GDC Europe 2011: Vorher informiert – doppelt profitiert (Teil I)

veröffentlicht von am 11. August 2011 (0) Kommentare

Noch viermal schlafen, dann geht es endlich los! Die GDCE 2011 öffnet in Köln ihre Tore. Dort werden zahllose Experten, Programmierer, Spieledesigner und auch Anwender über die technischen Möglichkeiten und Trends der kommenden Jahre diskutieren.

Intel als Sponsor und Veranstaltungs-Partner übernimmt dabei eine zentrale Rolle. Auf den Info-Stand und die Techsessions habe ich bereits gestern hingewiesen. Heute und morgen möchte die Inhalte der Vorträge kurz anreißen und Ihnen die Möglichkeit geben, sich im Vorfeld der Konferenz bereits über den technischen Background der wichtigsten Sessions zu informieren. Das wird keine Schnitzeljagd durchs Internet. Alle Facts finden Sie auf dieser Seite und bei ISN.

Montag 15.8.2011: Ab 17.40 Uhr erläutert Leigh Davies unter dem Titel „Efficient Scaling in a tasked based Game Engine“, wie sich task-basierte Spieletitel so optimieren lassen, dass sie auf einem Multicore-System die vollen Performancemöglichkeiten ausschöpfen. Dafür sind unter Umständen Änderungen im Code notwendig. Leigh wird aber verdeutlichen, dass das kein Hexenwerk ist.

Zur Person: Leigh ist derzeit bei Intel beim Intel Visual Computing Software Enabling Team und berät Programmierer, die ihre Spiele hinsichtlich Grafik und Multithreading auf den aktuellen Stand der Möglichkeiten bringen wollen. Er verfügt über eine langjährige Erfahrung als Entwickler von 3D-Spielen und kann Ihnen vermutlich jeden Rendering-Trick verraten.

Der Name kommt Ihnen bekannt vor? Auch im letzten Jahr war Leigh als Intel-Experte und Speaker auf der GDCE. Damals erklärte er, wie sich PC-Games für Netbooks optimieren lassen. Den ganzen Artikel dazu lesen Sie hier. Und mein Vorgänger Michael hatte damals die Möglichkeit genutzt, Leigh zu interviewen. Das YouTube-Video ist immer noch sehenswert, denn seine Aussagen und Prognosen haben nichts an Aktualität und Gültigkeit verloren.

Mehr Infos zur kommenden Session von Leigh erhalten Sie von ihm selbst. Auf der ISN-Seite erläutert er kurz, warum alle Entwickler task-basierter Games die Session nicht verpassen sollten und ermöglicht einen Download des im Vortrag verwendeten Code-Beispiels.

Abschließend lohnt sicherlich auch ein Blick auf die offizielle GDCE-Seite, wo Sie alle Speaker-News, die genauen Orte und Zeiten finden.

Morgen werde ich über die weiteren Sessions berichten!

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Eurographics 2009: Wohin geht die 3D-Reise?!

veröffentlicht von am 25. März 2009 (1) Kommentar

Nächsten Montag beginnt hier in München auf dem Forschungsgelände der TU München die Eurographics 2009, und das bereits zum 30. Mal. Auf dieser Fünftageskonferenz geht es vor allem um professionelle 3D-Applikationen und deren Anwendungsgebiete samt der zugehörigen Trends und zukünftigen Entwicklungen.

So finden an jedem Tag zahlreiche Workshops, Keynote-Sessions, Tutorials, Vorträge und anderes statt, die sich mit dem Thema Visual Computing beschäftigen. Mit dabei ist Intel, die Firma hat innerhalb der Sektion “Industry Presentations” einen eigenen Slot zugewiesen bekommen. Das hat unter anderem damit zu tun, dass Intel einer der Sponsoren der Eurographics 2009 ist.

In eineinhalb Stunden (13:30 bis 15:00) werden Manfred Ernst und Mat Pharr über zwei Themen sprechen: “Ray Tracing – Why should we use it?” (Manfred) und “Back To The Future With New Graphics Architectures” (Mat). In Manfreds Vortrag geht um die Fragen, worin sich Rasterisierung und Ray Tracing im Wesentlichen unterscheiden und wie aktuelle und zukünftige Multicore-Plattformen ihren Teil zu mehr Ray-Tracing-Power beitragen.

Im zweiten Vortrag wird Mat darüber reden, wie sich Grafikberechnungen immer mehr von Spezial-Hardware (z. B. Grafikkarten) auf massenmarkttaugliche Prozessoren verschieben. Das Stichwort dahinter ist wohl Larrebee. Zumindest deutet die Zusammenfassung seines geplanten Vortrags darauf hin. Da ich es natürlich ganz genau wissen will, werde ich am nächsten Mitwoch (1.4.) vor Ort sein und mir die Vorträge anhören/-sehen und darüber berichten. Und keine Sorge, das wird kein Aprilscherz!

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Intel @ Microsoft TechEd EMEA Developers 2008 Preview

veröffentlicht von am 30. Oktober 2008 (1) Kommentar

Vom 10. bis 14. November dieses Jahres findet in Barcelona die große Microsoft-Entwicklerkonferenz statt, die auf den Namen TechEd EMEA Developers 2008 hört. Dort wird Intel unter anderem mit drei Software-Spezialisten vertreten sein, aber auch mit einem Demo-Stand, auf dem aktuelle Intel-Tools gezeigt werden sollen.

Ziel der Intel-Präsenz auf der TechEd sind gleich mehrere Dinge: Zum einen geht es um das große Thema paralleles Programmieren innerhalb einer Multiprozessor-Umgebung. Software-Entwickler, die bis dato mit Intel-Tools für diese Zwecke noch nicht so viel zu tun hatten, sollen auf diesem Weg lernen, wie aus single-threaded Software-Code Multithread-Anwendungen werden und welche Werkzeuge Intel hierfür bietet.

Die anvisierte Zielgruppe ist ziemlich eindeutig: Windows-Entwickler, die in C++ programmieren und dies möglicherweise in einer Visual-Studio-Umgebung tun. Anwendungsseitig sollen Entwickler angesprochen werden, die vorzugsweise eigene Programme in Sachen Bildbearbeitung, Signal Processing, Simulation, Medizintechnik, Gaming und Windows-Clustering programmieren.

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