Bücher und Webinar an Software-Entwickler zu verschenken
Über das Intel Software Partner Program (Intel SPP) hatte ich Ende Oktober ausführlich berichtet. Kurz gefasst geht es um die Möglichkeit, als Software-Entwickler von Intel in Sachen Programmierung unterstützt zu werden. Das reicht von vergünstigten Einkaufskonditionen für Software-Tools bis hin zur Möglichkeit, an professionell erstelltes Marketingmaterial heranzukommen.
Um am Intel SPP teilnehmen zu können, muss man sich natürlich erst mal registrieren. Logisch. Um dies ein wenig schmackhafter zu machen, verschenkt Intel derzeit 50 Exemplare des Buchs Multi-Core Programming, das ich übrigens auf meinem Schreibtisch liegen habe. Dabei handelt es um einen wirklich gelungenen Einstieg in das Thema und eine nützliche Wissensdatenbank für alle Entwickler. Also, ran an den Speck!
Apropos Speck: Software-Entwicklung für den relativ neuen Intel-Prozessor Core i7 ist noch kein echtes Mainstream-Thema. Zwar gibt es schon eine ganze Weile ein eigenes SDK, aber Experten auf diesem Terrain sind noch eher rar. Um diesen Umstand zu verbessern, bietet Intel am nächsten Dienstag (10. Februar, 17 Uhr MEZ) ein 60-minütiges Webinar genau zu diesem Thema an. Der Titel:
Create Applications with Superior Performance and Energy-Efficiency: An Introduction to the Software Development Kit for the new Intel Core i7 Platform
Das ist doch genau das Richtige für angehende Multicore-Entwickler, oder?! Und wie gesagt: Davon gibt es nicht so wahsinnig viele. Ach ja: Um an diesem internetbasierten Training teilnehmen zu können, muss man sich für das Intel Black Belt-Programm anmelden. Das ist allerdings ein Klacks – verglichen mit Multithreading für Multicore-Prozessoren.
Top-Entwickler werden und 10.000 Dollar kassieren
Über das Intel Software Partner Program (Intel SPP) haben wir ja Ende Oktober schon mal berichtet. Und kamen dabei zu dem Schluss, dass es sich durchaus lohnt, Unterstützung seitens Intel anzufordern, wenn es darum geht, die eigenen Anwendungen für Intel-Plattformen zu optimieren.
Jetzt setzt Intel aber dem Ganzen noch ein Sahnehäubchen auf, indem es besonders fleißige und transparente Software-Entwickler dafür belohnt, dass sie über ihre Projekte berichten. Das nennt sich dann Intel Ignite 2008 und soll wohl funkelnde Tränen der Rührung und Begeisterung in die Augen der teilnehmenden Firmen zaubern.
Dies kann nämlich den sieben Gewinnern blühen, die Intel monatlich ermittelt und diese mit einem recht lukrativen Preis bedenkt. Besonders lukrativ sind die 10.000 US-Dollar, die einem Software-Unternehmen oder einem einzelnen Entwickler winken, falls sein Projekt von Intel als das beste des Monats ausgewählt wird.
Aber auch eine der sechs Referenzgeschichten, in deren Genuss man kommen kann, ist nicht weniger attraktiv. Intel kümmert sich übrigens bei den Case Studies um das Verfassen und das Veröffentlichen der Erfolgsgeschichten, und in drei Fällen sogar mir Videokamera. So etwas dürfte Ihrem Namen und Ruf bestimmt nicht zum Nachteil gereichen.
Jetzt werden Sie sich bestimmt fragen, was zu tun ist, um an das schöne Geld oder den Anwenderbericht zu kommen? Nun, erstens müssen Sie Teil des Intel Software Partner Programs werden, was relativ einfach ist. Dann sollten Sie möglichst bald – nämlich von heute an bis zum 31. Dezember 2008 – Ihr Software-Projekt fertigstellen und eine Beschreibung des Ganzen via SPP-Webseite an Intel schicken. Und drittens muss die Software bereits auf dem Markt verfügbar resp. einsetzbar sein.
Dann sind Sie vielleicht bald mit ein wenig Glück um 10.000 Dollar oder eine Referenzgeschichte reicher. Was Ihnen auf jeden Fall dräut sind drei schwarze Poloshirts, die mit dem Intel SPP-Logo verziert sind. Also, worauf warten Sie noch?!
Software-Projekte mit Intel-Tools optimieren
Es ist wie mit einem gut getunten Motor: Wenn die Einspritzdüsen mehr Benzin in den Motor pumpen, erhöht sich die Motorleistung und der Wagen fährt schneller. Ganz ähnlich ist es bei der Software-Entwicklung für Multiprozessor-Systeme: Nur wenn alle Prozessoren optimal auslastet werden, läuft die Anwendung in dem Tempo, das man erwartet und das notwendig ist.
Um eine bestmögliche Software-Leistung zu erzielen, bietet Intel eine Reihe von nützlichen Werkzeugen, die unabhängigen Software-Entwicklern dabei helfen sollen, ihre Anwendungen für Intel-Plattformen zu optimieren. Hierzu gehören unter anderem folgende Tools:
Compiler: Intel hat Compiler für C++, Fortran und Visual Fortran im Programm, und zwar für Mac OS, Linux und Windows. Im Preis enthalten ist eine 12-monatige Unterstützung seitens Intel, die auch Updates umfasst sowie einen direkten Kontakt zu Intel-Spezialisten. Intel-Compiler sind sowohl für 32- als auch 64-Bit-Anwendungen einsetzbar. Es spielt natürlich keine Rolle, ob die eigene Software für einen Server, ein Notebook oder gar ein Handy geschrieben wird. Und natürlich sind sämtliche Intel-Compiler für Multicore-Plattformen ausgelegt.
Test-Tools: Neben der optimalen Kompilierarbeit ist das Aufspüren ungenutzter Kapazitäten in bestehendem Programmcode von großer Wichtigkeit. Hierfür hat Intel ebenfalls spezielle Werkzeuge entwickelt, die Programmierern Schwachstellen ihrer Software aufzeigen und bestehendes Multicore-Potenzial voll ausschöpfen sollen.
Intel at its best: Intel Software Partner Program
Wussten Sie eigentlich, dass Intel schon seit vielen Jahren ein Auge darauf hat, seine Entwickler bestmöglich zu unterstützen?! Ok, „seine” ist semantisch nicht ganz korrekt, da es sich natürlich um unabhängige Software-Häuser und -Entwickler handelt. Allerdings wollen beide Seite ein und dasselbe: Anwendungen, die sich möglichst effizient programmieren lassen (Entwickler) und die zudem auf der bevorzugten Plattform optimal laufen (Intel).
Um beides erreichen zu können, ist eine gute Zusammenarbeit zwischen Software-Haus und Plattform-Anbieter unumgänglich. In solchen Fällen entschließt sich der Hersteller meist dazu, ein Programm ins Leben zu rufen, dem Ganzen einen möglichst schwungvollen Namen zu geben und diese Form der Herstellerunterstützung möglichst vielen Interessenten zugänglich zu machen.
Im Falle der Software-Entwickler nennt sich das besondere Angebot Intel Software Partner Program (ok, nicht besonders schwungvoll, aber aussagekräftig) und wendet sich an alle, die mit Compiler, Debugger und ähnlichen Dingen umgehen können und ihre Software möglichst professionell vertreiben.
Wer am Intel SPP teilnimmt, dem ist die Unterstützung seitens Intel gewiss. Hier werden vier Typen von Software-Entwicklern unterschieden: Registered, Associate, Premier und Premier Elite.
