Sandy Bridge, AVX und Core-CPUs: GCC 4.6 mag Intel

veröffentlicht von am 28. März 2011 (0) Kommentare

Wie heise developer berichtet, hat das GCC-Team die Version 4.6.0 der GNU Compiler Collection veröffentlicht.

Zu den wesentlichen Verbesserungen der frei erhältlichen Linux-Compiler-Sammlung gehören unter anderem folgende Dinge:

>> Dank des AVX-Supports ist GCC 4.6 ab sofort für alle Sandy-Bridge-nahen Software-Projekte interessant. Damit werden mithilfe von -march=corei7-avx and -mtune=corei7-avx die aktuellen Core i3-, Core i5- und Core i7-Prozessoren auf Sandy-Bridge-Basis besser unterstützt.

Das bedeutet vor allem den Support der neuen 256 Bit breiten Register und der zugehörigen, register-nahen Befehlssätze. Daneben konnte aber auch das Zusammenspiel mit ARM-CPUs (Cortex-M4 und Cortex-A15) verbessert werden. Außerdem lassen sich mit GCC 4.6 Floating-Point-Operationen default-mäßig bei der Konfiguration einschalten. Dies geschieht mit dem Schalter –with-fpmath=avx.

>> Die Kompilierungszeiten konnten verkürzt werden und notwendiger Speicher wird effizienter genutzt. Die Kompilierzeiten sind vor allem bei Codeabschnitten mit umfangreichen Funktionen verbessert worden, die nicht vollständig in den Cache passen. Bei Tests auf 64-Bit-x86-Maschinen wurde eine Geschwindigkeitszunahme von 10 Prozent gemessen.

>> Pragma-basierte Fehlerwarnungen können jetzt mittels #pragma GCC diagnostic ein- und ausgeschaltet werden. Das ist beispielsweise für OpenMP-Programmabschnitte interessant.

>> Interessant ist auch die Verbesserung des – zumindest experimentellen – Supports des künftigen C++0x-Standards. Es lassen sich constexpr und nullptr inkludieren.

>> Der Support von Fortran 2003 und 2008 wurde verlängert.

GCC 4.6 wird wohl Mitte Mai in Fedora 15 Einzug halten, allerdings nicht der Standard-Compiler  von Ubuntu 11.04 sein, das Ende April erwartet wird. Sämtliche Verbesserungen und Ergänzungen findet man auf der zugehörigen Webseite.

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Apple-Software mit Intel-Tools optimieren

veröffentlicht von am 5. November 2008 (0) Kommentare

Seit dem Prozessor-Switch seitens Apple von IBM- auf Intel-CPUs Anfang 2006 ist Stück für Stück eine kleine, aber sehr exquisite Entwicklergemeinde in den Fokus von Intel gerückt: Mac-Programmierer, die mithilfe von Xcode und Cocoa neue Anwendungen erschaffen. Mit dabei sind natürlich auch Intel-Tools, die diesen Software-Entwicklern dabei helfen sollen, ihre Programme bestmöglich auf die Intel-Plattform abzustimmen.

Dazu zählt beispielsweise der C++-Compiler, den es in einer Professional und Standard Edition gibt. Vor allem die Profi-Variante hat es in sich: Volle Multithread-Unterstützung für paralleles Programmieren, was zum Beispiel automatisches Multithreading umfasst, aber auch Vektorisierung, OpenMP oder Loop Unrolling. Darüber hinaus bietet die Compiler-Suite leistungsstarke C++-Bibliotheken für noch mehr Parallelismus, mathematische Funktionen und Multimediaanwendungen.

Aber nicht nur den Mac-kompatiblen C++-Compiler hat Intel zu bieten, sondern auch Intel Threading Building Blocks, Intel Integrated Performance Primitives und Intel Math Kernel Library, die allesamt perfekt auf den Intel C++-Compiler für Mac OS X abgestimmt sind.

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