Vorheriger Beitrag: prio.powerday: Parallele Programmierung unter .NET 3.5
prio.powerday: Microsoft Concurrency Coordination Runtime
Direkt nach Bernds Vortrag ist Ralf Westphal wieder dran und erzählt etwas zur Concurrency Coordination Runtime (CCR). Im Gegensatz zu Bernd geht es bei Ralfs Vortrag weniger um die Leistungssteigerung parallel programmierter Anwendungen als vielmehr um die optimale asynchrone Datenverarbeitung im parallelen .NET-Umfeld.
Die CCR ermöglicht ein neues Programmiermodell für parallel laufende Anwendungen. Ein sehr schöner Ausspruch von Ralf lautet übrigens: “Vergesst Threads!”, da Threads synchronisiert werden müssen, was Ralf nicht wirklich mag. Um das besser verdeutlichen zu können, schreibt er in Echtzeit verschiedene kleinere Programme. Sehr schlau!
Das Besondere an der CCR ist das Warteschlangenprinzip: Jeder Befehl oder jedes Datum wird im Hintergrund aus der Warteschlange ausgelesen und verarbeitet, sobald eine Ressource frei ist. Damit müssen keine expliziten Threads erzeugt und wieder beendet werden, da sich die CCR automatisch darum kümmert. Hierfür steht die DispatcherQueue-Klasse zur Verfügung.
Die CCR erlaubt sowohl den Einsatz des Standard-Threadpools als auch eigene Threadpools auf Dispatcher-Basis.



Kommentare
Keine Kommentare vorhanden.