Nicht verpassen! Intel Tweet-up am 13.10.2011 in München
Noch haben wir ein paar Plätze frei für das Intel Tweet-up am kommenden Donnerstag Nachmittag (ab 17:00 Uhr) im Münchner Augustinerkeller. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 begrenzt, deshalb sollten Sie mit Ihrer Anmeldung per E-Mail nicht zögern!
Und hier die wichtigsten Infos dazu:
Was ist ein Tweet-up?
Ein Tweet-up ist ein meist spontanes, lockeres Get-together zum gemeinsamen Kennenlernen, zum Austauschen von Ideen, Anregungen und natürlich auch Visitenkarten. Ursprünglich wurden solche Veranstaltungen sehr kurzfristig per Twitter bekannt gegeben. Das machen wir auch. Aber die Leser dieser Blog-Seite haben den Vorteil, dass sie sich schon jetzt anmelden können.
Was erwarte Sie?
Wir werden uns zusammen mit Intel-Experten über die Themen unterhalten, die Sie interessieren. Das kann sich um Software-Entwicklung im weitesten Sinne drehen, aber auch um Meego, Tablets, Atom-Prozessoren oder Mobile Apps.
Bei Interesse erfahren Sie von Fritz Gerneth (Intel) alles über Lösungen auf Grundlage der Atom-Prozessor-Architektur im Bereich „In-Vehicle Infotainment“. Christoph Jechlitschek (Intel) würde sich gerne über Qt/QML, MeeGo sowie Tizen und HTML5 mit Ihnen unterhalten. Zudem kommt Andreas Breitschopp, Fachmann für Softwareberatung und -entwicklung, der Ihnen gerne die Vorzüge des Intel Black Belt-Programms erläutert.
Dürfen nur Entwickler kommen?
Nein, die Veranstaltung wendet sich an alle Interessierte, ganz gleich, ob Sie Developer, Blogger, Journalist oder IT-Fachmann im Unternehmen sind: Sie sind herzlich eingeladen.
Machen interessante Gespräche nicht sehr durstig?
Doch, davon haben wir auch schon gehört. Deswegen spendieren wir auch ein leckeres Bier oder eine Schorle.
Wann geht es los, wann endet es?
Wir treffen uns um 17.00 Uhr in den Gasträumen des Augustinerkellers. Ein kleines Intel-Fähnchen zeigt Ihnen den richtigen Tisch an. Das Ende ist offen, schön wäre aber, wenn Sie sich mindestens zwei Stunden Zeit nehmen würden.
Muss ich mich per E-Mail anmelden?
Sie müssen nicht, aber das wäre von Vorteil, denn die Teilnehmerzahl ist begrenzt. So haben wir im Vorfeld einen besseren Überblick zur Zahl der Gäste und können bei Bedarf einen größeren oder auch kleineren Tisch nehmen. Das ist allemal besser als ein ungemütliches „Stühlerücken“, wenn es gerade spannend wird. Schreiben Sie einfach eine E-Mail an oliver[at]ibelshaeuser.com, Stichwort „Tweet up“. Wenn das bis Dienstag Abend, 19.00 Uhr, passiert, haben Sie einen Platz sicher. Wir freuen uns auf Sie!
Tizen beerbt MeeGo: Intel und Samsung setzen auf HTML5, Javascript und Co.
Auf dem Mobile World Congress 2010 kündigten Nokia und Intel an, eine gemeinsame Mobilplattform namens MeeGo voranzutreiben. Auf dem MWC 2011 folgte dann der Ausstieg Nokias aus dem gemeinsamen Projekt, der künftigen Plattform ihrer Wahl wegen, Windows Phone von Microsoft. Und seit kurzem steht fest, dass Intel und Samsung gemeinsam mit der Linux Foundation ein neues mobiles Betriebssystem entwickeln werden, das sich Tizen nennt und das künftig auf Tablets, Netbooks und in weiteren Geräteklassen wie Fernsehern und Autos laufen soll.
Das Besondere an Tizen wird sein plattformübergreifender Einsatz sein. Zwar basiert es nach wie vor auf Linux, die Technik darüber ist allerdings webbasiert und heißt HTML5. Dies ist ein logischer wie auch notwendiger Schritt, denn das Thema “Crossplatform Software Development ” lässt sich am besten mit dem Einsatz standardisierter und geräte-unabhängiger Techniken vorantreiben. Und dazu gehört HTML5 zweifelsohne. Darüber hinaus wird Tizen ein eigenes SDK spendiert bekommen, mit dem sich in Zukunft mobile Apps entwickeln lassen.
