Intel auf der CES 2011: Sandy Bridge und mehr
Wie bereits angekündigt, werde ich mich in den nächsten Tagen ein wenig mehr mit dem Thema “Intel auf der CES 2011″ beschäftigen. Klar, hierbei geht es vorwiegend um die zweite Generation der Core-Prozessoren von Intel. Aber auch andere interessante Themen wird der Chip-Hersteller vorstellen
- Heute, ab 18:00 Uhr MEZ, präsentiert Mooley Eden, Vice President und General Manager der PC Client Group, worauf sich Notebook-User vor allem in Sachen Grafik-Power freuen können. Intel nennt das “yet-to-be-disclosed visual features that will ‘wow’ the eyes and enhance our visual lives”. Mehr zu der zugehörigen Technik namens Sandy Bridge gibt es übrigens noch diese Woche auf diesem Sender.
- Morgen, von 15 bis 16:15 Uhr MEZ, gewährt Intel am eigenen CES-Stand allen akkredierten Pressevertretern und Bloggern einen kleinen Vorgeschmack auf die Highlights aus Intel-Sicht. Dazu gehören neben ersten Sandy Bridge-basierten Notebooks auch künftige Geräte mit Atom-Prozessor fürs Wohnzimmer, Auto und andere Einsatzgebiete. Aber auch neue Netbooks und vor allem Tablet-PCs werden am Intel-Stand, Central Hall, Stand-Nr. 7153 zu sehen sein. Und brandneue Infos rund um den Intel-eigenen Appstore AppUp Center gibt es sowieso.
Für alle, die noch mehr zum Intel-Auftritt anlässlich der CES 2011 wissen wollen, seien zwei Quellen empfohlen: die Intel-CES-Webseite und der Intel-News-Twitterfeed, auf dem es in den nächsten Tagen vorwiegend um Sandy Bridge und Co. live aus Las Vegas gehen wird.
Videotipp: Für alle, die mehr Infos zu Sandy Bridge suchen, möchte ich diverse Videos ans Herz legen, in denen über die zweite Intel-Core-CPU-Generation gesprochen wird. Dabei zeigen sich Tech-Analysten wie Mike Feibus und Peter Kastner ziemlich begeistert von der neuen Technik, die Intel gemeinsam mit seinen OEM-Partnern in die Läden bringen wird.
Ausblick auf die CES, Sandy Bridge und zwei nützliche Tools
Keine Ahnung, wie viele Menschen Ihnen in den letzten Tagen „Ein gutes neues Jahr!“ gewünscht haben. Aber vermutlich waren es viele, und ganz sicher werden sie Recht behalten. Denn das Jahr 2011 wird für Parallel-Programmierer und Spiele-Entwickler Maßstäbe setzen!
In wenigen Tagen wird Intel während der CES in Las Vegas die neue Prozessorgeneration Sandy Bridge offiziell vorstellen. Vor Ort werden dann auch gleich ein paar Hardware-Hersteller erste Notebooks mit den neuen Recheneinheiten zeigen.
Die Prozessor-Architektur von Sandy Bridge wird vor allem in puncto Multimedia-Performance alle Vorgänger der Nehalem-Bauweise in den Schatten stellen. Sandy Bridge integriert den Grafikkern (GPU) in die CPU bei einer Strukturbreite von 32 Nanometern. Dank der integrierten Encoding-Einheit lassen sich Videos wesentlich schneller konvertieren als beispielsweise mit bekannten Core-i5-Prozessoren.
Die technologischen Neuerungen von Sandy Bridge und die daraus resultierenden, erweiterten Möglichkeiten für Parallel-Computing sind Anlass genug, dieses Blog wiederzubeleben. Ich werde Sie ab sofort regelmäßig mit News, technischem Background und Veranstaltungshinweisen versorgen, die Ihnen den Programmieralltag etwa erleichtern.
Zunächst aber darf ich Ihnen zwei neue, sehr nützlich Tools empfehlen, die Intel im Rahmen der Partnerprogramme veröffentlich hat und vor allem Entwickler von Media- und Videoanwendungen adressieren.
Das Intel Media Software Development Kit in der Version 1.5 ist ein plattformübergreifendes SDK, das Ihnen hilft, auf einfache Weise leistungsstarke und schnelle Videoanwendungen zu entwickeln. Das Tool-Paket bietet Ihnen drei Highlights:
- Codecs für Hardwarebeschleunigung: Sie greifen auf Video-Codecs zu, die für Intel Multicore-Prozessoren und Intel HD Graphics optimiert wurden und bestmögliche Performance bieten
- Einheitliches API für unterschiedliche Plattformen: Weniger Code und weniger Komplexität durch ein universelles API, das viele PC-Plattformen unterstützt, darunter selbstverständlich auch die zukunftsträchtigen Intel Graphics- und Multicore-Architekturen.
