Totgesagte leben länger: Microsoft veröffentlicht Silverlight 5

veröffentlicht von am 12. Dezember 2011 (0) Kommentare
Silverlight 5

Silverlight 5

Schau an: Still und heimlich hat Microsoft die neue Version 5 von Silverligt veröffentlicht, die nun zum Download bereit steht -  und zwar für Windows und Mac OS.

Microsoft hat ein paar Neuerungen eingebaut, die Games-Developer und Multimedia-Programmierer recht appetitlich finden könnten: Das neue Framework gewährleistet, dass H.264-Videos über die GPU-Unterstützung dekodiert und damit schneller und flüssiger ausgegeben werden. Auch 3D-Inhalte sollen von einer besseren GPU-Nutzung profitieren, weil die CPU entlastet wird.

Nette Features für eine Technologie, die Microsoft im vergangenen Jahr zugunsten von HTML 5 vermeintlich schon aufgegeben hatte. Solcherlei Gerüchte wurden aber schnell wieder dementiert. Dennoch stellt sich die Frage, ob es sich hierbei um die letzte Silverlight-Generation handelt. Dass Microsoft die neue Version geradezu heimlich und ohne Pressemitteilung veröffentlicht hat, gibt dieser Vermutung Nahrung. Letztlich bleibt es derzeit aber bei Spekulationen….

NT-AG lädt im Januar zum “Virtualisierungsgipfel”

Sicher ist dagegen, dass das 44. NT-Anwendertreffen samt Morning Event im Januar startet. Vom 23. bis zum 27. Januar 2012 finden das für Mitglieder der NT Anwendergruppe  kostenlose User-Meeting und das kostenpflichtige Morning-Event (99 Euro) statt. Beide Veranstaltungen sind Teil einer Roadshow in München, Köln, Sindelfingen, Zürich und Hamburg. Im Mittelpunkt steht dabei die Virtualisierung.

Den Anfang macht das so genannte Morning Event zum Thema VMware Troubleshooting (9.00 Uhr – 12.00 Uhr). Im Anschluss startet das kostenfreie NT-Anwendertreffen: (13.00 Uhr –17.00 Uhr). Dort werden folgende Aspekte beleuchtet: Systemmanagement (2012 – Ausblick), Windows Server 2008 R2 und Hyper-V, Microsoft Desktop Optimization Package, Virtual Desktop Infrastructure, XenDesktop sowie die Einbindung und Integration von nicht-Windows Devices.

Zu den genauen Terminen informieren Sie sich bitte über diese Webseite.

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Der Hype geht um: Windows Phone, Windows 8 und Windows Store im Fokus

veröffentlicht von am 9. Dezember 2011 (0) Kommentare

Eigentlich ist ja das Verbreiten von Hype-Themen der Apple-Jüngerschar vorbehalten. Aber was sich gerade im digitalen Universum in Sachen Microsoft abspielt, dürfte selbst jahrelange Windows-Anwendern ein wenig in Erstaunen und Euphorie versetzen. Denn betrachtet man die globale Berichterstattung zu Windows Phone, Nokia Lumia 800 und ganz aktuell die Ankündigung des Windows Store für künftige Windows-8-Metro-Apps, muss man sich schon ein wenig verwundert die Augen reiben. Denn dass Microsoft in Sachen Mobile wohl doch noch mal die Kurve kriegt (auch in Kooperation mit Nokia), ist schon sehr bemerkenswert und wird die Branche erleichtert aufseufzen lassen. Denn eine Allmacht Apple/Google will doch keiner hier.

Und so wie es aussieht, scheint Microsoft mit dem Windows-8-konformen Appstore Großes zu planen. Anders ist zum einen der frühe Öffnungstermin nicht zu erklären (zeitgleich mit einer ersten öffentlichen Beta von Windows 8, die für das Frühjahr 2012 anberaumt ist), und zum anderen die zugehörigen Regeln und Regularien, die man so von anderen Appstores nicht kennt. Dazu gehört beispielsweise eine Gewinnverteilung im Verhältnis 80 (Entwickler) zu 20 (Microsoft). Okay, diese Regelung tritt erst in Kraft, wenn eine App mehr als 25.000 Dollar umgesetzt hat. Das ist aber ein echter Anreiz, erfolgreiche, umsatzstarke Anwendungen für Windows 8 zu entwickeln.

Zum anderen verfolgt Microsoft mit dem Windows Store einen ähnlichen Ansatz wie mit dem Windows Phone Marketplace: mobile Bezahlapps können zunächst als Testversion auf den mobilen Rechner geladen werden, bevor man zur Kasse gebeten wird. “Try before buy” nennt sich das und gibt beiden Seiten ein gutes Gefühl: der zahlende Kunde weiß, was er bekommt, und der Entwickler kann sich sicher sein, dass es weniger Enttäuschungen gibt und er damit möglichst keine schlechten Bewertungen für seine App bekommt. Aber auch mit In-App-Verkäufen, Abonnements und kostenlosen Apps will sich Microsoft kooperativer zeigen als andere App-Betreiber. Und der Einsatz eigener Verkaufsplattformen ist ebenfalls im Gespräch. Wer es genauer wissen will, dem sei dieser MSDN-Link empfohlen.

Aber auch mit den Mitgliederbeiträgen verhält es sich etwas anders beim Windows Store: So sollen für kleinere Entwicklerbuden und Einzelentwickler lediglich 49 Dollar im Jahr fällig werden, größere Unternehmen zahlen 99 Dollar. Und um das ganze Thema rechtzeitig anzuschieben, veranstaltet Microsoft bereits einen ersten Entwicklerwettbewerb, der mit diversen Anreizen wie einer Topplatzierung im Windows Store, diversen Windows-8-Tablets und zwei Jahre kostenfreiem Windows-Store-Zugang zum Mitmachen animieren will. So kann das mit Windows 8 auf jeden Fall etwas werden.

