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Die vorige Woche stand ganz im Zeichen der Multicore-Konferenzen. Los ging’s am Montagabend in Salzburg bei Bier und Brez’n im Pitterkeller des ehrwürdigen Crown Plaza, wo ich mit netten Kollegen zusammensaß und über dies und das geplaudert habe. Das Dienstagsprogramm rankte sich dann um das Thema Multicore-Programmierung und Parallel Studio, aber auch um andere Dinge wie das Nero-Engagement und Microsoft-Bemühungen.
Mittwoch ging es dann wieder nach München, damit ich am Donnerstag auch ja pünktlich auf der .NET-Multicore-Konferenz sein konnte, um von dort aus live zu bloggen. Was auch gut geklappt und zudem viel Spaß gemacht hat. Und es war nicht nur informativ, sondern auch sehr unterhaltsam, Ralf Westphal und Bernd Marquardt gemeinsam auf der Bühne zu erleben. Denn neben der geballten fachlichen Kompetenz konnten die zwei auch mit Entertainment-Qualitäten überzeugen. Stellenweise habe ich mich an meine Jugend erinnert gefühlt, in der Statler und Waldorf auf dem Muppet-Show-Balkon Ähnliches abgeliefert haben.
Neben all der Unterhaltung stand natürlich das Fachliche im Vordergrund, und das war sehr fundiert. Es ging um wirklich spannende Dinge:
- Zunächst durfte Rami Radi von Intel die Konferenz mit seiner Keynote eröffnen. Sein Vortrag war (a) sehr folienlastig und (b) sehr informativ, wenngleich er dem ein oder anderen Zuhörer eine ganze Menge abverlangt hat. Mit Basics oder ähnlichem Ballast hat sich Rami erst gar nicht aufgehalten, sondern ging gleich in Medias Res. Wie gesagt: tough stuff!
- Was dann kam, hätte ganz gut vor Ramis Grundsatzrede gepasst: Eine Einführung in das Thema Multicore-/Multithread-Programmierung. Dort gingen Ralf und Bernd richtig interaktiv auf wichtige Fragen rund um die parallele Programmierung ein. Dazu gehören Latenzprobleme, der gemeinsame Zugriff auf Speicherressourcen, das Gesetz von Amdahl und der Umgang mit Threads.
- Teil drei der Multicore-Konferenz brachte dann Statler und Waldorf, äh, Ralf und Bernd erneut gemeinsam auf die Bühne, damit sie über Multithreading mit .NET-Bordmitteln reden konnten (genauer: mit Bordmitteln des .NET-Frameworks). Dabei ging es um wichtige Aspekte wie die Steuerung von Threads, den .NET-Threadpool, asynchrone Methoden und atomare Anweisungen.
- Nach der Mittagspause mussten dann Ralf und Bernd ohne ihre Alter Egos erneut “vors Mikro”, um über die parallele Programmierung unter .NET 3.5 einerseits und die Microsoft Concurrency Coordination Runtime anderseits zu referieren. Bernd erzählte unter anderem von der Schleifenparallelisierung, parallelen Aggregationen, von Task- und Future-Klassen und hatte sogar ein paar Tipps und Tricks dabei. Ralf seinerseits ging verstärkt auf das Thema Synchronisierung und das Warteschlangenprinzip der CCR ein.



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