- Support und Add-Ons: Schneller optimale Ergebnisse erzielen dank nützlicher Features wie Video-Pre-Processing, Decodieren und Encodieren
Sie können das Media Software Development Kit kostenlos laden und installieren. Sinnvoll ergänzt wird das SDK durch das Intel Media Checker Software Assessment Tool. Zugegeben, eine grauenhafte Bezeichnung, aber das Tool ist überaus nützlich. Denn damit stellen Sie beispielsweise sicher, dass Sie das SDK korrekt in die Anwendungen einbinden. Zudem fungiert es als Tutorial, indem es die Funktionen und Technologien des SDK erläutert. Also für die ersten Schritte mit dem SDK sicherlich genau richtig. Und kostenlos ist es natürlich auch. Viel Erfolg damit!
Spiele-Entwickler auf der GDC 2010: Start your engines!
Heute habe ich meine Presseakkreditierung in Sachen GDC 2010 beantragt. Und da ich dann schon mal so schön beim größten europäischen Entwicklerevent der Gaming-Branche bin, werde ich natürlich mal wieder darüber berichten, was sich in Köln vom 16. bis 18. August 2010 so alles tut.
Also, um es gleich (wieder) klar zu machen: Ich fahre wie jedes Jahr für Intel auf die GDC, um vor Ort alle relevanten Themen abzubilden, die aus Intel-Sicht wichtig sind. Zu diesem Zweck begebe ich mich nicht alleine nach Köln, sondern habe wie so oft Tom Papadhimas dabei, der mir seine Video-Expertise zur Verfügung stellen wird. Soll heißen, dass wir drei Tage lang interessante und bekannte Leute vor die Kamera holen, ihnen ein Mikro unter die Nase halten und ihnen schlaue Fragen stellen werden. So wie immer halt.
Dieses Jahr schickt Intel wieder einen Schwung eigener Leute nach Köln, die unter anderem über folgende Dinge reden werden:
- Leigh Davies wird zeigen, wie sich Spiele für Netbooks konzipieren und entwickeln lassen. Hierzu gibt es diverse Tools, eine komplette Community und sogar einen eigenen App Store, wo man das Netbook-Game einstellen und verkaufen kann.
- Steve Hughes demonstriert während seiner Techsession, wie sich mithilfe der Tool-Suite Intel Graphics Performance Analyzer Flaschenhälse und ähnliche Dinge innerhalb eines Spiels aufspüren und eliminieren lassen. Darüber hinaus erlaubt Intel GPA das Optimieren von 3D-Games für unterschiedlichste Plattformen – vom Netbook bis Highend-Laptop.
- Mario Deilmann hat die Intel Threading Building Blocks im Gepäck und wird zeigen, wie sich mit dieser Threading-Bibliothek hochkomplexe Spiele at-its-best optimieren lassen. Natürlich geht es dabei auch um die neuen Features der Version 3.0.
- Jerome Muffat-Meridol kümmert sich verstärkt um das Thema DirectX 11 und warum es mit der Grafik-API von Microsoft einfacher wird, parallel ablaufende Spiele zu programmieren, und das rein mit DirectX-Bordmitteln.
Ja, diese Jungs werden wir auf jeden Fall zu ihren Techsessions vor Ort befragen und herausfinden, wie Spiele-Entwickler davon profitieren können. Und natürlich gibt es auf diesem Kanal in den nächsten Wochen mehr und mehr Infos rund um die GDC 2010.
dotnetpro.powerdays: Multicore-Programmierung
Morgen ist es also soweit: Da geht es im Holiday Inn um 9:00 Uhr los, und das übergeordnete Thema heißt “Multicore-Programmierung”. Klar, dass ich auch dort sein werde, um in gewohnter Manier darüber zu berichten – in Form von Tweets und Blogbeiträgen. Es geht dabei um folgende Sessions:
- Parallel-Programmierung – wie geht’s und das bringt’s
- Parallelisierung von nativem Code
- Parallelisierung mit Managed Code
- Parallelisierung im OLTP-Alltag
- Parallelisierung von Berechnungen mit OpenMP
- Abschlussdiskussion | CUDA – Die etwas andere Art schnell zu rechnen
Also, ich freu’ mich drauf! Dann bis morgen…
Ausblick: Game Developers Conference 2010 in Köln
Also, manchmal erfährt man sogar im Urlaub, dass ein neuer Auftrag ansteht. Das macht die Erholungsreise dann noch ein wenig erholsamer. In meinem Fall ging es um die Zusage, wieder live (und im Vorfeld) von der Game Developers Conference 2010 zu berichten, und zwar in Bild, Text und Ton. Soll heißen, dass wir vom 16. bis 18. August in Köln vor Ort sind (und das schon zum dritten Mal) um wieder in bekannter Manier von dem größten europäischen Entwicklertreffen der Spielebranche zu berichten.
Wir, das sind wie schon so oft ich selbst und Tom, der Videokamera, Stativ, Licht und anderes Zubehör dabei hat, um mit mir informative Interviews zu drehen, vor Ort zu schneiden, zu verbloggen und gleichzeitig auf Youtube & Co. zu stellen. Das wird wieder drei Tage lang Fun und richtig Arbeit. Wir freuen uns schon drauf!
