Event-Preview: Parallel Tech Talk und GameCamp in München

veröffentlicht von Michael Hülskötter am 9. Juni 2009 (0) Kommentare

Der Monat Mai war in Sachen Veranstaltung aus Sicht dieses Blogs äußerst ruhig (mal vom offiziellen Verkaufsstart der Toolsuite Parallel Studio abgesehen). Dafür rührt sich im Juni wieder so einiges, und zwar in doppelter Hinsicht. Den Anfang macht der heutige Abend mit einem TechTalk im Tryp Hotel zu München. Dort werden Darius Parys von Microsoft und Mario Deilmann von Intel eine Menge zum Thema parallele Programmierung zu erzählen haben.

Klar, dass es dabei vor allem um Visual Studio 2010 samt .NET 4 gehen wird, aber natürlich auch um Parallel Studio mit Parallel Composer, Parallel Inspector und Parallel Amplifier. Ich bin schon sehr gespannt, wer alles dort zugegen sein wird, um sich höchstpersönlich die Infos aus erster Hand zu holen.

Am übernächsten Wochenende folgt dann das GameCamp Munich 2009, auf dem ich ebenfalls anwesend sein werde, um vor Ort zu bloggen, zu netzwerken und das ein oder andere Video zu drehen. Doch ich werde nicht allein sein: Intel wird sich als Sponsor betätigen und wohl am Sonntag eine eigene Session zum Thema Visual Computing und Multicore abhalten. Das wird bestimmt sehr spannend. Außerdem wird der Kollege hoffentlich einen Demo-PC dabei haben, mit dessen Hilfe er das Thema Multicore-Programmierung für 3D-Spiele anschaulich vorführen kann.

Ach ja: Das GameCamp Munich 2009 findet in Unterschleißheim bei Microsoft statt, die ihre Räumlichkeiten für die Konferenz zur Verfügung stellen. Und was ich so gehört habe, sind noch Plätze frei. Also, worauf wartet ihr noch mit der Anmeldung?!

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Crysis und Sacred 2 räumen beim Entwicklerpreis 2008 ab

veröffentlicht von Michael Hülskötter am 4. Dezember 2008 (0) Kommentare

Gestern Abend fand in Essen die Verleihung des Deutschen Entwicklerpreises 2008 in Sachen deutsche Computerspiele statt. Dabei konnten zwei Spieletitel gewinnen, die nachweislich für Multicore-Plattformen, aber auch für Notebooks optimiert wurden: Crysis der deutschen Entwicklerschmiede Crytek aus Frankfurt am Main sowie Sacred 2 – Fallen Angel, für das Ascaron zuständig ist.

Dass sich die Multithread-Optimierung für Crytek ausgezeichnet hat, zeigen auch die weiteren Preise in den Kategorien „Bestes Gamedesign“ und „Beste Spielegrafik“. Aber wie haben die das bloß gemacht?

Nun, sowohl im Falle von Crysis als auch Sacred haben beide Entwicklerfirmen ganz eng mit Intel zusammengearbeitet, um eine möglichst hohe Multicore-Optimierung hinzubekommen. So haben die Spieleentwickler von Crytek es geschafft, die unterschiedlichen Aufgaben wie das Rendering, die physikalischen Effekte wie Wind und Wasser und die Soundeffekte auf unterschiedliche Prozessorkerne zu verteilen, was die CPU extrem gut auslastet und damit für noch mehr Realismus und einen hohen Detailgrad sorgt.

Darüber hinaus haben sich die Entwickler von Crytek des Intel Laptop Gaming TDK bedient, das mit relativ wenig Aufwand beispielsweise das Einbinden einer Batterieanzeige in der Spielumgebung ermöglicht. Damit hat man als Notebook-Gamer stets die Restlaufzeit des Akkus im Auge. Mehr dazu gibt es übrigens in diesem Video.

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Top-Entwickler werden und 10.000 Dollar kassieren

veröffentlicht von Michael Hülskötter am 18. November 2008 (0) Kommentare

Über das Intel Software Partner Program (Intel SPP) haben wir ja Ende Oktober schon mal berichtet. Und kamen dabei zu dem Schluss, dass es sich durchaus lohnt, Unterstützung seitens Intel anzufordern, wenn es darum geht, die eigenen Anwendungen für Intel-Plattformen zu optimieren.

Jetzt setzt Intel aber dem Ganzen noch ein Sahnehäubchen auf, indem es besonders fleißige und transparente Software-Entwickler dafür belohnt, dass sie über ihre Projekte berichten. Das nennt sich dann Intel Ignite 2008 und soll wohl funkelnde Tränen der Rührung und Begeisterung in die Augen der teilnehmenden Firmen zaubern.

Dies kann nämlich den sieben Gewinnern blühen, die Intel monatlich ermittelt und diese mit einem recht lukrativen Preis bedenkt. Besonders lukrativ sind die 10.000 US-Dollar, die einem Software-Unternehmen oder einem einzelnen Entwickler winken, falls sein Projekt von Intel als das beste des Monats ausgewählt wird.

Aber auch eine der sechs Referenzgeschichten, in deren Genuss man kommen kann, ist nicht weniger attraktiv. Intel kümmert sich übrigens bei den Case Studies um das Verfassen und das Veröffentlichen der Erfolgsgeschichten, und in drei Fällen sogar mir Videokamera. So etwas dürfte Ihrem Namen und Ruf bestimmt nicht zum Nachteil gereichen.

Jetzt werden Sie sich bestimmt fragen, was zu tun ist, um an das schöne Geld oder den Anwenderbericht zu kommen? Nun, erstens müssen Sie Teil des Intel Software Partner Programs werden, was relativ einfach ist. Dann sollten Sie möglichst bald – nämlich von heute an bis zum 31. Dezember 2008 – Ihr Software-Projekt fertigstellen und eine Beschreibung des Ganzen via SPP-Webseite an Intel schicken. Und drittens muss die Software bereits auf dem Markt verfügbar resp. einsetzbar sein.

Dann sind Sie vielleicht bald mit ein wenig Glück um 10.000 Dollar oder eine Referenzgeschichte reicher. Was Ihnen auf jeden Fall dräut sind drei schwarze Poloshirts, die mit dem Intel SPP-Logo verziert sind. Also, worauf warten Sie noch?!

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