Und wer lieber guckt als liest, der sollte sich dieses Video zu Gemüte führen


Via Windows Store gelangen ab 2012 Metro-Apps auf Tablet & Co.

Via Windows Store gelangen ab 2012 Metro-Apps auf Tablet & Co.

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Trend Report 2011: Andreas Balzer gibt Antworten zu Tools, Programmiersprachen und mehr

veröffentlicht von am 14. November 2011 (1) Kommentar

Neue Woche, neue Ausgabe des Trend Report 2011 – dieses Mal mit Andreas Balzer, Teilnehmer des Microsoft Student Partner-Programms.

Software Dev Blog: Herr Balzer, mit welchem Satz reagieren Sie auf das Vorurteil „Programmieren ist der langweilige Zeitvertreib von Nerds, die keine Freunde haben“?

Andreas Balzer: Programmierern bedeutet heutzutage, in internationalen Teams mit Spezialisten unterschiedlichster Fachrichtungen Probleme zu identifizieren, priorisieren und passende Lösungen auszuarbeiten. Und zum Kochen muss man ja auch nicht vollschlank sein, oder? ;-)

SDB: Von welchem Programmier-Tipp oder Leitsatz haben Sie persönlich am meisten profitiert?

Balzer: Einen wirklichen Leitsatz habe ich nicht, aber manchmal denk’ ich mir: Datenbank benötigt? Dafür gibt’s einen Spezialisten!

SDB: Mit welchen aktuellen Programmiersprachen und/oder Tools sollten sich Developer in diesem Jahr unbedingt beschäftigen, um „up-to-date“ zu bleiben?

Balzer: Im Windows-Ecosystem unbedingt mit Windows Phone, Windows Azure und Metro für Windows Client, also Visual Studio und .NET – so wie immer.

SDB: Für das Betriebssystem der Zukunft haben Sie drei Wünsche frei! Welche sind das?

Balzer: Windows könnte ein bisschen intelligenter werden: “Computer, nimm das Gitarrensolo aus dem Song, ich will mein eigenes spielen!”, “Such mir ein kostenloses Programm zum Schneiden von Videos und installier das!” sowie “Spiel das Lied, was gerade auf meiner Stereoanlage läuft synchron auf dem Handy weiter!”

SDB: Welchen Tipp haben Sie für Programmierer, die möglichst schnell ihre Apps erfolgreich im Markt platzieren möchten?

Balzer: Lasst es bleiben. Es gibt so viele bessere Möglichkeiten, Geld zu machen. Schon mit Spielen für Spielekonsolen probiert?

SDB: Welche(s) Webseite oder Online-Magazin empfehlen Sie, die oder das jeder Entwickler kennen sollte?

Balzer: Für Studenten definitiv www.techstudent.de. Für alle: msdn.com.

SDB: Was gefällt Ihnen am Software Dev Blog? Was könnten wir besser machen?

Balzer: Ihr könntet euer Design evtl. etwas moderner gestalten, bspw. wie neowin.net oder winrumors.com und eure Beiträge auf Facebook verlinken ;-)

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Kostenloser Microsoft C++ Tag: Experten von Microsoft und Intel berichten über News & Trends

veröffentlicht von am 27. September 2011 (0) Kommentare

Am 19. Oktober 2011 (13:00 bis 18:00 Uhr) findet der  C++ Tag im schicken MACE Restaurant in Unterföhring bei München statt. Hier erfahren 50 C++-Developer exklusiv alles zu den Angeboten und Neuerungen von Microsoft und Intel im Bereich C++.

Die Teilnahme ist kostenlos aber es sind nur 50 Plätze verfügbar!

Unter anderem erwarten Sie die folgenden Sessions:

Keynote: Visual Studio 11 and Windows – Powering the Next Wave of Innovation
Visual Studio C++ Program-Manager Boris Jabes und Visual Studio Architect Jean-Pierre Duplessis stellen die neuesten Entwicklungen und Ausblicke für C++ in Visual Studio und auf der Microsoft-Plattform vor.

Effective C++ Programming with Visual Studio 11 Ultimate
Programmer productivity in the era of agile development is no longer something we can count with lines of code. Visual Studio brings together a slew of lifecycle management tools—from architecture analysis to unit testing—that dramatically improve the productivity of C++ developers everywhere. Come learn how the next version Visual Studio will help you embrace agile methodologies like never before!

Unleash Parallel Performance with C++ in Visual Studio 11
Parallelism is everywhere. The upcoming version of Visual C++ enables native developers to remain the kings of performance across all form-factors. With new compiler technology, we will show how every developer can take advantage of multi-core CPUs. With C++ AMP, we bring the cheap & awesome power of GPUs to every C++ programmer. Finally, we bring it all together with enhancements to the debugging and profiling experiences across VS.

Graphics & Game development tools in Visual Studio 11
Visual Studio 11 brings the most significant set of improvements for developing graphics-intensive apps in over a decade. Whether you are just getting started with 2D/3D games or a self-proclaimed “Guru”, there’s something for you in this talk. We will walkthrough a slew of new tools integrated into Visual Studio that will make your life better.

Für Intel ist Bev Bachmayer am Start, Senior Software Engineer der Software and Solutions Gruppe. Nutzen Sie die Gelegenheit, mit einer erfahrenen Entwicklerin über aktuelle Trends und Herausfoderungen der C++-Programmierung zu diskutieren.

Melden Sie sich umgehend an, um das Event nicht zu versäumen.

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Neuigkeiten aus Kalifornien: Intel IDF und Microsoft BUILD

veröffentlicht von am 15. September 2011 (0) Kommentare

Manchmal ist es wie im richtigen Leben: Wochenlang rührt sich nichts Weltbewegendes, und dann kommt alles auf einmal in einer einzigen Woche zusammen. Dies geschieht gerade aus Entwicklersicht an zwei verschiedenen Orten dieses Planeten: zum einen findet noch bis heute das Intel Developer Forum in San Francisco, Kalifornien statt. Dort zeigt Intel den anwesenden Entwicklern und anderen Technikinteressierten ihre Visionen von der Zukunft. Dazu gehören zahlreiche Keynote-Präsentationen, aber auch viele, viele Techsessions zu sehr interessanten Themen.

