International Supercomputing Conference 2011 in Hamburg

veröffentlicht von am 15. Juni 2011 (0) Kommentare

Letzte Woche erreichte mich eine E-Mail des werten Kollegen James Reinders mit folgendem Inhalt:

Oliver,

I am going to be at International Supercomputing in Hamburg later this month (June 19-22).

If by chance you will be attending as well, perhaps we can get a little time to talk.  I  have some press events Monday to help with (you would be welcome to attend), and I’ll be in the booth with demos much of the remaining time. Primarily talking about Intel MIC (Many Integrated Cores).

I hope to see you again if you will be in Hamburg as well.

- James

Das sind natürlich interessante Infos, und daher wäre eine Reise in den hohen Norden sicherlich ein gute Idee. Vor allem auch deshalb, weil nicht nur Intel einen Stand auf der ISC11 hat, sondern ein großes Angebot an Vorträgen und weiteren Ausstellern zur Auswahl stehen. Highlights sind dabei folgende Dinge:

  • Am Sonntag, 19. Juni werden den ganzen Tag Workshops angeboten, die teilweise gleichzeitig abgehalten werden und die sich mit Themen befassen wie “Debugging & Optimizing Parallel Programs”, “Parallel Programming using the Global Arrays Toolkit”, “Linpack on Future Manycore & GPU based systems” und vielem mehr. Die Workshops dauern jeweils drei bis vier Stunden und sollen fundiertes Wissen rund um HPC liefern.
  • An den Tagen 2 bis 5, also vom 20. bis 23. Juni, findet die eigentliche Supercomputing-Konferenz statt. Das Programm ist reichhaltig und spannend zugleich: es geht um Transpeta-Flops, heterogene HPC-Systeme, HPC-Anwendungen, einen Crash-Kurs in Sachen HPC, eine GPU-Debatte, HPC & Cloud Computing und weitere zahlreiche Sessions.
  • Parallel zu den Konferenzvorträgen bietet die ISC11 auch einen großen Ausstellerbereich, wie man ja der Mail von James entnehmen kann. Diese “Exibition Area” öffnet am Montag um 15:00 Uhr ihre Pforten und schließt diese wieder am Mittwoch um 18:00 Uhr. Dort trifft man neben Intel bekannte Firmen/Aussteller wie Acer, AMD, Bull, Dell, Fraunhofer Institut, Hewlett-Packard, IBM, Microsoft, QLogic, Samsung, T-Systems und viele andere. Genug Ansprechpartner also für interessante und erschöpfende Gespräche.

Tickets sind noch erhältlich, die Preise für die ISC11 schwanken für die komplette Veranstaltung zwischen 300 Euro (Studenten) bis 1.320 Euro (Industrie-Vertreter). Aber auch Tagestickets sind käuflich zu erwerben, die zwischen 100 Euro und 440 Euro kosten.

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Facebook-CTO ist mit aktuellen Prozessoren unzufrieden

veröffentlicht von am 26. Juni 2009 (0) Kommentare

Gestern fand im schönen San Francisco die von Gigacom Network organisierte Structure 09 statt, eine Eintageskonferenz, die sich dieses Mal mit dem Thema Cloud Computing beschäftigte.

Zu den Anwesenden und Vortragenden gehörte auch Jonathan Heiliger, seines Zeichens Vice President of Technical Operations der Social-Media-Plattform Facebook. Heiliger diskutierte mit Om Malik, Gründer von Gigacom Network, die Frage, wie viel Infrastruktur solch eine riesige Plattform wie Facebook benötigt und wie sich diese in Sachen Server- und Datenbankzugriffe beherrschen lässt.

In diesem Zusammenhang berichtete Mister Heiliger unter anderem darüber, dass sich Facebook aus Performance- und Skalierungsgründen neue Server mit den aktuellen Prozessoren angeschafft hat, um dem steigenden Ansturm von Facebook-Anwendern besser gerecht zu werden. Jedoch empfindet er die Mehrkosten wohl nicht als gerechtfertigt, da seinen Worten zufolge die Performance durch die neuen Chips zu wenig zugelegt hat. Außerdem merkte er an, dass Facebook die gegenüber der Presse propagierten Leistungsschübe bei der Performance ihrer Applikationen nicht sieht.

So weit, so gut. Dabei beschleicht mich das Gefühl, dass es sich Facebook damit ein wenig zu leicht macht. Denn die aktuellen Prozessoren skalieren nur dann wirklich, wenn die betreffenden Serveranwendungen das Leistungspotenzial der Rechnerfarm auch vernünftig ausnutzen. Ich gehe mal davon aus, dass sich Jonathan Heiliger und seine Mitarbeiter schon mal mit dem Thema HPC-konforme Anwendungen beschäftigt haben. Oder, Jonathan?!

(via computerworld.ch)

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