Als kleines Aufwärmprogramm hab ich mir mal die Intel-Sessions der GDC 2010 angesehen, die vom 9. bis 13. März 2010 im kalifornischen San Francisco stattgefunden hat. Das könnte diverse Hinweise darauf liefern, was uns in Köln drei Tage lang so alles erwartet.
- Chuck Desylva und Jeff Laflam warfen gemeinsam einen Blick auf die aktuelle Generation der integrierten Grafikchips, die Intel mit Einführung der Arrandale-Prozessoren (z.B. Core i5) vorgestellt hat. Aus Entwicklersicht sind Features wie DirectX-10- und OpenGL-2.1-Support interessant, aber auch die Dekodierung von HD-Videostreams (MPEG-2, VC-2, AVC) und der Einsatz von Clear Video HD-Technik. Daneben sind auch die Leistungszuwächse bemerkenswert, die sich beim Datendurchsatz in Sachen Vertex Shading, Rasterisierung, Texture Mapping und Pixel Shading ergeben. Die Session konzentrierte sich vor allem auf die Spieleoptimierung mithilfe bestimmter Tools wie VTune Performance Analyzer und Intel Graphics Performance Analyzer.
Termin für Microsoft Tech-Ed Europe 2010 steht
Stimmt, der Termin ist noch weit weg, aber man kann ja nie früh genug über wichtige Events berichten. Und dazu gehört die Microsoft Tech-Ed Europe 2010 auf jeden Fall, zumindest wenn man Software-Entwickler ist und die Windows-Plattform als seine bevorzugte betrachtet.
Wie ich überhaupt darauf komme? Nun, ein Microsoft-Mann hat mich in die Tech-Ed-Facebook-Gruppe eingeladen, und da konnte ich natürlich nicht widerstehen, mich derselben anzuschließen. Man erfährt noch nicht wirklich viel, aber zumindest ist dort nachzulesen, dass alle Frühanmelder stolze 500 Euro sparen können, wenn sie sich bis zum 5. Juli anmelden (dann kostet das Ticket 1.395 Euro).
Zwar ist die Tech-Ed-Seite noch nicht umgestellt (es geht noch um 2009!), und damit auch die Anmeldung noch nicht möglich, aber beide Missstände sollen wohl demnächst behoben sein.
Falls ihr den Termin im Kalender schon mal eintragen wollt: die Tech-Ed Europe 2010 findet vom 8. bis 12. November statt, und zwar wieder in Berlin auf dem altehrwürdigen IFA-Messegelände, was letztes Jahr ganz gut geklappt hat. So, und der Vollständigkeit halber will ich den Twitter-Alias nicht verschweigen, mit dem ihr der Tech-Ed Europe 2010 folgen könnt: teched_europe. Und falls ihr euch das bis November merken könnt: Der Hashtag steht auch schon fest und lautet #tee10.
Ach ja: Ich war letztes Jahr live in Berlin dabei und habe mit Tom zusammen ein paar schöne Blogbeiträge samt Videos erstellt und veröffentlicht. Dabei haben wir unter anderem darüber berichtet, wie…
… .NET-Entwickler mithilfe von VTune Performance Analyzer Bottlenecks aufspüren können
… die CCR .NET-Entwicklern bei der Parallelprogrammierung hilft
… .NET-Entwickler vom Multithreading profitieren
… Visual Studio und .NET 4 Parallelprogrammierer unterstützen
TechEd09: Erste Videoeindrücke aus Berlin
Wir sind also in Berlin, auf der Microsoft TechEd Europe 2009. Das sollte sich ja allmählich herumgesprochen haben. Damit ihr es auch wirklich glaubt, ist Tom heute erst mal allein mit seiner Kamera losgezogen, um erste Eindrücke einzufangen. Und ab morgen bin ich dann mit dabei, um ein paar Videointerviews und -demos zu drehen. Mit auf der Liste stehen:
- Steve Teixeira wird morgen früh (Di, 9:00) etwas zu “Parallel Computing for Managed Developers” erzählen. Hoffentlich bekommen wir Steve hinterher für ein Interview vor die Kamera.
- Um 15:15 Uhr geht es dann um das Thema HPC und Virtualisierung. Auch hier planen wir ein anschließendes Videointerview.
- Intel-Kollege Rami, der am Mittwoch seine Techsession hat, wird uns in seiner Demo zeigen, wie Managed Code mithilfe von VTune optimiert werden kann.
- Natürlich werden wir auch Bilder von der Parallel-Studio-Session inklusive Netbook-Verlosung zeigen.
- Am Mittwoch hat dann Rami seine besagte Techsession. Hinterher stellen wir im ein paar schlaue Fragen.
- Um 10:15 Uhr geht es direkt weiter mit F# und dessen parallelen Fähigkeiten. Hinterher gibt’s hoffentlich ein Videochat mit Donald Syme.
- Tiberiu Covaci hält um 12:20 Uhr seinen Vortrag mit dem Titel “The Future of Parallel Programming”. Anschließend werden wir Tiberiu zu seinen diversen Techsessions befragen. Auch zu denen, die wir heute Morgen leider nicht besuchen konnten.
- Und falls ihr nochmals die 15-Minuten-Präsentation samt Netbook-Verlosung sehen wollt: Am Mittwoch ist wieder Gelegenheit dazu.