Neben den Webtechniken wie HTML, Javascript und CSS wird es auch ein Application Framework geben, das mithilfe geeigneter APIs die Entwicklung hybrider Anwendungen aus den Bereichen Location Based Services, Messaging, Multimedia, Netzwerke, Social Media und mehr erlaubt.
Da für den erfolgreichen Vertrieb von mobilen Anwendungen auch ein komplettes Ökosystem erforderlich ist, planen Intel, Samsung und weitere Partner einen Tizen-Appstore, in dem Entwickler ihre Programme verkaufen können. Hierfür wird das WAC Application Framework unterstützt.
Ach ja: Da Intel hinter diesem Projekt steht, werden wir möglicherweise auf dem Tweet-up das ein oder andere darüber hören. Dieses Treffen findet nächste Woche am 13. Oktober in München statt. Weitere Infos dazu werden wir Ihnen hier oder im zugehörigen Twitter-Kanal zukommen lassen. Seien Sie also gespannt…
Intel AppUp Developer Program (IADP) jetzt auch in deutscher Sprache!
Kurz vor dem Wochenende eine Meldung, die zwar nicht primär mit Multicore-Programmierung zusammenhängt, deutsche Entwickler (nicht nur aus dem Mobile-Bereich) aber dennoch freuen dürfte:
Intel hat in dieser Woche bekannt gegeben, dass das Intel AppUp Developer Program (IADP) ab sofort auch in deutscher Sprache verfügbar ist. Damit können Entwickler über http://appdeveloper.intel.de nicht nur sämtliche Informationen des IADP in deutscher Sprache abrufen, sondern auch deutschsprachige Applikationen für Windows- und MeeGo-betriebene Netbooks sowie für MeeGo-basierte Tablets zur Validierung einreichen. Allein in Deutschland konnte Intel bislang über 2,5 Millionen verkaufte Netbooks zählen, weltweit sogar über 70 Millionen.
Mit der Ankündigung, dass Acer, Asus, Samsung und Lenovo noch im Laufe des zweiten Halbjahres 2011 neue MeeGo-basierte Netbooks und Tablets ausliefern, eröffnet sich zudem ein neuer attraktiver Absatzmarkt für mobile Anwendungen. Das IADP bietet deshalb mit dem Intel AppUp Application Fund zahlreiche Anreize und Fördermöglichkeiten um diese Potenziale zu nutzen – lokale Entwickler haben es nun noch leichter, sich mit ihren Anwendungen frühzeitig auf einem zukunftssicheren Markt zu positionieren.
Teilnehmer am Intel AppUp Developer Program vertreiben ihre Apps über das Intel AppUp Center. Gemeinsam mit zahlreichen Endverbraucher- und Partnerportalen – u.a die App-Stores von Samsung, Asus und Fujitsu, ebenso wie die Angebote von Dixons, Walmart oder PC WORLD – erreichen sie damit mehr als eine Million Konsumenten in über 30 Ländern. Durch die neuen MeeGo-Geräte von Acer, Asus, Samsung und Lenovo ist zudem mit einem Anstieg der Download-Zahlen zu rechnen.
Aktuell bietet das Intel AppUp Center bereits einen App-Store für Windows-Netbooks an und erweitert diesen nun um Anwendungen für MeeGo-basierte Netbooks und Tablets.
Mit Qt und MeeGo parallel programmieren
Eine Woche ist es nun her, dass ein tablet-fähiges MeeGo-Image als Vorab-Version zum Download bereit steht. Inklusive des MeeGo Tablet SDK 1.2, versteht sich. Das ist doch ein guter Grund, die Parallel-Fähigkeiten der Entwicklerumgebung Qt ein wenig genauer unter die Lupe zu nehmen, mit der sich ja auch MeeGo-Apps programmieren lassen.
- Mit der Qt-Klasse QThread können Threads auf Betriebssystemebene erzeugt werden, ohne dass man sich dabei um die darunter liegende Implementierung Gedanken machen muss. Das ist vergleichbar mit den Methoden pthread_create() unter Linux/MeeGo oder CreateThread() unter Windows. Der große Vorteil von QThread ist zweifelsohne die Plattformunabhängigkeit.
- Die Klasse QtConcurrent geht da einen Schritt weiter, indem ein Threadpool verwendet wird, der benötigte Threads erzeugen und damit mehrere Aufgaben nebenläufig ausführen kann. Dabei wird die Zahl der zu erzeugenden Threads von der Hardware begrenzt, sprich von den vorhandenen Prozessorkernen. Außerdem müssen mit dieser Methode Threads nicht permanent erzeugt und gelöscht werden, was den Overhead drastisch reduziert.
