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Video: So lassen sich Spiele mit Intel GPA optimieren
veröffentlicht von
Michael Hülskötter am
23. Juli 2010
Zugegeben, die Develop 2010 ist mittlerweile über eine Woche alt, und doch tauchen immer wieder nützliche Infos rund um das Thema Spieleprogrammierung auf. So auch heute auf dem SoftTalk Blog, auf dem ich ein interessantes und informatives Video gefunden habe. In diesem Fast-Fünfminüter spricht Leigh Davies neben seinem Job bei Intel vor allem über die Toolsuite Intel Graphics Performance Analyzers und wie sich damit PC-Spiele verbessern und optimieren lassen. So lernt man anhand des Videos folgende Dinge:
- Intel GPA steht derzeit in der dritten Version kostenlos zum Download bereit, was lediglich mit einer kurzen Registrierung verbunden ist.
- Mit Intel GPA lassen sich DirectX-Spiele untersuchen (DirectX 9 und 10), aber auch das PC-System kann zur Spiele-Laufzeit untersucht werden. Damit lassen sich beispielsweise CPU-Lasten ermitteln und wie das Spiel auf Basis der vorhandenen Ressourcen skaliert.
- Mit Intel GPA lassen sich aber auch einzelne Spielszenen (Frames) untersuchen und herausfinden, wie sich diese in Sachen Funktionsaufrufe, etc. verhalten. Damit weiß man ziemlich genau, an welchen Stellen es “klemmt” und auf dieser Erkenntnis kann man probehalber einzelne Prozessorkerne “abschalten”, neue oder aufwändigere Texturen laden oder den Shader “umschreiben”, um somit eine optimierte Variante der betreffenden Szene zu erhalten. Denn oft sind es Kleinigkeiten, die ein 3D-Game ausbremsen.
- Mit Intel GPA lässt sich zwar nicht nur Intel-Grafikhardware adressieren, aber aufgrund der architektonischen Unterschiede gelingt dies natürlich am besten. Damit kann man genau messen, wieviel Bandbreite die verwendeten Texturen beanspruchen, wie viel Rechenzeit die Shader verbraten, etc. Damit weiß man ganz genau, an welchen Stellen es klemmt – und was man tun sollte, um diese Flaschenhälse zu beseitigen.
Tja, und den Rest schaut ihr euch am besten selbst an. Film ab!
Kategorien :
Visual Computing


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