- Der Donnerstag beginnt mit einer Parallelsession mit dem Titel “Going Parallel for a Living: Introduction to the Concurrency Coordination Runtime” des lieben Kollegen Ralf Westphal. Mal sehen, ob er uns auch vor der Kamera etwas erzählt.
- Um 15:15 Uhr ist Steve Teixeira noch mal dran, und zwar mit seiner Session “Building High Performance Parallel Software”. Ob Steve sich zweimal von uns interviewen lässt?
- Natürlich gibt es auch am Donnerstag die fast schon lieb gewonnene 15-Minuten-Session inklusive Netbook-Vergabe. Aber diesmal schenken wir uns das vielleicht. Wir wollen ja niemanden langweilen.
- Und klar, dass die Intel-Kollegin Beatrice noch zu Wort kommt. Sie will nämlich unbedingt etwas zum Intel Atom Developer Program erzählen.
So, und nach so vielen Programmankündigungen kommen jetzt endlich die Impressionen aus Berlin. Film ab!
TechEd09: Die Show kann beginnen
So, die ersten zwei Stunden der Microsoft TechEd Europe 2009 sind vorüber, und alles läuft schon ganz prima. Der Intel-Stand ist fertig, die Twitterwall läuft und in einer halben Stunde haben wir auch einen schönen, großen Flatscreen, auf dem wir unser Livebloggen und Twittern auf 46 Zoll zeigen können. Tom ist auch schon mit seiner Kamera unterwegs und fängt für euch die ersten Impressionen der Microsoft TechEd Europe 2009 ein. Ganz im gewohnten Stil.
Bevor ich es ganz vergesse, folgen hier noch ein paar organisatorische Dinge: Der Intel-Stand, an dem ihr mich und die Kollegen treffen könnt, befindet sich in Halle 4.2 und liegt von der Halle 7 kommend direkt am Eingang. Das ist die so genannten Visual Studio Partner Zone. Dort gibt es unter anderem eine Menge nützliche und erhellende Infos rund um das neue Intel Atom Developer Program, das Software-Entwicklern dabei helfen soll, windows- und moblin-basierte Anwendungen speziell für Netbooks zu entwickeln und diese zu einem späteren Zeitpunkt auf Netbooks zu bringen. Falls ihr euch für dieses Programm direkt am Stand registriert, gibt’s auch eine kleine Überraschung.
Darüber hinaus findet ihr eine Menge Infos rund um unser liebstes Baby, das auf den schönen Namen Intel Parallel Studio hört und in rund zwei Wochen sein Halbjähriges feiert. Falls ihr also C-/C++-Programmierer seid, Visual Studio einsetzt und eure Anwendungen threadsicher parallelisieren wollt oder einfach nur gucken wollt, ob sich besonders fiese Bugs eingeschlichen haben, die sich möglicherweise erst zur Laufzeit zeigen, ist Parallel Studio genau das richtige Tool für euch. Hier könnt ihr sogar eine Test-CD abgreifen, um euch mit Parallel Studio vertraut zu machen.
Und falls ihr ein neues Netbook wollt, solltet ihr ebenfalls am Stand V1/V2 vorbeikommen. Beantwortet ein paar Fragen, tragt eure Daten ein und schwups, ab mit der Karte in die zugehörige Losbox. Und schon gewinnt ihr vielleicht eins der schicken Teile. Die erste Verlosung ist allerdings erst morgen Nachmittag, die ausgefüllten Karten werden aber auch schon heute akzeptiert.
So, dann mach ich mich wieder auf den Weg zum Stand. Um den Monitor zu installieren, der gerade gekommen ist. Damit ihr auch besser sehen könnt, was ich twittere und blogge. Man sieht sich!
Ach ja: Auf der anderen Seite der Halle hat Intel noch einen Stand, auf dem es rund um das Thema Datacenter geht. Also alles über Servertechniken, Virtualisierung und Co. Und dort gibt es ebenfalls etwas zu gewinnen, nämlich schicke, ultradünne Notebooks. Ihr seht, ein Besuch der Halle 4.2 lohnt sich auf jeden Fall.
TechEd09: Wir sind dann mal weg!
Ok, da ich keinen Koffer in Berlin habe, muss ich bald einen ebensolchen packen, um heute noch rechtzeitig zum Flughafen zu kommen, damit mich AirBerlin auch zur Microsoft TechEd Europe 2009 bringt. Dort werde ich nämlich gemeinsam mit dem Kollegen Papadhimas und einer Hand voll Intel-Leuten vier Tage lang von der wohl wichtigsten Entwicklerkonferenz in Sachen Windows, dotNET und Co. berichten.
Wie ich ja bereits angekündigt habe, werden wir uns bevorzugt um das weite Feld der Parallelprogrammierung kümmern. Da sind zum einen die 15-Minuten-Sessions auf der großen Showbühne zu nennen, auf der Ralph und Edmund in gewohnt treffsicherer Art und Weise über Parallel Studio referieren und sagen werden, warum das Plugin für Visual Studio nicht nur zum Multithreaden taugt, sondern auch Bugs in seriell programmierten Anwendungen aufspürt und hilft, diese zu eliminieren. Und die Session von Rami werde ich mir ebenfalls nicht entgehen lassen. Der werte Kollege erzählt nämlich vom Dreigestirn Windows 7, .NET und Multicore-Optimierungen.
