TechEd09: Das wird es alles zu sehen geben

veröffentlicht von Michael Hülskötter am 5. November 2009

In meinem gestrigen Blogeintrag habe ich ja schon darauf hingewiesen: Wir fahren nach Berlin! Und zwar nicht zum DFB-Pokalendspiel, sondern auf die Microsoft TechEd Europe 2009, auf der sich wie jedes Jahr Software-Entwickler und andere Geeks treffen. Dass zeitgleich der 20. Jahrestag des Mauerfalls gefeiert wird, macht die Stadt bestimmt schön kuschelig voll.

Aber das wird uns nicht davon abhalten, unserem Job nachzugehen und vier Tage lang über folgende Dinge zu (video)bloggen (am fünften Tag wird die TechEd leider ohne uns auskommen müssen):

Wie üblich werden wir interessanten Leuten unsere HD-Cam unter die Nase halten und ihnen schlaue Fragen stellen. Natürlich gehen die Ergebnisse gleich vor Ort online und wir werden auch darüber bloggen. Hierbei erwartet alle Anwesenden eine echte Weltneuheit: Anstatt in einem kleinen, muffigen Konferenzraum zu sitzen und dort abgeschieden von der Welt vor mich hin zu schreiben, sitze ich am Intel-Stand in der Visual Studio Partner Zone und blogge dort live! Damit mir alle beim Arbeiten auch zusehen können, wird mein Geschriebenes direkt auf einen großen TV-Bildschirm übertragen, der sich in meinem Rücken (oder sonstwo) befindet. Unsere ganz persönliche Daily Soap von der TechEd Europe 2009!

Ebenfalls in Wort und Bild werden wir über die drei 15-Minuten-Sessions berichten, die die anwesenden Intel-Kollegen halten werden. Hauptthema wird Parallel Studio sein, mit dem sich seriell programmierte Anwendungen parallelisieren lassen, damit sie möglichst schnell auf Multicore-Systemen laufen. Allerdings geht es dabei nicht nur um Performance, sondern um weitere Aspekte wie Sicherheit, Effizienz und, ok, Performance.

So kümmert sich beispielsweise der Memory Checker (der Bestandteil des Parallel Inspector ist) um solch unschöne Dinge wie Speicherlecks, die zur Laufzeit eines Programms unerwartet auftreten können. Derartige Bugs findet man mit den herkömmlichen Debuggertools nur sehr schwer.

Darüber hinaus lässt sich mithilfe des Parallel Amplifiers die Leistungsfähigkeit seriell programmierter Anwendungen steigern, indem man zeitkritische Pfade und Hotspots aufspürt. Gerade Schleifenkonstrukte sind eine beliebte Fehlerquelle, die oft mehr Rechenzeit verbraten als wirklich erforderlich wäre.

Jenseits dieser Multicore-Sessions gibt sich Rami Radi von Intel die Ehre und erzählt in seiner Techsession etwas darüber, wie man mit diversen Tipps und Tricks gleich einen dreifachen Leistungsschub erzielen kann – hinsichtlich Windows 7, .NET 4 und Intel Multicore. Dabei soll er sogar verraten, wie sich .NET-basierte Anwendungen mit dem VTune Performance Analyzer optimieren lassen. Habe ich zumindest gehört. Aber keine Sorge: Ihr werdet hier nichts verpassen.

Das kann aber nur heißen: Bookmark setzen oder RSS-Feed abonnieren oder sonst etwas und die nächsten Tage immer wieder vorbeischauen. Man liest sich!


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