Mac OS X Lion steht vor der Tür: Das bringt es für Entwickler

veröffentlicht von am 8. Juli 2011 (0) Kommentare

Das Interview mit Alex von Below führte es zu Tage: so mancher Leser scheint mehr Apple-Themen auf diesem Blog lesen zu wollen. Diesem Wunsch komme ich gerne nach und beschäftige mich heute ein wenig genauer mit der nächsten Betriebssystemversion, OS X 10.7 “Lion”. Aber keineSorge: Die Kernthemen in diesem Blog bleiben natürlich Entwicklungsumgebungen und -Tools für Windows- und Linux-Plattformen.

Der Zeitpunkt für diesen Beitrag ist übrigens sehr naheliegend, da wohl nächsten Donnerstag (14.7.) das Update im Mac App Store für 24 Euro zum Download bereit steht. Das stellt übrigens eine Premiere dar: zum ersten Mal in der Apple-Historie wird eine OS-X-Version nicht auf DVD ausgeliefert, sondern rein digital verteilt. Das erklärt auch den niedriegn Preis.

Nun aber zu den wichtigsten Features, die OS X Lion für Entwickler parat hält:

  • Mac App Store: Zwar ist der Online-Store für Mac-Anwendungen seit der Version 10.6.7 bereits verfügbar und floriert wohl auch schon ganz passabel, fester Bestandteil von Mac OS X wird er aber erst mit 10.7. Die Vorteile für Mac-Entwickler liegen auf der Hand: Software kann mit wenigen Mausklicks auf jedem Mac installiert werden, Apple kümmert sich um die komplette Infrastruktur und sicher ist solch ein Webstore ebenfalls.
  • In-App-Verkäufe: Was bisher nur im mobilen Umfeld geschieht, wird mit Lion auch auf Desktop- und mobilen Rechnern Realität: der Verkauf zusätzlicher Funktionen und Module innerhalb einer existierenden Anwendung. Das bedeutet für Sie als Entwickler, dass Sie neue Features für Ihre bestehenden Anwendungen programmieren und diese dann per In-App-Purchasing an den Mann oder die Frau bringen können. Damit verdienen Sie an einer App mehrfach – wenn Sie es geschickt anstellen und gute Ideen für Zusatzfunktionen haben.
  • Push Notifications: Auch dieses neue Features kennt man bisher nur von iOS. Doch was für mobile Apps gilt, lässt sich auf Mac-Anwendungen entsprechend übertragen: mit Hilfe von Push Notifications entsteht mehr Interaktion zwischen Anwender und Anwendung, da jede Veränderung mittels kleiner Nachrichten kommuniziert werden kann.
  • Vollbild-Anwendungen: Auf der Basis von NSApplication, NSWindow und NSWindowDelegate wird es unter Lion recht einfach möglich sein, so genannte Vollbild-Anwendungen zu bauen, die vor allem auf Apple-Rechnern mit kleinem Bildschirm (z.B. Macbook Air mit 11 Zoll) ihr Potenzial ausspielen sollen.
  • Neue Multitouch-Gesten: Damit wird der Desktop-PC ein wenig näher an die mobilen Geräte heranrücken. So lässt sich das Launchpad mit Hilfe neuer Gesten steuern, genauso wie die bereits erwähnten Vollbild-Apps und vieles mehr.
  • Überarbeitetes AV-Foundation-Framework: Damit lassen sich jetzt unter OS X 10.7 bessere Video- und Audio-Anwendungen entwickeln. So wird es möglich sein, mit Hilfe geeigneter Schnittstellen Audio- und Videoinhalte in die eigene Anwendung zu integrieren, und auf Basis diverser Klassen lassen sich sogar Videodaten auf dem Mac bearbeiten, die in Echtzeit von einem externen Gerät wie einem Camcorder kommen.
  • Automatisches Speichern: Auch dieses Feature steht unter Lion allen Entwicklern zur Verfügung. Es ist zwar nichts Revolutionäres, aber dass man ein Autosave in seine eigenen Apps einbauen kann, wird die Effizienz von Anwendungen verbessern. Und mit Hilfe einer Datei-Historie lassen sich beliebige Versionen eines Dokuments via Time Machine wiederherstellen.
  • iCloud-APIs: Auf Basis neuer Schnittstellen für den MobileMe-Nachfolgedienst iCloud können Entwickler ihre Apps mit neuen Funktionen versehen, die das Speichern von Daten auf einem dedizierten Cloud-Server ermöglichen.
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Apple erweitert und begrenzt die Möglichkeiten für Software-Entwickler mobiler Apps