Dass so eine riesige Konferenz aber noch mehr zu bieten hat als Parallel Studio und Intel-Sessions, macht ein Blick in den äußerst umfangreichen Sessionplan klar. Dort finden sich unter dem Schlagwort “Parallel” ein gutes Dutzend interessanter Vorträge zum Thema Parallelprogrammierung. Die spannendsten Sessions werde ich natürlich aufsuchen und live darüber berichten (entweder in diesem Blog oder per Twitter). Und weil das noch nicht genug ist, ziehe ich mit Tom und Videocam immer wieder los, um die maßgeblichen Köpfe der TechEd mit schlauen Fragen zu konfrontieren. Aber das kennt ihr ja schon.
Ok, dann bleibt mir nur noch, uns allen eine interessante Microsoft-Konferenz zu wünschen, verknüpft mit der Hoffnung, dass nicht der ein oder andere im Trubel der Berliner Feier zu 20 Jahren Mauerfall verloren geht. Wäre doch schade …
Wie parallel ist die TechEd Europe 2009?
Wenn man sich so die Webseite der Microsoft TechEd Europe 2009 ansieht, fällt auf, dass es dort eine ganze Menge Dinge gibt, die mit dem Parallelismus zu tun haben. Wie beispielsweise die Techsessions, von denen natürlich viele gleichzeitig angeboten werden, um so die anwesenden Entwickler und anderen Gesellen mit möglichst vielen Informationen versorgen zu können. Aber auch die Ausstellerbereiche stellen eine Art Paralleluniversum dar: Namhafte Hersteller wie Intel (übrigens zu finden in der Visual Studio Partner Zone, Stand V1/V2) zeigen am selben Ort zur selben Zeit ihre Produkte, Lösungen und Demos.
Aber, um jetzt wieder ein bisschen ernsthafter zu werden, was wirklich parallel ist an der diesjährigen Microsoft TechEd Europe sind die vielen Sessions und Vorträge, die sich mit diesem Thema beschäftigen. Das zeigt zweierlei: Erstens wirft Visual Studio 2010 samt .NET 4 große Schatten voraus und zweitens scheinen Multithreading und Co. in den Köpfen von Microsoft angekommen zu sein. Aber das ist nicht so überraschend. Höchstens die Vehemenz, mit der die Konferenz das Thema angeht.
So gibt es beispielsweise Tiberiu Covaci (erinnert mich ein bisschen an jemanden von der Enterprise), der gleich mit mehreren Parallelsessions vertreten ist. So stellt er am Montag die ziemlich rhetorische Frage “Is the future of programming a parallel one?” (Und alle: “Yeah!”) Dabei will er unter anderem herausfinden, welche Branchengrößen den Multicore-Markt vorantreiben (wie heißen die noch mal mit dem großen I am Anfang … ?).
TechEd09: Das wird es alles zu sehen geben
In meinem gestrigen Blogeintrag habe ich ja schon darauf hingewiesen: Wir fahren nach Berlin! Und zwar nicht zum DFB-Pokalendspiel, sondern auf die Microsoft TechEd Europe 2009, auf der sich wie jedes Jahr Software-Entwickler und andere Geeks treffen. Dass zeitgleich der 20. Jahrestag des Mauerfalls gefeiert wird, macht die Stadt bestimmt schön kuschelig voll.
Aber das wird uns nicht davon abhalten, unserem Job nachzugehen und vier Tage lang über folgende Dinge zu (video)bloggen (am fünften Tag wird die TechEd leider ohne uns auskommen müssen):
Wie üblich werden wir interessanten Leuten unsere HD-Cam unter die Nase halten und ihnen schlaue Fragen stellen. Natürlich gehen die Ergebnisse gleich vor Ort online und wir werden auch darüber bloggen. Hierbei erwartet alle Anwesenden eine echte Weltneuheit: Anstatt in einem kleinen, muffigen Konferenzraum zu sitzen und dort abgeschieden von der Welt vor mich hin zu schreiben, sitze ich am Intel-Stand in der Visual Studio Partner Zone und blogge dort live! Damit mir alle beim Arbeiten auch zusehen können, wird mein Geschriebenes direkt auf einen großen TV-Bildschirm übertragen, der sich in meinem Rücken (oder sonstwo) befindet. Unsere ganz persönliche Daily Soap von der TechEd Europe 2009!
Ebenfalls in Wort und Bild werden wir über die drei 15-Minuten-Sessions berichten, die die anwesenden Intel-Kollegen halten werden. Hauptthema wird Parallel Studio sein, mit dem sich seriell programmierte Anwendungen parallelisieren lassen, damit sie möglichst schnell auf Multicore-Systemen laufen. Allerdings geht es dabei nicht nur um Performance, sondern um weitere Aspekte wie Sicherheit, Effizienz und, ok, Performance.
