Intel-Netbook-App-Contest geht in die nächste Runde

veröffentlicht von Michael Hülskötter am 11. März 2010 (0) Kommentare

Anfang März erst hatte ich über den 1-Million-Dollar-Fonds berichtet, den Intel im Laufe dieses Jahres in die Entwicklung von mobilen Anwendungen stecken will. Die ersten zwei Sub-Wettbewerbe starteten am 1. März und enden am 31. März. Der dritte Teil ist mittlerweile auch bekannt und nennt sich wieder Intel Atom Developer Challenge. Dieser hoch dotierte Wettbewerb läuft bis zum 16. August dieses Jahres. Doch Obacht: Je früher ihr eure mobilen Netbook-Apps einreicht, desto höher sind die Chancen auf einen der wirklich attraktiven Preise.

Zunächst einmal solltet ihr euch mit den Regeln des Wettbewerbs vertraut machen. Dazu gehört unter anderem, dass die Applikation vollständig eingereicht werden muss, also auch mit Dokumentation, Screenshots etc., auf einem Netbook mit Intel Atom-Prozessor laufen muss (sic!) und dass ihr euch für das Intel Atom Developer Program registriert.

Sobald ihr angemeldet seid, kann der Spaß auch schon beginnen:

  • Ladet das Intel Atom SDK auf euren Rechner und beginnt damit, windows- und moblin-taugliche Anwendungen für Netbooks zu entwickeln. Ach ja: Für Open-Source-Apps ist das SDK nicht zwingend erforderlich.
  • Sobald eure Anwendung fertig ist, reicht ihr diese bei Intel ein. (Achtet unbedingt darauf, dass der Name der App, die ihr möglicherweise schon früher zu Freigabezwecken bei Intel eingereicht habt, identisch sein muss mit der App, mit der ihr am Wettbewerb teilnehmen wollt.)
  • Und dann geht es auch schon Schlag auf Schlag: Am 12. April ist der Einsendeschluss für die Wahl zur besten Lifestyle-App, am 3. Mai sollten alle Tools und Sicherheits-Apps bei Intel sein und am 24. Mai ist die Deadline für die Kategorie “Bildung / Nachschlagewerke”. Der 14. Juni ist dann der Stichtag für alle Bewerber in Sachen Entertainment-App, der 12. Juli schließlich ist wichtig für Spiele-Entwickler, die ihren Titel rechtzeitig einreichen wollen. Zwischendurch werden sukzessive die Gewinner benachrichtigt und auf der Wettbewerbsseite veröffentlicht.

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Mobile Apps, Experten und Techtalks auf dem MWC2010

veröffentlicht von Michael Hülskötter am 12. Februar 2010 (0) Kommentare

Sodala, mein Koffer ist (fast) gepackt, all das wichtige Equipment ist hoffentlich gut in Barcelona angekommen und das E-Ticket ist auch schon auf meinem iPhone. Na, da kann ja der Mobile World Congress 2010 endlich kommen.

Es gibt ja auch eine ganze Menge, was man von der größten Mobile-Verstaltung dieses Planeten erwarten kann. So könnt ihr beispielsweise den Kongressteil des MWC besuchen und euch von den Experten inspirieren und informieren lassen. Oder ihr macht euch auf den Weg durch all die großen Hallen, in denen hunderte von Ausstellern ihre neuesten Hardware-, Software- und Netzwerk-Produkte und -Lösungen zum ersten Mal der breiten Öffentlichkeit vorstellen.

Oder wollt ihr mehr über den portablen Markt mit seinen mobilen Aspekten kennen lernen? Dann ist es bestimmt keine schlechte Idee, am Intel-Stand vorbei zu kommen, der sich in Halle 7 (App Planet) befindet. Dort werden Steve “Chippy” Paine und Sascha Pallenberg insgesamt vier Techtalks durchführen, die eine Menge interessanter Dinge wie Netbooks, MIDs, Nutzermodelle, mobile Apps und andere Themen betrachten und besprechen werden. Ihr solltet also schon mal eure Kalender mit den Terminen versehen: Dienstag, 16.2., und Mittwoch, 17.2., um jeweils 11 und 14 Uhr.

Ihr seid Entwickler mobiler Anwendungen (oder wollt das zumindest werden) und braucht ein paar Tipps, was ihr bei der Entwicklung portabler Apps alles beachten solltet? Dann habt ihr noch einen guten Grund, den Intel-Stand zu besuchen. An allen vier Tagen werden nämlich zahlreiche Applikationen gezeigt, die auf Netbooks und MIDs laufen, und das vorwiegend unter Moblin. Und da die zuständigen Software-Firmen anwesend sein werden, ist das eine gute Gelegenheit, ihnen Löcher in den Bauch zu fragen und alles über die “mobile Entwicklung” zu erfahren.

Ok, ich bin dann mal offline, um mich auf den Weg nach Barcelona zu machen. Hoffentlich sehen wir uns dort und können über dies und das plaudern. Und vielleicht können wir ja auch ein kleines Bierchen (oder Wein) zischen. Man sieht sich!