veröffentlicht von am 9. Juni 2011 (0) Kommentare

Am Montag war es mal wieder soweit: Steve Jobs, CEO von Apple, stellte auf seiner WWDC-Keynote diverse Dinge vor, die für Software-Entwickler mobiler Apps weitreichende Konsequenzen haben dürften. Zum einen in negativer Hinsicht, da aufgrund der geplanten neuen Funktionen diverse Apps obsolet sein dürften. Ich denke da an Anwendungen wie Camera+, Instapaper, Read it Later, Hipstamatic und diverse andere Apps.

Aber natürlich gibt es auch positive Aspekte, die mit der Einführung von iOS 5 und iCloud im Herbst hinzukommen werden. Dazu zählen unter anderem:

iCloud: Mithilfe des Cloud-Dienstes iCloud können Sie als Entwickler Ihre Apps mit den entsprechenden Schnittstellen versehen, die aus ihrer Anwendung eine echte Cloud-App machen. Dabei werden Änderungen, die Anwender an Dokumenten, Bildern, etc. vornehmen, automatisch auf sämtlichen verbundenen Geräten via Cloud aktualisiert.

Notification Center: Benachrichtigungen auf iPhone & Co. ist ja nichts Neues, die Darstellung direkt am Handydisplay allerdings schon. Dabei setzt das neue Benachrichtigungssystem auf dem alten auf, sodass lokale Nachrichten weiterhin funktionieren. Darüber hinaus sind die wichtigsten Benachrichtigungen bereits in Xcode eingebaut, sodass sich diese noch einfacher in künftige Apps einbauen lassen sollten.

Newsstand: Mit diesem Feature in iOS lassen sich Zeitschriften und Zeitungen direkt für iPhone und iPad abonnieren. Und das Newsstand Kit für Entwickler bietet hierfür einiges: Neue Ausgaben werden automatisch auf das mobile Geräte transferiert und In-App-Purchasing ist mit Newsstand ebenfalls möglich, und das wird zudem von Xcode unterstützt.

Automatic Reference Counting (ARC): Mit dieser Technik soll das Verwalten von benötigtem Speicherplatz einfacher werden, da mithilfe von ARC für Objective-C sämtliche Speicheroperationen direkt von Compiler übernommen werden, in diesem Fall vom Apple LLVM Compiler. Hierbei reserviert der Compiler benötigten Speicherplatz selbstständig und gibt diesen auch wieder frei, wenn er nicht mehr benötigt wird. Der Compiler erhält hierfür genaue Kenntnisse über sämtliche Objekte Ihres Quellcodes und weiß daher genau, wann wieviel Speicherplatz erforderlich ist. Dies wird wohl Programmabstürze aufgrund von Speicherlecks oder anderen Dingen reduzieren.

Twitter: Mit der vollständigen Twitter-Integration in iOS 5 können Sie ihre eigenen Apps mit wenigen Mausklicks um Twitterfunktionen erweitern, und zwar mit sämtlichen Features, die man von Twitter kennt. So wie das Hinzufügen der aktuellen Position und von Bildern sowie das Kürzen von URLs.

Storyboard: Mithilfe neuer Funktionen in Xcode können Sie vor der ersten Programmierzeile Ihre App mithilfe eines Storyboards entwerfen, bis sie genau wissen, wie diese einmal aussehen soll. Dies eignet sich vor allem für mobile Anwendungen, die mehrere Views aufweisen und die zur Kategorie Navigation gehören.