TechEd09: Vorfreude und erste Infos
Genau einmal pro Jahr treffen sich Software-Entwickler und ähliche Menschen aus ganz Europa auf Microsofts größtem interkontinentalen Event, der Microsoft Tech-Ed Europe. Dieses Jahr werden wir vom 9. bis 13. November (also schon nächste Woche) nach Berlin reisen. Voriges Jahr waren wir im schönen Barcelona, der Hauptstadt Kataloniens. Aber das ist eine ganz andere Geschichte.
Was aber bleibt ist die Gewissheit, dass wir wie im vergangenen Jahr mit der kompletten Ausstattung in die Hauptstadt reisen. Also mit HD-Videokamera, Schnittrechner, Notebook, Netbook und anderen technischen Spielereien. Das machen wir übrigens alles nur für euch, die ihr da draußen vor dem PC sitzt und unsere Einträge lest, weil ihr entweder selbst nicht zur Tech-Ed fahren oder einfach nur gucken wollt, was ihr alles verpasst.
Und was heißt das jetzt im Einzelnen? Nun, wir werden wieder interessante Leute wie Microsofts Steve Teixeira vor die Kamera zerren und ihnen schlaue Fragen stellen. Wir gucken uns aber auch bestimmt sämtliche Intel-Demos an, die auf der Visual Studio Partner Zone zu sehen sind (und ein bisschen mehr).
Klar ist natürlich auch, dass wir uns das Ganze nicht nur ansehen, sondern auch über all die schönen Dinge bloggen, die vom 9. bis 13. November auf der Microsoft Tech-Ed Europe 2009 passieren werden. Dass wir dabei nicht vergessen, über den Tellerrand hinauszusehen, spricht doch für sich selbst, oder?!
Parallel-Wissen auf der ADC 2009
Nächste Woche findet am 7. und 8. Oktober in Bonn die Advanced Developers Conference 2009 statt. Wie es sich für fortgeschrittene Entwickler gehört, nimmt das Thema Parallelprogrammierung einen wichtigen Stellenwert ein. Daher folgt an dieser Stelle eine Zusammenfassung der geplanten “Parallel-Sessions”:
- Der freiberufliche Journalist Andreas Heil beschäftigt sich während seiner Opening Keynote-Session mit den Themen Parallelisierung, Nebenläufigkeiten und den damit verbundenen Unterthemen “große Datenmengen” und “komplexe Berechnungen”.
- Siemens-Mann Michael Stal referiert über Microsoft Axum, eine agentenbasierte Koordinationssprache, mit deren Hilfe Softwaresysteme in .NET parallelisiert werden können. Im Gegensatz zu systemnahen Ansätzen wie PLINQ oder der Task Parallel Library unterstützt Axum dedizierte Architektur- und Komponenten-Designs und lässt sich prima mit weiteren .NET-Sprachen mischen.
- Ralph Westphal bringt den anwesenden Entwicklern und Softwarearchitekten die Concurrency Coordination Runtime des künftigen .NET-Frameworks ein gutes Stück näher. Dabei geht es um die Serviceorientierung im Kleinen: Nachrichten- und Datenflüsse sollen eine skalierbare Parallelität deutlich einfacher machen als bisher.
- Bernd Marquardt stellt in seinem 90-minütigen Vortrag die Parallel-Features der Programmiersprache C++ vor, die Microsoft in Form der Parallel Pattern Library (PPL) zur Verfügung stellt. Hierbei handelt es sich um einfache Konstruktionen, die Schleifen und Code-Bereiche parallelisieren sollen. Dies ist durchaus vergleichbar mit den Intel Threading Building Blocks.
- Und natürlich geht es in diversen Tracks um Microsoft Visual Studio 2010, das ab nächsten Jahr auf Basis des .NET-Frameworks 4 eine ganze Menge zum Thema Parallelprogrammierung beitragen wird.
IDF09: Multithreaden und Parallel Studio abgreifen
Es hat sich ja wohl schon rumgesprochen, dass ich Montagnachmittag gen San Francisco abhaue, um mich am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag über die künftigen Intel-Pläne und -Produkte zu informieren. Ich werde übrigens meine kleine Videokamera Zi6 von Kodak dabei haben, um das ein oder andere Vor-Ort-Statement filmtechnisch in Szene zu setzen. Und klar, live bloggen werde ich auch. Gibt wohl eine ganze Menge zu berichten, so wie es aussieht.
Neben all den bereits erwähnten Sessions und Keynotes wird es für angehende Parallelprogrammierer ein ganz spezielles Bonbon geben: Am Mittwoch, den 23. September, veranstaltet Intel von 14:00 bis 18:00 Uhr PDT (23:00 bis 24/9, 3:00 Uhr MESZ) einen vierstündigen Workshop, in dem erfahrene C- und C++-Programmierer lernen werden, wie sie mithilfe von Parallel Studio sequenziell programmierten Quellcode parallelisieren können. Als besonderen Anreiz haben sich die Organisatoren dieses Workshops zwei Leckerbissen überlegt:
1. Die ersten 50 Teilnehmer, die ein lauffähiges, parallelisiertes Programm einschicken, erhalten eine Vollversion von Parallel Studio. Gegenwert: 799 Dollar.
