Mit Pine Trail kommt noch mehr Spaß in die Netbooks

veröffentlicht von Michael Hülskötter am 21. Dezember 2009 (5) Kommentare

Heute machte eine Pressemeldung von Intel die Runde, die für den Netbookmarkt weitreichende Konsequenzen haben wird. In dieser PM ist nämlich von Pine Trail die Rede, die Intel selbst als “Next-Generation Atom Platform” bezeichnet. Dahinter verbirgt sich die Nachfolgetechnik des aktuellen Atom-Prozessors. Und ein ganzes Stück mehr.

First Intel Chips to Integrate Graphics and Memory Controller in CPU

Übersetzt bedeutet das: die künftigen Atom-Prozessoren mit der Bezeichnung N450 werden die ersten Vertreter eines “Single-on-a-Chip” sein. Das heißt also, dass in Zukunft Prozessor, Grafikeinheit und Speichercontroller auf einem einzigen Chip sitzen werden. Daraus wird laut Intel in Verbindung mit der 45-nm-Fertigungstechnik ein um rund 20 Prozent reduzierter Stromverbrauch resultieren. Und natürlich auch schlankere und leichtere Netbooks, da die Bauhöhe in Zukunft geringer ausfallen wird.

Der N450-Atom-Prozessor wird mit 1,66 GHz getaktet sein, als Single-Core-Variante auf den Markt kommen, einen 512-KB-L2-Cache aufweisen und 7 Watt TDP ziehen. Erste Netbooks mit der nächsten Atom-Generation wird es wohl noch im Januar geben. Der Grafikchip hat die Bezeichnung GMA 3150, ist also mit dem bekannten GMA 3100 verwandt. GMA 3150 unterstützt DirectX 9 und MPEG2-Dekodierung in Hardware. Darüber hinaus lassen sich über einen der vier PCI-Express-Schnittstellen des NM10-Chipsatzes weitere Hardware-Dekoder-Chips in Netbooks verbauen. Apropos NM10: Neben den vier PCI-Express-Ports werden acht USB-und zwei Serial-ATA-II-Anschlüsse unterstützt.

Fazit: Mit der nächsten Atom-Prozessor-Generation aka Pine Trail werden bald Netbooks in den Regalen liegen, die noch schlanker sind, besser aussehen, mehr leisten und weniger Strom verbrauchen. Das wird insgesamt für mehr Leistung sorgen und in Zukunft neue Anwendungen ermöglichen, die bis dato noch auf keinem Netbook zu finden sind.

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Visual Studio 2010 Beta zum kostenlosen Download

veröffentlicht von Michael Hülskötter am 20. Mai 2009 (0) Kommentare

Seit Montag können alle registrierten MSDN-Mitglieder die Beta 1 von Visual Studio 2010 samt .NET 4 ausgiebig testen. Und ab heute Abend steht die Betaversion der künftigen Entwicklerumgebung aus dem Hause Microsoft allen anderen zum Download zur Verfügung. Für diejenigen, die noch nicht genau wissen, was es mit Visual Studio 2010 und .NET 4 auf sich hat, folgen hier ein paar Lesetipps:

  • Eine kleine Einführung in Sachen VS 2010 und .NET 4 von der Intel Software Conference 2009.
  • Microsoft und Intel veranstalten im Juni 2009 rund um das Thema parallele Programmierung diverse Seminare, in denen es auch um VS2010 und .NET 4 gehen wird.
  • Ein Dreiteiler in Sachen Multicore-Programmierung im .NET (4)-Umfeld (Teil 1, Teil 2, Teil 3).
  • Ein Workshop live von der Multicore-Konferenz anlässlich des prio.powerday. Thema: “Parallele Programmierung unter .NET 3.5″, was erahnen lässt, was später unter .NET 4 alles möglich sein wird.
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Intel will mittelständischen Softwarehäusern helfen

veröffentlicht von Michael Hülskötter am 14. Mai 2009 (0) Kommentare

Leistungsfähige und nützliche Software zu entwickeln, ist eine Sache. Die Vermarktung derselben aber oft eine andere, die gerade für kleine und mittlere Softwarehäuser eine große Hürde darstellt. Denn neben der entsprechenden Verkaufsplattform fehlt es meist an Vertriebs- und Marketing-Know-how, wie sich das Softwareprodukt an den Mann oder die Frau bringen lässt.

Genau an diesem Punkt kommt der in Deutschland, Frankreich und Großbritannien neu geschaffene Onlineshop Intel Business Exchange ins Spiel. Mithilfe von Intel und dem IBX sollen vor allem kleinere und mittlere Softwarehäuser bei der Vermarktung ihrer Anwendungen professionelle Unterstützung erfahren. Dies beginnt bei der passenden Plattform, auf der IBX läuft, und endet bei speziellen Promotions, mit denen immer wieder auf den Softareshop hingewiesen werden soll. Darüber hinaus gewährleistet Intel, dass IBX kontinuierlich marketing- und PR-seitig begleitet wird.

Wer jetzt spontan sagt: “Mensch, das wäre doch etwas für uns!”, sollte nicht zögern und eine E-Mail an Intel schicken. Der zuständige Kontakt wird sich dann umgehend mit euch in Verbindung setzen. Auf dass sich eure Software in Zukunft größter Beliebheit erfreut …

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Firefox-Multicore-Pläne auf MozillaWiki

veröffentlicht von Michael Hülskötter am 13. Mai 2009 (0) Kommentare

Vermutlich wissen die Firefox-Entwickler von Mozilla schon länger, dass der Internet Explorer 8 und Google Chrome bereits in Teilen multithread-tauglich sind. Auf jeden Fall kann man auf dem MozillaWiki detailliert nachlesen, warum, wie und wann der Mozilla-Browser Multicore-Plattformen besser nutzen kann. Das zugehörige Projekt gliedert sich in vier Abschnitte:

Phase I: Bootstrap. Die erste Stufe soll rudimentär zeigen, wie der Firefox-Browser der Zukunft aussehen soll, und wird laut Wiki bereits Mitte Juli abgeschlossen sein.

Phase II: Parallel Improvements. In diesem zweiten Abschnitt geht es ums Parallelisieren des Firefox-Quellcodes. Die zwei wesentlichen Ziele hierbei lauten: Jedes Fenster und jeder Tab läuft als eigenständiger Prozess (Thread), was zu mehr Performance und mehr Stabilität führen soll. Außerdem soll auf diesem Weg die Sicherheit weiter erhöht werden, da einzelne Prozesse weniger angreifbar sind als eine einzige Anwendung. Phase II soll Anfang November dieses Jahres abgeschlossen sein.

Phase III: Extensions, compatibility, and performance. Hier geht es ans Eingemachte. Bestehende Erweiterungen müssen auf ihre Kompatibilität hin untersucht und mögliche Leistungsbremsen sollen eliminiert werden. Da kann man nur hoffen, dass Mozilla auf Tools wie Parallel Amplifier oder VTune zurückgreift. Aufgrund der Komplexität dieses dritten Abschnitts gibt es noch keine Zeitangabe, wann der Projektteil “Tuning” abgeschlossen sein wird.

Phase IV: Multiple content processes. Das wird wohl die Feinabstimmungsphase, in der herausgefunden werden soll, welche Prozesse zusammengeschaltet werden können und wie Speicherbereiche sinnvoll eingesetzt werden können. Laut dem zuständigen Entwickler wird dieser Abschnitt keine größeren Kopfschmerzen bereiten. Na, wenn er sich da mal nicht täuscht.

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