AirPlay: Das erste Mal implementiert in iOS 4.2, bietet AirPlay unter iOS 5 neue, nützliche Funktionen. So können Sie als Entwickler mithilfe der zugehörigen APIs dafür sorgen, dass der Inhalt Ihrer iPad-Apps via Apple TV auf HTV-Fernsehgeräte übertragen werden können. Darüber hinaus können iOS5-Apps Video und Audio vom iPad per HTTP streamen, und das sogar verschlüsselt.

Core Image: Es soll nun einfacher werden, eigene Kamera-Apps zu entwickeln, denn dank des Core Image Frameworks stehen Entwicklern sämtliche Funktionen zur Verfügung, die man für die Bildbearbeitung am iPhone oder iPad braucht. Dazu gehören zahlreiche Effekte, das Entfernen roter Augen, die automatische Verbesserung von Fotos und die Gesichtserkennung.

OpenGL ES: Mit dem neuen GLKit bekommen Spieleentwickler ein Framework an die Hand, mit dem sich Render- und Textur-Funktionen einfacher implementieren lassen, die von OpenGL ES 2.0 unterstützt werden. Dazu gehören unter anderem hardware-beschleunigte mathematische Funktionen, mit denen komplexe 3D-Szenen schneller programmiert werden können. Zudem bietet der OpenGL ES-Debugger die passende Testumgebung in Xcode.

iMessage: Mit diesem neuen Tool in iOS 5 lassen sich Chats über mehrere iOS-Geräte hinweg führen. Falls Sie eine App planen, die solche Funktionalitäten bieten soll, liefert das iOS 5 SDK sämtliche APIs und Funktionen dafür.

LBS-Simuationen: Mit dem iOS 5 SDK besteht endlich die Möglichkeit, Ihre LBS-Apps direkt auf dem Rechner zu testen. Hierfür existieren vorgefertigte Karten und Routen innerhalb des iOS-Simulators, mit deren Hilfe Sie Ihre Anwendung ausgiebig testen können.

Mehr Infos zu den neuen iOS-Funktionen für Entwickler bekommen Sie auf apple.com.

 

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Mobile Dualcore-Prozessoren erfordern neue Apps

veröffentlicht von am 15. März 2011 (1) Kommentar

Das iPad 2 wird dank Dual-Core-CPU und schnellem Grafikchip vor allem Gamer begeisternEs dauerte wohl keine drei Tage, da war das neue iPad 2 aus dem Hause Apple bereits vergriffen, und es gibt diverse Stimmen, die von verkauften 500.000 Tablets ausgehen.

Doch was, werden Sie sich fragen, hat das mit dem Software Dev Blog zu tun, auf dem es ja vorwiegend um Parallelprogrammierung und Visual Computing geht? Nun 3D-Spiele gibt es für den Flachmann von Apple zuhauf. Aber richtig bemerkenswert aus Sicht dieses Blogs ist die Tatsache, dass im iPad 2 ein Dualcore-Prozessor verbaut ist. Wie übrigens auch im Motorola Xoom oder Samsung Galaxy S2.

Der Apple-Prozessor nennt sich A5, basierte auf dem ARM Cortex-A9-Chip, wird von Samsung gefertigt (die ja auch schon den A4-Prozessor des ersten iPad produziert haben) und wird mit 1 GHz getaktet. Darüber hinaus verfügt der A5-Prozessor über einen doppelt so großen Cache, der jetzt 512 MByte Daten aufnehmen kann. Das alles wirkt sich äußerst positiv auf die Rechenleistung des iPad 2 aus. Darüber hinaus sitzt auf dem SoC-Chip eine Grafikeinheit mit der Bezeichnung PowerVR SGX543, die für eine deutliche Leistungszunahme bei 3D-Anwendungen sorgt.

So weit zu den Specs. Und bei genauerem Nachdenken wird auch klar, was das iPad 2 mit diesem Blog zu tun hat. Der Doppelkern des A5-Prozessors ist zwar schnell, allerdings wird wohl kaum eine der bestehenden Mobile Apps die Leistungsfähigkeit der Tablet-CPU voll ausreizen.