2. In drei Kategorien wird der jeweils beste Beitrag ermittelt. Hierbei geht es um die schnellste Ausführung, die beste Prozessorausnutzung und den besten Einsatz von Parallel Studio. Der Sieger (oder die Siegerin) erhalten eine Visa-Geschenkkarte im Wert von 250 Dollar.
Wer schon mal gucken will, was zu tun ist, um eines der 50 Parallel-Studio-Pakete abzugreifen oder gar die 250 Dollar zu gewinnen, kann sich auf der Contest-Seite ausführlich darüber informieren. Und im Evaluation Center von Intel könnt ihr euch eine 30-Tage-Version von Parallel Studio besorgen. Zum Aufwärmen, quasi.
IDF09: Weitere Techsessions zu Multicore, Moblin und Co.
In meinem gestrigen Blogbeitrag war eine interessante Auswahl an dienstäglichen Techsessions während des Intel Developer Forums dran. Heute folgt der Mittwoch mit einer Selektion besuchenswerter Workshops und Vorträge.
Ach ja: Am zweiten Tag des IDF beginnen die Techsessions erst um 13:05 Uhr PDT (22:05 MESZ), da vormittags zwei Keynote-Sessions anstehen und die Organisatoren obendrein die anwesenden Entwickler dazu ermutigen wollen, den Ausstellerbereich (Technology Showcase) zu besuchen.
13:05 Uhr PDT (22:05 MESZ): Parallel-Guru und Product Unit Manager Steve Teixeira wird 50 Minuten lang über das geplante .NET-4-Framework mit all seinen Vorzügen für Parallelprogrammierer reden. Dabei geht es unter anderem um die Parallel Extensions und das task-basierte Debuggen mithilfe von Visual Studio 2010. Und ein kurzes Produkt-Update gibt es bestimmt auch.
13:05 Uhr PDT (22:05 MESZ): Wer die Intel Threading Building Blocks mal in Aktion sehen will, sollte in den Raum 2000 kommen, um dem Workshop von Victoria Gromova beizuwohnen. Und allen, die den Termin nicht schaffen, empfehle ich die ein oder andere Lektüre.
14:05 Uhr PDT (23:05 MESZ): Eine Techsession mit dem Titel “Next Generation Core-to-Core Interconnects for Many-Core Processors” sollte man eher nicht versäumen. In dem Workshop geht es unter anderem um die Themen Latency, Bandbreite und Traffic Management bei Prozessorverbünden. Aber auch um die möglichen Ansätze, solche Hochgeschwindigkeits-Netze aufzubauen.
GDC09: Von Keynotes, Sessions und Larrabee
In genau 48 Stunden geht es also los: Spieleentwickler, -Designer und andere Kreative finden sich auf dem Messegelände Köln zusammen, um drei Tage lang über die Gegenwart und Zukunft der Spieleindustrie zu reden.
Dazu gehören Keynote-Vorträge von Cevat Yerli, seines Zeichens CEO von Crytek, David Cage von Quantic Dream und anderen wichtigen Köpfen der Spielebranche. Das Bild der Konferenz werden allerdings die zahlreiche Sessions aus den Themenbereichen Geschäftsmodelle, Game Design, Produktionsabläufe, Programmierung und Entwicklung sowie Visual Arts bestimmen.
Das Software Dev Blog interessiert sich natürlich hauptsächlich für die technischen Vorträge. Daher werden wir uns – ausgestattet mit Notebook und Videokamera – auf die Suche machen nach interessanten Gesprächspartnern und spannenden Inhalten. Wir werden also unter anderem mit Leigh Davies darüber reden, worauf es beim Entwickeln von Software ankommt und warum mit jeder neuen Prozessorgeneration neue Herausforderungen und Chancen auf Spieleentwickler zukommen.
GDC09: Paralleles Speichern, Laden und mehr mit Larrabee
“Wer A sagt, muss auch B sagen!” Dieser Spruch lässt sich auf meinen heutigen Blogbeitrag anlässlich der GDC09-Vorberichterstattung prima anwenden. Denn erst gestern habe ich über eine der geplanten Techsessions zum Thema Larrabee-Programmierung berichtet. Und schon heute geht quasi der zweite Teil online.
Dieser trägt offiziell den Titel SIMD programming with Larrabee: Second Glance at the New Instructions in Action und beschäftigt sich sehr detailliert mit der SIMD-, also registernahen Programmierung von Larrabee-basierter Software. Hierzu werden Steve Hughes und Steve McCalla von Intel sehr tief in die Materie einsteigen und darüber referieren, dass …
… zu jedem Larrabee-CPU-Kern 32 Vektor-Register gehören, die jeweils 16 Bit breit sind und sich für parallel ausführbare Operationen nutzen lassen. Das ergibt in Summe 512 breite SIMD-Register pro Core.
