Warum “Empire: Total War” auf Notebooks so gut läuft

veröffentlicht von am 22. Juli 2009

Die Geburtsstunde dieses Blogs hat mit der Entwicklerkonferenz GCDC 2008 zu tun, auf der ich mich gemeinsam mit dem Kollegen Papadhimas tummelte und wichtigen Köpfen der Spiele-Industrie wichtige Fragen gestellt habe. Das war vergangenes Jahr in Leipzig.

Dieses Jahr geht es nach Köln, die Veranstaltung heißt GDC’09, aber die Fragen werden wieder wichtig sein. Und die Themen natürlich auch. Eine der technischen Sessions wird sich beispielsweise mit der Frage beschäftigen, warum der Spieletitel “Empire: Total War” sogar auf Notebooks mit integriertem Grafikchip spielbar ist, ohne dass dabei auf die visuellen Effekte und den Spielspaß verzichtet werden muss.

Ich kann es ja schon mal ein wenig vorweg nehmen: Es wird um das Intel-Tool Graphics Performance Analyzer gehen, mit dessen Hilfe die Entwickler von Creative Assembly resp. Sega ihr 3D-Epos Laptop-tauglich gemacht haben. Soll heißen, es wurden Bottlenecks und andere Dinge aufgespürt, die dazu führen, dass das 3D-Abenteuer unter normalen Umständen auf einem Notebook mit Intel-Grafikchip nur unzureichend laufen würde. Mit dem Analysetool lassen sich diese Flaschenhälse identifizieren und eliminieren.

Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist und “Empire: Total War” in Aktion sehen will, sollte sich schon mal im Kalender den 18. August rot markieren. Dann gibt es mehr Infos zu den Optimierungsarbeiten am Sega-Spieletitel. Und die 3D-Schlachten werden in Köln sicherlich auch zu sehen sein.


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