Zwei Videobotschaften in Sachen MeeGo

veröffentlicht von Michael Hülskötter am 9. März 2010 (0) Kommentare

Ich habe ja hier schon das ein oder andere Mal über das künftige Linux-Derivat MeeGo berichtet. Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss der Linux-Systeme Maemo von Nokia und Moblin von Intel. Damit wollen beide Unternehmen ihre Kräfte bündeln und ein Betriebssystem für möglichst alle tragbaren und mobilen Gadgets zur Verfügung stellen.

Passend dazu habe ich gerade zwei anschauliche Videos gefunden. Im ersten kommen Doug Fisher und Imad Sousou von Intel sowie Ari Jaaksi  und Quim Gil von Nokia zu Wort. Im zweiten Clip reden Valtteri Hallá von Nokia und nochmals Imad Sousou über ihre Sicht der Dinge in Sachen MeeGo:

  • MeeGo ist das perfekte Bertriebssystem für jede Art von mobilem und tragbaren Endgerät wie Smartphone, Netbook etc.
  • Dank seines Open-Source-Gedankens steht MeeGo allen Entwicklern offen. Es gibt allso keinerlei Barrieren, um sich der MeeGo-Bewegung anzuschließen.
  • MeeGo wird die gemeinsame Schnittstelle für die Programmierung linux-basierter Anwendungen sein. Egal, ob auf oder in Netbooks, Smartphones, Fernsehgeräten, Kühlschränken und sonstigen Geräten – MeeGo unterstützt sie alle und alle verstehen MeeGo.
  • MeeGo wird – wenn es nach Intel und Nokia geht – die offene Software-Plattform für mobile Endgeräte sein. Das eröffnet Software-Entwicklern ganz neue Möglichkeiten, da sie nicht nur für einen Gerätetyp, sondern für eine Vielzahl von unterschiedlichen Devices Anwendungen schreiben können. Das spart Zeit und Geld!
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[MWC2010] Mobiler, nativer Last-fm-Client für Moblin

veröffentlicht von Michael Hülskötter am 17. Februar 2010 (0) Kommentare

Am heutigen Mittwoch während des Mobile World Congress im schönen Barcelona hatten wir die Gelegenheit, mit Juan José Sánchez Penas zu reden, der bei igalia den Job eines Business Development Managers bekleidet. Juan hatte zwei Software-Demos am Intel-Stand dabei: ein nativer Last.fm-Client und eine sehr schlanke E-Mail-App.

Beide Anwendungen laufen auf mobilen Geräten wie einem Netbook und sind beide moblin-basiert. Die Last.fm-App sieht ziemlich gut aus und wird wohl auch den Weg in den Moblin-/MeeGo-AppUp Center finden. Was wir anhand der kurzen Demo sehen konnten, wäre die Anwendungen eine echte Bereicherung für den Intel Appstore.

Juan zeigte sich übrigens angesichts des Moblin-MeeGo-Wechsels ziemlich zuversichtlich, dass igalia ihre linux-basierten Apps recht schnell auf die neue Plattform portieren kann.

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Mit Photoflow mobil durch hochaufgelöste Bilder blättern

veröffentlicht von Michael Hülskötter am 17. Februar 2010 (1) Kommentar

Am dritten Tag des Mobile World Congress hatten wir die Gelegenheit, mit dem Vetriebschef von Scalado über das moblin-basierte Fotobetrachtungstool Photoflow zu reden. Wie uns Jim Thomas dabei berichtete, können Anwender mithilfe der Bildersoftware selbst auf einem MID oder Netbook durch hochaufgelöste Fotogalerien blättern, ohne dass dabei lange Wartezeiten anfallen. Und das Dekodieren großer Datenmengen scheint Photoflow auch vor keine größeren Probleme zu stellen.

Das ließ zumindest die Software-Demo erahnen, die wir neben den drei Fragen per Videokamera festhalten und auf Youtube kopieren konnten. Interessant fand ich unter anderem Thomas’ Aussage bezüglich MeeGo: So soll es es relativ einfach sein, bereits vorhandene Moblin-Apps auf die neue Linux-Distribution zu portieren. Das wird aktive Moblin-Entwickler wohl so richtig freuen.

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PopCatcher vergrößert die MP3-Sammlung automatisch

veröffentlicht von Michael Hülskötter am 16. Februar 2010 (0) Kommentare

Eine weitere coole mobile App, die während des Mobile World Congress am Intel-Stand auf einem Netbook gezeigt wurde, nennt sich PopCatcher und kommt von der gleichnamigen schwedischen Entwicklerschmiede. PopCatcher ist ein ziemlich cleveres Stück Software, das aus einem Radio-Livestream den Musikteil herausfiltert und als MP3 auf Festplatte oder Flash speichert. Denn PopCatcher erkennt Sprache und Werbung vor und nach dem Musikstück und lässt beides einfach durch den digitalen Rost fallen.

