Intel unterstützt Software-Entwickler mit 1 Million Dollar

veröffentlicht von Michael Hülskötter am 1. März 2010 (0) Kommentare

Ok, ihr Software-Entwickler da draußen, jetzt solltet ihr gut aufpassen: Intel hat einen Fonds eingerichtet, mit dessen Hilfe im Laufe der nächsten Monate (sprich: bis Ende des Jahres) insgesamt eine Million US-Dollar ausgeschüttet werden sollen. Damit will der Chip-Hersteller die Entwicklung neuer, mobiler Anwendungen für Netbook und so weiter beschleunigen und ermöglichen. Der Name dieses brandneuen Programms lautet Intel Atom Developer Program Million Dollar Development Fund. Ich nenne das hier mal der Einfachheit halber IADP-MDDF.

Der Fonds steht allen Software-Entwicklern offen – also vom Einzelkämpfer über mittelständische Entwicklerfirmen bis hin zu großen Softwareschmieden. Neben der finanziellen Unterstützung werden die teilnehmenden Entwickler auch mit der notwendige Hardware seitens Intel versorgt, also mit brandneuen Netbooks, damit ihr eure mobilen Anwendungen auch plattformgerecht testen könnt. Ziel des IADP-MDDF sind innovative Apps, die den mobilen Formfaktor eines Netbooks noch stärker berücksichtigen und das mobile Erlebnis mit solch einem Gerät weiter verbessern sollen.

Der IAPD-MDDF setzt sich aus einer Vielzahl von Einzelmaßnahmen zusammen. Die ersten drei stehen bereits fest und während der nächsten Monate zur Verfügung:

Fast Track 2010: Für ganze schnelle Entwickler ist dieses Sub-Programm gedacht. Die Idee dahinter: Die ersten 250 Anwendungen, die zwischen dem 1. und 31. März 2010 bei Intel eingereicht werden und den Validierungsprozess erfolgreich durchlaufen, erhalten eine Art Bonus in Höhe von 500 Dollar (nicht-US-Entwickler bekommen das Geld natürlich in der jeweiligen Landeswährung ausbezahlt). Und klar, dass diese Apps direkt im Intel AppUp Center landen und ab dem ersten Tag Umsatzerlöse erzielen können.

Dollars for Download 2010: Die ersten 100 Anwendungen, die Software-Entwickler vom 1. bis 31. März an Intel schicken und die den Validierungsrichtlinien entsprechen, erhalten für die Dauer von vier Monaten einen Zuschlag, der den Umsatz in dieser Zeit entsprechend erhöht. Das betrifft sogar kostenlose Apps! In Zahlen ausgedrückt bedeutet dies: Für jede runtergeladene App bekommt der Entwickler 2 Dollar (resp. denselben Betag in seiner Landeswährung) gutgeschrieben, allerdings nicht mehr als 5.000 Dollar für jede kostenlose Anwendung und 25.000 Dollar pro Bezahl-App. Dabei spielt es übrigens keine Rolle, wie viele Netbook-Apps ein Entwickler einreicht. Das betrifft Fast Track 2010 ganz genauso.

Intel Atom Developer Challenge: Intels Entwicklerwettbewerb geht in die nächste Runde und lockt mit einer Reihe attraktiver Preise. Am 9. März gibt es hier auf diesem Sender mehr Informationen dazu.

Ach ja: Wichtige Infos zum Intel Atom Developer Program, zu den Validierungsrichtlinien, zum notwendigen SDK und zum brandneuen Linux-Derivat MeeGo findet ihr per Mausklick auf den jeweiligen Link.

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Scott Apeland über Intel AppUp, IADP und MeeGo

veröffentlicht von Michael Hülskötter am 25. Februar 2010 (0) Kommentare

Vor ziemlich genau einer Woche fand während des Mobile World Congress ein wirklich toller Techtalk mit Steve “Chippy” Paine, Sascha Pallenberg und Scott Apeland von Intel statt. Während dieses lockeren und informativen Gesprächs gab es vor allem für Entwickler mobiler Anwendungen für Netbook & Konsorten eine Menge nützlicher Einblicke, die Scott freizügig gewährte. Zu meinen Glanzlichtern zählen unterer anderem folgende Erkenntnisse:

  • Die Entwicklung des Intel App Stores erforderte ungefähr 100 Tage (und einige Nächte) und es waren rund 75 Leute in das Projekt involviert. Keine schlechte Quote für einen kompletten App Store, oder?!
  • Das zugehörige AppUp-SDK wurden bereits rund 8.000-mal vom Intel-Server abgerufen, was eine wirklich beachtliche Zahl ist. Und das führte innerhalb der ersten 30 Tage nach Veröffentlichung des SDK zu rund 300 Anwendungen, die den Weg zu Intel fanden. Klar, das waren erst mal bereits bestehende Windows-Anwendungen, aber nach und nach kommen auch ganz neue Apps bei Intel an, die den Formfaktor Netbook besser berücksichtigen.
  • Noch in diesem Jahr wird es erste OEM-AppUp Center geben, für die Intel eine Art Framework bereit hält, sodass interessierte Netbook-Hersteller ihren eigenen Netbook-Store auf ihren Geräte vorinstallieren können. Denn nur dann wird der Verkauf von Netbook-Apps auch erfolgreich sein (siehe iPhone).
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M-Days 2010: Wolfgang Petersen über Intel AppUp Center