Rund 650 Kilometer weiter südlich zeigt Microsoft auf seiner Entwicklerkonferenz BUILD, wohin die Reise in Sachen Windows & Co. geht. Im Anaheim Convention Center geht es vor allem um Windows 8, aber auch eine Preview der nächsten Version von Visual Studio kann dort begutachtet werden. Aus diesem Anlass folgen vier Highlights beider Konferenzen, was natürlich keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit erhebt.

Intel Developer Forum 2011

Einen großen Hype scheinen diese kleinen Dinger schon jetzt ausgelöst zu haben: Ultrabooks sollen die ultraflachen Notebooks ablösen, die es bereist seit ein paar Jahren gibt, die richtig teuer waren und letztlich kaum Leistung zeigten (vor allem im Hinblick auf die recht hohen Preise). Doch mit den Ultrabooks soll das laut Intels Vice President Mooly Eden alles anders und besser werden: die superschlanken Laptops weisen die aktuelle Prozessorgeneration Sandy Bridge in der Doppelkern-Variante auf. Zudem sollen möglichst genau eingegrenzte Spezifikationen dafür sorgen, dass Endanwender, also die Käufer dieser Ultrabooks, in Zukunft wissen, was sie da kaufen. Die ersten Flachmänner sollen noch in diesem Jahr auf den Markt kommen und unter 1000 Dollar kosten.

Die Spatzen pfiffen es ja schon seit längerem vom Dach, doch jetzt ist es offiziell: Google und Intel entwickeln gemeinsam eine x86-Android-Version, die möglichst unfallfrei auf Intel-basierten CPUs laufen soll. Dies ist ein logischer Schritt – und zwar für beide. Denn spätestens ab nächstem Jahr, wenn der Atom-Prozessor für Smartphones und Tablets mit dem Codenamen “Medfield” auf den Markt und erste Geräte in die Läden kommen, will sich Intel ein großes Stück vom mobilen Kuchen abschneiden, den sie derzeit nur ungern ARM überlassen müssen. Und Google wird dank dieses Deals seine installierte Basis an Android-fähigen Endgeräten schlagartig vervielfachen.

Microsoft BUILD 2011

Was die Nachrichtenlage angeht, muss sich Microsoft derzeit nicht hinter Intel verstecken. So zeigen die Redmonder im kalifornischen Anaheim den kommenden Star ihrer Betriebssystemriege: Windows 8 (was nach wie vor als Codename verkauft wird). Diese Nachfolgeversion von Windows 7 wird mit der  aktuellen Desktop-Variante nicht mehr allzu viel gemein haben, außer, dass es noch auf PCs und Notebooks laufen wird. Denn Windows 8 geht viel weiter: so soll es das künftige Tablet-Betriebssystem aus dem Hause Microsoft werden, und hierfür orientiert sich Windows 8 sehr stark am Smartphone-OS Windows Phone, das sich vor allem durch das UI-Konzept “Metro” auszeichnet. Zudem wird Windows 8 wohl nicht nur x86-basierte Prozessoren unterstützen, sondern auch ARM-CPUs, die speziell für Tablet-PCs und Smartphones entwickelt wurden.

Auf der BUILD 2011 können anwesende Entwickler auch eine Developer-Preview-Version des Nachfolgers von Microsofts Entwicklerumgebung Visual Studio begutachten. Zu den offensichtlichen Neuerungen der IDE gehören diverse Tools und Vorlagen, mit denen sich Apps für Windows 8 programmieren lassen, die auf Tablet-PCs zum Einsatz kommen sollen. Dabei können sich Software-Entwickler entscheiden, ob sie mithilfe einer Kombination aus XAML (eine UI-Beschreibungssprache) und C++, C# und Visual Basic ihre Apps programmieren, oder ob sie vollständig auf HTML5, CSS und Javascript setzen, um auf diesem Weg schicke Tablet-Apps zu bauen.

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Microsoft kündigt neue C++-Bibliothek für Parallel Computing an

veröffentlicht von am 20. Juni 2011 (0) Kommentare

Überraschende Kunde aus Redmond: Microsoft bietet Parallel-Programmieren künftig mehr Unterstützung. Einer der verantwortlichen Softwarearchitekten, Herb Sutter, hat unlängst die neue C++-Bibliothek C++ AMP (Accelerated Massive Parallelism) vorgestellt, die speziell auf parallele Prozesse ausgerichtet ist. Entwickler können damit besser auf CPU und vor allem die GPU zugreifen und die Ressourcen optimal auf die Recheneinheiten verteilen.

In einer Demonstration zeigte Sutter, dass vor allem grafisch anspruchsvolle Anwendungen wie Simulationen oder Spiele mit Hilfe des neuen Befehlssatzes besser auf die Leistungsressourcen der Hardware ausgerichtet werden können.



Das Video zur Keynote von Sutter können Sie auf dieser Seite abrufen. Zudem empfehlen wir Ihnen das Video von Daniel Moth.

AMP soll ab der nächsten Version Bestandteil von Visual C++ werden. Auch für C# und .NET sind AMP-Extensions angedacht. Das ist aber nur der erste Schritt: AMP will sich künftig auch auf virtuellen Maschinen und Cloud-Anwendungen als nützlich erweisen. Microsoft wird zudem die Spezifikationen offenlegen, so dass AMP auch in andere Compiler integriert werden kann.

Weitere Informationen lesen Sie im The Moth-Blog.

