Vorheriger Beitrag: Tech-Ed’08-Videochat: Intel Multicore-Tools
Videochat: So wird aus seriellem paralleler Code
Wenige Minuten vor seiner Präsentation auf der Microsoft Tech-Ed EMEA 2008 hatten wir die Gelegenheit, mit Edmund Preiss zu sprechen, der für die Intel Software & Services Group in München/Feldkirchen tätig ist. Unsere Fragen lauteten wie folgt:
1. Worum geht es denn in deinem Vortrag?
2. Mit welchen Software-Tools lässt sich serieller Quellcode parallelisieren?
3. Wie hilft das Intel Parallel Studio Windows-Entwicklern?
Edmunds Antwort auf die erste Frage war so überraschend nicht: Die Transformation von seriellem Programmcode in eine Anwendung, die auf mehreren Prozessorkernen optimal skaliert, gelingt mit den richtigen Tools recht einfach.
So zeigt er während seines Vortrags anhand eines kurzen, aber offensichtlichen Beispiels, wie sich die Berechnungszeit der Zahl Pi mit Hilfe der Intel Thread Analysis Tools halbieren lässt. Hierzu setzt man zunächst den Intel Thread Checker ein, der unter anderem Data Races aufspürt, die im schlimmsten Fall einen Bluescreen hervorrufen können.
Im zweiten Schritt findet der Intel Thread Profiler sämtlichen Code, der bei der Thread-Synchronisierung überflüssigen Overhead generiert. Schließlich kommt der VTune Performance Analyzer zum Zug, der dabei hilft, gut versteckte False-Sharing-Probleme zu lösen, die man in parallel programmierten Anwendungen häufig antrifft.
Edmund bemüht in seiner Tech Session übrigens einen hübschen Vergleich: Der Umstieg von maschinennahen Sprachen wie Assembler auf Programmierumgebungen wie Fortran oder C geschieht heute erneut, nur von der seriellen Programmierung auf Multicore-Entwicklung mithilfe geeigneter Tools wie den Intel Threading Building Blocks. Diese C++-Bibliothek hilft Entwicklern dabei, ihre Programme zu parallelisieren, indem Task-basierter Quellcode mithilfe des in den Intel TBB integrierten Schedulers automatisch in die richtige Zahl an Threads transformiert wird.
Und wie lautet die Antwort auf die dritte Frage? Na, darüber haben wir ja schon des öfteren ausführlich berichtet, oder?!



Kommentare
Keine Kommentare vorhanden.