Intel und Rapidmind gemeinsam in Sachen Multicore

veröffentlicht von Michael Hülskötter am 26. August 2009 (1) Kommentar

Intel hat kürzlich die Multicore-Schmiede Rapidmind akquiriert. Da könnte man im ersten Moment die Frage stellen: “Warum tut Intel so etwas?” Schließlich gibt der Prozessorhersteller seit vielen Jahren große Dollarbeträge für Tools aus, die Software-Entwickler dabei helfen sollen, ihre Anwendungen für die zahlreichen Intel-Plattformen zu optimieren. Sieht man sich aber das Portfolio von Rapidmind etwas genauer an, wird schnell klar: Dieser Zusammenschluss folgt einer klaren Logik und bietet für beiden Seiten große Vorteile.

Zum einen werden die Rapidmind-Produkte und Lösungen in Zukunft von Intel vermarktet, was deren Reichweite natürlich drastisch erhöht. Zum anderen kommt Intel in den Genuss, die volle Bandbreite – sowohl technologisch als auch ressourcen-seitig – von Rapidmind zu nutzen. Und das geht meines Erachtens in diverse Richtungen.

Rapidmind-Tools wie Code Optimizer, Load Balancer, Data Manager und Diagnostics sind möglicherweise sehr gute Ergänzungen zu den vorhandenen Intel-Werkzeugen wie Parallel Studio, Thread Checker und Intel TBB. Vor allem, wenn man die Bandbreite der unterstützten Hardware seitens der Rapidmind-Tools genauer betrachtet: Ok, AMD-Prozessoren wird Intel wohl nicht im Visier haben, aber Grafiklösungen wie die kommende Larrabee-Plattform waren für Intel sicherlich ein wichtiger Kaufgrund.

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Cilk: parallele Programmierung mit intelligenten Ansätzen

veröffentlicht von Michael Hülskötter am 3. August 2009 (0) Kommentare

Ein Besuch der Intel-Software-Blogs brachte mich auf einen Beitrag, den Parallel-Guru James Reinders unter der Überschrift “Cilk + Intel” vor kurzem veröffentlicht hat. Cilk? Noch nie gehört. Na, dann mal flugs in Wikipedia eingetippt. Dabei kam folgender Einstiegssatz zum Vorschein:

Cilk is a general-purpose programming language designed for multithreaded parallel computing.

Hey, dachte ich, das ist doch ein prima Thema für mein Blog. Also, dann schnell mal geguckt, was Cilk und Intel gemein haben (neben der Absicht, die parallele Programmierung unter C/C++ zu vereinfachen:

If you’ve visited cilk.com today, you see that the Cilk engineering team has joined Intel.

Das heißt also, Intel und Cilk machen jetzt gemeinsame Sache?! Sieht ganz danach aus. Denn wie sagt James zusammenfassend:

Cilk technology will complement other methods we have had great success with – including OpenMP and Intel Threading Building Blocks.

Aha, das bedeutet, dass Cilk++ eine prima Ergänzung zu den Intel-Tools wie Parallel Studio oder Intel TBB bedeutet? Soll wohl so sein. Doch was steckt hinter Cilk++ und was sind die Merkmale dieser Programmiersprache?

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“Nero unterstützt bereits seit der Version 7 Multithreading”

veröffentlicht von Michael Hülskötter am 30. März 2009 (0) Kommentare

Das Thema Multithreading steht bei weitem noch nicht überall auf der Agenda, obwohl Mehrkernprozessoren wie der Pentium D den Massenmarkt schon seit etwa vier Jahren bereichern. Umso erstaunlicher ist es, dass nach wie vor nur ein Bruchteil der bestehenden Software zwei oder mehr Prozessorkerne optimal nutzt. Klar, Betriebssysteme wie Windows Vista oder auch das künftige Windows 7 unterstützen von Haus aus Multicore-Plattformen, wirklich effizient skalieren die meisten Softwaretitel aber nicht.

Jedoch gibt es mehr und mehr Ausnahmen von der Regel, wie ich ja hier schon anhand der Beispiele Nik Software, Crytek, Cakewalk und DivX gezeigt habe. Dazu gehört auch Nero, die schon seit der Version 7 ihrer Suiten Multithreading betreibt. Seitdem werden die Software-Titel wie Nero 9 immer weiter optimiert, um eine bestmögliche Ausnutzung der Hardware-Kapazitäten gewährleisten zu können. Hierfür arbeitet Nero sehr eng mit Intel zusammen, um in diesem Bereich optimale Ergebnisse erzielen zu können.

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TU München verstärkt ihr Multicore-Engagement

veröffentlicht von Michael Hülskötter am 10. Dezember 2008 (0) Kommentare

Erst am Freitag habe ich mich mit der Frage beschäftigt, warum in diesem Land zu wenig Geld und zu wenig Ressourcen in Sachen Multicore-Ausbildung gesteckt werden. Allerdings setzen einige Universitäten und Fachhochschulen bereits auf die Mehrkerntechnik und haben ihre Lehrpläne dahingehend optimiert.

So wie die TU München, die schon seit längeren mit Intel in Sachen Multicore-Programmierung zusammenarbeitet. Hierzu habe ich auf Blip.tv ein sehenswertes Video mit Professor Doktor Arndt Bode gefunden, dem Vizepräsidenten der Technischen Uni zu München.

In diesem sechsminütigen Videochat erfährt man diverse aufschlussreiche Dinge:

  • Nicht nur Informatikstudenten sollten sich mit dem Thema Multiprozessor-Architektur beschäftigen, sondern auch die anderen Fakultäten. Und klar, programmieren für mehrere CPU-Kerne sollten sie auch können.
  • Steigerungsraten in Sachen Rechenleistung lassen sich nur noch mithilfe mehrerer Prozessorkerne erzielen und der damit einhergehenden Threads, die parallel verarbeitet werden können. Denn die Zeiten der Gigahertz-Mania sind endgültig vorbei (sic!).

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