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Parallelprogrammierung mit Windows Azure

veröffentlicht von am 21. März 2011 (0) Kommentare

Schenkt man dem Kollegen Hillar Glauben, sollten alle Software-Entwickler, die auf Basis von Windows Azure Cloud-Anwendungen schreiben und programmieren, dem Thema Parallelprogrammierung mehr Aufmerksamkeit widmen. Na ja, zumindest all diejenigen, die beim Cloud Computing mit Azure auf Hochgeschwindkeits-Apps setzen.

Denn seit dem Erscheinen der Version 1.2 des Azure SDK können Software-Entwickler neben dem .NET-Framwork 3.5 (und darunter) auch das Frameworks 4.0 einsetzen. Und seit der Version 1.3 des SDK kann man sogar die Parallel Extensions sinnvoll nutzen. Das Umstellen von .NET 3.5 auf 4.0 geschieht per Mausklick innerhalb des Solution Explorer von Visual Studio 2010.

Das Interessante an dieser Geschichte ist die “Zweitverwertung” bestehenden C++-Quellcodes, der sich relaiv einfach in Azure-Anwendungen integrieren lässt. Hierfür muss man nur den Full Trust Support in Windows Azure aktivieren und den C++-Code per Platfom Invokes in den Managed Code laden. Web Role und Worker Role lassen sich in Azure-Anwendungen ausführen, indem man das enableNativeCodeExecution-Flag innerhalb der Datei “Service Definition” auf TRUE setzt.

Beachten Sie aber dabei, dass Platform Invokes-Calls einen beträchlichen Overhead generieren. Sie sollten sich also vorher gut überlegen, ob sich der ganze Parallelisierungs-Aufwand für Ihre Azure-Anwendung überhaupt lohnt.

Falls Sie lernen und testen wollen, ob und wie sich Ihr nativer C++-Code in die .NET-Azure-Anwendung integrieren lässt, empfiehlt sich hierfür die Virtual-Lab-Seite von MSDN, die sich sinnigerweise “Windows Azure Native Code” nennt. Dort erfahren Sie, wie sich nativer Code in Windows Azure-Apps einbauen lässt, wie man Full Trust aktiviert, und wie daraus eine ASP.NET-Seite generiert wird, die den nativen Code innerhalb Ihrer Azure-Anwendung aufruft.

Übrigens: Windows Azure unter .NET 4 unterstützt bis zu acht virtuelle Prozessorkerne, was allerdings je nach Größe der virtuellen Maschine dahinter unterschiedliche Kosten generiert. So schlägt beispielsweise eine virtuelle 4-Kern-Maschine mit 7 GB RAM und 1 TB Festplatte mit 48-US-Cent pro Stunde zu Buche. Bei einem 8-Kern-System sind die Kosten pro Stunde doppelt so hoch, also 96 Cent.

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Internet Explorer 9 ist live

veröffentlicht von am 16. März 2011 (0) Kommentare

Microsoft hat den Internet Explorer 9 in seiner finalen Version veröffentlicht. Der neue Browser soll vor allem verlorenes Terrain von Firefox zurückgewinnen, aber auch die lang anhaltende Sicherheitsdebatte des Microsoft-Browser eindämmen.

Hintergrund: Der Vorgänger, Internet Explorer 8, hat nicht nur gegen Firefox Markteinteile eingebüßt, sondern konnte auch die alten IE-Browserversionen aus dem eigenen Haus nicht in erhofftem Maße ablösen. Su surfen noch immer zahllose Deutsche mit dem Internet Explorer 6 – trotz massiver Einbußen bei Sicherheit und Komfort.

Der IE9 bietet zahllose Vorteile gegenüber den Vorgängern und auch gegenüber der Konkurrenz von Mozilla und Google: Allen voran die native HTML5-Unterstützung und die Hardwarebeschleunigung. Dank verbessertem Zugriff auf CPU und Grafikkarte werden vor allem ressourcen-intensive Internetinhalte deutlich schneller aufgerufen. Für Entwickler gibt es aber weitere Vorteile: Die Unterstützung von inklusive HTML5, CSS3, SVG und DOM L2 und L3 sorgt dafür, dass Web-Programmierer den gleichen Code auch für andere Webbrowser einsetzen können. Über die Integration des Java Engine Chakra hatte ich ja bereits geschrieben.

Zudem wurden der Sicherheitsstandard mit der Tracking Protection und der ActiveX-Filterung verbessert. Der User kann damit alle Plug-Ins deaktivieren oder auch Webseitenabhängig ein- und ausschalten.

Allerdings ist der IE 9 nur für Windows 7, Vista und Windows Server 2008 ausgerichtet. XP-User müssen bei einer der Vorgängerversionen bleiben.

Im Zuge der IE9-Einfühhung hat Microsoft auch einen Entwicklerwettbewerb gestartet. Auf Basis von HTML5, CSS und JavaScript sollen Web-Developer in den Kategorien Spiele, Musik und Innovation neue Programme schreiben, die die Funktionalität des Browsers sinnvoll erweitern. Ausgeschrieben sind Preis im Gesamtwert von 40.000 US-Dollar.

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Service Pack 1 für Visual Studio 2010: Testen unlimited

veröffentlicht von am 9. März 2011 (0) Kommentare

Gerade findet in Dubai die Middle-East-Ausgabe der großen Microsoft-Hausmesse TechEd statt. Dort geht es neben vielen interessanten Themen wie Cloud Computing und SQL-Datenbanken auch um das erste Service Pack, das Microsoft für Visual Studio 2010 zur Verfügung stellen wird. Neben ein paar Verbesserungen und neuen Features wie IntelliTrace im 64-Bit-Modus und einem Performance-Assistenten für Silverlight sind vor allem die angepassten Lizenzbestimmungen von Visual Studio 2010 sehr interessant.

So umfasste nämlich das Basispaket der Entwicklungssuite in der Ultimate-Version 250 virtuelle Anwender, die mithilfe von Visual Studio 2010 Lasttests durchführen durften. Diese eignen sich beispielsweise für das ausgiebige Testen von Cloud-Anwendungen auf Azure-Basis, aber auch SharePoint-Applikationen lassen sich damit gründlich untersuchen.