- Mit der Klasse QThreadPool, die eine Subklasse von QtConcurrent ist, lassen sich die möglichen Threads generieren und verwalten, die sich per ausgeklügeltem Algorithmus auf die jeweiligen Aufgaben verteilen lassen. Dabei kommt unter anderem das Worker-Stealing-Konzept zum Einsatz.
- Mit der Bool’schen Variablen QFuture lassen sich die Ergebnisse mehrerer Threads speichern und zu späteren Zwecken verwenden. Der Trick dabei: Falls ein benötigtes Ergebnis in QFuture noch nicht vorliegt, wird mit der weiteren Ausführung der Anwendung solange gewartet, bis das Ergebnis vorliegt. Dies funktioniert aber nur bei Threads, die unabhängig voneinander laufen und nicht gemeinsame Daten verwenden.
- Mit QMutex steht ein bekannter Sperrmechanismus in Qt zur Verfügung. Dabei stehen Threads im Vordergrund, die um Daten konkurrieren, was bei falschem Gebrauch von Threads zu Data Races oder Deadlocks führen kann.
- Mit der Klasse Qt Collection lassen sich mithilfe von QtConcurrent eine Reihe von Daten gleichzeitig bearbeiten. Dabei werden die einzelnen Operationen automatisch auf mehrere Threads verteilt, und mithilfe einer Variablen vom Typ QFuture wird überprüft, wann sämtliche Operationen beendet sind.
Und für alle, die noch mehr wissen wollen zu dem Thema und die an Beispiel-Code interessiert sind, sei diese umfangreiche Webseite empfohlen.
Nachtrag zu Meego & Blackbelt-Gewinnspiel
In diesem Blog-Beitrag dreht sich alles ums Gewinnen!
In der vergangenen Woche habe ich bereits kurz über Meego und das Entwicklergewinnspiel zu Meego-Apps gebloggt, das Sie sich wirklich nicht entgehen lassen sollten. Denn die Gewinnchancen stehen verdammt gut. In drei Schritten gelangen Sie ans Ziel:
- Zunächst sollten Sie sich das Intel AppUp SDK Suite 1.2 für Meego etwas näher anschauen. Intel bietet Ihnen Downloads für Windows und Linux . Zudem gibt es ein MeeGo 1.2 Tablet UX Pre-Alpha Release.
- Die Idee für die erste App ist bereits geboren und die ersten Code-Zeilen geschrieben? Prima, dann kommt der Intel VTune Amplifier XE for Meego ins Spiel, der ebenfalls als kostenloser Download für Windows oder Linux erhältlich ist (sofern Sie sich für das AppUp Developer Program angemeldet haben). Der Intel VTune Amplifier XE for Meego ist ein sehr leistungsstarkes Performance-Analyse-Tool mit Compiler und Runtime Libraries für Kryptographie und Multimedia. Zudem können Sie C++ Compiler für Meego downloaden.
- Code optimiert? Dann wollen Sie jetzt sicher Ihre App veröffentlichen. Dafür stehen Ihnen das AppUp Center Framework Intel AppUpSM Beta SDK for MeeGo und das Intel AppUpSM Center Client for MeeGo über das AppUp Developer Program zur Verfügung.Viel Erfolg!
Verpassen Sie nicht den Black Belt-Wettbewerb!
Und noch ein Klasse-Gewinnspiel, an das ich Sie gerne erinnere, da es in diesem Blog ja vornehmlich um Parallel-Programmierung geht: Das Black Belt „Defenders of the Code“-Programm geht in die entscheidende Phase. Zeigen Sie im Intel Software Network (ISN), dass Sie zum Thema Intel Advanced Vector Extensions (Intel AVX) etwqw zu sagen haben, und gewinnen Sie einen unvergesslichen Abend in München – inklusive Reisekosten natürlich. Der genaue Termin für das Get-together wird hier rechtzeitig bekannt gegeben. Auch hier: Viel Glück und Erfolg!
MWC: Intel pusht MeeGo für Tablets und startet Entwickler-Gewinnspiel
Kurzer Zwischenbericht vom MWC, dem Mobile World Congress in Barcelona. Der MWC ist sicherlich die wichtigste europäische Messe für Mobile Computing – und Intel konnte die Bedeutung des Events mit der Ankündigung der MeeGo-Oberfläche für Tablets unterstreichen.