… die Larrabee-nahe Programmierung zwei Methoden bereithält, um Vektoroperationen durchzuführen: SOA (Structure of Arrays) und AOS (Array of Structure). Beide haben ihre Berechtigung und Steve & Steve werden ausführlich darlegen, in welchem Fall welche der beiden Methoden die bessere ist. Und das anhand einfacher mathematischer Beispiele wie der Matrizenberechnung.
GDC09: Vektorisierung und Rasterisierung mit Larrabee
Am Dienstag habe ich über diverse Techsessions berichtet, die nächste Woche auf der Game Developers Conference 2009 in Köln stattfinden werden. Gestern dann habe ich eine davon etwas detaillierter vorgestellt. In diesem Vortrag geht es vor allem um die permanente Weiterentwicklung von Intel-Prozessoren und um die Frage, wie Spieleentwickler davon profitieren.
Natürlich wird Leigh Davies in seiner Session auch kurz und knapp auf Larrabee eingehen. In diesem Zusammenhang habe ich versprochen, euch ein paar mehr Infos zu den Larrabee-Sessions zukommen zu lassen. Dieses Versprechen löse ich hiermit ein. Ok, eigentlich ist der heutige Beitrag nur die eine Hälfte des eingelösten Versprechens, da die Kurzfassung des zweiten Larrabee-Vortrags morgen folgt.
Nach einer kurzen Einführung, was Larrabee ist und wozu es eingesetzt werden kann, wird Steve McCalla von Intel ziemlich schnell in Medias Res gehen. Ohne Umschweife wird er über einen Teil der mehr als 100 neuen Befehle reden, die Larrabee zu bieten hat. Dazu gehören vor allem Vektor-Befehle, mit deren Hilfe bestimmte Operationen wie Multiplikation und Addition in den vorhandenen 32 Vektor-Registern parallel ausgeführt werden können (diese Register v0 bis v31 sind übrigens allesamt 512 Bit breit!).
So profitieren Spieleentwickler von neuen Prozessoren
In meinem gestrigen Blogbeitrag ging es um die geplanten Techsessions zum Thema Programmierung während der GDC 2009, die vom 17. bis 19. August in Köln stattfindet. Mit von der Partie sind auch vier Workshops, die Intel veranstaltet. Für alle, die schon mal wissen wollen, was auf sie zukommt, folgen auf diesem Sender ein paar Infos rund um die Intel-Sessions auf der GDC’09. Und alle anderen sind natürlich auch herzlich eingeladen, sich ein wenig zu informieren.
Am Montag um 17:40 Uhr stellt sich Leigh Davies die Frage, wie Spieleentwickler Schritt halten können mit den permanenten Neuentwicklungen im Prozessorsegment – und was sie davon haben. Es geht also um aktuelle Mikroarchitekturen von Intel (Core 2, Core i7) und geplante Prozessoren (Westmere, Sandy Bridge). Letztere werden übrigens ausschließlich auf 32-nm-Basis gefertigt. An diese ständigen Veränderungen sollten sich die Spieleentwickler permanent anpassen können. Spieleprogrammierer sind vor allem dazu aufgerufen, nicht mehr ausschließlich sequenziell, sondern auch parallel zu entwickeln.
Leigh bleibt aber nicht an der Oberfläche: So wird er die letzten drei Mikroarchitekturen (Pentium 4, Core und Core i7) genauer beleuchten und die Vorteile erläutern, die vor allem die neueren Architekturen mit sich bringen. Und zu der aktuellen Core-i7-Architektur gibt es ganz besonders viele Informationen. Also solche Dinge wie verbesserte Sprungvorhersagen, höhere Speicherbandbreiten und vieles mehr.
Wichtige Techsessions der GDC09 auf einen Blick
Erst gestern habe ich über die bevorstehende Game Developers Conference 2009 berichtet. Es ging um das große Ganze, nämlich um die Keynote-Sessions, die für die GDC09 geplant sind. Neben diesen Informationen auf einer eher abstrakten Ebene gibt es natürlich auch sehr reale, da technische Vorträge. Welche von diesen mich besonders interessieren, erfahrt ihr hier und jetzt.
Dazu gehören vor allem die Techsessions, die unter Programming aufgeführt sind:
- Bringing ‘Empire: Total War’ to the masses with Intel’s Graphics Performance Analyzers: In dieser Techsession geht es um die Optimierung von 3D-Spielen für integrierte Grafikchips, wie sie immer öfter in Notebooks zu finden sind. Hierfür gibt es übrigens eine Toolsuite, die sich Graphics Performance Analyzers nennt und dafür sorgt, dass 3D-Spiele gut aussehen und trotzdem auf Grafikeinheiten à la Intel GMA X4500 flüssig laufen – und den Akku schonen.
- Dual Numbers: Simple Math, Easy C++ Coding, and Lots of Tricks: Am Ende dieser Session sollen vor allem C++-Programmierer verstehen, wie sie ihre Herausforderungen mithilfe von Dualen Zahlen bei der Programmierung von Grafik- und Physics-Einheiten besser meistern. Duale Zahlen werden insbesondere bei der Berechnung von Matrizen eingesetzt, spielen aber auch in der Geometrie und bei der Differentialrechnung eine wichtige Rolle.