Allerdings kam Microsoft wohl zu dem Schluss, dass die Begrenzung auf 250 Anwender für viele Software-Häuser eine oft unüberwindbare Hürde darstellte, ihre Anwendungen von Anfang an vernünftig zu testen, was angesichts des Aufpreises von mindestens 4.800 US-Dollar für weitere User durchaus logisch erscheint. Dass aber gerade zu spät angewandte Tests bei großen Entwicklungsprojekten einen Rattenschwanz an Zusatzkosten nach sich ziehen kann, ist den Lizenzhütern aus Redmond aufgefallen und so kommt es zu einem ganz neuen Lizenzmodell, was das Visual Studio Load Test Feature Pack betrifft (so die offizielle Bezeichnung des Lasttest-Features in VS 2010).

Denn mit Erscheinen des SP1 hebt Microsoft die 250-User-Begrenzung auf und erweitert das Ganze auf “unbegrenzt”. Damit wollen sie nach eigener Aussage sicher stellen, dass Software-Häuser und Entwickler das Lasttest-Feature so früh wie möglich in den gesamten Produktionszyklus integrieren, da die Mehrkosten von zu spät erfolgten Tests enorm sein können. Und das will sich Microsoft weder selbst noch seinen Kunde antun. So gesehen ist Redmond sicherlich kein Heilsbringer für die Software-Szene, wird aber wohl dabei helfen, Testkosten zu reduzieren.

(via Heise Developer)

Ach ja: Wer sich mit dem Thema Parallelisierung von Software-Anwendungen eingehender beschäftigt, wird zwangsläufig auch mit dem Testen seiner Programme konfrontiert. Gerade bei konkurrierenden Threads, die Zugriffe auf ein- und denselben Datenstamm für sich beanspruchen, sind Fehler und Probleme nicht auszuschließen. Wer sich damit mal genauer auseinander setzen will, sollte diesen Beitrag genauer lesen.

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Python angepasst für Multicore-Systeme & Windows Azure testweise einsetzen

veröffentlicht von am 28. Februar 2011 (0) Kommentare

Python hat die neue Version 3.2 seiner Skriptsprache freigegeben, bei der zwar keine Änderungen an der Sprache, wohl aber an den Datentypen vorgenommen wurden. Ziel war es, die viel kritisierten Probleme mit dem Global Interpreter Lock (GIL) zu beheben. Zum Verständnis:

Pythons GIL war für die Parallelisierung auf Multicore-Systemen zuständig. Das klappte aber nicht zuverlässig. So bemängelten viele Entwickler bei Python-Anwendungen Zugriffsprobleme der Threads bei Nutzung mehrere Kerne und eine Verlangsamung der Prozesse.

Das Problem war seit über einem Jahr ungelöst und hat zu heftiger Kritik an der Sprache CPython geführt. Programmierer behalfen sich damit, statt Threads mehrere, miteinander kommunizierende Prozesse zu verwenden. Das war natürlich nicht im Sinne des Erfinders.

Jython (Java) und IronPython (.NET) sind übrigens nicht betroffen, da dort kein GIL implementiert ist. Das Problem tritt also ausnahmslos bei Programmen im Python C-Code auf.

Gelöst wird der Konflikt nun durch ein neues, so genanntes „concurrent.futures“-Modul, das eine einheitliche Schnittstelle zur Verwaltung paralleler Threads bietet. Details und technische Spezifikationen zu dem PEP 3148 können Sie hier abrufen. Den kostenlosen Download erhalten Sie auf der Python-Seite.

Für C++-Programmierer ist Python vor allem als Skriptsprache interessant. Hierbei spielt die Boost.Python-Bibliothek eine wichtige Rolle. Dahinter verbirgt sich eine kostenlose C++-Bibliothek inklusive zahlreicher Unterbibliotheken. Boost-Bibliotheken werden von boost.org laufend erweitert.

Und noch ein Software-Geschenk an Entwickler:

Windows Azure kostenlos nutzen

Microsoft bietet Entwicklern seine Cloud-Plattform Windows Azure für 750 Stunden zur kostenlosen Nutzung an. Wer es nicht so mit dem Kopfrechnen hat: das entspricht gut 31 Tagen.

Im Zuge des Angebots stehen 500 MByte Online-Speicherplatz und 500 MByte für Datentransfers zur Verfügung sowie die Nutzung einer SQL-Azure-Datenbank mit bis zu 1 GByte (auf 90 Tage begrenzt). Wenn Sie das Testangebot nutzen wollen und sich anmelden, lesen Sie bitte auch das Kleingedruckte: Wer das Angebot über den kostenlosen Testzeitraum hinaus nutzt, muss automatisch für die Nutzung der Vollversion zahlen.

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Tech-Ed 2010: Jetzt anmelden und 500 Euro sparen

veröffentlicht von am 10. Juni 2010 (0) Kommentare

Anfang Mai habe ich schon darüber gebloggt: die Microsoft Tech-Ed Europe findet auch in diesem Jahr wieder in Berlin statt, und zwar vom 8. bis 12. November. Ich hoffe ja, dass ihr alle den Termin schon mal im Kalender vorgemerkt habt. Und ab sofort solltet ihr euch nicht nur darauf freuen, sondern euch auch für die Microsoft-Konferenz anmelden. Und wenn ihr ganz besonders schnell seid, könnt ihr satte 500 Euro sparen. Dieses “Early-Bird”-Angebot gilt genau bis zum 5. Juli und reduziert den All-Inclusive-Pass von 1.895 Euro auf 1.395 Euro.

Das Geld scheint wohl ziemlich gut angelegt zu sein, denn es werden wieder rund 370 Techsessions und  mehr als 150 so genannte Hand-on-Workshops angeboten, also mehr als 100 Sessions pro Tag. Da sollte schon das eine oder andere dabei sein, was für euch relevant und interessant ist. Aber natürlich ist solch eine Konferenz auch zum Netzwerken gut und zum Kennenlernen und zum Feiern am Abend.