Zwar hat Apple mit dem Erscheinen des aktuellen Mobil-Betriebssystems iOS 4 die Parallelprogrammierung mithilfe von Grand Central Dispatch (GCD) auf eine neue Ebene gehoben, doch es steht zu befürchten, dass viele iOS-Software-Entwickler von GDC entweder noch gar nichts wissen oder sich damit noch nicht beschäftigt haben.

Dabei findet man gute Beiträge im Web, die sich mit dem Thema ausführlich beschäftigen (inklusive Code-Beispielen). Damit die mobilen iPad-Apps der nächsten Generation hoffentlich noch schneller und noch schöner werden. Außerdem sorgen gleichmäßig ausgelastete Prozessorkerne für längere Akkulaufzeiten, da jeder einzelne Kern unter Umständen weniger schnell rechnen muss, was die Leistungsaufnahme reduziert.

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Neue Macbook-Modelle ab sofort mit Sandy-Bridge-Prozessoren

veröffentlicht von am 24. Februar 2011 (0) Kommentare

Das kam dann heute doch ein wenig überraschend: Apple schaltete an einem Donnerstag (!) den Online-Store kurzfristig ab, und nach dem Hochfahren kamen zum Vorschein: die komplett überarbeitete Macbook-Pro-Serie. Und zwar inklusive der neuesten Core-Prozessoren aus dem Hause Intel, über die ich ja schon einige Male berichtet habe. Stichwort: Sandy Bridge…

Das ist natürlich bemerkenswert (und keineswegs selbstverständlich), dass Apple so schnell nachzieht und seine Highend-Notebooks mit der allerneuesten Technik ausstattet. Damit wird aber auch klar, wie wichtig Sandy Bridge für die gesamte Industrie ist, also auch für Apple. Und was Sandy Bridge alles leisten kann, habe ich ja nicht nur einmal aufgezeigt.

Das Gute daran aus Sicht von Software-Entwicklern: dank des überarbeiteten Intel-C++-Compilers, der Teil des brandneuen Intel Composer XE 2011 ist, sowie der ebenfalls angepassten Intel Integrated Performance Primitives, Intel Math Kernel Library und Intel Parallel Building Blocks lassen sich Mac-Anwendungen noch besser auf die neue Apple-Plattform anpassen. Dazu gehören natürlich auch die neuen AVX-Befehlssätze und -Register.

Das ist auch hinsichtlich der neuen bzw. verbesserten Sandy-Bridge-Features wie Intel HD Graphics 3000 und Turbo Boost 2.0 sehr interessant. Das hat Apple übrigens sofort dazu veranlasst, die bisherige Macbook-Pro-Webcam durch die Facetime-Kamera zu ersetzen, die dreimal so hoch auflöst und 720p-Webvideotelefonate erlaubt – auch mit einem iPhone-4-Anwender.

Ganz neu an den überarbeiteten Macbook-Pro-Modellen ist über auch eine Technik, die sich Thunderbold nennt, von Intel kommt und laut Apple im Macbook Pro zum ersten Mal in einem Notebook zum Einsatz kommt. Thunderbold ist eine Hochgeschwindigkeitsverbindung, die laut Spezifikation 12 mal schneller als Firewire 800 und 20 mal schneller als USB 2.0 ist, also auf nominelle 10 Gigabit/Sekunde kommt.

Realisiert wird das Ganze auf Basis des PCI-Express-Standards und erlaubt die Kaskadierung, also das Hintereinanderschalten von bis zu sechs externen Geräten wie ein RAID-HDD-Verbund, HD-Monitor und anderer Peripherie. Damit soll man sogar in Echtzeit HD-Filme direkt von der Festplatte bearbeiten können.