MeeGo ist ein Linux-Betriebssystem für mobile Endgeräte wie Tablets und Smartphones. Erstmals wurde nun eine Vorabversion der Oberfläche auf einem Tablet-PC vorgestellt. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen, wie Sie sich selbst von diesem Video überzeugen können:
MeeGo bietet auf den Tablet-Computern eine intuitiv bedienbare Touch-Oberfläche, wobei der Anwender über dynamische Eingabefelder Funktionen und Programme steuert. Per Fngertipp hat der User Zugang zum Web und sozialen Netzwerken, Fotos, Musik und Video. Ein Videoplayer und Flash-Unterstützung integriert das System von Haus aus. Angetrieben wird MeeGo im Falle des Demo-Tablets von einem Atom-Prozessor, dessen Herzstück ein System-on-Chip (SoC) inklusive 32-Nanometer-Fertigung ist.
Die Strategie und die Idee hinter MeeGo können Sie in diesem Whitepaper nachlesen. Weitere News zu MeeGo vom MWC können Sie auf dieser Seite abrufen.
MeeGo aus Entwicklersicht und ein Gewinnspiel
Damit erhalten auch Entwickler den Startschuss, Apps für MeeGo zu entwickeln und einen schnell wachsenden Markt zu bedienen, denn Tablet-PCs mit MeeGo sollen noch in diesem Jahr auf den Markt kommen. Hinzu gesellen sich eine Menge unterschiedlicher Geräte von Partnerunternehmen, wie mein Kollege Sean vom Softtalk-Blog zu berichten weiß – unabhängig vom Nokia-Rückzug.
Der Intel Appstore AppUp Center für MeeGo ist ab sofort für MeeGo-Developer offen. Gefragt sind vor allem Tablet- und Netbook-Anwendungen.
Unter der Webadresse http://meego.com/developers hat Intel zudem eine zentrale Anlaufstelle für Entwickler im Web geschaffen – inklusive Tutorials, Samples und kostenlosen Tools wie dem MeeGo v1.1 SDK.
Übrigens: Eifrige Codeschreiber werden belohnt. Die ersten 100 Apps im Intel AppUp Center für MeeGo werden mit je 500 US-Dollar bedacht. Und für die besten 10 Apps gibt es nochmals je 1000 US-Dollar on-top. Das Gewinnspiel läuft bis zum 29. April 2011.
Lesetipp: Netbook-Apps unter MeeGo parallelisieren
Den besonders aufmerksamen Lesern des Software Dev Blog dürfte der Name Edmund Preiss nicht unbekannt sein. Edmund liefert immer wieder Beiträge rund um das Thema Parallelisierung für die Fachzeitschrift Elektronik Industrie, die dankenswerterweise sowohl offline als auch online verfügbar sind.
Sein aktueller Artikel beschäftigt sich im Grunde mit zwei Themen: Mobile und Multicore. Denn zum einen geht es um Atom-Prozessoren und zum anderen um das Parallelisieren von Netbook-Apps. Streng genommen funktioniert das Multithreaden von mobilen Anwendungen ganz ähnlich wie auf Notebook- oder Desktop-Plattformen. Allerdings widmet Edmund seinen Beitrag nicht der Entwicklung von Windows-Software, sondern der von linux-basierten Anwendungen.
Hierzu bietet Intel nämlich zwei spezielle Entwicklungssuiten, die sich beide im Linux-Umfeld einsetzen lassen. Die Tools nennen sich Intel Application Software Development Tool Suite und Embedded Software Development Tool Suite. Die Tools-Sammlungen unterscheiden sich vor allem im Debugger, nämlich dem JTag-Debugger.
Mithilfe von Edmunds Artikel lernt man die Hauptbestandteile der Entwicklersuites kennen. Das ist vor allem…
… der Intel C++-Compiler, der an die Besonderheiten der Atom-Prozessoren angepasst wurde,
… die IPP-Bibliothek, die mehr als 10.000 thread-sichere Funktionen für Multimedia-Apps umfasst,
… der VTune Performance Analyzer zum Aufspüren von Programmengpässen, also Hotspots,
… der Intel JTag-Debbuger, mit dem sich host-basiert Fehler aufspüren und eliminieren lassen,
… der Applikationsdebugger, der eine Ergänzung zum JTag-Debugger darstellt.
Klar, dass sich sämtliche Tools innerhalb der linux-typischen Eclipse-Umgebung einsetzen lassen. Das gewährt das gewohnte Entwickeln und Testen von mobilen Linux-Programmen für MeeGo und andere Derivate.