Und falls ihr wissen wollt, mit welchen Themen wir uns hier auf dem Software Dev Blog während der letztjährigen Tech-Ed Europe beschäftigt haben: ein Mausklick genügt.

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Wie multicore-optimiert ist Office 2010?

veröffentlicht von am 19. Mai 2010 (1) Kommentar

Wer immer noch glaubt, dass Multicore-Optimierungen, Multithreading und Co. nur etwas für Highend-Software-Lösungen sind, sollte sich mal etwas näher mit Office 2010 beschäftigen. Denn was Microsoft hier an Mühen insvestiert hat, um die aktuelle All-in-One-Lösung für den modernen PC-Arbeiter für vier, sechs und mehr Kerne zu optimieren, ist aller Ehren wert – und diesen Blogbeitrag.

Die einzelnen Bereiche und Tools wurden wie folgt an die moderne CPU-Architektur angepasst:

  • Sämtliche Anwendungen wurden einem Multithreading unterzogen, was unter anderem schnelleres Öffnen und Speichern von Dokumenten ermöglicht.
  • Beim Starten von Outlook werden mehrere Threads gleichzeitig gestartet, was dazu führt, dass parallel die Bedieneroberfläche aufgebaut, die Kalendereinträge geladen und die Voransicht der erhaltenen E-Mails angezeigt werden. Jeder Task bekommt also seinen eigenen Thread zugewiesen.
  • Word erledigt dank Multithreading die Paginierung im Hintergrund, was Raum für andere Aufgaben zur selben Zeit lässt.
  • In Excel werden Pivot-Tabellen parallel und damit deutlich schneller sortiert.
  • Multithreading wird in Excel aber auch dazu eingesetzt, Berechnungen in den Hintergrund zu schieben, während gleichzeitig grafisch orientierte Arbeiten wie das Ändern der Zeilenhöhe oder das automatische Anpassen der Zellenbreite an die Inhalte vorgenommen werden.

Allerdings stand Microsoft beim Optimieren von Office 2010 an Multicore-Rechner vor einem erheblichen Problem: Wie können Tools wie Word oder Excel so verbessert werden, dass sie die häufigen Wartezeiten, die sich bei der Mensch-Maschine-Interaktion ergeben, möglichst minimieren? Daher wurden diejenigen Flaschenhälse identifiziert, die sich beispielsweise beim Start der Anwendung oder beim Öffnen oder Speichern einer Datei ergeben und Wartezeiten verursachen. Daran wurde dann verstärkt gearbeitet.

Nur setzt Microsoft immer noch sehr auf das funktionale Multithreading, bei dem die unterschiedlichen Aufgaben der Software eigenen Threads zugewiesen werden. Das ist zwar nicht sehr effizient (da diese Methode nicht optimal skaliert), aber wohl angesichts der hohen I/O-Aktivitäten zu vernachlässigen.

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Termin für Microsoft Tech-Ed Europe 2010 steht

veröffentlicht von am 6. Mai 2010 (1) Kommentar

Stimmt, der Termin ist noch weit weg, aber man kann ja nie früh genug über wichtige Events berichten. Und dazu gehört die Microsoft Tech-Ed Europe 2010 auf jeden Fall, zumindest wenn man Software-Entwickler ist und die Windows-Plattform als seine bevorzugte betrachtet.

Wie ich überhaupt darauf komme? Nun, ein Microsoft-Mann hat mich in die Tech-Ed-Facebook-Gruppe eingeladen, und da konnte ich natürlich nicht widerstehen, mich derselben anzuschließen. Man erfährt noch nicht wirklich viel, aber zumindest ist dort nachzulesen, dass alle Frühanmelder stolze 500 Euro sparen können, wenn sie sich bis zum 5. Juli anmelden (dann kostet das Ticket 1.395 Euro).

Zwar ist die Tech-Ed-Seite noch nicht umgestellt (es geht noch um 2009!), und damit auch die Anmeldung noch nicht möglich, aber beide Missstände sollen wohl demnächst behoben sein.

Falls ihr den Termin im Kalender schon mal eintragen wollt: die Tech-Ed Europe 2010 findet vom 8. bis 12. November statt, und zwar wieder in Berlin auf dem altehrwürdigen IFA-Messegelände, was letztes Jahr ganz gut geklappt hat. So, und der Vollständigkeit halber will ich den Twitter-Alias nicht verschweigen, mit dem ihr der Tech-Ed Europe 2010 folgen könnt: teched_europe. Und falls ihr euch das bis November merken könnt: Der Hashtag steht auch schon fest und lautet #tee10.

Ach ja: Ich war letztes Jahr live in Berlin dabei und habe mit Tom zusammen ein paar schöne Blogbeiträge samt Videos erstellt und veröffentlicht. Dabei haben wir unter anderem darüber berichtet, wie…

.NET-Entwickler mithilfe von VTune Performance Analyzer Bottlenecks aufspüren können

die CCR .NET-Entwicklern bei der Parallelprogrammierung hilft

.NET-Entwickler vom Multithreading profitieren

Visual Studio und .NET 4 Parallelprogrammierer unterstützen

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Visual Studio 2010 jetzt auf Deutsch verfügbar

veröffentlicht von am 28. April 2010 (1) Kommentar

Vor gut zwei Wochen hat Microsoft Visual Studio 2010 vorgestellt, und heute schon hat Kay Giza auf seinem Blog gemeldet, dass die deutschsprachigen Varianten des Entwickler-Tools samt dem neuen Framework .NET 4 zum Download bereit stehen. Da es sich allerdings um diverse Pakete handelt, habe ich mir die wichtigsten Infos mal genauer angesehen und fasse sie für euch übersichtlich zusammen.

