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Parallel-Studio-Serie (3): mehr Infos zum Parallel Inspector

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In den ersten beiden Teilen der Serie “Mit Parallel Studio Anwendungen multithreaden” ging es um die drei aktuellen Komponenten des Entwicklungstools: Parallel Composer, Parallel Inspector und Parallel Amplifier. Heute werde ich mir den Inspector noch mal ein wenig genauer ansehen.

Im Parallel Inspector steckt ein erprobtes Tool, und zwar der Thread Checker. Daher ist der Inspector primär für das Auffinden von Fehlern zuständig, die sich in Multithread-Code eingeschlichen haben. Um dies alles erledigen zu können, beherrscht das Debug-Tool eine Menge Dinge:

  • Es entdeckt Speicherprobleme und -fehler, findet also fehlerhafte Speicherzuweisungen und korrupte Speicherdaten, die möglicherweise zu schwerwiegenden Fehlern während der Laufzeit führen würden.
  • Die bekannten Threading-Fehler wie Deadlocks und Race Conditions spürt der Inspector zuverlässig auf. Gerade diese nicht-deterministischen Laufzeitprobleme können mit herkömmlichen Debug-Tools kaum oder nur mit größtem Aufwand gefunden werden.
  • Der gesamte Multithread-Code wird nach Fehlern durchforstet. Vor allem die zur Laufzeit auftretenden Probleme erkennt der Inspector und führt den Programmierer direkt zu der betroffenenen Stelle. Dabei wird auch der zugehörige Call Stack angezeigt und die betroffenen Speicherstellen. Warnhinweise und Fehlermarkierungen helfen dabei, die aufgetretenen Probleme besser und schneller zu verstehen.
  • Das alles findet dank der Integration in Visual Studio unter einer einheitlichen und vertrauten Entwicklerumgebung statt. Damit lassen sich Fehler schneller erkennen, verifizieren und eliminieren. Das Gute daran: Es muss nicht jedesmal ein “Rebuild” des Quellcodes durchgeführt werden.

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