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Video-Apps mit Intel Media SDK beschleunigen
Die neuen Core-Prozessoren, die auch unter ihrem Codenamen “Sandy Bridge” bekannt sind, haben mich hier ja schon des öfteren beschäftigt. Zu den neuen Features gehören ohne Zweifel die neuen Multimedia-Register AVX (Advanced Vector Extensions), aber auch weitere Verbesserungen wie QuickSync Video und Clear Video HD. Gerade diese zwei Merkmale (aber auch andere) bergen großes Potenzial für Software-Entwickler, die hauptsächlich Videoanwendungen programmieren – egal ob für die Wiedergabe, das Schneiden oder das Konvertieren. Gerade im Zeitalter von YouTube kommen diesen Anwendungen eine immer größere Bedeutung zu.
Das hat auch Intel erkannt und bietet seit Kurzem die Gold-Version des Intel Media SDK zum kostenlosen Download an, mit dem Sie als Software-Entwickler auf sämtliche Hardware-Features sämtlicher Intel-Plattformen zugreifen können – und das mithilfe einer einzigen API. Damit erhalten Sie vollen Zugriff auf standardisierte Software-Routinen für das Kodieren, Dekodieren und Schneiden von Videocontent. Dazu gehören Routinen für H.264- und MPEG-2-basierte Videos als auch das Konvertieren von Frame Rates und Videofarben, das Verändern der Auflösungsgröße, das Anpassen von Helligkeit und Kontrast und vieles mehr.
Praktisch am Intel Media SDK ist auch der automatische Zugriff seitens der Videoanwendungen auf die vorhandenen Hardware-Ressourcen. Somit können Sie als Entwickler sicher sein, dass stets die optimale Kombination aus Software-Funktion und Hardware-Feature zum Einsatz kommt. Das befreit Sie auch von umständlichen und aufwändigen Abfragen innerhalb Ihrer Anwendung, welche Hardware zur Verfügung steht und die damit einher gehenden Hardware-Ressourcen. Das übernimmt nämlich das Media SDK.
Aber nicht nur die aktuelle Hardware wie Intel GMA 4500 HD, Intel HD Graphics und die Core Prozessoren der zweiten Generation stehen im Fokus des Intel Media SDK, sondern auch künftige Technologien, die mit ihrem Erscheinen am Markt vom SDK automatisch unterstützt werden. Das macht Ihre Videoanwendung zukunftssicher.
Laden Sie sich am besten gleich mal das Intel Media SDK auf Ihren Rechner, und probieren Sie die Möglichkeiten des Tools aus. Und falls Sie Intel darüber hinaus erzählen wollen, was Sie mit dem SDK alles vorhaben, können Sie sogar ein schickes Netbook und mehr gewinnen. Erstellen Sie hierzu einfach nur ein Video und schicken es an Intel – der Rest ist einfach nur ein wenig Glück…
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