  • Zunächst einmal unterscheidet Microsoft in Sachen VS-2010-Download zwischen registrierten und nicht-registrierten Entwicklern. Alle, die also ein MSDN-Abo ihr eigen nennen, können sich Visual Studio 2010 und .NET 4 downloaden.
  • Auch nicht-registrierte Anwender kommen in den Genuss von VS 2010, allerdings nur in der Testversion, die sich für 90 Tage auf dem Rechner installieren lässt. Dafür kostet die Trial-Variante natürlich nix. Test-Willige können dabei zwischen diversen Varianten wählen: Ultimate, Professional und Test Professional, und das entweder als ISO-Datei oder per Webinstaller. Außerdem braucht ihr noch die .NET-4-Laufzeitumgebung sowie diverse Tools, mit denen ihr eure Applikationen testen könnt. Dazu gehören die F#-Runtime, die Office-Runtime, der Team Foundation Server 2010 und der Team Explorer.

Ach ja, Kays Blogbeitrag hält noch weitere nützliche Infos bzw. Links zu Visual Studio 2010 parat: den Hinweis auf ein Einführungsvideo, die Empfehlung eines E-Books zum Thema VS-Migrierung, einen Workshop zum Erstellen von Cloud-Anwendungen mit VS 2010 und viele andere gute Tipps und Internet-Links. Also, ein Besuch des Giza-Blogs lohnt sich.

Ach ja: Für Visual Studio 2010 wird gerade die nächste Version der Multicore-Suite Parallel Studio entwickelt. Wer dabei als Betatester fungieren möchte, sollte mal hier vorbeischauen.

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Beta-Tester von Parallel Studio werden

veröffentlicht von am 21. April 2010 (0) Kommentare

Vor gut einer Woche war es also soweit: Microsoft stellte mit einigem Brimborium und Livecast sein lang ersehntes Entwicklertool Visual Studio 2010 inklusive .NET 4 vor. Was aber bedeutet das, wenn man beispielsweise Parallel Studio für das Multithreaden seiner Anwendung innerhalb von Visual Studio einsetzt? Denn bisher wurden nur Visual Studio 2005 und 2008 von Parallel Studio unterstützt.

Nun, um an der Gestaltung der für Visual Studio 2010 optimierten Version von Parallel Studio teilzunehmen, könnt ihr euch für das zugehörige Beta-Programm registrieren. Allerdings handelt es sich dabei erst mal nur um eine Bewerbung. Ob man dann tatsächlich beim Beta-Test der nächsten Version von Parallel Studio dabei ist, entscheidet ein entsprechendes Gremium. Seid also sorgfältig beim Ausfüllen des Bewerbungsformulars, in dem Dinge abgfragt werden wie der Zeitraum des geplanten Umstiegs auf VS 2010, welche Programmiersprachen zum Einsatz kommen und ob die zu entwickelnden Anwendungen ausschließlich unter Windows laufen – oder auch nicht.

Doch was werden Software-Entwickler von der Kombination Parallel Studio/Visual Studio 2010 alles haben? Dazu gehören folgende Dinge:

  • Eine äußerst leistungsstarke Speicher- und Thread-Analyse, die sowohl parallelen als auch sequenziellen Quellcode nach möglichen Flaschenhälsen und Fehlern untersucht.
  • Der in Parallel Studio integrierte C++-Compiler ist vollständig kompatibel mit Microsoft Visual C++. Darüber hinaus ermöglicht der Intel-Compiler neue Vektormodelle und identifiziert sogar Bereiche innerhalb der Anwendung, die mithilfe einiger Handgriffe effizienter laufen, wenn man dort spezielle Vektoroperationen einbaut.
  • Aber auch die Intel Integrated Performance Primitives (IPP) sind bereits jetzt vollständig kompatibel mit Visual Studio 2010. Die IPP sind unter anderem wichtig bei der Programmierung von Multimedia-, Bildbearbeitungs- und Kommunikationstools.

Also, worauf wartet ihr noch? Als möglicher Beta-Tester seht ihr nicht nur als erster die nächste Version von Parallel Studio, sondern könnt sogar aktiv die Auswahl neuer Features mitbestimmen. Wenn das mal nix ist …

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Screencasts zur Parallelprogrammierung unter .NET 4

veröffentlicht von am 30. Juli 2009 (0) Kommentare

Der Name Dariusz Parys ist regelmäßig wiederkehrenden Besuchern dieses Blogs ein bekannter Name: Entweder stellt er sich unseren Fragen oder veranstaltet gemeinsam mit Intel TechTalks oder nimmt Screencasts auf, die er zum Wohle aller online stellt. Und genau die haben es mir besonders angetan, da man in relativ kurzer Zeit eine Menge über das parallele Programmieren unter .NET 4 mithilfe von Visual Studio 2010 lernen kann.

Daher hat’s mich sehr gefreut, dass ich heute Morgen zwei “neue” Screencasts” auf Channel 9 gefunden habe. Das erste beschäftigte sich mit der Frage, wie sich die Klasse Parallel dazu nutzen lässt, mehrere Funktionsblöcke gleichzeitig auf mehreren Prozessorkernen ablaufen zu lassen. Hierzu stellt die Parallel-Klasse ein Methode zur Verfügung, die sich Invoke nennt.

Praktisch an dieser Form der Parallelisierung ist die Tatsache, das die gleichzeitig ablaufenden Funktionen nicht synchronisiert werden müssen. Der Mainthread wird nämlich erst dann fortgesetzt, wenn die parallelen Threads fertig sind. Darum kümmert sich die Concurrency Runtime.

Screencast Nummer 2 zeigt in nur sechs Minuten, wie sich Tasks definieren lassen, die einen Rückgabewert liefern. Auch das hat den großen Vorteil, dass der Mainthread nicht unnötig warten muss, bis ein oder mehrere parallel ablaufende Aufgaben fertig sind. Die Übergabe des Returnwertes sorgt nämlich für die Synchronisation des Programmablaufs. Schön daran ist zudem, dass sich auf diesem Weg mehrere Tasks verknüpfen lassen und so ein Folgetask mit dem Rückgabewert des Vorgängertasks “gefüttert” werden kann. Es lassen sich aber nicht nur einfache Werte, sondern auch Objekte übergeben.

