Der Hype geht um: Windows Phone, Windows 8 und Windows Store im Fokus

veröffentlicht von am 9. Dezember 2011 (0) Kommentare

Eigentlich ist ja das Verbreiten von Hype-Themen der Apple-Jüngerschar vorbehalten. Aber was sich gerade im digitalen Universum in Sachen Microsoft abspielt, dürfte selbst jahrelange Windows-Anwendern ein wenig in Erstaunen und Euphorie versetzen. Denn betrachtet man die globale Berichterstattung zu Windows Phone, Nokia Lumia 800 und ganz aktuell die Ankündigung des Windows Store für künftige Windows-8-Metro-Apps, muss man sich schon ein wenig verwundert die Augen reiben. Denn dass Microsoft in Sachen Mobile wohl doch noch mal die Kurve kriegt (auch in Kooperation mit Nokia), ist schon sehr bemerkenswert und wird die Branche erleichtert aufseufzen lassen. Denn eine Allmacht Apple/Google will doch keiner hier.

Und so wie es aussieht, scheint Microsoft mit dem Windows-8-konformen Appstore Großes zu planen. Anders ist zum einen der frühe Öffnungstermin nicht zu erklären (zeitgleich mit einer ersten öffentlichen Beta von Windows 8, die für das Frühjahr 2012 anberaumt ist), und zum anderen die zugehörigen Regeln und Regularien, die man so von anderen Appstores nicht kennt. Dazu gehört beispielsweise eine Gewinnverteilung im Verhältnis 80 (Entwickler) zu 20 (Microsoft). Okay, diese Regelung tritt erst in Kraft, wenn eine App mehr als 25.000 Dollar umgesetzt hat. Das ist aber ein echter Anreiz, erfolgreiche, umsatzstarke Anwendungen für Windows 8 zu entwickeln.

Zum anderen verfolgt Microsoft mit dem Windows Store einen ähnlichen Ansatz wie mit dem Windows Phone Marketplace: mobile Bezahlapps können zunächst als Testversion auf den mobilen Rechner geladen werden, bevor man zur Kasse gebeten wird. “Try before buy” nennt sich das und gibt beiden Seiten ein gutes Gefühl: der zahlende Kunde weiß, was er bekommt, und der Entwickler kann sich sicher sein, dass es weniger Enttäuschungen gibt und er damit möglichst keine schlechten Bewertungen für seine App bekommt. Aber auch mit In-App-Verkäufen, Abonnements und kostenlosen Apps will sich Microsoft kooperativer zeigen als andere App-Betreiber. Und der Einsatz eigener Verkaufsplattformen ist ebenfalls im Gespräch. Wer es genauer wissen will, dem sei dieser MSDN-Link empfohlen.

Aber auch mit den Mitgliederbeiträgen verhält es sich etwas anders beim Windows Store: So sollen für kleinere Entwicklerbuden und Einzelentwickler lediglich 49 Dollar im Jahr fällig werden, größere Unternehmen zahlen 99 Dollar. Und um das ganze Thema rechtzeitig anzuschieben, veranstaltet Microsoft bereits einen ersten Entwicklerwettbewerb, der mit diversen Anreizen wie einer Topplatzierung im Windows Store, diversen Windows-8-Tablets und zwei Jahre kostenfreiem Windows-Store-Zugang zum Mitmachen animieren will. So kann das mit Windows 8 auf jeden Fall etwas werden.

Und wer lieber guckt als liest, der sollte sich dieses Video zu Gemüte führen


Via Windows Store gelangen ab 2012 Metro-Apps auf Tablet & Co.

Via Windows Store gelangen ab 2012 Metro-Apps auf Tablet & Co.

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Jetzt auf Deutsch: Intel AppUp für Tablet- und Netbook-Apps

veröffentlicht von am 24. November 2011 (0) Kommentare

Sieht man sich mal ein wenig auf dem Tablet-Markt um, dann fällt schnell auf, dass ARM-Prozessoren klar dieses Feld beherrschen. Allerdings findet man auch schon erste Modelle, in denen Atom-Prozessoren werkeln. Dazu gehört beispielsweise der Latitude ST von Dell, den es ab 760 Euro zu kaufen gibt. Aber auch der Fujitsu TS Stylistic Q550 gehört zu der Klasse an Tablet-Rechnern mit Atom-CPU.

Und da dieser Trend weiter anhalten wird, hat Intel kürzlich den seit gut zwei Jahren existierenden Appstore namens Intel AppUp endlich eingedeutscht. Soll heißen, dass die AppUp-Software komplett übersetzt wurde und Windows 7 sowie XP unterstützt. Aber auch die zugehörige Webseite gibt es jetzt komplett auf Deutsch inklusive deutscher Domain. Das ist natürlich eine gute Nachricht für alle deutschsprachige Entwickler, deren Anwendungen entweder auf Netbooks oder Tablets laufen oder die beispielsweise eine Air- oder iPhone-App programmiert haben und diese an ein Netbook oder Tablet-PC anpassen wollen.

Auf der AppUp-Webseite lernen Sie beispielsweise eine Menge über das Entwicklerprogramm, das Intel zur Verfügung stellt, aber auch über den AppUp Small Business Service können Sie eine Menge erfahren. Dabei geht es um einen Cloud-Dienst, der als eine Art Prepaid-Software-Service verstanden werden kann. Und die umfangreiche FAQ-Liste hilft Ihnen dabei, das AppUp-Programm und alles, was sich darum rankt, besser zu verstehen.


Jetzt auch auf Deutsch: Intel AppUp für Netbook- und Tablet-Software

Jetzt auch auf Deutsch: Intel AppUp für Netbook- und Tablet-Software


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