Die neuen Macbook-Pro-Modelle sind mit Sandy-Bridge-Prozessoren ausgestattet
Die neuen Macbook-Pro-Modelle sind mit Sandy-Bridge-Prozessoren ausgestattet
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Mac OS X 10.6 erleichtert die Multicore-Programmierung

veröffentlicht von am 25. August 2009 (2) Kommentare

Anfang Dezember vorigen Jahres hab ich schon mal ein wenig über die nächste OS-Version des Apple-Betriebssytems geschrieben. Und gestern erreichte mich eine E-Mail mit folgendem Inhalt:

Hallo,

vor wenigen Minuten solltest Du die Pressemeldung zu Mac OS X Snow Leopard bekommen haben. Am Freitag, 28. August, etwas früher als erwartet, ist die neue Version des fortschrittlichsten Betriebssystems der Welt erhältlich!

Wir möchten Dich noch am selben Tag zu einem kurzen Pressebriefing zur neuen Version des Desktop-Betriebssystems einladen, um Dir einige der Wichtigsten der neuen Verbesserungen und Technologien vorzustellen – von ‘Grand Central Dispatch’ (GCD) bis zur serienmäßigen Unterstützung für Microsoft Exchange.

Lust und Zeit aus erster Hand alles über Mac OS X Snow Leopard zu erfahren, mit den Fachleuten zu diskutieren und selbstverständlich im Anschluss an das Briefing eine Version der neuen Software mitzunehmen?!

Ob ich Lust und Zeit habe?! Na klar habe ich. Denn ich will endlich ein wenig mehr wissen über die geplanten Features des Schneeleoparden, wenngleich es kein ganz großes Update wird. Aber eins steht schon fest: Apple spendiert seiner sechsten OS-X-Version ein neues Tool, mit dem das Programmieren von Multicore-Anwendungen einfacher werden soll: Grand Central Dispatch (GCD).

GCD wird Bestandteil des OS-X-Kernels sein und damit nicht anwendungs-, sondern betriebssystem-nah arbeiten. Und das wiederum soll eine Vereinfachung der Multicore-Programmierung mit sich bringen, da nicht mehr einzelne Multithread-Anwendungen aufeinander abgestimmt werden müssen. Hierfür soll GCD die globale Verwaltung der notwendigen Threads übernehmen und nicht mehr benötigte Ressourcen automatisch freigeben.

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Apple erhöht die Multithread-Leistung des XServe

veröffentlicht von am 8. April 2009 (0) Kommentare

Apple hat gestern seinen Online-Shop für kurze Zeit ab- und wieder eingeschaltet, und zum Vorschein kam ein neues XServe-Modell mit dem brandneuen Xeon-Prozessor 5500, den Intel erst Ende März offiziell vorgestellt hat. Das Besondere am 5400-Nachfolger ist die verbaute Intel Core Mikroarchitektur, die unter ihrem Codenamen Nehalem bekannt geworden ist und beispielsweise auch im Core i7-Prozessor zum Einsatz kommt.

Was den Xeon 5500-Prozessor im XServe so besonders macht, sind unter anderem seine Multithreading-Fähigkeiten. So kann der Apple-Rackmount-Server mit vier oder acht Kernen betrieben werden (ab 2.900 bzw. 3.500 Euro), was den Rechendurchsatz dank Hyperthreading-Technik auf 8 Threads (mit einem Xeon-Prozessor) oder auf 16 Threads (2 Xeon-CPUs mit acht Kernen) erhöht.

Klar, dass hierfür multicore-optimierte Anwendungen notwendig sind. Aber erstens hat Apple hierfür schon einiges getan, außerdem wirft Apple wohl im Juni die nächste Betriebssystemversion mit Codenamen “Snow Leopard” (OS X 10.6) auf den Markt. Mit diesem OS-Update wird es nochmals mehr abgehen in Sachen Multithreading auf Apple-Plattformen.

Ach ja: Neben der Core-Architektur hat der Xeon-5500-Prozessor im XServe weitere Schmankerl zu bieten. Dazu gehören: ein integrierter Speichercontroller, Intel Turbo Boost, Intel QuickPath, Intel Intelligent Power, eine verbesserte Virtualisierung und einiges mehr.

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