Warum Demigod auch auf Notebooks spielbar ist

veröffentlicht von am 29. Juli 2009

Was ist der Traum aller Spiele-Publisher? Genau, dass ihre Spieletitel auf möglichst vielen Plattformen laufen. Daher sind sie stets in Sorge, dass ihre Games nicht nur auf einem Highend-PC gut aussehen, sondern auch auf einem Notebook mit integriertem Grafikchip, ohne dabei zu viele Kompromisse in Sachen 3D-Opulenz hinnehmen zu müssen. Klar ist aber, dass es vor allem um ein ausgewogenes Verhältnis von Spielbarkeit und realistischen Effekten geht.

Wer nun denkt, “man kann leider nicht alles haben”, liegt falsch. Wie das Video mit Gas Powered Games zeigt, konnten die Entwickler von Demigod mithilfe der Toolsuite Graphics Performance Analyzers (GPA) von Intel eine Leistungssteigerung von etwa 30 Prozent erzielen – ohne dabei auf wesentliche 3D-Effekte verzichten zu müssen. Denn gerade beim Rendern produzierten sie einen echten Flaschenhals, den sie mit GPA entdecken konnten. Dabei ging es vor allem um einen ganz speziellen Effekt auf einem einzigen Level, der sich als Störenfried entpuppte – und der für das Laptop-Gaming eliminiert wurde. Lieber ein Schimmern oder Gleißen weniger als 10 oder 20 Bilder pro Sekunde.

Das Gute aus GPG-Sicht war auch die Tatsache, dass sich dieser Effekt recht einfach entfernen ließ und dazu nicht die komplette Shader-Einheit umgeschrieben werden musste, was den Entwicklern natürlich eine Menge Zeit erspart hat. Auch dabei hat die Toolsammlung geholfen, da sie grafisch basiert arbeitet und sich somit Hotspots und andere Flaschenhälse ohne größeren Aufwand identifizieren lassen. Auf diesem Weg konnten die Männer rund um Chef-Entwickler Bart Kijanka auch einen nervigen Blur-Effekt-Fehler aufspüren, der zwar schön aussieht (der Effekt, nicht der Fehler), aber gerade auf Laptops mit integrierter Grafik eine Menge an Performance-Einbußen mit sich brachte. Also, weg damit!

Beide Probleme wurden übrigens in einem einzigen Durchlauf mit den Grafiktools gefunden, was die Möglichkeiten der GPA unterstreicht. Klar, dass Bart sehr euphorisch die Zusammenarbeit mit Intel und den Support preist, der Gas Powered Games zuteil wurde. Wer sich also angesprochen fühlt, die Graphics Performance Analyzers mal selbst auszuprobieren, wird entweder (kostenlos) Mitglied des Entwicklerprogramms “Visual Adrenaline” oder berappt 300 Dollar für die Toolsuite.


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