Intel Composer XE 2011 SP1 Beta Programm gestartet!
Intel hat das Beta-Programm für das Intel C++ Composer XE 2011 SP1 und das Intel Fortran Composer XE 2011 SP1 Update gestartet. Sie sind eingeladen, daran kostenlos teilzunehmen und Ihr Feedback mitzuteilen.
Zu den wichtigsten Neuerungen des Compiler-Updates gehören bessere Dokumentationen und Hilfe-Funktionen sowie eine erweiterte Integration in Microsoft Visual Studio.
Das Beta-Programm unterstützt IA-32 und Intel 64-Bit-Prozessoren für Windows, Linux und OS X.
Im Einzelnen profitieren Sie von folgenden Verbesserungen:
Intel C++ Composer XE 2011 SP1
Das Update bietet erweiterten Support für den künftigen C++0x Sprachstandard inklusive Variadic Templates. Zusätzlich wird OS X ab sofort besser unterstützt inklusive Intel Cilk Plus Erweiterungen (Outer Loop Elemental Functions, Cilk on Mac) und Blocks.
Intel Fortran Composer XE 2011 SP1
Intel Fortran-Anwender profitieren von einer optimierten Fortran 2003-Unterstützung. Sie können ab sofort die neue Microsoft Visual Studio 2010 Shell nutzen, ohne Visual Studio-Installation.
Wer hingegen Microsoft Visual Studio 2010 (inklusive Shell) nutzt, hat nun Zugriff auf neue Quellcode-Funktionen wie Source- und Object-Browser.
Hier können Sie die Beta-Versionen downloaden. Das Beta-Programm für die aktuelle Version wird vermutlich am 22. Juli 2011 beendet.
Wenn Sie daran teilnehmen möchten, nutzen Sie bitte die Webadresse http://premier.intel.com, um Ihr Feedback abzugeben oder Fehler zu melden.
Weitere Informationen zum Intel C++ Composer XE 2011 finden Sie auf dieser Seite und natürlich im Software Dev Blog, wo wir uns detailliert den Vorteilen des Composer XE 2011 gewidmet haben.
Jetzt Beta-Tester des Intel Parallel Composer werden
Ende Oktober hatte ich schon mal über das Intel Parallel Studio berichtet. Hierbei handelt es sich um eine komplette Entwicklungsumgebung für C++-Projekte, die mithilfe von Microsoft Visual Studio realisiert werden. Parallel Studio erlaubt es, vorhandenen oder neuen Code so zu tunen, dass er maximale Parallelität aufweist und somit optimal auf Multiprozessor-Systemen wie dem Intel Core i7 skaliert.
Einer der vier Teilprogramme von Parallel Studio nennt sich Parallel Composer, der es Software-Entwicklern dank vorgefertigter Bibliotheken, Funktionen und Programmschnipseln relativ einfach machen soll, ihrem Quellcode paralleles Leben einzuhauchen. Und mit dem gestrigen Tag wurde das Beta-Programm für den Parallel Composer gestartet. Wer also unter C++ programmiert, hierfür Windows Visual Studio 2005 oder 2008 einsetzt und seine Anwendungen für Intel-Multicore-CPUs optimieren will, sollte sich eine Beta-Version des Parallel Composers besorgen.
Neben dem Beta-Programm für den Parallel Composer stellt Intel eine Menge Hilfe, Tipps und Tricks rund um das parallele Programmieren mit dem neuen Tool zur Verfügung. Ob das Hilfestellungen bei Installationsproblemen sind oder nützliche Tipps, wie sich der Intel C++-Compiler innerhalb des Microsoft Visual Studio Team Foundation Server einsetzen lässt – hier findet man eine Menge Antworten auf seine Fragen rund um den Intel Parallel Composer.
Hinweis: Ich muss noch eines klar stellen: Die Beta-Phase des Intel Parallel Studio hat entgegen früherer Ankündigungen noch nicht begonnen, was aber nur einen kurzen Aufschub bedeutet. Daher wird das Ganze mit einem Teilprogramm, dem Parallel Composer, gestartet.
Videotipp: Wer mehr in Bild und Ton zum Intel Parallel Studio im Speziellen und zum parallelen Programmieren unter Windows im Allgemeinen lernen will, sollte sich mal die Videochats mit Ralph de Wargny von Intel und Steve Teixeira, Parallel-Guru von Microsoft, ansehen.