Toll an PopCatcher ist auch dessen Wandlungsfähigkeit: Ob als Stand-alone-Software auf einem Netbook oder als Bestandteil eines Radioempfängers oder MP3-Players mit Radiofunktion – PopCatcher lässt sich auf ganz unterschiedliche Arten einsetzen. Das macht die App zu einem echten Universalgenie.

Wie gut, dass CEO Jakob Berg für ein kurzes Interview zur Verfügung stand und uns drei kleine Fragen beantwortete. Unter seinen Antworten befindet sich auch ein Statement zur gerade vorgestellten Linux-Distribution MeeGo, die Intel und Nokia gemeinsam unter das Entwicklervolk dieser Welt bringen wollen.

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Interaktives und soziales Fernsehen der Zukunft mit Fuugo

veröffentlicht von Michael Hülskötter am 16. Februar 2010 (0) Kommentare

Die Software steht zwar nicht auf unserer Vorab-Demo-Liste, interessant ist sie aber allemal: Fuugo, eine interaktive und äußerst soziale Fernseh-Software, die unter Moblin läuft und die für den Einsatz auf Netbooks, Smartphones und anderen mobilen Geräten konzipiert wurde.

Axel Technologies, die für Fuugo verantwortlich zeichnen, lassen ihre potenziellen Anwender auf ihrer Webseite ganz bescheiden wissen, dass Fuugo das Fernsehkonzept ganz neu erfindet, was sich Telefusion nennen soll. Die Ansätze von Fuugo können sich aber auch sehen lassen: Das Fernsehen der Zukunft wird mobiler, interaktiver und sozialer. Fuugo verbindet nämlich Anwender via Chat und erlaubt es ihnen, aktuelle Sendungen oder Sender per Twitter oder Facebook zu empfehlen. Coole Idee!

Wir hatten auf dem Intel-Stand zum Glück die Gelegenheit, mit dem zuständigen Vertriebsmann über Fuugo zu reden und uns die wichtigsten Features zeigen zu lassen. Und natürlich hatte Markus Kaarto auch eine Meinung zu MeeGo, die er uns gerne mitteilte. Und das Ganze haben wir per Videokamera aufgezeichnet und auf Youtube geladen. Na dann …

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[MWC2010] Mit Fluendo DVD-Player mobil Videofilme ansehen

veröffentlicht von Michael Hülskötter am 16. Februar 2010 (0) Kommentare

Tag zwei des Mobile World Congress brachte mich auf dem Intel-Stand A49 in Halle 7 (App Planet) mit Katia Martí zusammen, die sich bei Fluendo um die externe Kommunikation und das Marketing kümmert. Katia hatte den Fluendo DVD-Player für Moblin und ein externes DVD-Laufwerk dabei, das sie an ihr Netbook anschloss und dann damit einen DVD-Film ablaufen ließ.

Wer sich jetzt fragt, warum man eine DVD-Software für Mini-Laptops braucht, sollte sich den Fluendo DVD-Player genauer ansehen, den uns Katia kurz gezeigt hat. Er bietet alle Merkmale eines „richtigen“ DVD-Programms und ist gleichzeitig ein perfekter Reisebegleiter für Filmfreaks. Natürlich wollten wir von Katia hören, wie sie die von Intel und Nokia gemeinsam angekündigte Linux-Distribution MeeGo einschätzt und die Chancen, die sich daraus für ihr Unternehmen ergeben. Na dann: Film ab!

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Mit Eye-Sight-API Gestensteuerung für mobile Geräte

veröffentlicht von Michael Hülskötter am 16. Februar 2010 (1) Kommentar

Wie ich ja hier schon gebloggt habe, kommen auf dem Intel-Stand A49 in Halle 7 (App Planet) während des Mobile World Congress diverse Software-Entwickler mit ihren Demos vorbei, die hauptsächlich auf Moblin basieren und auf den vorhandenen Netbooks laufen.

Einer dieser ISVs (Independent Software Vendor) ist Eye Sight: Die Entwickler dort haben eine Schnittstelle programmiert, mit deren Hilfe die eingebaute Webcam zum Kontrollmedium mutiert. Soll heißen, dass man per einfacher Handbewegung nahezu jedes mobile Gerät steuern kann. So zeigte uns Amnon Shenfeld von Eye Sight, wie man per Wischbewegung durch eine Bilderdatenbank blättern kann. Wir wissen ja nicht erst seit der Wii, wie intuitiv und simpel das ist.

Da es sich dabei um eine API handelt, die möglichst viele Entwickler in ihre Anwendungen einbauen sollen, werden wir wohl in Zukunft viele Menschen sehen, die ihrem Netbook oder Smartphone zuwinken. Und ganz bestimmt wird die Eye-Sight-Technik bald auch auf MeeGo laufen.

Und weil wir es noch ein wenig genauer wissen wollten, haben wir Amnon vor unsere Kamera gelockt und ihn mit drei schlauen Fragen konfrontiert, die er sehr unterhaltsam beantworten konnte. Und einen kleinen Einblick in die Eye-Sight-Technik gewährte er uns ebenfalls.

