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Software-Projekte mit Intel-Tools optimieren
Es ist wie mit einem gut getunten Motor: Wenn die Einspritzdüsen mehr Benzin in den Motor pumpen, erhöht sich die Motorleistung und der Wagen fährt schneller. Ganz ähnlich ist es bei der Software-Entwicklung für Multiprozessor-Systeme: Nur wenn alle Prozessoren optimal auslastet werden, läuft die Anwendung in dem Tempo, das man erwartet und das notwendig ist.
Um eine bestmögliche Software-Leistung zu erzielen, bietet Intel eine Reihe von nützlichen Werkzeugen, die unabhängigen Software-Entwicklern dabei helfen sollen, ihre Anwendungen für Intel-Plattformen zu optimieren. Hierzu gehören unter anderem folgende Tools:
Compiler: Intel hat Compiler für C++, Fortran und Visual Fortran im Programm, und zwar für Mac OS, Linux und Windows. Im Preis enthalten ist eine 12-monatige Unterstützung seitens Intel, die auch Updates umfasst sowie einen direkten Kontakt zu Intel-Spezialisten. Intel-Compiler sind sowohl für 32- als auch 64-Bit-Anwendungen einsetzbar. Es spielt natürlich keine Rolle, ob die eigene Software für einen Server, ein Notebook oder gar ein Handy geschrieben wird. Und natürlich sind sämtliche Intel-Compiler für Multicore-Plattformen ausgelegt.
Test-Tools: Neben der optimalen Kompilierarbeit ist das Aufspüren ungenutzter Kapazitäten in bestehendem Programmcode von großer Wichtigkeit. Hierfür hat Intel ebenfalls spezielle Werkzeuge entwickelt, die Programmierern Schwachstellen ihrer Software aufzeigen und bestehendes Multicore-Potenzial voll ausschöpfen sollen.
Mit dem Intel VTune Performance Analyzer kann man Leistungsengpässe aufspüren und beseitigen. Hierfür ermittelt VTune die Laufzeiten einzelner Funktionen und Programmaufrufe, um diese optimieren zu können. VTune arbeitet Compiler-unabhängig und kann daher in Verbindung mit C, C++, Fortran, C#, Java, .NET und anderen Umgebungen eingesetzt werden.
Das Gute am VTune Performance Analyzer für Windows ab Version 9 ist die Integration der Intel Threading Analysis Tools, die den Thread Checker und den Thread Profiler umfassen. Der Thread Checker entdeckt Schwachstellen und Fehler in Multithread-Programmcodes, sodass sich diese relativ einfach beheben lassen. Der Thread-Profiler zeigt die Parallelisierung von Programmcode auf. So kann sehr elegant herausgefunden werden, in welchem Umfang die eigene Software mehrere Prozessoren nutzt. Natürlich gibt es beide Tools auch für Linux, allerdings sind diese nur separat zu erwerben (wie die Windows-Varianten übrigens auch).
Wenn man über Optimierungstools von Intel redet, darf natürlich nicht der Hinweis auf die Programmbibliothek Intel Threading Building Blocks fehlen. Diese C++-basierte Library umfasst komplette Codeschnipsel, die in eigene Software-Projekte eingebunden werden können, um somit brachliegendes Multicore-Potenzial aus der eigenen Anwendung herauszukitzeln. Intel TBB unterstützt 32- und 64-Bit-Plattformen, ist unter Windows, Linux und Mac OS X lauffähig und sowohl als Open-Source- als auch als kommerzielle Variante erhältlich.
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