veröffentlicht von Michael Hülskötter am 31. Januar 2010 (1) Kommentar

Auf den diesjährigen M-Days, die in der BMW Welt zu München stattgefunden haben, stand unter anderem Wolfgang Petersen von Intel auf der Bühne, um seine Sicht der Dinge auf Netbook-Apps, den Intel AppUp Center und die daraus resultierenden Chancen für Software-Entwickler darzulegen. Und für ein kleines Interview stand mir Wolfgang hinterher auch noch zur Verfügung.

Dabei hat er mir verraten, wie die Killer-App für Netbooks aussehen könnte. Und dass diese am allerbesten aus Deutschland kommen sollte. Also, ihre Software-Entwickler da draußen: Schließt euch dem Intel Atom Developer Program an, programmiert die beste App für Netbooks und vielleicht kommt ihr schon bald in den Genuss des Titels “Killer-App-Schreiber für Netbooks”!

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Intel auf den M-Days 2010: Netbook-Apps und AppUp Center

veröffentlicht von Michael Hülskötter am 27. Januar 2010 (2) Kommentare

Heute Abend beginnt mit dem Mobile Zeitgeist München Mixer unsere “mobile Woche”, die Donnerstag und Freitag ihre Fortsetzung auf den M-Days 2010 findet. Diese “Kongressmesse” soll heuer noch größer werden als im vorigen Jahr, was sich schon an der vorgesehenen Besucherzahl ausdrückt: Bis zu 1.400 Konferenzteilnehmer werden erwartet, weshalb das Kongressprogramm deutlich ausgedehnt wurde. Außerdem wird es ein Public Forum geben, auf dem weitere Themen zur Sprache kommen. Dieses offene Plenum steht im Gegensatz zum Kongress jedem Messebesucher offen (Tickets hierfür kosten an der Kasse 20 Euro).

Intel wird auf den M-Days vertreten sein, und das in zweierlei Hinsicht: Zum einen zeigt der Chip-Hersteller innerhalb des Ausstellerbereichs seine neuesten Projekte in Sachen Mobile Computing, namentlich das Intel AppUp Center, also den auf der CES 2010 vorgestellten App Store. Dazu gehören natürlich die passenden Informationen rund um das Intel Atom Developer Program (IADP), für das ihr euch anmelden müsst, um eure Anwendungen im Intel AppUp Center einstellen zu können.

Darüber hinaus wird Wolfgang Petersen zu Wort kommen. Wolfgang ist einer der führenden Köpfe rund um IAPD und Intel AppUp bei Intel Deutschland. In seiner 10-minütigen Präsentation innerhalb der Session “Open Mobile: Innovation – from Networks to Apps” am Freitag ab 10:00 Uhr im Kongressbereich wird er zeigen, dass das Ecosystem Netbooks große Chance für Software-Entwickler bietet. Das hat vor allem mit dem Mehrwert “Mobile Apps” und der daraus resultierenden Einnahmequelle zu tun.

Es gibt also diverse gute Gründe, auf die M-Days zu kommen. Am Intel-Stand gibt’s nämlich schicke, neue Netbooks mit Pine-Trail-Technik, auf denen Moblin 2.1 zu sehen sein wird, der Intel AppUp Center sowie einige der ersten Netbook-Apps, die dort bereits verfügbar sind. Darüber hinaus sollten interessierte Software-Entwickler die Chance ergreifen, um mit Intel über die Möglichkeiten des Atom Developer Program zu reden und darüber, wie sich mit mobilen Anwendungen für Netbooks Geld verdienen lässt. Die Session von Wolfgang ist sicherlich ebenfalls besuchenswert – falls man einen Konferenzpass sein Eigen nennt.

Und nicht zuletzt ist solch eine Veranstaltung natürlich eine prima Networking-Gelegenheit. Man kann alte Bekannte wiedersehen, neue Leute kennen lernen und möglicherweise auch interessante Projekte auftun.

Ach ja: Auf den M-Days wird der erste Mobile Monday des Jahres stattfinden (und das an einem Donnerstag!). Als Thema steht eine Demo Night im Vordergrund, auf der fünf Startup-Unternehmen innerhalb von fünf Minuten ihre Geschäftsmodelle oder ähnliches vorstellen dürfen. Am Ende gibt es einen Gewinner, dem neben Ruhm und Ehre vier Karten für die Mobile Media Night sowie diverse Erwähnungen auf den MoMo-Postillen winken.

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Intel Atom Developer Program geht in die nächste Phase

veröffentlicht von Michael Hülskötter am 10. November 2009 (1) Kommentar

Ich komme gerade aus einer Telefonkonferenz mit Intel, in der es um die nächste Phase des Intel Atom Developer Program (IADP) ging. Im Wesentlichen drehte es sich um Folgendes:

Ab sofort steht eine Alpha-Version des IADP Software Development Kit (SDK) zur Verfügung, das zunächst C und C++ unter Windows und C unter Moblin unterstützt. Für künftige Versionen des SDK sind natürlich weitere Runtimes vorgesehen.