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Screencasts zur Parallelen Programmierung unter .NET 4

veröffentlicht von am 24. Juni 2009 (0) Kommentare

Auf Channel 9 habe ich gerade drei sehr interessante Screencasts entdeckt, die Dariusz Parys dort eingestellt hat. Anhand sehr anschaulicher Beispiele zeigt Dariusz folgende Dinge:

Task Parallel Library: Tasks

In diesem Screencast geht es vor allem um eine Kernaussage: Vergesst Threads und denkt ab sofort in Tasks, also in einer abstrahierten Form von Threads. Warum das so ist und welche Mechanismen der Threadpool des .NET-4-Frameworks hierfür bereithält, lernt ihr in dem Sechsminüter.

Task Parallel Library: Task Continuations

Dieser Screencast behandelt die Frage, wie sich einzelne Aufgaben (Tasks) mithilfe der Task-Klasse verketten lassen, um weitere Ereignisse möglichst einfach zu parallelisieren. Dies geschieht mithilfe des Aufrufs task.ContinueWith().

Task Parallel Library: Exception Handling

In diesem Screencast geht es um die Fehlerbehandlung innerhalb von Tasks. Hierzu gibt es die Möglichkeit, per AggregateException mögliche Fehler zur Laufzeit abzufangen.

Ihr seht also: drei gute Gründe, euch die Screencasts anzusehen. Viel Spaß dabei!

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Visual Studio 2010 Beta zum kostenlosen Download

veröffentlicht von am 20. Mai 2009 (0) Kommentare

Seit Montag können alle registrierten MSDN-Mitglieder die Beta 1 von Visual Studio 2010 samt .NET 4 ausgiebig testen. Und ab heute Abend steht die Betaversion der künftigen Entwicklerumgebung aus dem Hause Microsoft allen anderen zum Download zur Verfügung. Für diejenigen, die noch nicht genau wissen, was es mit Visual Studio 2010 und .NET 4 auf sich hat, folgen hier ein paar Lesetipps:

  • Eine kleine Einführung in Sachen VS 2010 und .NET 4 von der Intel Software Conference 2009.
  • Microsoft und Intel veranstalten im Juni 2009 rund um das Thema parallele Programmierung diverse Seminare, in denen es auch um VS2010 und .NET 4 gehen wird.
  • Ein Dreiteiler in Sachen Multicore-Programmierung im .NET (4)-Umfeld (Teil 1, Teil 2, Teil 3).
  • Ein Workshop live von der Multicore-Konferenz anlässlich des prio.powerday. Thema: “Parallele Programmierung unter .NET 3.5″, was erahnen lässt, was später unter .NET 4 alles möglich sein wird.
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ISC’09: Microsoft und die parallele Programmierung

veröffentlicht von am 21. April 2009 (0) Kommentare

Die Pause ist vorbei und auf der Bühne steht Eric Vernié von Microsoft und präsentiert sehr launig das Thema “Microsoft und Multicore-Programmierung”.

Den Anfang macht eine Demo mithilfe einer Mandelbrot-Berechnung, die auf einem Prozessor und auf 24 Prozessorkernen läuft – und das signifikant schneller! Das überrascht nicht wirklich …

Eines der Hauptprobleme beim parallelen Programmieren ist laut Eric – und das ist nicht nur seine Ansicht – die bestehende Ausbildung der aktuellen Studentengeneration, da diese nicht entsprechend ausgebildet werden.

Die Integration von Intel Parallel Studio in Visual Studio 2010 hat laut Eric diverse Vorteile: Load Balancing und Task Scheduling geschehen sehr ausgewogen. Außerdem werden die vorhandenen Ressourcen wie Intel TBB und Microsoft PPL optimal gemeinsam genutzt.

Eine weitere Demo zeigt den Unterschied zwischen LINQ und PLINQ, mit deren Hilfe ein Datensatz in einer Datenbank gefunden werden kann. Überraschung: Dank der Parallelisierung von PLING wird derselbe Datensatz in vier Sekunden identifiziert anstatt in 27 Sekunden auf LINQ-Basis.

Interessante Aussage: “The manycore is a disruption for developers but also a high opportunity!”

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Microsoft und Intel zeigen paralleles Programmieren

veröffentlicht von am 16. April 2009 (0) Kommentare

Der Juni 2009 kann für alle Software-Entwickler, die mehr zum Thema Multithreading und Co. wissen wollen, ein sehr schöner Monat werden: Denn neben den regelmäßig erscheinenden Beiträgen auf diesem Blog bieten Microsoft und Intel insgesamt sechs gemeinsame, kostenlose Techtalks an, die sich mit dem Thema Paralleles Programmieren beschäftigen werden.

Dabei geht es um das Multithreaden von Anwendungen, die sowohl mittels nativer Programmiersprachen wie C++ als auch in C# geschrieben wurden oder werden. Hierbei soll ja ab Mitte dieses Jahres die Entwicklungssuite Parallel Studio von Intel helfen und wohl ab Ende dieses Jahres Visual Studio 2010 von Microsoft.

Aus diesen zwei Gründen werden Darius Parys von Microsoft und Mario Deilmann von Intel vier Stunden lang über ihre zukünftigen Entwicklertools reden und natürlich alle Fragen dazu beantworten.

Ach ja: In den Genuss dieser abendlichen Workshops kommen primär alle Softwareentwickler, die in Karlsruhe, München, Köln, Hamburg, Berlin oder Dresden zu Hause sind respektive dort arbeiten. Die genauen Daten und weitere Infos zu den Veranstaltungen gibt es auf MSDN.

Man sieht sich (zumindest in München)!

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