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CES2010 – gute Nachrichten für Software-Entwickler

veröffentlicht von Michael Hülskötter am 12. Januar 2010 (0) Kommentare

Die Consumer Electronics Show 2010 ist zwar schon wieder Geschichte, bietet aber viel Nachhaltiges für Software-Entwickler, die ihre Apps für mobile Geräte wie Netbooks & Co. vernünftig vermarkten (lassen) wollen. Die Rede ist vom Intel App Store, der als Beta in Las Vegas vorgestellt wurde und allen Software-Entwicklern die Möglichkeit bieten will, ihre Apps zu fairen Preisen unters Volks zu bringen.

Dabei geht es natürlich um diverse Fragen, die sich Intel (und deren Partner) stellen lassen mussten (und für die sie natürlich die passenden Antworten parat hatten):

  • Warum eröffnet ausgerechnet Intel einen App Store?
  • Was haben Software-Entwickler vom Intel AppUp Center?
  • Wie geht es weiter mit dem Intel App Store?
  • Was bringt den Anwendern Pine Trail?
  • und vieles mehr.

Um die Antworten auf all diese und weitere Fragen zu dokumentieren, war Tom vor Ort und hat diversen wichtigen Menschen Kamera und Mikro hingehalten, auf dass sie interessante Infos rund um das Thema Intel AppUp Center mit uns teilen. Und das ist dabei herausgekommen:

  • Laut Christos Georgiopoulos von Intel sind App Stores viel sicherer als Download-Portale, das Intel AppUp Center ist nicht nur für Netbooks konzipiert und Software-Entwickler könnten auch mit Telcos und OEMs lukrative Deals abschließen.
  • Peter Biddle von Intel gewährt noch tiefere Einblicke in das Intel AppUp Center. Schließlich hat er es maßgeblich mitentwickelt. Von Peter erfährt man unter anderem, dass es sehr schwierig ist, netbook-spezifische Apps im Web zu finden, dass schon zahlreiche Apps im AppUp Center existieren und dass Entwickler für einen gewissen Prozentsatz ihrer Umsätze im Intel App Store Marketingtools wie Banner und ähnliche Dinge kaufen und einsetzen können.
  • Wichtige Netbook-Hersteller kamen ebenfalls zu Wort. Mit dabei: Asus, MSI, Samsung, Toshiba und LG Electronics. Alle fünf sind natürlich von der neuen Intel Pine-Trail-Technik mehr als begeistert und haben ihre neuesten Babys dabei.
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Maxon setzt auf Intel Softwaretools für optimierte Apps

veröffentlicht von Michael Hülskötter am 16. Dezember 2009 (1) Kommentar

Dass Maxon alles dafür getan hat, ihre Software-Anwendungen wie Cinema 4D für die aktuellen Intel-Prozessoren zu optimieren, darüber habe ich schon vor längeren gebloggt. Und wie es der Zufall wollte (ok, der natürlich keiner war), konnten wir mit Maxon höchstpersönlich darüber reden, wie sie es immer wieder schaffen, dass ihre Anwendungen besonders performant auf Rechnern mit Intel-Architektur laufen.

Ein wesentlicher Punkt ist unter anderem der Einsatz des Intel C++ Compilers, der laut Maxon schon mal ohne nennenswerte Änderungen am Code etwa 15 Prozent mehr Speed bringt. Aber auch der Intel Thread Profiler steht bei Maxon ganz oben auf der Liste, wenn es darum geht herauszufinden, wie sich das parallelisierte Programm verhält, ob also die anfallenden Threads möglichst gleichmäßig auf die vorhandenen Ressourcen verteilt werden (Skalierung ist hier das Zauberwort).

Darüber hinaus kommen VTune Performance Analyzer und Intel Threading Building Blocks zur Sprache. Ok, dann würde ich mal sagen, den Rest solltet ihr euch am besten selbst ansehen. Viel Spaß dabei!

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Parallel Talk: Warum Ct und Rapidmind gut zusammenpassen

veröffentlicht von Michael Hülskötter am 27. November 2009 (1) Kommentar

Auf dem diesjährigen IDF in San Francisco wurde ich selbst “Opfer”, als ich mich unversehens vor dem Whiteboard von Aaron Tersteeg wiederfand. Aber zum Glück ging es nicht nur mir so, sondern auch unter anderem Stefanus, Michael und Anwar von Intel, die etwas sagen sollten über die Ct-Technologie und warum diese mit den Paralleltechniken von Rapidmind so gut zusammen passt.

Nur so viel: Ct soll noch in diesem Jahr als Beta verfügbar sein und Software-Entwicklern dabei helfen, ihre Anwendungen noch eleganter zu parallelisieren als bisher. Und genau dieses Bestreben verfolgen auch die Jungs von Rapidmind. Das dürfte wohl der wesentliche Grund gewesen sein, warum Intel und Rapidmind seit Ende August gemeinsame Sache machen.

Aber am besten lassen wir Stefeanus, Michal und Anwar selbst zu Wort kommen …

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