Das Alpha-SDK umfasst: Autorisierung, Crash Reporting und eine Emulationssoftware, mit der sich der künftige Consumer-App-Store emulieren lässt. Damit die Entwickler überprüfen können, wie ihre Software im App Store einmal aussehen wird. Mit dem Alpha-SDK können Entwickler ihre Netbook-Apps testen und debuggen, und sobald die Betaversion des SDK im Laufe des nächsten Monats vorliegt, können die Anwendungen in den vorläufigen Store übertragen werden. Damit können teilnehmende Programmierer bereits in den Genuss erster Einnahmen kommen, sobald der App Store eröffnet sein wird.

Für alle, die lieber gucken als lesen, steht ein Video zur Verfügung, das das SDK erläutert.  Dort kann man sich auch für das IADP registrieren und das Alpha-SDK auf seinen Rechner laden, um es dort zu installieren. Für alle ungeklärten Fragen hat Intel dem IADP ein eigenes Forum spendiert, in dem Intel-Spezialisten mit ihrem Wissen zur Verfügung stehen. BTW: Hiier auf der TechEd Europe 2009 könnt ihr euch in Halle 4.2 am Intel Stand V1/V2 auch für das IADP anmelden. Dann gibt’s sogar ein schickes T-Shirt mit der Aufschrift “Legends Wanted” dazu.

Ich will in dem Zusammenhang nochmals an die Intel Atom Developer Challenge erinnern, die besonders kreative und fleißige Entwickler sucht, die ihre eigene Vision einer Netbook-App realisieren. Das Tolle dabei: Die ersten 100 lauffähigen Anwendungen werden mit einem brandneuen Netbook prämiert, und die Entwickler der besten Ideen und Apps werden von Intel nach San Francisco auf die Games Developer Conference eingeladen, wo ihre Netbook-Programme vorgestellt und ausgezeichnet werden.

Ach ja: Falls ihr zur Twitter-Gilde zählt, solltet ihr dem IADP-Twitterstream folgen. Dann seid ihr stets auf dem Laufenden.

Fazit: Der Intel App Store kommt in großen Schritten auf uns zu, der es vor allem kleineren Software-Entwicklern ermöglichen wird, Netbook-Apps gegen Geld im Intel App Store zu verkaufen. Dafür gegben sie 30 Prozent ihrer Einnahmen an Intel ab, die dafür wiederum Marketing für den Store betreiben, ein Bewertungssystem implementieren und viele andere Dinge mehr.

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MDC09: Videoclips rund um das Intel Atom Developer Program

veröffentlicht von Michael Hülskötter am 27. Oktober 2009 (3) Kommentare

So, ihr lieben Leute, das Mobiledevcamp Munich 2009 kommt in großen Schritten auf uns zu, und ein Teil des Barcamps wird aus dedizierten Sessions bestehen, die sich mit Intel-Entwickler-Themen beschäftigen. Dazu gehören auch Infos zum brandneuen Intel Atom Developer Program (IADP), das sich an Software-Entwickler richtet, die mobile Anwendungen für Netbooks, MIDs und Co. programmieren wollen.

Zu dem Thema habe ich ja schon eine ganze Menge auf diesem Sender erzählt. Heute aber sollen mal ein paar andere Leute zu Wort kommen, die dazu auch etwas zu sagen haben. Und das sehr modern, nämlich in Form von kurzen Videoclips. Viel Spaß dabei!

  • Den Anfang macht Bill Pearson, der einen Teil des Intel Software Network zu verantworten hat und sich derzeit hauptsächlich mit dem IADP beschäftigt. Video ab.
  • Natürlich kommt auch unser lieber Kollege Sascha Pallenberg zu Wort, der so viel zum Thema Netbooks und IADP zu erzählen hat. Sascha kann zwar leider nicht auf dem Mobiledevcamp dabei sein, wird aber von Roland Quandt bestens vertreten. Video ab.
  • Für alle, die es noch nicht gehört haben sollten: Intel verspricht den ersten hundert Software-Entwicklern, die eine lauffähige Netbook-App einreichen, ein schickes Netbook. Und die allerschicksten Applikationen werden auf der CES 2010 vorgestellt, auf die die zugehörigen Programmierer natürlich eingeladen werden. Video ab.
  • So, wer jetzt dem IADP beitreten will, dem sei folgendes Video empfohlen. In genau 2:45 Minuten lernt ihr alles über das Programm, was sich dahinter verbirgt und was man als Software-Entwickler davon hat. Video ab.
  • Zum Schluss habe ich noch ein echtes Schmankerl (bay. für Leckerbissen) für euch. Sascha Pallenberg und Steve “Chippy” Paine (der übrigens auch auf dem Mobiledevcamp sein wird) geben sehr launig ihre Sicht der Dinge hinsichtlich der Frage “Netbook oder MID?” wieder. Sehr lohnenswert, sehr lehrreich, sehr unterhaltsam. Video ab.
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