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Mobile Apps auf dem Intel-Stand während des MWC2010

veröffentlicht von Michael Hülskötter am 9. Februar 2010 (1) Kommentar

Ich hatte es ja bereits gestern versprochen, dass ich ein wenig mehr über die mobilen Apps erzählen werde, die auf dem Intel-Stand A49 in Halle 7 (App Planet) während des MWC 2010 zu sehen sein werden. Nun, heute löse ich mein Versprechen ein:

  • JayCut gibt mobilen Anwendern ein vollständiges Videoschnittprogramm an die Hand. Damit lassen sich selbst gedrehte Videoclips auf dem mobilen Gerät editieren und auf Youtube publizieren.
  • Photoflow ist ein Bildbetrachtungstool, das mithilfe ausgeklügelter Algorithmen blitzschnell tausende von Bildern nach bestimmten Kriterien wie Datum, Farben, Farbintensität, Histogramm und anderen Parametern durchsucht und sortiert.
  • Fanomena bewertet die Gesangseigenschaften talentierter Mobilanwender und teilt die Ergebnisse mit Freunden und Bekannten.
  • Vagalume ist eine Art Last.fm-Tool, mit dem man Internetradio hören, spezielle Musikstücke empfehlen, Künstler, Songs und Alben taggen und andere Dinge tun kann.
  • Fluendo DVD-Player richtet sich an linux-basierte Netbooks, an denen per externem Laufwerk DVD-Filme wiedergegeben werden sollen. Dabei werden sämtliche gängigen Merkmale wie Untertitel und Kapitelverwaltung unterstützt.
  • PopCatcher speichert Musikstreams aus dem Internet als MP3-Datei auf der Festplatte des mobilen Gerätes. Vorher werden allerdings sämtliche Sprecheinlagen und Werbeeinblendungen eliminiert.
  • Fring ist ein recht bekanntes Kommunikationstool für mobile Endgeräte, mit dem Audio- und Videochats möglich sind. Darüber hinaus nimmt Fring nicht nur zum eigenen Netzwerk Kontakt auf, sondern auch zu anderen sozialen Netzwerken.
  • EyeSight liefert eine intuitive Bedieneroberfläche für mobile Endgeräte. Anhand einer Bildverarbeitung in Echtzeit und speziellen Algorithmen werden Handbewegungen des Anwenders in Signale umgesetzt, mit denen sich das tragbare Gadget steuern lässt. Die Wii lässt schön grüßen.

Falls ihr jetzt glaubt, dass euch die ein oder andere Demo richtig interessieren könnte, solltet ihr auf jeden Fall am Intel-Stand A49 in Halle 7 vorbei kommen. Die anwesenden Software-Partner werden bestimmt all eure Fragen beantworten und halten ja vielleicht auch ein kleines Give-away parat.

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Was Software-Entwickler mit mobilen Apps verdienen [Upd]

veröffentlicht von Michael Hülskötter am 14. Januar 2010 (1) Kommentar

Update: Die Jungs von GigaOm, von denen die unten stehenden Zahlen stimmen, haben sich wohl ein klein wenig verrechnet. Daher habe ich die Umsätze entsprechend korrigiert.

Ich habe gerade auf Mobile Zeitgeist eine tolle Grafik gefunden, die sehr schön zeigt, wie viel Geld man mit dem Verkauf von mobilen Apps verdienen kann. Das Bild illustriert den Umsatz des Apple App Store im Monat Dezember 2009. Wie ihr ganz am Ende der Grafik sehen könnt, haben alle iPhone-Entwickler zusammen in nur einem Monat weltweit 550 250 Millionen US-Dollar (380 172,5 Mio. Euro) umgesetzt, wovon 70 Prozent, also 385 175.000.000 Dollar, an die Entwickler flossen. Aber was, werdet ihr euch jetzt vielleicht fragen, hat das mit diesem Blog zu tun?

Nun, mit dem Intel AppUp Center steht Software-Entwicklern mobiler Apps ab sofort eine ähnliche Plattform wie der Apple App Store zur Verfügung. Nur werden dort nicht iPhone-, sondern Netbook-Anwendungen feil geboten (und später auch Apps für andere Plattformen). Zwar können derzeit nur US-amerikanische und kanadische Netbook-Besitzer Apps einkaufen, aber zum einen stehen auch kostenlose Programme für alle zum Download bereit, und zum anderen werden wir Europäer wohl auch bald in den Genuss käuflicher Anwendungen kommen.

Wenn man sich das Intel AppUp Center genauer ansieht, kommt man recht schnell zum Schluss, dass es schon eine ganze Menge an Software-Entwicklern gibt, die sich am Intel Atom Developer Program beteiligen, um ihre Software-Titel im Intel App Store verkaufen oder kostenlos anbieten zu können. Sie haben wohl das Potenzial des Intel AppUp Center erkannt: eine gemeinsame Plattform für netbook-spezifische Apps mit einer Marketingmaschinerie dahinter, die vor allem kleineren Software-Firmen meist nicht zur Verfügung steht. Darüber hinaus lassen sich in Zukunft nicht nur Consumer-Apps verkaufen, sondern auch einzelne Programmmodule unter den Entwicklern selbst.

Also, ihr Software-Entwickler mobiler Apps, wollt ihr nicht auch eines Tages gemeimsam 550 Millionen Dollar in einem Monat umsetzen? Und wenn man bedenkt, dass es wohl mehr verkaufte Netbooks als iPhones gibt, könnte dieser Umsatz realisierbar sein. Und ihr als Entwickler der ersten Stunde könnt daran partizipieren.

Ach ja: Auf dem IT-techBLOG wird asap eine Rezension des Intel AppUp Center online gehen. Freut euch schon mal darauf.

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