich äußerst multithreading-tauglich ist.

Und es gibt sogar schon erste Referenzgeschichten, die den Einsatz von Parallel Studio in ein bestehendes Projekt verdeutlichen sollen. Dazu gehört beispielsweise die in Paris ansässige Firma Open Cascade, die die gleichnamige Opensource-Software entwickelt hat und für Kunden in deren Anwendungen integriert. Mit Open Cascade lassen sich komplexe und sehr aufwendige 3D-Modelle erstellen, wie sie beim Produktdesign, in der Simulationstechnik und in anderen Bereichen verwendet werden.

Da die Berechnung und grafische Umsetzung solcher 3D-Modelle sehr rechenintensiv und Open Cascade zudem C++-basiert ist, kam für mehr Leistung und schnellere Berechnungen Parallel Studio zum Einsatz. Schnell zeigte sich, dass der Parallel Amplifier typische Hotspots mit wenig Aufwand entdecken konnte. So ließ sich beispielsweise die Berechnung von geometrischen Flächen drastisch beschleunigen, indem dem betreffenden Algorithmus ein eigener Thread zugewiesen werden konnte, der bei Bedarf immer wieder parallel ausgeführt werden kann.

Aber auch der Parallel Inspector half dabei, Open Cascade zu verbessern und schneller zu machen. Das führte insgesamt zu einer doppelt so schnellen Rechengeschwindigkeit und einer Reduzierung von Speicherproblemen (Meomory Leaks).


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